Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 23:09 Explosion im Schwarzen Meer: Feuer auf Handelsschiff +++
Nahe der Ukraine ist auf einem Handelsschiff in rumänischen Gewässern Feuer ausgebrochen. Noch sei unklar, ob ein Treffer durch eine Drohne die Ursache gewesen sei, sagt Verteidigungsminister Radu Miruta dem rumänischen Sender "Digi24". Die rumänische Luftabwehr habe auf ihrem Radar keine Drohne registriert, die sich auf dieses Schiff zubewegt habe. Zuletzt häufen sich im Schwarzen Meer die Drohnen-Angriffe auf Handelsschiffe. Vor neun Tagen war ein türkisches Handelsschiff nahe dem rumänischen Ort Sfantu Gheorghe gesunken. Betroffen waren in den letzten Tagen auch mehrere Schiffe in Schwarzmeer-Wirtschaftszonen des Nachbarlands Bulgarien.
+++ 22:13 Geködert und verheizt: 20 Bangladescher an der Front im Ukraine-Krieg gefallen +++
Mindestens 20 Staatsangehörige Bangladeschs, die vorher unter falschen Arbeitsversprechen nach Russland gelockt worden sein sollen, sind als lebende "Köder" im Ukraine-Krieg getötet worden. Das berichtet eine Spezialeinheit der bangladeschischen Polizei in Dhaka. Die Special Response Battalion (SRB) in dem südasiatischen Land ermittelt in Fällen von Menschenhandel. Vorläufige Untersuchungen ergeben demnach, dass die eigentlich kriegsuntauglichen Personen als "Köder" an die Front geschickt wurden, um feindliche Positionen ausfindig zu machen. Mitglieder eines international operierenden Schleusernetzwerks hätten mit Hilfe lokaler "Agenten" die Betroffenen als Bauarbeiter angeworben, heißt es weiter. Nach ihrer Ankunft seien sie jedoch gedrängt worden, ein dreiwöchiges Training zu absolvieren, das sie für den Kriegseinsatz vorbereiten sollte. "Sie wurden an das russische Militär übergeben, ihre Pässe und Mobiltelefone wurden ihnen unmittelbar nach der Ankunft auf russischem Boden abgenommen", erläutert der SRB.
+++ 21:35 Musk: Satelliten-Kontrolle liegt bei US-Regierung und letztlich bei Trump +++
Nach Kritik der Ukraine verweist der US-Unternehmer Elon Musk darauf, dass der Satellitennetzwerk Starshield Eigentum der US-Regierung sei und von dieser auch kontrolliert werde. Jegliche Beschränkungen bei Geschwindigkeit oder Nutzung werde vom US-Militär und letztlich vom US-Präsidenten festgelegt, erklärt Musk. Starshield ist der militärische Teil des Satellitennetzwerks, dessen ziviler Arm "Starlink" heißt. Zu Starlink sagt Musk, dieses System sei auf zivile oder defensive Aktivitäten beschränkt und könne nicht für offensive militärische Zwecke genutzt werden.
Die Ukraine hatte zuvor Musks Unternehmen SpaceX, zu dem Starshield und Starlink gehören, vorgeworfen, die Satelliten-Nutzung für die Ukraine eingeschränkt und dadurch die ukrainische Drohnenabwehr und Luftverteidigung im Kampf gegen Russland geschwächt zu haben. Das hatte Sorgen geschürt, US-Präsident Donald Trump könne die Unterstützung der Ukraine auf dem Schlachtfeld reduzieren, um Kiew zu Zugeständnissen an Russland oder die USA zu zwingen.
+++ 21:04 Le Pen: Frankreich kann Ukraine nicht weiter finanzieren +++
Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen sagt, Frankreich könne die Ukraine nicht weiter finanziell unterstützen. "Wir können die Ukraine nicht mehr finanzieren", sagt sie vor Journalisten in Brüssel. Frankreich sei in einer äußerst problematischen wirtschaftlichen Lage. Das Haushaltsdefizit sei hoch und das Wirtschaftswachstum schwach. Aktuellen Umfragen zufolge könnte Le Pen im kommenden Jahr die Präsidentschaftswahl in Frankreich gewinnen und Nachfolgerin von Emmanuel Macron werden.
+++ 20:31 Starlink wieder funktionstüchtig? Selenskyj appelliert an Elon Musk +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den US-Technologieunternehmer Elon Musk aufgefordert, den Satelliten-Kommunikationsdienst Starlink in der Ukraine wiederherzustellen. "Wenn die Angriffe weitergehen und Starlink nicht funktioniert, werden natürlich Menschen sterben", sagt Selenskyj während eines Besuchs in Großbritannien in einem Interview mit dem britischen Journalisten Piers Morgan. Die Störung des Dienstes sei "ein großer Fehler". Derweil erklärt der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mychailo Fedorow auf X: "Der Starlink-Betrieb bei Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h wurde wiederhergestellt. Angriffsdrohnen und Abfangdrohnen sollten wieder fliegen können. Jetzt müssen wir daran arbeiten, die Beschränkungen für Starshield vollständig aufzuheben." Für den militärischen Dienst Starshield ist das US-Verteidigungsministerium verantwortlich. Fedorow bedankt sich ausdrücklich bei Musk für die Unterstützung.
