Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 01:38 Bulgarien lehnt Beteiligung an neuer EU-Finanzhilfe für Kiew ab +++

21.10.2026, 00:01 Uhr

Bulgarien wird sich nach den Worten von Regierungschef Rumen Radew nicht mehr an einer neuen Finanzhilfe der Europäischen Union (EU) für die Ukraine beteiligen. Beim jüngsten EU-Gipfel forderte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj von der EU weitere 70 Milliarden Euro für das kommende Jahr, um im Abwehrkampf gegen Russlands Angriffskrieg bestehen zu können. Der bulgarische Regierungschef erinnerte daran, dass die EU der Ukraine im vergangenen Jahr 90 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027 bewilligt hatte. Für dieses Darlehen hatten drei EU-Staaten - Ungarn, Tschechien und die Slowakei - ausgehandelt, nicht an den Kosten beteiligt zu werden. Bulgarien war allerdings daran noch beteiligt.Der Ukraine-Krieg erschöpfe die europäischen Volkswirtschaften und führe zu sozialer Spannung und politischer Instabilität, sagte Radew. Er rief zu einem möglichst baldigen Ende des Krieges auf. "Der Ausgang wird nicht mit militärischen Mitteln erreicht werden."

+++ 00:36 Blatt: Musk drosselte Starlink nach Gesprächen mit Trump +++

SpaceX-Chef Elon Musk hat einem Zeitungsbericht zufolge in der vergangenen Woche die Drosselung der militärischen Version des Satellitennetzwerks Starlink angeordnet, auf das die Ukraine angewiesen ist. Wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Regierungskreise und Insider berichtet, besprach Musk die Entscheidung zuvor mit US-Präsident Donald Trump. Stellungnahmen des Tesla-Chefs, von SpaceX und dem US-Präsidialamt liegen zunächst nicht vor. Trump sagte am Freitag, er halte weder sich noch Musk für den Ausfall des Starlink-Zugangs verantwortlich. Musk hatte betont, die Entscheidung über die Nutzung der Militärvariante Starshield obliege letztlich dem Präsidenten.

+++ 23:25 Trump: Habe Putin um Freilassung von US-Bürger Hubbard gebeten +++

US-Präsident Donald Trump hat den russischen Staatschef Wladimir Putin nach eigenen Angaben um die Freilassung des seit Jahren inhaftierten US-Bürgers Stephen Hubbard gebeten. Es sei an der Zeit, Hubbard zurückzuholen, erklärt Trump in Washington. Der Lehrer im Ruhestand war im Oktober 2024 in Moskau wegen angeblichen "Söldnertums" für die Ukraine zu einer Haftstrafe von fast sieben Jahren verurteilt worden. Trump sagt, er habe "ausführlich" mit Putin über den Fall gesprochen. Der US-Präsident deutete an, es könne sich in Kürze etwas bewegen. Die USA hatten in der Vergangenheit wiederholt Gefangene mit Russland ausgetauscht.

+++ 22:18 Trump macht wieder Druck auf Selenskyj +++

US-Präsident Donald Trump drängt den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erneut zu einer Friedenseinigung - obwohl dieser immer wieder Friedensangebote macht und es Russlands Präsident Wladimir Putin ist, der seit Jahren alles tut, um den Krieg fortzusetzen. Selenskyj müsse mit Putin "ein Abkommen schließen", sagt Trump in Washington. Dies sei auch in Selenskyjs eigenem Interesse. Die Beziehungen zwischen Kiew und Washington hatten sich in den vergangenen Wochen stark verschlechtert. So hatte Trump ein Abkommen mit Moskau über die Lieferung von Diesel-Kraftstoff geschlossen und geplante Sanktionen gegen Russland ausgesetzt.

+++ 21:46 Norwegen und Finnland: Große Fortschritte hinter den Kulissen erzielt +++

Nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff in Oslo äußern sich Norwegen und Finnland positiv. Der finnische Präsident Alexander Stubb erklärt, auf inhaltlicher und technischer Ebene seien in der vergangenen Woche hinter den Kulissen große Fortschritte erzielt worden. Man habe einige Ansätze für eine Friedenslösung gefunden, die nun in St. Petersburg weiterverfolgt werden sollen. Dorthin wird Witkoff dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Stoere zufolge morgen reisen, um sich mit der russischen Führung zu treffen. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldet die Reisepläne ebenfalls unter Berufung auf einen Insider. Stoere bezeichnet die Gespräche in Oslo als gut und konstruktiv.

