Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 06:07 Iran: Amerikanischen "Unterschlupf" in Dubai angegriffen +++

12.03.2026, 00:01 Uhr

Die iranischen Streitkräfte haben dem iranischen Staatsfernsehen zufolge ein Gebäude in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit einer Drohne angegriffen. In dem Gebäude, das "ein Unterschlupf für amerikanische Soldaten war, die den Iran angegriffen haben", sei ein Feuer ausgebrochen, teilt der iranische Sender Irib im Onlinedienst Telegram mit. Die emiratischen Behörden erklärten, der Brand sei "vollständig unter Kontrolle" gebracht worden. Es sei niemand verletzt worden. Zuvor hatten die Behörden den Absturz einer Drohne auf ein Gebäude in der Nähe des Wohnviertels Dubai Creek Harbour gemeldet.

+++ 05:43 Insider: Irans Führung trotz US-israelischer Angriffe stabil +++

Die Führung im Iran ist nach fast zwei Wochen schwerer Luftangriffe durch die USA und Israel weiter stabil. Das zeigen US-Geheimdienstberichte, wie drei mit den Vorgängen vertraute Personen mitteilen. Eine "Vielzahl" von Berichten komme übereinstimmend zu dem Schluss, dass das Regime nicht in Gefahr sei und die Kontrolle über die Bevölkerung behalte, sagt eine der Quellen. Der jüngste Bericht sei vor wenigen Tagen fertiggestellt worden, hieß es weiter. Die Erkenntnisse zeigten, dass Irans geistliche Führung trotz der Tötung des Obersten Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei zusammenhalte. Auch israelische Regierungsvertreter räumten in internen Gesprächen ein, es sei nicht sicher, dass der Krieg zum Sturz der Regierung führen werde, sagte ein hochrangiger israelischer Beamter. Die Quellen betonten jedoch, dass sich die Lage vor Ort schnell ändern könne.

+++ 04:44 Trump: Iran steht kurz vor der Niederlage +++

Der Iran steht nach Auffassung von US-Präsident Donald Trump kurz vor der Niederlage. "Sie sind so ziemlich am Ende der Fahnenstange", sagt Trump vor Journalisten in Washington. Er warnte zudem, die US-Armee könne ihre Angriffe auf "Teile von Teheran und andere Orte" ausweiten, wodurch ein Wiederaufbau des Iran "fast unmöglich" werden würde. Er fügt jedoch hinzu: "Das wollen wir nicht."

+++ 03:40 Israel greift Hisbollah-Ziele in Beirut an - Libanesische Behörden melden sieben Tote +++

Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge zehn Ziele der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Dabei seien "dutzende Abschussvorrichtungen" sowie ein Hauptquartier des Nachrichtendienstes und Kommandozentren der Miliz getroffen worden, teilt die israelische Armee am frühen Morgen mit. Die Angriffe waren Teil einer zuvor von der israelischen Armee angekündigten "groß angelegten" Angriffswelle auf Ziele in Teheran und Beirut. Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge wurden bei einem israelischen Angriff im Zentrum von Beirut mindestens sieben Menschen getötet und 21 weitere verletzt. Der Angriff habe den Strandabschnitt Ramlet al-Baida getroffen, an dem Vertriebene im Freien ihr Schlaflager eingerichtet hätten, erklärt das Ministerium in Beirut.

+++ 02:32 Trump bei Wahlkampfauftritt: "Öl wird fallen" +++

US-Präsident Donald Trump hat bei seiner ersten Wahlkampfreise seit Beginn der militärischen Operation gegen den Iran am 28. Februar zu den gestiegenen Benzinpreisen Stellung genommen. Bei Auftritten in den Bundesstaaten Kentucky und Ohio sagt Trump, die Ölpreise würden fallen. "Es wird mehr sinken, als irgendjemand versteht", erklärt der Präsident bei einem Fabrikbesuch in Cincinnati in Ohio. Die Benzinpreise sind nach Angaben des Automobilverbands AAA im vergangenen Monat sowohl in Kentucky als auch landesweit im Durchschnitt um 61 Cent je Gallone gestiegen. Trump kündigt einem Lokalsender zufolge an, die USA würden ihre strategischen Ölreserven "ein bisschen" reduzieren. Trump bezeichnete den Anstieg in den sozialen Medien als "sehr kleinen Preis" für die Beseitigung der iranischen nuklearen Bedrohung. Nur "Narren" würden dies anders sehen, schreibt er.

+++ 01:38 Bagdad: Ein Toter bei Angriff auf Öltanker vor der Küste des Irak +++

Bei einem Angriff auf zwei Öltanker vor der irakischen Küste ist dem irakischen Staatsfernsehen zufolge mindestens ein Besatzungsmitglied getötet worden. 38 weitere Besatzungsmitglieder seien bislang gerettet worden und die Suche nach Vermissten dauere an, sagt der Leiter der irakischen Hafenbehörde, Farhan al-Fartousi, dem irakischen Staatsfernsehen. Die Pressestelle der irakischen Regierung teilt der irakischen staatlichen Nachrichtenagentur INA mit, zwei Tanker seien "Sabotage" ausgesetzt gewesen.