+++ 19:47 Behörden: Sechs Tote bei russischem Angriff auf Luzk im Westen der Ukraine +++
Bei einem russischen Drohnenangriff auf die westukrainische Stadt Luzk sind nach Behördenangaben mindestens sechs Menschen getötet worden. Zwölf weitere Menschen seien am Mittwoch verletzt worden, teilt das Innenministerium der Nachrichtenagentur AFP mit. Luzk liegt knapp 100 Kilometer von der ukrainisch-polnischen Grenze entfernt. Angriffe in dem Gebiet im Westen der Ukraine sind selten. Laut dem Ministerium und örtlichen Behörden wurden die sechs Menschen im Warenlager eines Unternehmens getötet. Demnach lösten herabfallende Trümmer einer düsengetriebenen Drohne einen Brand in dem Gebäude aus.
+++ 19:07 Nach Anschlag in Polen - Brand an Starlink-Antennen auch in Bulgarien +++
Nach einem Anschlag auf eine Starlink-Bodenstation in Polen ist es auch in Bulgarien zu einem Brand in einer Anlage des Satelliteninternetdienstes gekommen. Regierungschef Rumen Radew bestätigt in der Fragestunde des Parlaments in Sofia den Vorfall in der Nähe der Hauptstadt. Das Satellitennetz ist ein strategisch wichtiger Bestandteil der ukrainischen Verteidigung im Krieg gegen Russland. Der Brand war zuvor vom prowestlichen Oppositionsbündnis Demokratisches Bulgarien (DB) öffentlich gemacht worden. Wegen laufender Ermittlungen wollte Radew keine näheren Angaben zu dem Vorfall machen. In einer geheim gehaltenen Anlage von Starlink in der Nähe der bulgarischen Hauptstadt Sofia sollen dem Oppositionsbündnis zufolge elf von 17 Antennen am 9. Oktober vorsätzlich in Brand gesetzt worden sein. Diese Antennen dienten zur Hauptverbindung zu SpaceX und würden im Ukraine-Krieg genutzt, so DB. Prowestliche Oppositionsparteien vermuten eine Verbindung zu Russland.
+++ 18:45 Fünf ukrainische Soldaten in Wohnhaus erschossen +++
Fünf ukrainische Soldaten sind nach Behördenangaben hinter der Front bei Charkiw von einem Unbekannten erschossen worden. Nach dem Täter werde gefahndet, teilt die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine mit. Ermittelt werde in mehrere Richtungen. Insbesondere werde geprüft, ob der Schütze zu einem Aufklärungs- und Sabotagetrupp der russischen Armee gehören könnte. Die Tat ereignete sich demnach am Dienstag in einem Wohnhaus im Landkreis Charkiw im Osten des Landes. Der Täter habe das Feuer auf die Soldaten eröffnet; sie seien ihren Verletzungen erlegen.
+++ 18:11 Ukraine widerspricht Kreml: Haben keine russischen Raffinerien angegriffen +++
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben an diesem Mittwoch keine russische Ölraffinerie angegriffen und widerspricht damit Angaben aus Moskau. Das ukrainische Militär habe ein Rechenzentrum und ein weiteres Ziel in Russland attackiert, erklärt Dmytro Lytwyn, der Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Dabei habe es sich aber nicht um russische Raffinerien gehandelt. Der russische Vize-Ministerpräsident Alexander Nowak hatte zuvor erklärt, die Ukraine habe im Laufe des Tages zwei russische Ölraffinerien beschossen - eine in Saratow und eine in Rjasan. "Wir sehen keinerlei Anzeichen dafür, dass die ukrainische Seite auf einen Energiewaffenstillstand hinarbeitet", sagt er.
+++ 17:34 Drohne jagt russischen Mi-28: Ukraine meldet Abschuss von 14-Millionen-Euro-Helikopter +++
Die ukrainische Flugabwehreinheit "Aliens" vermeldet einen Erfolg gegen Russlands Luftwaffe. Eine FPV-Drohne soll einen modernisierten Mi-28-Kampfhubschrauber mitten im Flug getroffen haben. Über das Schicksal der Besatzung gibt es bislang nur eine Angabe von einer Seite.
+++ 17:09 EU überweist Ukraine Milliardensumme für Drohnen und Raketen +++
Die EU hat der Ukraine 2,86 Milliarden Euro für den Kauf von Drohnen, Luftverteidigungssystemen und Raketen überwiesen. "Diese Mittel werden der Ukraine helfen, ihren dringenden Bedarf auf dem Schlachtfeld zu decken und ihre Verteidigungsfähigkeit gegen den russischen Angriffskrieg zu stärken", sagt ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel. Das Geld sei konkret für die Beschaffung von Rüstungsgütern von ukrainischen Unternehmen vorgesehen.
