Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 09:10 Deutsche Raffinerien steigern Produktion von Benzin und Diesel +++
Die Produktion von Benzin und Diesel in Deutschland ist im ersten Halbjahr gestiegen. Die Raffinerien stellten 11,0 Millionen Tonnen Motoren- und Flugbenzin her und damit 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Bei Dieselkraftstoff fiel der Anstieg mit 9,4 Prozent auf 15,8 Millionen Tonnen noch deutlicher aus.
+++ 08:40 Ukrainische Luftwaffe: Russland greift in der Nacht mit 107 Drohnen an +++
Die russische Armee hat die Ukraine in der Nacht mit 107 Drohnen unterschiedlicher Typen angegriffen. Das meldet die Seite Ukrainska Pravda unter Berufung auf die ukrainische Luftwaffe. Die Flugabwehr habe bis 8 Uhr 87 davon zerstört oder gestört.
+++ 08:10 Russland greift wieder Kiew und Odessa an - zwei Verletzte +++
Bei russischen Luftangriffen ist nach Angaben ukrainischer Behörden in der Nacht in Kiew und Odessa jeweils ein Mensch verletzt worden. In Odessa wurde zudem Infrastruktur beschädigt, wie der Leiter der Militärverwaltung der Region, Serhij Lyssak, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mitteilt. Einzelheiten nennt er nicht. Das russische Verteidigungsministerium erklärt auf Telegram, die Streitkräfte hätten bei ihren Angriffen ein Logistikzentrum in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, ein Rechenzentrum in Odessa sowie ein Frachtschiff im nahegelegenen Schwarzmeer-Hafen Tschornomorsk getroffen. Die Ziele seien militärisch genutzt worden.
+++ 07:30 Kiew drängt auf neue Sanktionen gegen russische Unternehmen +++
Die Ukraine drängt die USA laut einem Bericht der "Kyiv Independent", russische Unternehmen, die Komponenten für Moskaus geplantes Starlink-ähnliches Satelliteninternetnetzwerk Rassvet liefern, zu sanktionieren. Denys Sienik, Geschäftsträger der Ukraine in der Botschaft in Washington, sagte laut einem AP-Bericht, dass die Unternehmen zu den wichtigsten Zielen gehören, die Kiew der Trump-Regierung und dem Kongress zur Prüfung möglicher Sanktionen vorlegen wolle.
+++ 06:31 Bericht: Wadephul dringt auf Lösung für mehr Getreideexporte übers Schwarze Meer +++
Bundesaußenminister Johann Wadephul dringt einem Bricht zufolge auf eine Lösung, um wieder mehr Getreideexporte sowohl aus der Ukraine als auch aus Russland zu ermöglichen. "Die Welt braucht diese Exporte dringend. Werden sie weiter von Russland verhindert, dann drohen Hunger, Destabilisierung und die resultierenden Fluchtbewegungen, auch nach Europa", sagt Wadephul dem Nachrichtenportal Web.de News. "Eine partielle Waffenruhe wäre ein erster Schritt", sagt der CDU-Politiker.
+++ 05:43 Nach der Wahl: Preise im russischen Teil von Cherson explodieren +++
In der russisch besetzten Region Cherson sind nach den sogenannten "Wahlen" die Strom- und Heizkosten sowie die Brotpreise gestiegen. Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf Serhii Danylov, den stellvertretenden Direktor des Zentrums für Nahost-Studien. "Die elektronische Sonderoperation ist beendet, und die Stromtarife in der besetzten Region Cherson wurden sofort erhöht, während die Brotpreise bereits um das Doppelte gestiegen sind", schreibt Danylov sarkastisch auf Facebook. Dem Bericht zufolge haben die Bewohner der besetzten Gebiete der Region Cherson bereits gut eine Woche nach dem Ende der "Wahlen" zur russischen Staatsduma die "Verbesserungen" gespürt. Die größte Erhöhung gab es bei der Müllabfuhrgebühr, die um fast 40 Prozent stieg. Der Stromtarif erhöht sich um ein Drittel.
+++ 04:51 Merz trifft Rutte - und hält Grundsatzrede zur Nato +++
In einer Grundsatzrede will sich Bundeskanzler Friedrich Merz am heutigen Donnerstag in Münster mit den aktuellen Herausforderungen in der Außen- und Sicherheitspolitik befassen. Anlass der Rede des Bundeskanzlers ist die Verleihung des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens an die Nato. Merz wird dabei im historischen Rathaus der Stadt Münster die Laudatio halten. Den Preis soll Nato-Generalsekretär Mark Rutte entgegennehmen.
