Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 05:43 Trump drängt Ukraine zu baldiger Einigung mit Russland +++

17.02.2026, 00:01 Uhr

Im Vorfeld der Gespräche zwischen Vertretern der Ukraine und Russlands unter Vermittlung der USA über eine Beendigung des Krieges in der Ukraine drängt US-Präsident Donald Trump Kiew zu einer baldigen Einigung mit Moskau. "Die Ukraine sollte besser schnell an den Verhandlungstisch kommen", sagt Trump an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beklagte am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz, die USA kämen immer wieder auf die Frage von Zugeständnissen zurück, diese werde aber "oft nur im Zusammenhang mit der Ukraine diskutiert".

+++ 04:26 Verteidigungsministerium: Januar mit Höchstwert bei russischem Raketenbeschuss +++

Im Januar 2026 feuerten russische Streitkräfte 91 ballistische Raketen auf die Ukraine ab. Dies ist der höchste Monatswert seit dem russischen Überfall auf die Ukraine vor fast vier Jahren. Das ukrainische Verteidigungsministerium teilt dazu mit, die Verbündeten müssten deshalb die Lieferung von Patriot-Flugabwehrraketen beschleunigen.

+++ 03:08 Moskau: Gebietsfragen in Genf im Fokus +++

Vertreter der Ukraine und Russlands kommen heute in Genf zu einer neuen Runde von Friedensgesprächen zusammen. Bei den von den USA vermittelten Verhandlungen werde die Gebietsfrage der zentrale Streitpunkt sein, teilt der Kreml mit. US-Präsident Donald Trump drängt Moskau und Kiew zu einer Einigung, um den größten Krieg in Europa seit 1945 zu beenden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beklagt sich jedoch, dass vor allem sein Land unter Druck gesetzt werde, Zugeständnisse zu machen. Russland fordert von der Ukraine die Abtretung der verbleibenden 20 Prozent der östlichen Region Donezk, die Moskau bisher nicht erobern konnte. Kiew lehnt dies ab.

+++ 01:55 Ex-Wagner-Söldner sollen Sabotage-Akte in Europa organisieren +++

Nach Angaben westlicher Geheimdienstmitarbeiter sind Anwerber und Propagandisten, die zuvor für die russische private Militärfirma Wagner-Gruppe gearbeitet haben, zu einem wichtigen Instrument des Kremls bei der Organisation von Sabotageakten in ganz Europa geworden. Das berichten "Financial Times" und Ukrinform. Der Status der Wagner-Gruppe ist seit Juni 2023 ungewiss, nachdem ein gescheiterter Putsch gegen die russische Militärführung zu Repressionen und dem Tod des Gruppengründers Jewgeni Prigoschin geführt hatte. Offiziellen Angaben zufolge haben Wagner-Rekrutierer, die zuvor auf die Anwerbung von Männern aus abgelegenen russischen Regionen für Kämpfe in der Ukraine spezialisiert waren, nun einen neuen Auftrag erhalten: die Rekrutierung wirtschaftlich schwacher Europäer für Sabotageakte auf Nato-Gebiet.

+++ 00:43 Gespräche in Genf: Witkoff Vermittler zwischen Kiew und Moskau +++

Vertreter der Ukraine und Russlands treffen sich am heutigen Dienstag in Genf zu zweitägigen Gesprächen unter Vermittlung der USA, um über eine Beendigung des Krieges in der Ukraine zu verhandeln. Die USA werden vom US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, vertreten. Zwei vorherige Gesprächsrunden in Abu Dhabi hatten kein Ergebnis gebracht. In zentralen Fragen liegen Moskau und Kiew weiterhin weit auseinander. Moskau fordert als Voraussetzung für ein Ende des Krieges einen vollständigen Rückzug Kiews aus der Industrieregion Donbass. Die Ukraine lehnt dies ab.

+++ 23:25 Selenskyj rechnet mit neuen russischen Energie-Attacken +++

Kurz vor der Wiederaufnahme der Friedensgespräche in Genf hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor neuen schweren russischen Luftangriffen gewarnt. Geheimdienstberichte deuteten darauf hin, dass Russland weitere massive Schläge gegen die Energieinfrastruktur vorbereite, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Solche Angriffe erschwerten eine Einigung zur Beendigung des fast vierjährigen Krieges. "Russland kann der Versuchung der letzten kalten Wintertage nicht widerstehen und will die Ukrainer schmerzhaft treffen", sagt Selenskyj. Dies erfordere besondere Unterstützung der Verbündeten, allen voran der USA.

+++ 22:22 Millionen Artilleriegranaten: Tschechiens Munitionsinitiative für die Ukraine "äußerst erfolgreich" +++

Die Ukraine hat dem tschechischen Präsidenten Petr Pavel zufolge 4,4 Millionen großkalibrige Artilleriegranaten durch die Munitionsinitiative seines Landes erhalten. Das seien mehr als 50 Prozent aller bisher an Kiew gelieferten Granaten dieser Art. Pavel zufolge wird die Initiative von Verbündeten als "äußerst erfolgreich" beschrieben, wie er dem Portal odkryto.cz sagt.

+++ 21:45 Stopp russischer Öllieferungen: Ungarn und Slowakei bitten Kroatien um Hilfe +++

Nach dem Stopp russischer Öllieferungen durch die Ukraine bitten Ungarn und die Slowakei Kroatien um Unterstützung. Außenminister Peter Szijjarto fordert die Regierung in Zagreb auf, den Transport über die Adria-Pipeline zu ermöglichen. Der kroatische Wirtschaftsminister Ante Susnjar signalisiert Hilfsbereitschaft, solange dies im Einklang mit EU- und US-Vorschriften stehe. Parallel dazu beantragt der ungarische Energiekonzern MOL bei der Regierung in Budapest die Freigabe strategischer Ölreserven. Sollten die Lieferungen aus dem Osten nicht in den kommenden Tagen wieder anlaufen, müssten zunächst rund 250.000 Tonnen Rohöl freigegeben werden, teilt das Unternehmen mit. Die Lieferungen über die Druschba-Pipeline sind seit dem 27. Januar unterbrochen.

+++ 21:05 Reisner erklärt Marschflugkörper: Ukraine-Waffe "Flamingo" muss Rückschlag hinnehmen +++

Seit dem vergangenen Jahr verfügt die Ukraine über eigene Marschflugkörper vom Typ FP-5 "Flamingo", doch bislang bleibt die Waffe hinter den Erwartungen zurück. Oberst Markus Reisner vom österreichischen Bundesheer erklärt im Interview mit ntv, was einer der Gründe dafür ist:

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