+++ 16:39 Polnischer Sicherheitsexperte: Nato sollte zur Not Raketen über der Westukraine abschießen +++
Sollte die russische Aggression zunehmen und die Zahl der Luftangriffe steigen, wird die Nato früher oder später eine moderne Raketenabwehrzone errichten müssen. Das erklärt der ehemalige Leiter des polnischen Nationalen Sicherheitsbüros, Stanisław Koziej, in einem Interview mit Ukrinform. Gleichzeitig sollten Polen und die Ukraine ihre Sicherheitskooperation vertiefen und gemeinsam gegen russische Desinformation vorgehen. Koziej schlägt demnach vor, dass die Nato eine sogenannte fortgeschrittene Raketenabwehrzone einrichtet, die das Abfangen von Raketen mit mindestens zwei Verwendungszwecken ermöglichen würde, einschließlich solcher, die Atomsprengköpfe tragen können. Koziej räumt ein, dass es schwierig sein würde, innerhalb des Bündnisses einen Konsens über eine solche Initiative zu erzielen. Gleichzeitig glaubt er, dass eine weitere Eskalation der russischen Aggression und eine Zunahme der Luftangriffe die Nato zu diesem Schritt zwingen könnten.
+++ 16:09 Erster Tanker unterwegs: Russland nimmt Dieselausfuhren wieder auf +++
Russland hat nach einer Vereinbarung mit den USA seine Dieselausfuhren wieder aufgenommen. Daten des Anbieters LSEG zufolge wurde im Ostsee-Hafen Primorsk ein Tanker mit rund 40.000 Tonnen schwefelarmem Diesel beladen. Das Schiff wurde demnach am Dienstag beladen und befindet sich auf dem Weg nach Marokko. US-Präsident Donald Trump hatte vergangene Woche erklärt, Russland habe zugestimmt, die Weltmärkte mit Diesel zu versorgen. Das soll die Kraftstoffpreise senken.
+++ 15:46 Wackeln USA als Unterstützer? "Zwei Entwicklungen werfen in der Ukraine Fragen auf" +++
Zwischen Washington und Kiew knirscht es gewaltig: Nach dem Diesel-Deal zwischen den USA und Russland erhebt die Ukraine nun den Vorwurf, vom eigentlichen Partner an zweifacher Front im Stich gelassen zu werden. ntv-Reporterin Kavita Sharma berichtet aus Kiew.
+++ 15:26 Wadephul: Sehe keine reduzierte US-Hilfe für Ukraine +++
Bundesaußenminister Johann Wadephul geht nach eigenen Worten davon aus, "dass die Vereinigten Staaten die Ukraine weiter unterstützen, wie sie es auch bisher getan haben". Er erkenne auch nicht, "dass es eine substanzielle Verringerung der amerikanischen Unterstützung für die Ukraine gibt", sagt Wadephul bei einer Pressekonferenz mit der bulgarischen Außenministerin Velislava Petrova-Chamova in Berlin. "Das ist für mich entscheidend." Es müssten jetzt schnellstmöglich Gespräche zwischen der Ukraine und Russland organisiert werden. Zudem bekräftigt der Minister, es brauche eine sofortige Waffenruhe für die zivile Schifffahrt im Schwarzen Meer. Andernfalls drohten Versorgungsengpässe bei Nahrungsmittel für den globalen Süden.
+++ 15:09 Merz verteidigt Unterstützung der Ukraine gegen Kritik von "links und rechts" +++
Bundeskanzler Friedrich Merz verteidigt die militärische Unterstützung der Ukraine für ihren Kampf gegen die russischen Angriffe. Er sage das deutlich an die Adresse all derjenigen, die daraus "ein Gerechtigkeitsproblem konstruieren wollen", erklärt der Kanzler im Bundestag. "Kein Euro, der in die Ukraine fließt, fehlt bei den Sozialausgaben und den Bildungsausgaben in unserem Land. Kein Euro fehlt." Um genau das sicherzustellen, sei die Ausnahme bei der Schuldenregel geschaffen worden, fährt der Kanzler in seiner Regierungserklärung zum bevorstehenden EU-Gipfel fort. Mit den Investitionen in die Sicherheit Deutschlands würden außerdem erst die Grundvoraussetzungen dafür geschaffen, "dass es in unserem Land die Freiheit gibt, die unser Rechtsstaat braucht, die unsere Wirtschaft braucht, die ein ganzes Gemeinwesen braucht, in dem sich Gerechtigkeit entfalten kann". Merz verwiest auf eine steigende Eskalationsbereitschaft Russlands. "Und es ist mir vor diesem Hintergrund, ich sage es sehr offen, unbegreiflich, wie Sie von ganz links und ganz rechts trotzdem bis zum heutigen Tag das Spiel der Verharmlosung treiben."