+++ 21:07 Ukraine erhält überraschende Unterstützung +++

Es ist eine kleine Summe, die dennoch für Aufsehen sorgt: Laut dem ukrainischen Außenminister Andrij Sybiha erhält sein Land ein "neues Paket wertvoller humanitärer Hilfe im Gesamtwert von 500.000 Dollar" aus Vietnam. "Wir wissen diese bedeutungsvolle Geste des guten Willens, des Mitgefühls und der Solidarität mit dem ukrainischen Volk in diesen schwierigen Zeiten zutiefst zu schätzen. Sie kommt gerade rechtzeitig vor dem Winter", teilt Sybiha mit. Vietnam ist ein enger Verbündeter Russlands.

+++ 20:35 Ukraine: USA informieren uns wieder über russische Angriffe mit ballistischen Raketen +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankt den USA dafür, dass die Weitergabe von Geheimdienstinformationen und Frühwarnungen vor russischen Angriffen mit ballistischen Raketen wiederaufgenommen worden sei. Auf einer Pressekonferenz in Oslo nach Gesprächen mit US-Unterhändlern sagt Selenskyj, die Ukraine verliere den Krieg gegen Russland nicht. Kiew beklage jedoch den Verlust von Menschenleben und sei entschlossen, Wege zum Frieden zu finden. Er bekräftigt die Hoffnung der Ukraine, bei einem trilateralen Spitzentreffen Schlüsselfragen für ein Ende des Krieges zu erörtern.

+++ 20:11 Nach Treffen mit Selenskyj in Norwegen: Witkoff reist morgen nach Russland +++

Der US-Gesandte Steve Witkoff wird nach dem heutigen Treffen in Norwegen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj morgen nach Sankt Petersburg fliegen, um sich dort mit der russischen Führung zu treffen und die Friedensgespräche zur Beendigung des Krieges in der Ukraine wieder in Gang zu bringen, teilt der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Stoere mit. Laut Bloomberg warnen Nato-Vertreter die Ukraine zudem, dass die Lieferungen von Patriot-Flugabwehrraketen durch die Vereinigten Staaten komplett eingestellt werden könnten, sollte der Konflikt zwischen Selenskyj und US-Präsident Donald Trump weiter andauern.

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Bei seinen Bemühungen um einen Frieden in der Ukraine trotz zahlreicher Treffen mit russischen Vertretern bislang erfolglos: Steve Witkoff (m.). (Foto: IMAGO/NTB)

+++ 19:47 Selenskyj: Ukraine muss an möglichem Treffen von Putin, Trump und Xi teilnehmen +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert eine Teilnahme seines Landes an einem möglichen Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping. Gespräche über die Zukunft der Ukraine seien "nur akzeptabel, wenn wir am Verhandlungstisch sitzen", sagt Selenskyj bei einem Besuch in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Das sei "absolut klar". Putin strebt laut einem US-Zeitungsbericht ein Treffen mit Trump und Xi am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) am 18. und 19. November im chinesischen Shenzhen an. Trump hatte sich am Montag offen für einen solchen Dreiergipfel gezeigt: "Ich würde es tun", sagte der US-Präsident vor Journalisten in Washington. Vereinbart sei das Treffen aber noch nicht.

+++ 19:30 Russland "korrekt"? Was hinter Trumps Putin-Lob steckt +++

Donald Trump bewertet Russland nicht danach, was es in der Ukraine anrichtet, sondern danach, wie es sich gegenüber den USA verhält. Das erklärt manches an seinem jüngsten Satz über Moskau - aber nicht alles. Der Rest hat mit Diesel zu tun und mit einer Wahl in zwei Wochen:

+++ 18:58 Experte: Nato-Staaten passen sich nach Niederlagen gegen Ukrainer bei Übungen schnell an +++

Regelmäßig gibt es Berichte über Nato-Übungen, an denen ukrainische Soldaten teilnehmen und den westlichen Streitkräften herbe Niederlagen zufügen. Der Militärexperte Rob Lee schreibt dazu auf X, die Nato-Truppen würden am ersten Tag oft schwere Verluste erleiden, passten sich dann aber an den folgenden Tagen der Übung schnell an. "In den Medienberichten werden diese Anpassungen oder die spezifischen Bedingungen der Übung oft nicht erwähnt, was die Einsatzmöglichkeiten der Truppen einschränkt", so Lee.

+++ 18:24 Nach Bulgariens Hilferuf: USA lassen Aufklärungsflugzeug über Schwarzem Meer kreisen +++

Auf Bitten Bulgariens hin beginnt ein Flugzeug der US-Marine mit Patrouillenflügen über dem Schwarzen Meer. Die Maschine vom Typ P-8 Poseidon führe Aufklärungseinsätze aus und halte Ausschau nach "Aktivitäten, die ein Risiko darstellen könnten", erklärt der bulgarische Regierungschef Rumen Radew. In den vergangenen Wochen waren mehrere Handelsschiffe vor den Küsten der Nato-Mitgliedstaaten Bulgarien und Rumänien von Drohnen attackiert worden. Radew teilt weiter mit, einige Nato-Länder hätten nach den Angriffen schnell auf Sofias Bitte um Beistand reagiert. Bulgarien erwarte "weitere Unterstützung". Der Nordatlantikrat will sich morgen in einer Sondersitzung mit der Lage im Schwarzen Meer befassen.

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Eine P-8 Poseidon der USA. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

+++ 17:51 Rumänien: Regierung des parteilosen Ukraine-Unterstützers Niculescu gebilligt +++

Nach Monaten des politischen Stillstands billigt das rumänische Parlament die proeuropäische Regierung des parteilosen Diplomaten Luca Niculescu gebilligt. Der 55-Jährige erhält bei der Abstimmung in Bukarest 280 Stimmen, das sind deutlich mehr als die benötigten 233 Stimmen. "Rumänien braucht eine Regierung mit voller Handlungsfähigkeit", sagt Niculescu im Parlament. "Wir leben in einer zunehmend unsicheren Welt. Es gibt einen Krieg an Rumäniens Grenze und die Bedrohungen für die europäische Sicherheit sind größer als sie noch vor ein paar Jahren waren", führte er mit Bezug auf den Ukraine-Krieg aus. Niculescu war bislang Staatssekretär im Außenministerium und arbeitete zuletzt am Beitrittsprozess Rumäniens zur Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). 

+++ 17:11 Polen hat keine Patriots für die Ukraine mehr - und die Nato nicht genug für einen Krieg +++

Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski sagt in einem Interview mit pap.pl., sein Land gehöre nicht zu denen, die innerhalb der Nato Patriot-Raketen für die Ukraine bereitstellen könnten. Es gebe aber noch Staaten innerhalb der Allianz, die dies tun könnten. "Russland produziert mehr Raketen, als uns Abfangflugkörper zur Verfügung stehen, um sie abzuwehren", sagt Sikorski zudem. Das sei ein ernstes Problem. Der Iran-Krieg habe den Mangel verschärft, sodass Warschau sich nur den Appellen anschließen könne, wonach die Staaten, die über Raketen für die Patriot-Systeme verfügen, diese mit der Ukraine teilen sollten.

+++ 16:38 Neue Frontlinie: EU wappnet sich für Konflikte in der Arktis +++

Die EU wappnet sich für mögliche Konflikte in der Arktisregion. Eine neue Strategie der Europäischen Kommission sieht vor, den hohen Norden künftig deutlich mehr aus sicherheitspolitischer Perspektive zu betrachten. Konkret soll demnach eine Koordinierungsstelle für die Überwachung und den Schutz von Unterseekabeln sowie die Beobachtung der russischen Schattenflotte und illegaler Fischerei geschaffen werden. Zudem sind etwa eine Aufstockung der europäischen Eisbrecherkapazitäten sowie der Ausbau von zivilen Verkehrswegen für die militärische Nutzung vorgesehen.

+++ 16:06 Russland greift jetzt auch den Westen der Ukraine immer öfter an +++

Der Westen der Ukraine wurde in den letzten Jahren eher selten attackiert. Doch derzeit gibt es verstärkt Angriffe, deren Ziel vorrangig die Energieinfrastruktur ist. Bei den Attacken gestern kam es in mehreren Regionen des Landes zu Stromausfällen. "Leider greift der Feind unsere Energieversorgung weiterhin gezielt und systematisch an", sagt der stellvertretende ukrainische Energieminister Artem Nekrasow in einer Fernsehansprache. Russland habe Anlagen in den westlichen Regionen Schytomyr, Lwiw, Riwne, Ternopil und Chmelnyzkyj, in der zentralen Region Kirowohrad sowie in der südukrainischen Region Odessa beschossen. "Infolge der Angriffe sind einige Verbraucher ohne Strom", sagt Nekrasow.

