Panorama

Schusswechsel mit der Polizei Zwölf Tote bei Banküberfall mit Geiselnahme

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"Die Verbrecher töteten die Geiseln und die Polizei die Verbrecher", beschrieb der Bürgermeister von Milagres die Situation (Archivbild).

(Foto: picture alliance / Paulo Lopes/Z)

Mit einer Lkw-Blockade stoppt eine Verbrecherbande mehrere Autos auf einer Autobahn in Brasilien und nimmt die Insassen als Geiseln. Anschließend überfallen sie zwei Banken. Die folgende Konfrontation mit der Polizei endet in einem Blutbad.

Nach einem Überfall auf zwei Banken sind in Brasilien bei einem Schusswechsel zwischen den Angreifern und der Polizei zwölf Menschen getötet worden. Sechs Angreifer und sechs Geiseln seien getötet worden, sagte der Bürgermeister der nordwestlichen Stadt Milagres, Lielson Landin. Vier der getöteten Geiseln, darunter ein Kind, gehörten zur selben Familie. Zwei weitere Bandenmitglieder seien mit der Beute auf der Flucht.

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Die selbstgebastelten Sprengsätze der Angreifer.

(Foto: Polícia Civil do Ceará)

"Die Verbrecher töteten die Geiseln und die Polizei die Verbrecher", sagte Landin. Der Schusswechsel dauerte laut Medienberichten etwa 20 Minuten. Nach Angaben der Behörden wurde die Familie bereits zuvor auf einer naheliegenden Autobahn angehalten und entführt. Die sechste tote Geisel wurde ebenfalls auf der Autobahn angehalten, auf der die Bande eine Straßensperre mit einem Lkw errichtet hatten.

Neben mehreren Schusswaffen wurden auch Sprengstoff und drei Fahrzeuge sichergestellt. Die Beamten wiesen die Anwohner an, in ihren Häusern zu bleiben, "bis die Ordnung wiederhergestellt ist". Polizisten suchen in der Gegend nach Flüchtigen.

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Quelle: n-tv.de, mba/dpa