+++ 15:00 Ukraine: Weiteres Gebiet in Donezk durch Gegenoffensive befreit +++
Die Ukraine hat bei ihrer Gegenoffensive in der östlichen Region Donezk nach eigenen Angaben 16 Dörfer von russischen Truppen zurückerobert. Durch die jüngsten ukrainischen Angriffe seien drei weitere Dörfer in dem Gebiet befreit worden, sagt Brigadegeneral Andrij Bilezkyj. Das Gebiet liegt rund 30 Kilometer nördlich der strategisch wichtigen Stadt Slowjansk. Damit steige die Zahl der befreiten Ortschaften auf 16 und die des zurückeroberten Gebiets auf 277 Quadratkilometer. "Der Plan des Kremls, die Regionen Donezk und Luhansk zu erobern, wird in absehbarer Zeit nicht umgesetzt werden", sagt Bilezkyj in einer Videoansprache.
+++ 14:44 Gewaltige Explosion erschüttert Rostow +++
Am Ölterminal der Raffinerie Nowoschachtinsk kommt es vier Tage nach einer ukrainischen Attacke zu einer schweren Detonation. Bereits am 10. Oktober griff die Ukraine die Anlage offenbar mit Drohnen an. Seitdem lodern die Flammen auf dem für Moskaus Militär wichtigen Gelände.
+++ 14:19 AfD und BSW beschließen Antrag zur Ukraine im Landtag +++
Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat in einer von AfD und BSW anberaumten Sondersitzung ein Ende der Sanktionen gegen Russland und einen Stopp der Waffenlieferungen an die Ukraine gefordert. Für den Antrag stimmten AfD und BSW, mit Nein votierten CDU, SPD, Grüne und Linke. Aus allen Fraktionen hieß es, dass sich alle Menschen Frieden wünschen - über den Weg dorthin herrscht Uneinigkeit. CDU, SPD, Grüne und Linke wiesen dagegen darauf hin, dass der Landtag bei dem Thema keinen Einfluss hat.
+++ 14:00 Niedersachsen kritisiert Schröders Putin-Besuch scharf +++
Die niedersächsische Staatskanzlei kritisiert den Besuch von Altkanzler Gerhard Schröder bei Russlands Präsident Wladimir Putin deutlich. "Das ist ein völlig indiskutabler Besuch", sagt ein Sprecher. Er verweist auf den russischen Angriff auf die Ukraine und das damit verbundene menschliche Leid. Schröder war von 1990 bis 1998 Ministerpräsident von Niedersachsen. Über eine mögliche Aberkennung von Schröders Auszeichnungen habe sich die Staatskanzlei bislang keine tiefgreifenden Gedanken gemacht, sagt der Sprecher auf Nachfrage. Theoretisch sei eine Aberkennung möglich. Angaben zum Verfahren, zu Zuständigkeiten und möglichen früheren Fällen lagen zunächst nicht vor.
+++ 13:38 Putin berät mit Führung über Cybersicherheit +++
Der russische Präsident Wladimir Putin berät mit hochrangigen Vertretern über Cybersicherheit. Das Thema wird nach Angaben des Präsidialamtes immer dringlicher. Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow sagt, Künstliche Intelligenz bringe viele Vorteile. Verschiedene Staaten versuchten jedoch, diese neuen Technologien als Waffe einzusetzen. Dies stelle eine Bedrohung für ganze Wirtschaftszweige dar. Peskow bestreitet einen Zusammenhang des Treffens mit jüngsten ukrainischen Drohnenangriffen auf russische Rechenzentren. Drei der getroffenen Einrichtungen gehören zum Technologiekonzern Yandex. Ein weiteres Rechenzentrum gehört zur Sberbank. Das Treffen ist Peskow zufolge grundsätzlicher Natur. Der Sprecher erklärt, es stehe nicht in Verbindung mit diesen isolierten Angriffen. Minister, hochrangige Sicherheitsbeamte, der Chef der Sberbank und Notenbankchefin Elwira Nabiullina nehmen an den Gesprächen teil.
+++ 13:08 Rechenzentrum von größter russischer Bank von Drohne getroffen +++
In der südrussischen Stadt Balakowo ist ein Rechenzentrum der größten russischen Bank Sberbank von einer Drohne getroffen worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Alexander Wedjachin meldet, laufen alle Systeme und Dienste normal weiter.
+++ 12:40 "Sind vier Punkte" - Munz erklärt Friedensplan für Ukraine +++
In einem gemeinsamen Projekt zwischen den USA und europäischen Staaten entsteht derzeit ein Friedensplan für die Ukraine. ntv-Korrespondent Rainer Munz erklärt, was genau verabredet wird - und warum eine Umsetzung nicht sonderlich wahrscheinlich ist.
