Panorama

Land unter in Auckland Wintersturm legt Neuseeland lahm

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Bäume wurden durch die Böen umgerissen, Strommasten beschädigt.

(Foto: Auckland Council)

Ein heftiger Wintersturm hält den Inselstaat Neuseeland fest im Griff. Feuerwehr und Rettungsdienst sind im Dauereinsatz. Viele Bäume und Strommasten halten den Orkanböen und Tornados nicht stand.

Nach einem heftigen Wintersturm mit Orkanböen und starkem Regen ist der Strom in rund einem Viertel aller Haushalte und Unternehmen in Neuseelands größter Stadt Auckland ausgefallen. "Bis zu 120.000 Immobilien sind derzeit ohne Strom", teilte die Stadtverwaltung mit. Die Stromversorgung für alle Haushalte wieder herzustellen, könne einige Tage dauern, erklärte der Energiekonzern Vector.

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In der Millionenstadt im Norden des Landes rissen starke Sturmböen Strommasten, Bäume und Hausdächer mit sich. Häuser wurden beschädigt. Der Verkehr lag lahm.

Feuerwehr und Rettungsdienste waren im Dauereinsatz: Über Nacht erhielten sie nach eigenen Angaben mehr als 1600 Anrufe. Mindestens 20 Schulen und Kindertagesstätten in Auckland wurden wegen des Sturms geschlossen.

Viele Flüge von und nach Auckland wurden verschoben, umgeleitet oder gestrichen. Die stärkste Böe erreichte nach Angaben des Wetterdienstes eine Geschwindigkeit von 213 Kilometern pro Stunde. Lokale Medien berichteten zudem von Tornados, Schnee und heftigem Regen.

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa