Panorama

Bevölkerung soll Abstand halten Vulkan Popocatépetl spuckt hohe Aschewolke

Der Vulkan Popocatépetl spuckt Asche bis nach Mexiko-Stadt. Nach einer Reihe von Explosionen bildete sich über dem Krater des mehr als 5400 Meter hohen Kolosses eine rund zwei Kilometer hohe Aschewolke.

Der Vulkan Popocatépetl spuckt wieder eine Asche- und Rauchwolke (Archivbild).

(Foto: dpa)

In Mexiko ist der Vulkan Popocatépetl wieder aktiv: Explosionsartig steigt eine Rauch- und Aschewolke gen Himmel. Die Eruption ist auch in umliegenden Gemeinden zu hören. Die Bevölkerung soll rund um den Vulkan ausreichend Abstand halten.

Der Vulkan Popocatépetl südöstlich von Mexiko-Stadt hat eine hohe Rauch- und Aschewolke ausgespuckt. Die Rauchsäule sei rund vier Kilometer emporgestiegen, teilte der Zivilschutz des Bundesstaats Puebla auf Twitter mit.

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Die mit Asche durchsetzte Wolke sei Richtung Nord-Osten in den Bundesstaat Puebla geweht worden. In sozialen Medien war zu lesen, dass die Eruption in den umliegenden Gemeinden zu hören war. Der Vulkan ist immer wieder aktiv, auch Rauch- und Aschewolken sind keine Seltenheit.

Der Zivilschutz rief die Bevölkerung dazu auf, sich dem Popocatépetl nicht zu nähern. Die Warnstufe blieb auch nach der Eruption unverändert. Der Vulkan liegt an der Grenze der Bundesstaaten México, Puebla und Morelos und ist mehr als 5400 Meter hoch. Rund um den Vulkan gilt eine Sperrzone von zwölf Kilometern. Im Umkreis von 100 Kilometern leben rund 25 Millionen Menschen.

Verstärkte Aktivitäten zeigte der riesige Feuerberg zuletzt im Sommer 2016, als über der mexikanischen Hauptstadt ein Ascheregen niederging. Kleinere Ausstöße gab es auch im September 2018.

Quelle: n-tv.de, sgu/dpa

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