+++ 03:16 Russland beschießt erneut Odessa +++
Russland hat am späten Mittwochabend erneut die Infrastruktur von Odessa angegriffen und damit eine Serie von Angriffen auf die Schwarzmeerstadt fortgesetzt, bei denen in den letzten Tagen Zivilisten getötet und Häuser, Geschäfte und Logistikeinrichtungen beschädigt wurden. "Odessa wurde vom Feind angegriffen. Die Infrastruktur wurde beschädigt", berichtet Serhiy Lysak, Leiter der Militärverwaltung der Stadt Odessa, auf Telegram. Dem jüngsten Angriff gingen tagelange russische Bombardierungen von Odessa und der umliegenden Region voraus.
+++ 01:03 Wadephul sieht EU-Erweiterung auf westlichem Balkan als "Nagelprobe für Europa" +++
Vor einem Treffen mit europäischen Außenministern in Montenegro hat Bundesaußenminister Johann Wadephul die EU-Erweiterung auf dem westlichen Balkan als eine "Nagelprobe für Europa" bezeichnet. Sie entscheide, "welchen Einfluss die EU in den nächsten Jahrzehnten" haben werde, erklärt Wadephul am Mittwochabend vor seiner Abreise in die Region. "Nur wenn wir den Westbalkanstaaten eine glaubwürdige EU-Perspektive bieten und sie enger an uns binden, sichern wir uns dauerhaft geopolitischen Spielraum." Dabei gehe es "gegenüber geopolitischen Kontrahenten und Rivalen" um "Kerninteressen" Europas: "Sicherheit, Einfluss und Handlungsfähigkeit unseres Kontinents", betont Wadephul mit Bezug auf ein aggressives Russland. Beim EU-Beitrittsprozess müsse nun statt "kleinteiliger Forderungen" aufs Gaspedal gedrückt werden.
+++ 23:19 Hegseth: Musk soll "Zukunft der Kriegsführung" erforschen +++
Tech-Milliardär Elon Musk soll eine führende Rolle bei einem neuen Projekt des US-Verteidigungsministeriums einnehmen. In einer Rede vor Militärs in Quantico im US-Bundesstaat Virginia kündigte Pentagon-Chef Pete Hegseth an, dass es dabei darum gehe, die Zukunft der Kriegsführung zu erforschen. Musk soll demnach eine von mehreren Personen sein, die die Initiative leiten sollen. Zweck des "Projekts Meridian" sei es, "mit einem kreativen Blick auf die Zukunft zu schauen, und Bereiche zu identifizieren, die wir erobern müssen, und die Fähigkeiten, die wir beherrschen müssen", sagte der Verteidigungsminister bei seiner Rede. Dabei sprach Hegseth auch das Thema der autonomen Kriegsführung an, also den Einsatz von Waffensystemen und Künstlicher Intelligenz, die ohne direktes menschlichen Eingriff aktiv sein und etwa Angriffe ausführen können.
+++ 21:42 Ukraine bereitet vierte Phase von Operation "Vivaldi" vor +++
Die Ukraine bereitet die vierte Phase der Operation "Vivaldi" vor, ihrer Gegenoffensive im Gebiet Lyman in der Region Donezk, die bislang das militärische Ziel Russlands, den gesamten Donbass einzunehmen, erheblich beeinträchtigt hat. Der Plan wurde mit ukrainischen Militärangehörigen im Kommandoposten des 3. Armeekorps besprochen, das die Operation leitet, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj imitteilt.
+++ 20:41 Kiew verhandelt Lieferung von 20-Millimeter-Geschossen für F-16-Kampfflugzeuge +++
Die Ukraine will mehrere Zehntausend 20-Millimeter-Geschosse für ihre F-16-Kampfflugzeuge kaufen, um die zunehmend eingesetzten, jetgetriebenen Angriffsdrohnen Russlands abzuschießen. Kiew verhandelt derzeit mit mehreren europäischen Ländern und Munitionsherstellern über mögliche Lieferungen, berichtet Bloomberg unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen. Die Munition würde aus der eingebauten Kanone der F-16 abgefeuert werden und der Ukraine damit eine potenziell kostengünstigere und leichter verfügbare Alternative zum Einsatz knapper Luft-Luft-Raketen gegen jede einzelne russische Drohne bieten.
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