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Fund in Berlin Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft

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Nach zwölf Stunden kann die Polizei Entwarnung geben: Die Fliegerbombe in Berlin-Mitte ist entschärft.

(Foto: dpa)

Bei Bauarbeiten wird in Berlins Mitte eine Zwei-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die Umgebung muss umgehend evakuiert werden. Erst nach zwölf Stunden gibt es Entwarnung.

Bei Bauarbeiten in Berlin-Mitte wird am Freitagnachmittag eine Bombe entdeckt. Die Umgebung muss geräumt werden. Erst in der Nacht zu Samstag twittert die Berliner Polizei schließlich: "Der Zünder wurde erfolgreich gesprengt."

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Die 100 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war im östlichen Zentrum Berlins gefunden worden. Der Zünder der Bombe war intakt, so dass rund um den Fundort nahe dem Alexanderplatz im Stadtbezirk Mitte ein Sperrkreis von 300 Metern eingerichtet wurde.

Der amerikanische Zwei-Zentner-Blindgänger wurde in der Dircksen- Ecke Voltairestraße gefunden. In dem gesperrten Gebiet leben rund 3000 Menschen, auch Geschäfte und ein Pflegeheim liegen in dem Areal.

Eigentlich liegt der Fernsehturm außerhalb des Sperrkreises, seine Kugel in 200 Metern Höhe wurde jedoch hinzugenommen. Splitter könnten bei einer Detonation der Bombe bis dorthin fliegen, hieß es zur Erklärung. In der Kugel befindet sich unter anderem ein Restaurant.

Der Zugverkehr der Berliner S-Bahn musste auf den Linien S3, S5, S7 und S9 zwischen Alexanderplatz und Ostbahnhof unterbrochen werden. Nach der Entschärfung sollen die Sperrungen - laut Polizei - nach und nach wieder aufgehoben werden. Auch der Verkehr von Regional- und Fernbahnen über die Station Jannowitzbrücke musste vorübergehend eingestellt werden. Die Polizei gab bei Twitter auch bekannt, dass die Evakuierten noch in der Nacht wieder in ihre Wohnungen zurückkehren dürfen.

Quelle: n-tv.de, jwu/aeh/kpi/AFP/dpa