+++ 15:33 Frust über deutsche Ukraine-Unterstützung wird größer +++

Während sich die USA um Donald Trump von der Ukraine abwenden, kündigt Bundeskanzler Friedrich Merz weitere Unterstützung an. Doch in Deutschland stößt die andauernde Hilfe auf wachsenden Unmut – vor allem bei Anhängern der AfD, wie das neue Trendbarometer zeigt.

+++ 14:57 Hat der US-Diplomat nichts verstanden? Experte setzt keine Hoffnung in Witkoffs Besuch in Oslo +++

Der Militärexperte Nico Lange schreibt auf Bluesky zum heutigen Besuch des bislang erfolglosen US-Diplometen Steve Witkoff in Norwegen, wo Gespräche über eine Beendigung des Ukraine-Kriegs geplant sind: "Witkoff versucht in Oslo heute in einer Mischung aus Druck auf die Ukraine, Energie-Anreizen für Russland und Illusionen über plötzlich sprudelnden und bei den Mid-Terms helfenden Diesel zu verhandeln. Trump und seine Leute verstehen weder Russland, noch die Ukraine, noch Europa." Es ist unter anderem ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geplant. Nach norwegischen Angaben nehmen auch Ministerpräsident Jonas Gahr Störe und der finnische Präsident Alexander Stubb an den Gesprächen teil.

+++ 14:20 Kallas warnt vor dem "perfekten Sturm" +++

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warnt angesichts der Intensivierung russischer Angriffe auf ukrainische Exportrouten in der Schwarzmeer-Region vor einer neuen globalen Ernährungskrise. Die globalen Getreidevorräte seien derzeit zwar größer als 2022, als Russland 20 Millionen Tonnen ukrainisches Getreide blockiert habe, erklärt Kallas im Europäischen Parlament in Straßburg. Derzeit gebe es aber zusätzlich zu der Situation im Schwarzen Meer weitere Risiken für die weltweite Lebensmittelversorgung. Dies seien Dürren auf beiden Halbkugeln, der Konflikt im Nahen Osten mit negativen Folgen für Düngemittelexporte und ein besonders starkes Klimaphänomen, das Kallas "Super El Niño" nennt. "Das globale Ernährungssystem steht vor einem perfekten Sturm", warnt die frühere estnische Regierungschefin. Die weltweiten Getreidepreise lägen inzwischen auf dem höchsten Stand seit Februar 2023.

+++ 13:53 Kreml: Putin will mit Trump über atomare Abrüstung sprechen +++

Russland will bei einem möglichen Treffen von Kremlchef Wladimir Putin mit US-Präsident Donald Trump im November in China vor allem über Fragen der nuklearen Abrüstung in der Welt sprechen. Moskau habe immer wieder auf verschiedenen Ebenen die Notwendigkeit einer dringenden Wiederaufnahme des Dialogs zu Fragen der strategischen Stabilität und atomaren Abrüstung betont, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Agentur Interfax zufolge.

+++ 13:22 Ukraine meldet sieben Tote durch russische Angriffe +++

Bei russischen Angriffen in der Ukraine sind nach ukrainischen Angaben mindestens sieben Menschen getötet worden. In einem Vorort von Kiew wurden demnach drei Menschen getötet und vier weitere verletzt. "Die Angaben zur Zahl der Opfer werden derzeit noch überprüft", teilt die Staatsanwaltschaft mit. Ebenfalls drei Tote gab es bei einem russischen Angriff in Kramatorsk.

+++ 12:54 Rubio räumt mögliche Verzögerung bei Raketenlieferung an Ukraine ein +++

US-Außenminister Marco Rubio schließt Verzögerungen bei der Lieferung von Abfangraketen an die Ukraine nicht aus. Es könne sein, dass eine im Rahmen des sogenannten Purl-Programms für die Ukraine erworbene Charge Raketen noch nicht geliefert worden sei, sagt Rubio zum Auftakt einer Indien-Reise vor Journalisten. Er wies jedoch den Vorwurf einer gezielten Blockade zurück. "Das Wichtigste ist, dass es keine gezielte politische Vorgabe gab, der Ukraine zu schaden", betont der Außenminister.