+++ 12:01 Rutte: Nato-Verbündete müssen mehr für Luftabwehr der Ukraine tun +++
Nato-Generalsekretär Mark Rutte fordert die Bündnisstaaten auf, der Ukraine mehr bei der Verteidigung gegen russische Angriffe zu helfen. "Mit dem herannahenden Winter und der unablässigen Aggression Russlands müssen die Verbündeten mehr tun, insbesondere zur Unterstützung der Luftverteidigung", sagt Rutte in der estnischen Hauptstadt Tallinn. Russland setze seine Angriffe auf ukrainische Zivilisten ebenso fort, wie seine "hybride Kampagne gegen die Nato-Verbündeten", betont der Nato-Generalsekretär. Der russische Präsident Wladimir Putin versuche, "unsere Entschlossenheit zu schwächen und unsere Unterstützung für die Ukraine zu stoppen", fährt er fort. "Wir lassen uns nicht einschüchtern."
+++ 11:39 Prozess gegen Ukrainer wegen Nord-Stream-Sprengung begonnen +++
Vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg beginnt der Prozess gegen den mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines vor gut vier Jahren. Dem ukrainischen Staatsbürger Serhii K. wird vorgeworfen, den Sabotage-Akt im September 2022 geplant und federführend ausgeführt zu haben. Die Anklage wurde vom Generalbundesanwalt erhoben. Serhii K. war im August 2025 in Italien festgenommen und im November nach Deutschland überstellt worden. Bei den Explosionen im September 2022 wurden drei der vier Stränge der Pipelines Nord Stream 1 und 2 in der Ostsee zerstört. Die Leitungen waren für den Import von russischem Gas nach Deutschland gebaut worden. Lange Zeit wurde über die Urheberschaft der Tat spekuliert. Entscheidende Frage ist, ob die Täter im Auftrag der ukrainischen oder gar der russischen Regierung gehandelt haben. Ob dies im Verlauf des Prozesses geklärt werden kann, ist allerdings offen. Beide Länder weisen eine Beteiligung an der Sabotage offiziell zurück. Auch Serhii K. bestreitet die Anklagepunkte. Verantworten muss sich der Angeklagte unter anderem wegen eines Kriegsverbrechens und der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion. Die Dauer des Prozesses ist ebenso ungewiss, angesetzt sind Verhandlungstage bislang bis Februar 2027.
+++ 11:00 Russland: Haben ukrainische Energieanlagen angegriffen +++
Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau über Nacht sieben ukrainische Energieanlagen sowie ein Rechenzentrum attackiert. Die Ziele hätten dem ukrainischen Militär gedient, teilt das Ministerium mit. Bei den Angriffen mit bodengestützten Raketen und Langstreckendrohnen seien unter anderem zwei Heizkraftwerke in der Hauptstadt Kiew sowie ein weiteres in der umliegenden Region getroffen worden. Zudem seien ein Heizkraftwerk und ein Wärmekraftwerk in Charkiw attackiert worden, die das ukrainische Militär im Südosten der Region versorgten. Das getroffene Rechenzentrum in Kiew sei genutzt worden, um Geheimdienstinformationen über die russischen Streitkräfte zu sammeln, heißt es in der Mitteilung weiter. Die russische Äußerung steht vor dem Hintergrund einer von US-Präsident Donald Trump verkündeten "Energie-Waffenruhe", bei der beide Seiten eigentlich Angriffe auf derartige Anlagen unterlassen sollten.
+++ 10:25 Hunderttausende in der Ukraine ohne Strom +++
Russland hat die Ukraine in der Nacht erneut massiv mit Angriffen überzogen. In der Folge gebe es Tote und Verletzte, zudem seien mindestens 600.000 Haushalte ohne Strom, schreibt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Russland habe 39 ballistische Raketen und mehr als 102 Drohnen gegen die ukrainische Energieversorgung und kritische Infrastruktur eingesetzt, schreibt Selenskyj in sozialen Medien. Es gebe erhebliche Schäden an 26 Einrichtungen im Bereich der Stromversorgung und vier Objekten im Öl- und Gasbereich.
+++ 09:46 Ukraine: SpaceX schränkt Starlink-Nutzung für Militär ein +++
Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat nach ukrainischen Angaben die Nutzung seines Satellitennetzwerks Starlink für das ukrainische Militär eingeschränkt. Die militärische Version des Kommunikationsdienstes funktioniere nicht mehr bei Geschwindigkeiten von über 160 Kilometern pro Stunde, teilt der Berater des ukrainischen Präsidenten, Serhij Beskrestnow, auf Telegram mit. Dies habe Kampfeinsätze beeinträchtigt. "Unsere Verteidigungsstreitkräfte haben keine Vorwarnung über diese Einschränkung erhalten, und dies hat zur Unterbrechung mehrerer Missionen geführt", schreibt er. Ein Insider aus dem an der südöstlichen Front eingesetzten 7. Schnellen Reaktionskorps bestätigt Ausfälle bei den Starlink-Verbindungen. Die ukrainische Luftwaffe teilt mit, dass in der Nacht nur vier von 39 russischen Raketen abgefangen werden konnten. Ein Großteil der Angriffe sei auf Energieanlagen gerichtet gewesen.
