Iran-Krieg im Liveticker+++ 03:40 WSJ: Ölpreis könnte bei längerem Iran-Krieg auf 180 Dollar steigen +++
Der Ölpreis könnte laut Angaben von Ölvertretern in Saudi-Arabien auf über 180 Dollar pro Barrel steigen, falls die Störungen durch den Iran-Krieg bis Ende April anhalten. Dies berichtet die US-Zeitung "Wall Street Journal".
+++ 02:33 Analyst: US-Benzinpreis hält auf vier Dollar je Gallone zu +++
Die Benzinpreise in den USA steigen im laufenden Monat um mehr als 30 Prozent und nähern sich der psychologisch wichtigen Marke von vier Dollar pro Gallone (etwa 0,91 Euro je Liter). Seit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran Ende Februar klettert der Durchschnittspreis an den Zapfsäulen nach Angaben des Automobilclubs AAA um rund 90 Cent auf 3,88 Dollar je Gallone. Benzin werde voraussichtlich in der kommenden Woche die Marke von vier Dollar erreichen und könnte auf 4,10 Dollar und mehr steigen, schreibt der Analyst Patrick De Haan vom Portal GasBuddy auf der Plattform X. Vor den Kongresswahlen im November ist die Teuerung ein zentrales Thema in den USA.
+++ 01:10 Vereinigte Arabische Emirate: Behörden zerschlagen Hisbollah-Netzwerk +++
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben nach eigenen Angaben ein von der libanesischen Hisbollah und dem Iran finanziertes und betriebenes Terrornetzwerk zerschlagen und dessen Mitglieder festgenommen. Dem Netzwerk werden Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und die Bedrohung der nationalen Sicherheit vorgeworfen, meldet die staatliche Nachrichtenagentur. "Das Netzwerk war im Land unter dem Deckmantel einer Scheinfirma tätig und versuchte, die Volkswirtschaft zu unterwandern sowie externe Vorhaben auszuführen, die die Finanzstabilität des Landes bedrohten", berichtet die Nachrichtenagentur.
+++ 00:07 Katar: Vertrauen zum Iran muss wiederhergestellt werden +++
Katar sieht die Beziehungen zum Iran nach dessen wochenlangen Angriffen am Golf als stark beschädigt an. "Nach diesem feindlichen Akt ist es notwendig, verlorenes Vertrauen wieder aufzubauen", sagte Katars Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman. "Das iranische Volk und uns verbinden Geografie, Nachbarschaft und Geschichte." Der Regierungschef rief den Iran erneut dazu auf, die Angriffe umgehend einzustellen, damit die Region nicht in einen "gefährlichen Strudel" gezogen werde. Die Handlungen des Irans würden die Sicherheit "für alle Länder in der Region" gefährden. Katar pflegt mit dem Iran eigentlich seit Jahrzehnten diplomatische Beziehungen. Katar steigerte seinen diplomatischen Einfluss, in dem es die Kontakte nach Teheran ausbaute und etwa im Konflikt mit den USA vermittelte. Katar und der Iran teilen sich auch den Zugang zum weltgrößten Gasfeld im Persischen Golf und arbeiteten aus wirtschaftlichen Gründen zusammen.
+++ 23:06 EU-Gipfel fordert Moratorium für Angriffe auf Energie- und Wasseranlagen +++
Die EU-Staaten fordern im Iran-Krieg ein Ende der gegenseitigen Angriffe auf Energie- und Wasseranlagen, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Das geht aus der am Abend beschlossenen Gipfelerklärung zum Nahen Osten hervor. Der Iran wird dazu gedrängt, die Attacken auf Golfstaaten einzustellen. Dass die Ukraine diesen Staaten etwa mit Fachwissen zur Luftabwehr hilft, wird ausdrücklich begrüßt.
+++ 22:07 Umfrage: US-Bürger erwarten Bodenkrieg - Mehrheit lehnt ihn jedoch ab +++
Eine Mehrheit der US-Bürger rechnet mit einem Befehl für einen großangelegten Bodenkrieg im Iran, doch nur eine Minderheit befürwortet einen solchen Schritt. Einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos zufolge gehen 65 Prozent der Amerikaner davon aus, dass Washington Truppen in den Iran schicken wird. Unterstützung findet diese Vorstellung bei sieben Prozent der Befragten. Präsident Donald Trumps allgemeine Zustimmungswerte in der Bevölkerung stiegen um einen Prozentpunkt auf 40 Prozent. Bei den Republikanern befürworten 77 Prozent die Angriffe auf den Iran, verglichen mit sechs Prozent der Demokraten. Insgesamt stimmen der Umfrage zufolge 37 Prozent der Amerikaner dem militärischen Vorgehen zu, während 59 Prozent es ablehnen. Die Fehlerquote der Umfrage liegt bei etwa drei Prozent.
+++ 21:36 Trump: Schicke keine weiteren Soldaten in Nahen Osten +++
US-Präsident Donald Trump will wohl doch keine weiteren Soldaten für den Krieg gegen den Iran in den Nahen Osten entsenden. "Ich schicke nirgendwo Truppen hin", sagt Trump im Weißen Haus vor der Presse auf eine entsprechende Frage. "Wenn ich es täte, würde ich es Ihnen sicher nicht sagen. Aber ich schicke keine Truppen." Die Äußerung steht im Widerspruch zu einem Reuters-Bericht vom Vortag, wonach die US-Regierung die Entsendung von Tausenden Soldaten zur Verstärkung des Einsatzes gegen den Iran erwägt. Reuters beruft sich dabei auf einen US-Regierungsvertreter sowie drei mit der Angelegenheit vertraute Personen.
+++ 21:15 Angriff auf weltgrößtes Gasfeld - Expertin erklärt Folgen +++
Israel greift das weltweit größte Gasfeld "South Pars" im Iran an. Wie wichtig ist das Gasfeld für die globale Energieversorgung? Wie wirkt sich das auf die Preise und die Energieinfrastruktur aus? Was ist der Worst Case der Energiekrise und wie kann diese eingedämmt werden? Wirtschaftsexpertin Claudia Kemfert erklärt.
Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.