+++ 12:30 Jäger: "Putin will Ukraine mit China und USA teilen" +++

Kurz vor den Midterms vollzieht Donald Trump einen Richtungswechsel: Er wendet sich von der Ukraine ab und Russland zu. Politologe Thomas Jäger sieht darin nicht nur Trumps Gewissheit, die Midterms nicht mehr gewinnen zu können. 

+++ 12:06 Kreml: Arbeiten an Verbesserung der Lage im besetzten Oleschky +++

Der Kreml bemüht sich nach eigenen Angaben darum, die humanitäre Lage in der russisch kontrollierten Stadt Oleschky im Süden der Ukraine zu verbessern. Einwohner berichten von einer sich verschärfenden Lebensmittelkrise vor Ort. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagt, Präsident Wladimir Putin habe die Situation mit US-Präsident Donald Trump besprochen. Putin habe außerdem am Freitag in einem Telefonat mit Papst Leo erklärt, er unterstütze eine Initiative des Vatikans zur Lieferung von Hilfsgütern und sei zur Kooperation bereit. Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig vor, Lieferungen in die Stadt zu blockieren.

+++ 11:39 Munz: In Russland träumt man von einem zweiten Jalta +++

Ein Gipfel zwischen Russland, den USA und China wird immer wahrscheinlicher. Die ntv-Reporter Kavita Sharma und Rainer Munz berichten über die Reaktionen auf ein mögliches Treffen aus Russland und der Ukraine und ordnen ein, ob der Gipfel den Ukraine-Krieg beenden könnte.

+++ 10:57 Russische Ölpumpstation nach Drohnenattacke in Brand +++

Laut Telegram-Beobachtungskanälen soll nach einem Drohnenangriff einen Brand in einer Ölpumpstation in der Nähe der russischen Stadt Michurinsk im Gebiet Tambow ausgebrochen sein. Der Gouverneur des Gebiets Tambow, Jewgeni Perwyschow, erklärt, ein ukrainischer Drohnenangriff habe "auf dem Gelände eines der Betriebe" im Bezirk Michurinski einen Brand ausgelöst, nannte jedoch nicht, um welche Anlage es sich handelte. Auf Videoaufnahmen des gemeldeten Angriffs, die vom Beobachtungskanal Exilenova+ veröffentlicht wurden, sind ein Feuer und dunkler Rauch an einer Stelle zu sehen, die Anwohner angeblich als Dieselkraftstofftank identifiziert haben.

+++ 10:22 Energieversorgung getroffen: Stromausfälle im Süden der Ukraine +++

Bei einem russischen Drohnenangriff nahe der Autobahn zwischen Kiew und der Hafenstadt Odessa werden drei Menschen getötet. Zudem werden vier Personen verletzt und mehrere Autos geraten in Brand, wie die Staatsanwaltschaft der Region Kiew auf Telegram mitteilt. Bei nächtlichen russischen Angriffen im südukrainischen Gebiet Odessa werden darüber hinaus drei Anlagen des größten privaten Energieversorgers DTEK getroffen. Etwa 32.700 Haushalte sind ohne Strom, wie das Unternehmen mitteilt. Die Reparaturtrupps arbeiten daran, die Stromversorgung wiederherzustellen.

+++ 09:37 Ukraine ernennt neuen Kommandeur des Dritten Armeekorps +++

Dmytro Rohoziuk ist Kommandeur des Dritten Armeekorps der Ukraine und löst damit Brigadegeneral Andrii Biletskyi ab, der nun die zentrale Streitkräftegruppe des ukrainischen Militärs leitet. Biletskyi gab die Ernennung während einer Pressekonferenz bekannt, auf der er die Ergebnisse der Operation "Vivaldi" vorgestellt wurden. Die Brigade ist eine der Schlüsseleinheiten bei der Rückeroberung von ukrainischem Territorium. 