+++ 09:09 Selenskyj: Russland demonstrativ respektlos gegenüber Trump +++
Ein schwerer russischer Luftangriff auf die ukrainische Energieinfrastruktur zeigt nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass Moskau die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Energie-Waffenruhe missachtet. Es habe sich in der Nacht zum Mittwoch um einen gezielten Angriff mit ballistischen Raketen auf genau die Anlagen gehandelt, die von der Vereinbarung abgedeckt seien, erklärt Selenskyj auf der Kurznachrichtenplattform X. Der Schlag sei in seinem Ausmaß völlig absichtlich und demonstrativ gewesen. "Russland hat den Vereinigten Staaten gegenüber noch nie eine derart ostentative Respektlosigkeit gezeigt", so der ukrainische Präsident. Die Regierung in Moskau halte die Aussagen des US-Präsidenten nicht für stark.
+++ 08:39 Fast 500 Drohnen im nächtlichen Anflug auf Moskau - Flughäfen stellen Betrieb ein +++
In der Nacht sind fast 500 Drohnen auf Moskau zugeflogen und haben den Betrieb an vier Flughäfen lahmgelegt. Nach Angaben des Moskauer Bürgermeisters Sergej Sobjanin seien 180 der Drohnen bei ihrer Annäherung an die Stadt zerstört worden. Die Moskauer Flughäfen Scheremetjewo, Domodedowo, Wnukowo und Schukowski stellten zwischenzeitlich den Betrieb aufgrund der Drohnenbedrohung ein. Wnukowo blieb mehr als acht Stunden lang geschlossen.
+++ 07:51 Sucht Kadyrow einen Exit-Plan in Aserbaidschan? +++
Der euphorische Empfang des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow vom aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew wirft Fragen über den Hintergrund der Reise auf. Der aserbaidschanische Politikexperte Tofik Aliyev äußert im Podcast "Osmanqizi Alternativa" die Vermutung, dass hinter dem Besuch tiefgreifendere politische und wirtschaftliche Beweggründe steckten. Er deutet an, dass Kadyrow Aserbaidschan als möglichen Zufluchtsort für seine Familie, sein Vermögen und seine loyalen Sicherheitskräfte in Betracht ziehe, falls es in Russland zu einem Machtwechsel kommen sollte. Kadyrow fürchte sich vor möglichen Repressionen durch den russischen Inlandsgeheimdienst FSB, aufgrund seiner Sonderrolle unter Putin. Vor wenigen Wochen hatte der russische Präsident den tschetschenischen Führer zum Armeegeneral befördert. "Wenn sich die Regierung in Russland ändert und neue Kräfte an die Macht kommen, die keine Verpflichtungen gegenüber Ramsan Kadyrow haben, wie es bei Putin der Fall ist, könnte eine ganz andere Gruppe in Tschetschenien die Kontrolle übernehmen", sagt Alijew. "Niemand kann garantieren, dass keine Repressionen gegen den Kadyrow-Clan und seine zahlreichen Familienmitglieder beginnen werden", fügt er hinzu. Ein Anzeichen, dass Kadyrow Aserbaidschan als Zufluchtsort in Betracht ziehe, seien Immobilienkäufe in Baku durch tschetschenische Geschäftsleute. Dem Analysten zufolge wurde eine große Anzahl von Wohnungen in teuren Wohnanlagen in der Hauptstadt, die zuvor Schwierigkeiten hatten, Käufer zu finden, unerwartet von Tschetschenen erworben. Er warnte davor, dass eine groß angelegte Umsiedlung von Kadyrows Sicherheitspersonal und deren Familien erhebliche sicherheitspolitische Herausforderungen für Aserbaidschan mit sich bringen könnte.
+++ 06:26 Gouverneur: Infrastruktur im russischen Balakowo funktioniert wie gewohnt +++
Nach einem ukrainischen Drohnenangriff funktionieren alle Infrastruktureinrichtungen in Balakowo dem Gouverneur der russischen Oblast Saratow zufolge wie gewohnt. Das teilt Roman Busargin auf Telegram mit. In Balakovo befinden sich unter anderem ein Rechenzentrum der führenden russischen Bank Sberbank, ein Kernkraftwerk und ein Wasserkraftwerk, dessen Staudamm die Wolga überspannt.
