Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 07:31 Mehrere Tote bei gegenseitigen Angriffen in Russland und der Ukraine +++
Bei gegenseitigen Angriffen hat es in Russland und der Ukraine mehrere Tote und Verletzte gegeben. Ein ukrainischer Angriff auf die russische Grenzregion Belgorod fordert zwei Todesopfer und vier Verletzte, wie die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf lokale Behörden meldet. Bei einem Drohnenangriff in der Region Kaluga seien zudem neun Menschen verletzt worden. Auf ukrainischer Seite wurde bei russischen Angriffen auf die Stadt Saporischschja mindestens ein Mensch getötet. Zudem gab es nach Angaben örtlicher Behörden mehrere Verletzte, darunter ein Kind.
+++ 07:06 Ukraine soll russische Fabrik in Region Twer angegriffen haben +++
Das ukrainische Militär hat laut einem Medienbericht in der Nacht eine russische Fabrik in der Region Twer ins Visier genommen, die Treibstoffkomponenten für Marschflugkörper herstellt. Das schreibt der "Kyiv Independent" unter Berufung auf russische Telegram-Kanäle. Das ukrainische Militär habe sich bislang nicht geäußert.
+++ 06:24 Atomabschreckung wird wichtiger: Frankreich stimmt sich mit Partnern ab +++
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zwei Einrichtungen bei Bordeaux besuchen, die eng mit der nuklearen Abschreckung verbunden sind. Die ArianeGroup stellt dort unter anderem die atomwaffenfähigen Interkontinentalraketen M51 her. Im Forschungszentrum Laser Megajoule können die physikalischen Bedingungen von Atomwaffenexplosionen simuliert werden. Die nukleare Abschreckung Frankreichs hatte von Beginn an eine "europäische Dimension", die Macron jedoch stärker betonte als seine Vorgänger. Schon 2020 regte er einen "strategischen Dialog" mit anderen europäischen Ländern an. Dieser stieß anfänglich auf wenig Interesse, was sich angesichts der geopolitischen Lage aber änderte. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte gleich zu Beginn seiner Amtszeit, dass er diesen Dialog führen wolle. Im März kündigte Macron eine engere Zusammenarbeit mit Deutschland und sieben weiteren europäischen Ländern an und sprach von einer "vorgelagerten Abschreckung". Dazu zählte er etwa gemeinsame Militärübungen und Besuche strategischer Orte.
+++ 04:49 Wadephul: "Putins Grausamkeit kennt keine Grenzen" +++
Nach den jüngsten massiven Angriffen auf die Ukraine mit zahlreichen zivilen Opfern erwägt Außenminister Johann Wadephul weiteren Sanktionen gegen Russland. "Putins Grausamkeit kennt keine Grenzen", sagt Wadephul. Putin setze "seinen Raketenterror auf die Ukrainerinnen und Ukrainer, darunter viele Kinder, mit immer größerer Härte fort." Putin werde dennoch scheitern, "am Widerstand der Ukraine - und an unserer fortgesetzten Unterstützung für deren Verteidigung".
+++ 03:20 Ukraine-Team berät mit Trump-Unterhändlern in den USA +++
Ein ukrainisches Verhandlungsteam soll am heutigen Freitag und Samstag in den USA mit den Unterhändlern von US-Präsident Donald Trump zusammentreffen. Die Delegation werde mit Jared Kushner und Steve Witkoff sprechen, sagt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor Journalisten. Auch ein europäisches Team solle dazustoßen.
+++ 01:44 Selenskyj: 78 Tote bei russischen Angriffen in zwei Tagen +++
Bei Angriffen in der gesamten Ukraine sind nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj in den vergangenen zwei Tagen 78 Menschen getötet und 215 weitere verletzt worden. In einer Rede in der Stadt Pryluky fordert der ukrainische Präsident erneut einen erweiterten Zugang zum US-Satellitendienst Starlink. Dies könne der Ukraine helfen, russische Abschussrampen für ballistische Raketen anzugreifen, erklärt Selenskyj.
+++ 00:08 Selenskyj: Verhandlungen mit Russland nicht in der Sackgasse +++
Für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sind bei den Bemühungen um Verhandlungen mit Russland noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. "Wir befinden uns nicht in einer diplomatischen Sackgasse", sagt der Staatschef bei einer Pressekonferenz mit dem britischen Außenminister Ed Miliband in Pryluky. Die russische Wirtschaft müsse blockiert, Moskau mundtot gemacht und die Waffenproduktion durch Sanktionen stillgelegt werden, so Selenskyj.