+++ 09:04 Streit um Gefangene - Südkorea zieht weiteres Botschaftspersonal aus Kiew ab +++

Südkorea zieht wegen eines Streits über nordkoreanische Kriegsgefangene weiteres Botschaftspersonal aus der Ukraine ab. Das Außenministerium in Seoul wirft der Regierung in Kiew mangelnde Kooperationsbereitschaft vor. Hintergrund ist die Erklärung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor den Vereinten Nationen, dass die Ukraine zwei gefangene nordkoreanische Soldaten an Südkorea übergeben habe. Seoul sieht darin einen Verstoß gegen eine Vertraulichkeitsvereinbarung zum Schutz der Soldaten und deren Familien in Nordkorea. Der Geschäftsträger und das Konsularpersonal sollen in Kiew bleiben, um die diplomatischen Kontakte aufrechtzuerhalten, teilt Ministeriumssprecher Park Doo Soon mit. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha betont dagegen, Kiew betrachte die Angelegenheit als erledigt.

+++ 08:33 Trump offen für Treffen mit Xi und Putin +++

US-Präsident Donald Trump zeigt sich offen für ein Treffen mit den Staatschefs von Russland und China, um über eine Denuklearisierung zu beraten. Trumps Äußerungen folgen auf einen Bericht des “Wall Street Journal”, wonach der russische Präsident Wladimir Putin ein Treffen mit Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping im kommenden Monat vorgeschlagen haben soll. Ziel sei es, über die Ukraine zu sprechen und ein für Moskau vorteilhaftes Ende des vierjährigen russischen Angriffskriegs auszuhandeln. "Wir würden ein Treffen auf Grundlage der Denuklearisierung anberaumen, und das ist eine sehr positive Sache für die Welt", sagt Trump vor Journalisten. "Ich habe gerade erst davon erfahren. Wenn sie es durchführen möchten, fände es meiner Ansicht nach in China statt." 

+++ 08:07 Finnlands Präsident Stubb: Treffe Selenskyj in Norwegen +++

Finnlands Präsident Alexander Stubb trifft sich nach eigenen Angaben am Dienstag in Norwegen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Störe. Bei den Gesprächen soll es um den Ukraine-Krieg gehen, teilt Stubb mit. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider gemeldet, dass der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der Nahost-Gesandte Steve Witkoff in dieser Woche für Verhandlungen über ein Kriegsende nach Norwegen reisen sollen. Die Diplomatie steht unter dem Eindruck schwerer Spannungen zwischen Washington und Kiew. Selenskyj wirft der US-Regierung vor, die Unterstützung gezielt zu verlangsamen. Trump wirft dem ukrainischen Präsidenten wiederum vor, Friedensgespräche zu verweigern.

+++ 07:29 Iran: Zusammenarbeit mit Russland so eng wie nie zuvor +++

Die Zusammenarbeit zwischen dem Iran und Russland ist nach den Worten des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi enger denn je. "Noch nie in unserer Geschichte haben der Iran und Russland so eng zusammengearbeitet wie jetzt", erklärt Araghtschi nach einem Besuch seines russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Teheran im Onlinedienst X. Bei den gemeinsamen Gesprächen seien "alle Themen von Europa bis Westasien" besprochen worden, erklärt er. Es sei "um den Libanon, Palästina, die Ukraine und den Jemen gegangen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Ausbau der wirtschaftlichen und nuklearen Zusammenarbeit", schreibt Araghtschi.

+++ 06:52 Ukraine: Drei Tote bei russischem Luftangriff in Region Kiew +++

Bei einem russischen Luftangriff in der Region um Kiew sind in der Nacht nach örtlichen Angaben drei Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden. Die russischen Streitkräfte haben ein Produktions- und Lagergebäude im Umland der ukrainischen Hauptstadt getroffen, woraufhin ein Brand ausgebrochen ist, wie der örtliche Rettungsdienst auf Telegram mitteilt. Das Feuer sei inzwischen gelöscht.

+++ 06:00 Trump: Haben der Ukraine viel gegeben - und sie uns nichts +++

US-Präsident Donald Trump hat der Ukraine fehlende Gegenleistungen für die Unterstützung der USA vorgeworfen. "Wir haben der Ukraine viel gegeben - sie hat uns nichts gegeben. Vergessen Sie das nicht", sagt er in Washington. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor angedeutet, Trump stehe mit seinem kremlfreundlichen Kurs auf der falschen Seite der Geschichte. Trump sagt dazu: "Selenskyj weiß nicht, wovon er spricht." Der ukrainische Präsident sei bei den Friedensbemühungen "keine echte Hilfe", sagt Trump.