+++ 00:29 Augenzeugen melden heftige Angriffe Israels im Süden Beiruts +++

Israels Luftwaffe hat libanesischen Augenzeugen zufolge heftige Angriffe auf Ziele in den südlichen Vororten von Beirut geflogen. Demnach gab es mindestens sechs Luftangriffe. Die Menschen berichten auch von lauten Explosionen, die in mehreren Vierteln der Stadt auch zu spüren gewesen seien. Gebäude und Fenster hätten gezittert. Israels Armee hatte zuvor mitgeteilt, sie habe "eine großangelegte Angriffswelle" auf Stellungen der Hisbollah-Miliz in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt begonnen.

+++ 23:36 Trump: Wir haben gewonnen, müssen aber den Auftrag zu Ende führen +++

US-Präsident Donald Trump erklärt den Krieg gegen den Iran für gewonnen. "Man sagt nicht gerne zu früh, dass man gewonnen hat. Wir haben gewonnen", sagt Trump bei einem Wahlkampf-Auftritt im Bundesstaat Kentucky. "In der ersten Stunde war es vorbei." Die USA würden jedoch weiterkämpfen, um den Auftrag zu Ende zu führen. "Wir wollen nicht alle zwei Jahre zurückkommen müssen."

+++ 23:02 Chamenei-Berater beschimpft Trump: "Satan persönlich" +++

Ein hochrangiger Militärberater des neuen obersten Führers des Iran, Modschtaba Chamenei, bezeichnet US-Präsident Donald Trump als "Satan" und droht Israel mit der Vernichtung. "Trump ist der korrupteste und dümmste amerikanische Präsident", sagt Jahja Rahim Safawi im Staatsfernsehen. "Er ist Satan persönlich." Er wiederholt zudem die vom iranischen Regime seit langer Zeit geäußerte Drohung, Israel zu vernichten.

+++ 22:29 Iran: Sicherheitskräfte bei Drohnenangriffen in Teheran getötet +++

Bei israelischen Drohnenangriffen auf Teheran werden nach Angaben iranischer Medien Mitglieder der Sicherheitskräfte getötet. Die Drohnen seien über mehrere Stadtteile im Süden und im Norden der iranischen Hauptstadt geflogen, meldet die Nachrichtenagentur Fars. Es seien "mehrere Mitglieder der Sicherheitskräfte und der (freiwilligen) an Kontrollpunkten stationierten Basidsch-Miliz" getötet worden. Es ist das erste Mal seit dem Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar, dass Drohnenangriffe in Teheran gemeldet werden.

+++ 22:15 Außenamt: Mehr als 1100 Deutsche mit Evakuierungsflügen aus Golfregion geholt +++

Laut Auswärtigem Amt wurden mehr als 1100 Deutsche mit Evakuierungsflügen aus der Golfregion nach Hause gebracht. "Mein Dank gilt allen Kollegen, die Tag und Nacht Ausreisen organisiert und auch mit der Reiseindustrie zusammengearbeitet haben", erklärt Bundesaußenminister Johann Wadephul. Die von der Regierung organisierten Flüge sind in erster Linie für vulnerable Gruppen gedacht, also Kranke, Alte, Schwache, Schwangere und Kinder.

+++ 21:59 Pentagon: Erste sechs Kriegstage kosteten mehr als 11,3 Milliarden Dollar +++

Es ist ein teurer Krieg für die USA. Nun gibt es eine neue Schätzung, die das unterstreicht. Beamte des Pentagon teilen laut "New York Times" Abgeordneten in einer geschlossenen Sitzung im Kapitol mit, dass sie die Kosten des Krieges gegen den Iran allein in den ersten sechs Tagen auf über 11,3 Milliarden Dollar geschätzt hätten. Die Zeitung beruft sich auf drei mit der Sitzung vertraute Personen.

Nicht enthalten sind in der Schätzung demnach viele der mit der Operation verbundenen Kosten, zum Beispiel die Aufstockung von militärischer Ausrüstung und Personal im Vorfeld der ersten Angriffe. Die Abgeordneten gehen davon aus, dass die Zahl noch erheblich steigen werde, heißt es weiter.

+++ 21:41 Trump: USA geben Teil der strategischen Ölreserven frei +++

Nach Angaben von Präsident Donald Trump geben die USA einen Teil ihrer strategischen Ölreserve frei. In einem Interview mit dem Lokalsender Cincinnati's Local 12 in Ohio sagt Trump auf die Frage, ob er die Schwelle für die strategische Ölreserve im Auge habe, dass Washington diese "ein wenig reduzieren" werde. "Und dadurch sinken die Preise", fügt er an. Die Ölreserve der USA, die sich an den Küsten von Texas und Louisiana befindet, umfasst 415 Millionen Barrel Öl, mehr als die gesamte Welt in vier Tagen verbraucht.

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