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Messerattacke in Viersen Zehn Jahre Haft für Teenie-Mörder gefordert

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Die 15-Jährige wurde in einem Park erstochen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Prozess um die tödliche Messerattacke auf eine Jugendliche in Viersen fordert die Staatsanwaltschaft zehn Jahre Jugendhaft für den 17-jährigen Angeklagten. Bei der Ermordeten handelt es sich um seine Ex-Freundin.

Im Prozess um die tödliche Attacke auf eine 15-Jährige in Viersen muss der mutmaßliche Täter mit einer langen Haftstrafe rechen: Die Staatsanwaltschaft hat für den angeklagten Ex-Freund des Opfers eine Jugendstrafe von zehn Jahren wegen Mordes gefordert. Die Verteidigung plädierte in dem nicht öffentlichen Verfahren vor dem Landgericht Mönchengladbach auf Totschlag, nannte aber kein genaues Strafmaß.

Der 17-jährige Angeklagte soll seine Ex-Freundin im Juni 2018 getötet haben, weil er mit der Trennung von ihr nicht zurechtkam. Der angeklagte Jugendliche soll Iuliana R. unter einem Vorwand in einen Park in Viersen gelockt haben.

Dort durchsuchte er das Handy der jungen Frau, um eventuelle Hinweise auf einen neuen Partner zu finden. Als er glaubte, Indizien entdeckt zu haben, stach er mit einem 25 Zentimeter langen Messer auf die 15-Jährige ein. Die junge Frau erlitt sechs Stiche in den Oberkörper und starb noch am Tatort. Das Opfer hatte sich nur wenige Tage vor der Attacke von dem Angeklagten getrennt.

Während des Prozesses ließ der Angeklagte eine Erklärung verlesen und behauptete, dass er vor der Tat "reichlich Kokain konsumiert" habe. Die mehrfachen Äußerungen, dass er das Mädchen töten wollte, seien "nicht ernst gemeint gewesen". Ein Urteil wird nach Angaben des Gerichts am Mittwoch verkündet.

Quelle: n-tv.de, sgu/AFP

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