+++ 05:36 Vitali Klitschko: Wir werden nie kapitulieren +++

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko appelliert mit eindringlichen Worten an die Solidarität in Europa im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. "Wir wollen nie wieder Krieg in Europa. Frieden braucht unsere gemeinsame Verantwortung. Freiheit braucht Menschen, die füreinander einstehen", sagt Klitschko in einer Videobotschaft bei einer Preisverleihung in Berlin. Ursprünglich hatte er vor, seine Auszeichnung, den European Future Award, in Berlin persönlich entgegenzunehmen, wie er weiter sagte. Doch die Situation in Kiew habe sich dramatisch zugespitzt, so dass er vor Ort bleiben müsse. Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als viereinhalb Jahren gegen eine großangelegte russische Invasion. Er erlebe gerade Tag und Nacht, wie dramatisch der Beschuss geworden sei, auf Brücken, Kraftwerke, Schulen, Kindergärten, Kranken- und Wohnhäuser. Der ehemalige Weltklasse-Boxer sagte in seiner Videobotschaft, für die er lauten Applaus und Standing Ovations bekam, Kremlchef Wladimir Putin wolle "uns kaputt bomben und dafür sorgen, dass die Menschen aus den Städten fliehen". Er wolle "für Millionen Flüchtlinge in Europa sorgen" und dass "Europa uns deshalb im Stich lässt und wir kapitulieren. Aber das wird nie passieren". 

+++ 04:43 Starlink-Anschlag: Litauen verstärkt Schutz kritischer Infrastruktur +++

Litauen verstärkt nach einem versuchten Brandanschlag auf Starlink-Ausrüstung den physischen und technischen Schutz an Standorten von kritischer Infrastruktur. Nach Angaben von Regierungschef Mindaugas Sinkevicius sollen die Sicherheitsvorkehrungen an mehr als 15 Einrichtungen erhöht werden. Nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates in Vilnius spricht er von zusätzlichen Kräften und Ressourcen. 

+++ 03:55 Papst Leo XIV. spricht nach Telefonat mit Putin auch mit Selenskyj +++

Wenige Tage nach seinem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin hat Papst Leo XIV. auch mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj gesprochen. "Der Heilige Vater erinnerte an die ernste Lage in der Stadt Oleschky in der Region Cherson und bezog sich auf seine Bitte um eine humanitäre Waffenruhe, die er dem Präsidenten der Russischen Föderation unterbreitet hatte", teilt der Vatikan mit. Am Freitag, drei Tage nach seiner Operation wegen Lungenkrebs, hatte Leo noch vom Krankenhaus aus mit Putin telefoniert und um eine Waffenruhe in Oleschky gebeten. Die umkämpfte Stadt liegt am Ufer des Dnjepr in der Region Cherson im von Russland besetzten Süden der Ukraine und wird von beiden Armeen in die Zange genommen."Seine Heiligkeit äußerte die Hoffnung, dass die Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien die Lieferung von Lebensmitteln und medizinischer Hilfe erlauben wird, sowie die freiwillige und sichere Evakuierung der Zivilbevölkerung", teilt der Vatikan weiter mit. Selenskyj erklärt im Onlinenetzwerk Facebook, er habe Leo "detailliert über die Lage angesichts der russischen Eskalation und der anhaltenden Angriffe Russlands auf ukrainische Städte und Gemeinden" informiert.

+++ 02:41 Insider: Trump-Gesandte reisen zu Ukraine-Gesprächen nach Norwegen +++

Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der Nahost-Gesandte Steve Witkoff reisen Insidern zufolge in dieser Woche zu einer neuen Verhandlungsrunde über ein Ende des Krieges in der Ukraine nach Norwegen. Zwei der drei mit der Angelegenheit vertrauten Personen sagten, sie erwarteten auch die Teilnahme des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Der Zeitplan sei jedoch vorläufig und könne sich noch ändern. Das Weiße Haus reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

+++ 01:56 Lawrow in Teheran: Iran hofft auf Diplomatie +++

Angesichts der militärischen Spannungen zwischen Teheran und Washington hofft der Iran auf einen diplomatischen Ausweg. "Die gemeinsame Auffassung Irans, Russlands und vieler anderer Länder besteht darin, dass die Probleme der Region keine militärische Lösung haben und durch Diplomatie und politische Lösungsansätze angegangen werden müssen", sagt Irans Außenminister Abbas Araghtschi bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow in der iranischen Hauptstadt. Der russische Außenminister sprach laut einer Übersetzung von "ergebnisreichen, offenen und aufrichtigen Verhandlungen". 

