Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 00:22 Strack-Zimmermann hält europäischen Atomschutzschirm mittelfristig für kaum umsetzbar +++

02.02.2026, 00:01 Uhr

Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat skeptisch auf die Forderung des Vorsitzenden der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber, reagiert, einen europäischen Atomschutzschirm einzurichten: "Mal so eben einen eigenen europäischen nuklearen Schirm aufzubauen, klingt gut, ist aber kurz- bis mittelfristig schwer umsetzbar", sagte die FDP-Politikerin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). "Unsere primäre Aufgabe ist es, unter Hochdruck die konventionelle und Cyberabwehr aufzubauen und gemeinsam in Europa unsere Beschaffung zu synchronisieren und zu organisieren", sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europaparlament. Europa müsse zukünftig innerhalb der Nato deutlich mehr liefern. Ziel sei es auch, den Amerikanern konventionelle Aufgaben abzunehmen, erklärte Strack-Zimmermann.

+++ 23:24 Ukrainisches Militär spricht von 150 Gefechten an der Front +++

Im Laufe des Sonntags habe es 150 Gefechte gegeben, schreibt der ukrainische Generalstab in seinem Lagebericht. "Der Feind führte 25 Luftangriffe durch und warf 76 gelenkte Bomben ab. Darüber hinaus setzte er 2872 Kamikaze-Drohnen ein und führte 2452 Beschüsse von Ortschaften und Stellungen unserer Truppen durch."

+++ 22:13 Viele Gebäude weiter ohne Heizung - Selenskyj kritisiert unzureichende Maßnahmen in Kiew +++

Der ukrainische Präsident Selenskyj kritisiert die Maßnahmen der Stadt Kiew, die Wärmeversorgung in zahlreichen Gebäuden wiederherzustellen, als unzureichend. Hunderte Wohnhäuser seien noch ohne Heizung, sagt der Präsident in seiner abendlichen Videobotschaft. "Die Reparaturarbeiten dauern noch an. Und dies kann sicherlich nicht als normal angesehen werden in einer Stadt, in der seit weit mehr als einer Woche täglich Hunderte von Gebäuden ohne Heizung sind, unabhängig von der Situation. Ob es Angriffe gibt oder nicht, Hunderte von Gebäuden in Kiew bleiben ohne Heizung. Das bedeutet, dass die in der Stadt ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichen."

+++ 21:49 Klitschko: Noch über 200 Häuser ohne Heizung +++

In Kiew, wo es aktuell Minus 18 Grad sind, sind nach Angaben des Bürgermeisters noch 244 Häuser ohne Heizung. Am Abend schreibt Vitali Klischko am Telegram, dass die Reparaturarbeiten weitergehen. Zudem verweist er darauf, dass nach dem Stromausfall am Samstag in mehr als 3400 Häuser die Wärmeversorgung ausgefallen war.

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