+++ 06:26 Russland nimmt japanischen Journalisten wegen Spionage fest +++
Der japanische Journalist Yuki Imai ist laut russischen Gerichtsakten wegen Spionage festgenommen worden. Der russische Sicherheitsdienst (FSB) teilt mit, dass ein japanischer Staatsbürger, der für die Zeitung "Hokkaido Shimbun" tätig ist, im Fernen Osten des Landes in der Nähe der zwischen Russland und Japan umstrittenen Kurilen-Inseln gefasst und anschließend nach Moskau gebracht wurde. Die japanische Zeitung verfügt über ein spezielles Team, das über die japanisch-russischen Beziehungen, die Territorialstreitigkeiten zwischen den beiden Ländern und den Krieg Russlands gegen die Ukraine berichtet. Imai soll unter den Bewohnern der umstrittenen, von Moskau kontrollierten Inseln Daten über die Zahl der mobilisierten Soldaten und Freiwilligen im russischen Krieg gegen die Ukraine für den japanischen Geheimdienst gesammelt haben.
+++ 05:35 Ukrainischer Botschafter: Pläne von AfD und BSW "helfen dem Mörder" +++
Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksij Makeiev, reagiert mit Unverständnis auf das Vorhaben von AfD und BSW im Landtag von Sachsen-Anhalt, per Parlamentsbeschuss den Stopp der Ukraine-Hilfen auf den Weg zu bringen. Der gemeinsame Antrag der beiden Fraktionen, der am Mittwoch beraten werden soll, sei "der Gipfel der Absurdität", sagt Makeiev den Funke-Medien. "Sie nehmen demjenigen die Waffen weg, der sich verteidigt – und helfen damit dem Mörder", warnt der Botschafter. AfD und BSW wollen in einer Sondersitzung des Magdeburger Landtags gemeinsam die Initiative zum sofortigen Stopp der deutschen Ukraine-Hilfen anstoßen. Demnach soll sich die Landesregierung Sachsen-Anhalts im Bundesrat mit allen Mitteln für einen Kurswechsel der deutschen Ukraine-Politik einsetzen: Alle Waffenlieferungen an die Ukraine sollen ausgesetzt werden, ebenso soll die Ukraine ab sofort keine Finanzmittel mehr erhalten, die über humanitäre Hilfe hinausgehen. Außerdem sollen die Wirtschaftssanktionen gegen Russland aufgehoben werden.
+++ 05:05 Russland: Ein Toter bei ukrainischem Drohnenangriff +++
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der russischen Oblast Saratow ist nach russischen Angaben ein Mensch getötet worden. In der Stadt Balakowo an der Wolga seien außerdem Häuser beschädigt worden, teilte Gouverneur Roman Busargin auf Telegram mit, ohne weitere Details zu nennen. In Balakowo gibt es ein Kernkraftwerk und ein Wasserkraftwerk, dessen Staudamm die Wolga überspannt.
+++ 03:39 US-Senatoren fordern Ausstieg aus Trumps Diesel-Deal mit Russland +++
In den USA verlangen mehrere Senatoren der Republikaner und der Demokraten von US-Präsident Donald Trump, aus seinem Diesel-Deal mit Russland auszusteigen. Die zwölf Parlamentarier, darunter sechs Republikaner, fordern Trump auf, die Vereinbarung mit Kreml-Chef Wladimir Putin rückgängig zu machen, und sprechen von "Verrat" an der Ukraine. "Moskau die Möglichkeit zu geben, russischen Diesel frei auf dem Weltmarkt zu verkaufen, schadet den Sicherheitsinteressen der USA und ist ein Verrat an den Menschen in der Ukraine, die sich weiterhin gegen Putins mörderischen, völkerrechtswidrigen Krieg verteidigen", heißt es in einem Brief, der von dem Demokraten Richard Blumenthal initiiert wurde. "Dieses Abkommen ist ein Geschenk für unseren Gegner und ein Verrat an unseren Verbündeten; es sollte zurückgenommen werden."
+++ 01:54 Mindestens zwei Tote bei russischem Raketenangriff auf Kiew +++
Bei dem russischen Luftangriff auf Kiew am Abend sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Raketen hatten unter anderem ein Wohnhaus mit neun Stockwerken getroffen. Inzwischen wurden laut Bürgermeister Vitali Klitschko zwei Leichen geborgen. Außerdem gebe es 21 Verletzte, darunter auch ein Kind. Vier Verletzte befinden sich laut Klitschko in einem kritischen Zustand.
+++ 00:13 Selenskyj reist heute nach London +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird heute Großbritannien erwartet. Premierminister Andy Burnham werde Selenskyj am Regierungssitz in der Londoner Downing Street empfangen, um die "felsenfeste Unterstützung" Großbritanniens für die Ukraine zu bekräftigen, teilt die britische Regierung in der Nacht mit. Konkret soll es unter anderem um die beschleunigte Lieferung wichtiger Luftabwehrraketen gehen. Dies sei Teil "dringender Unterstützung in den kommenden Wochen". Großbritannien werde die Unterstützung für die Ukraine noch weiter verstärken, heißt es in der Mitteilung der Regierung weiter. Burnham habe die zuständigen Kabinettsmitglieder bereits gebeten, "weitere Sanktions-, Militärhilfe- und Finanzpakete auszuarbeiten, um in den kommenden Wochen dringende Unterstützung zu leisten, und die Lieferung wichtiger Luftabwehrraketen zu beschleunigen".