+++ 00:56 Selenskyj: US-Entscheidungen im Krieg "schwer zu erklären" +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisiert Entscheidungen der USA im Krieg gegen Russland. Verzögerungen bei Waffenlieferungen und Einschränkungen beim Austausch von Geheimdienstinformationen seien "unter Freunden schwer zu erklären", sagt er bei einem Treffen mit einer US-Kongressdelegation. In einem Video auf Telegram beklagt er zudem fehlende Erklärungen für die eingeschränkte Nutzung des Satellitennetzwerks Starshield. Darüber hinaus habe die Ukraine zuletzt dreimal keine Warnungen vor russischen Angriffen von ihren Partnern erhalten. Das Pentagon verzögere außerdem die Lieferung bereits bezahlter Raketen. "All dies deutet darauf hin, dass eine politische Entscheidung getroffen wurde, die Unterstützung für uns zu drosseln", sagt Selenskyj. 

+++ 00:10 Merz beunruhigt wegen Sorglosigkeit gegenüber Russland +++

Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich besorgt darüber, dass die von Russland ausgehende Bedrohung in Deutschland nicht ernst genug genommen wird. Der Krieg in der Ukraine sei dabei nur ein Teil des Gesamtbildes, sagt Merz in einem Bloomberg-Interview. "Das große Bild ist, dass Russland dabei ist, die gesamte politische Ordnung unseres europäischen Kontinents zu destabilisieren. Und das wird offensichtlich von vielen Menschen auch in meinem Land unterschätzt." Die Menschen sähen nicht, was das eigentliche Ziel Russlands sei. "Und das ist nicht nur territorialer Gewinn in der Ukraine. Das geht weit darüber hinaus", betont der CDU-Politiker. Er sagt mit Blick auf die Machthaber in Moskau: "Sie fürchten die Demokratie, sie fürchten offene Gesellschaften, sie fürchten den Erfolg der europäischen Integration, und sie wollen diesen Erfolg untergraben, und sie sind auf dem Weg, das zu tun."

+++ 23:05 Trump: Selenskyj sollte Verhandlungen anderen überlassen +++

Nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump sollte anstelle des ukrainischen Staatsoberhaupts Wolodymyr Selenskyj jemand anderes die Friedensverhandlungen mit Russland führen. "Vielleicht ist es für Selenskyj an der Zeit, jemand anderen verhandeln zu lassen", sagt Trump vor Journalisten. Er hatte im Oktober eine Ablösung des ukrainischen Staatschefs gefordert. Die USA stellten der Regierung in Kiew weiterhin Geheimdienstinformationen zur Verfügung. 

+++ 22:04 Trump zeigt sich interessiert an Treffen mit Putin und Xi - und macht unfassbare Aussage +++

US-Präsident Donald Trump zeigt sich offen für einen Dreiergipfel zur Ukraine mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping. "Ich würde das tun", sagt Trump in Washington. Laut "Wall Street Journal" hat Putin das Treffen vorgeschlagen, das am Rande des Apec-Gipfels in China im November stattfinden soll. Aus der Ukraine kommt scharfe Kritik, da Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht eingeladen ist. Trump sagt zudem, dass Russland in der Ukraine bislang gut zurechtgekommen sei. "Sie haben nicht besonders viel gemacht." Russland hat seit Beginn der Invasion im Jahr 2022 in der Ukraine Kriegsverbrechen in unvorstellbarem Ausmaß begangen und dabei massenweise Zivilisten getötet.

+++ 21:33 Litauen: Abgestürzte Drohne hatte Sprengsatz und flog aus Polen ein +++

Eine in Nordosten Litauens abgestürzte Drohne ist nach Angaben der Regierung in Vilnius mit Sprengstoff bestückt gewesen. Der unbemannte Flugkörper, der am Sonntag im Bezirk Pasvalys explodierte, sei ukrainischer Herkunft gewesen und aus Polen in das baltische EU- und Nato-Land eingeflogen, sagt Regierungschef Mindaugas Sinkevicius nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates in Vilnius. Daran gebe es keine Zweifel. Die Drohne war am Sonntagmorgen in den litauischen Luftraum eingedrungen und zu Boden gegangen. Die Explosion beschädigte nach Angaben der litauischen Behörden ein ziviles Fahrzeug. Verletzt wurde dabei niemand.

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