+++ 22:27 Nach Pest-Verdacht in Sibirien: Behörden beenden laut Berichten Quarantäne in Irkutsk +++
In der russischen Region Irkutsk ist Medienberichten zufolge die Quarantäne nach einem Pest-Verdachtsfall aufgehoben worden. Dort war Anfang Oktober eine Labormitarbeiterin des Instituts für Pestbekämpfung für Ostsibirien und den Fernen Osten verstorben, wie russische Staatsmedien melden. Danach kam die Vermutung auf, dass ein Laborunfall den Tod der 28-Jährigen verursacht haben könnte. Russische Staatsmedien und lokale Behörden behaupteten jedoch, es habe sich um eine "Lungenentzündung unbekannter Ursache" gehandelt. Unter Berufung auf eine mit den Sicherheitsbehörden vertraute Quelle berichtete das unabhängige sibirische Nachrichtenportal "Lyudi Baikala" vor einigen Tagen, dass Beamte des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB Krankenwagen eskortiert hätten, mit denen Kontaktpersonen der Labormitarbeiterin zu medizinischen Untersuchungen gebracht wurden.
+++ 22:02 Putin lobt "positive Entwicklung" der Beziehungen zum Iran seit Kriegsbeginn +++
Der russische Staatschef Wladimir Putin würdigt die "positive Entwicklung" der Beziehungen zwischen Russland und dem Iran seit Beginn der russischen Offensive in der Ukraine im Februar 2022, wie russische Nachrichtenagenturen melden. Die Ukraine und ihre westlichen Verbündeten werfen dem Iran vor, Russland die Technologie für Drohnen und Kurzstreckenraketen geliefert zu haben. Putin und Peseschkian sind am Abend in Turkmenistan zur Teilnahme an einem Gipfel der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) eingetroffen.
+++ 21:35 EuGH: Russische Flugzeuge unterliegen nach Verkauf nicht automatisch Flugverbot +++
Ursprünglich russischen Eigentümern gehörende Flugzeuge können nach einem Verkauf nicht einfach weiterhin mit einem Flugverbot belegt werden. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg ordnete in einer heute verkündeten Entscheidung an, dass sich das Gericht der Europäischen Union mit der Klage einer kirgisischen Airline befassen muss. Das Gericht hatte ohne weitergehende Analyse das Flugverbot fortgelten lassen und eine Nichtigkeitsklage nicht zugelassen. Die Nichtzulassung war laut EuGH nicht rechtens. Den zwei Flugzeugen waren Starts und Landungen in der EU sowie das Überfliegen von Gebieten der Europäischen Union im Zusammenhang mit Sanktionen wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine verboten worden. Die kirgisische Fluggesellschaft Global 8 Airlines kaufte die beiden Flugzeuge von einer russischen Gesellschaft und erfuhr erst danach, dass ein Flugverbot für die Maschinen galt.
+++ 21:27 Altkanzler Schröder feierte mit Putin Geburtstag +++
Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder hat nach Angaben des Kreml an der Geburtstagsfeier des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau teilgenommen. Putin habe am Mittwochmorgen aus den Medien von der Anwesenheit Schröders in der russischen Hauptstadt erfahren, teilt der Kreml bei Telegram mit. "Der Präsident lud seinen alten Freund zu sich nach Hause ein", heißt es weiter. Schröder sei bei Putin gewesen, als der Kremlchef gestern seinen 74. Geburtstag feierte. Schröder war nach seiner Benennung in den Aufsichtsrat der russischen Handelskette Hyperglobus nach Moskau gereist. Der SPD-Politiker war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler. Der 82-Jährige ist mit Kremlchef Wladimir Putin eng befreundet und steht unter anderem wegen dieser engen Verbindung und seines Engagements für russische Energieunternehmen seit Jahren in der Kritik. Auch seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat sich Schröder wiederholt mit Putin getroffen.
+++ 21:04 ntv-Reporterin Sharma über tödlichen Busangriff: Menschen in Donezk leben in ständiger Gefahr +++
Mehr als 30 Menschen sind bei dem brutalen Angriff mit Gleitbomben auf mehrere Busse in Donezk gestorben. Viele weitere Menschen schweben nach der Attacke im Ort Kramatorsk in Lebensgefahr. ntv-Reporterin Kavita Sharma berichtet aus Kiew über den russischen Angriff.
Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.