+++ 22:46 "Wieder keine Vorwarnung" - Selenskyj kritisiert erneut USA nach russischem Angriff auf Kiew +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisiert nach einem erneuten russischen Angriff auf Kiew mit ballistischen Raketen, von den USA nicht informiert worden zu sein. "Wieder einmal gab es keine Vorwarnungen unserer Partner. Das Hauptziel ist die Energieinfrastruktur", schreibt Selenskyj in einem Post zusammen mit einem Foto vom Einschlagsort in den sozialen Medien. Das Ziel des Angriffs sei ein Heizkraftwerk gewesen - eines der wichtigsten für die Wärmeversorgung der ukrainischen Hauptstadt. "Leider gab es Treffer. Auch ein Wohngebäude wurde beschädigt; derzeit löschen Einsatzkräfte dort einen Brand. Unsere Systeme hatten die Raketen bereits auf ihrem Weg nach Kiew erfasst", so der ukrainische Staatschef. "Nach Erkenntnissen unserer Geheimdienste bereiten die Russen weitere Starts ballistischer Raketen vor. Die Fakten zeigen, dass die Russen es nicht für nötig halten, sich an die Aussagen des US-Präsidenten zu halten." Es sei "absolut ungerecht", so Selenskyj weiter, dass die Energieinfrastruktur zerstört werde, "ohne dass die Ukraine auch nur eine Warnung vor den Starts ballistischer Raketen erhält". Es sei wichtig, "dass Amerika tatsächlich sieht, was geschieht und wer dafür verantwortlich ist, dass der Krieg andauert".
+++ 22:16 US-Journalist Gershkovich fordert vom Westen mehr Einsatz für politische Gefangene +++
Der bei einem Gefangenenaustausch aus russischer Haft entlassene US-Journalist Evan Gershkovich ruft die westlichen Staaten zu einem stärkeren Einsatz für Opfer von Justizwillkür auf. Eine Amnestie, die Freilassung von politischen Gefangenen und ukrainischen Zivilisten in Russland müsse Teil einer Friedenslösung in Moskaus Angriffskrieg sein, sagte der 34 Jahre alte Journalist der US-Zeitung "Wall Street Journal" im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Er hoffe, dass die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner bei den Verhandlungen mit Russland auch das Thema der politischen Gefangenen und inhaftierten ukrainischen Zivilisten zur Sprache bringen, sagte er. "Zu Sowjetzeiten war der Westen aggressiver und hat beständiger die Freiheit politischer Gefangener gefordert", sagte er. Gershkovich selbst kam 2024 gemeinsam mit anderen Gefangenen frei, darunter prominente Kremlgegner. Im Gegenzug ließ die Bundesregierung auch den als "Tiergarten-Mörder" bekannten russischen Agenten Wadim Krassikow frei.
+++ 21:44 Selenskyj: Haben den USA Vorschläge für weitere Treffen zur Beendigung des Krieges gemacht +++
Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj steht sein Land "in ständigem Austausch mit der amerikanischen Seite". Das sagte der ukrainische Staatschef in seiner abendlichen Ansprache. Die Ukraine habe den USA Vorschläge für weitere Treffen im Rahmen der Verhandlungen zur Beendigung des russisch-ukrainischen Krieges übermittelt und sei zu einem Treffen in den kommenden Tagen bereit. "Unsere Teams stehen im Gespräch. Und wir müssen auf den Frieden hinarbeiten. Wir müssen die richtigen Wege für unser Handeln finden. Die Ukraine ist zu Treffen bereit", so Selenskyj. "Die Ukraine hat den Vorschlag des amerikanischen Präsidenten für einen 'Energie-Waffenstillstand' unterstützt. Auch Russland muss Teil dieser Vereinbarung sein."
+++ 21:13 Trump: Putin und Selenskyj wollen beide Kriegsende, aber "sie wissen nur nicht wie" +++
Donald Trump glaubt, dass der russische Machthaber Wladimir Putin und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Krieg beenden wollten, aber nicht wüssten, wie sie dies erreichen könnten. Das sagte der US-Präsident im Gespräch mit Journalisten, wie "Ukrainska Pravda" meldet. Trump wurde demnach gefragt, worauf sich seine Überzeugung stütze, dass "Putin den Krieg stärker beenden will als Selenskyj". Der US-Amerikaner antwortete: "Allein durch das Aushandeln von Deals. Deals abzuschließen ist das, was ich mein ganzes Leben lang getan habe. Ich glaube, Putin will es wahrscheinlich … Ich glaube, beide wollen, dass es endet." Es herrsche "viel Hass zwischen den beiden", so Trump. "Beide wollen ein Ende. Sie wissen nur nicht, wie sie dahin gelangen sollen. Wir werden sie dahin bringen."
Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.




