Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 01:24 Selenskyj: Russland nutzt besseres Wetter für verstärkte Angriffe +++
Russland versucht nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, seine Offensiven wegen günstigerer Wetterbedingungen zu verstärken. Dies führe jedoch zu höheren Verlusten, teilt Selenskyj auf X mit. In der Region Donezk hätten sich die ukrainischen Positionen in der vergangenen Woche nicht wesentlich verändert. In den Grenzgebieten der Regionen Charkiw und Sumy würden russische Vorstoßversuche abgewehrt und die entsprechenden Einheiten zerstört.
+++ 23:37 Drohne trifft Auto und verletzt Jugendliche +++
Erneut soll das russische Militär ein ziviles Auto angegriffen haben: In der Ortschaft Beresiwska sei eine Drohne in ein Auto eingeschlagen, in dem sich zwei Jugendliche befanden, sagt der Gouverneur der Region Sumy. Beide – ein 13-jähriger Junge und ein 18-jähriges Mädchen – seien verletzt worden.
+++ 22:24 Neue Drohnenschwärme greifen an +++
Die Ukraine wird aktuell erneut von Russland angegriffen. Die Luftstreitkräfte warnen die Bevölkerung in sozialen Medien vor Drohnengruppen, die sich aus mehreren Richtungen den ukrainischen Gebieten nähern. Eine Drohnengruppe bewege sich vom Schwarzen Meer kommend in Richtung der Region Odessa, heißt es.
+++ 22:08 Ukrainer verkünden Treffer gegen russische Flugabwehr +++
Ukrainische Soldaten berichten von Treffern gegen die Flugabwehr in der russische Grenzregion Brjansk. Letzte Nacht hätten Einheiten ein Flugabwehrraketensystem Buk-M3, sowie ein Boden-Luft-Raketensystem Buk-M2 zerstört, schreibt ein Kommandeur. Zudem hätten ukrainische Soldaten einen "Triumph"-Radar eines S400-Boden-Luft-Lenkwaffensystems in der Region Donezk ausgeschaltet.
+++ 21:46 Russisches Raumschiff ist unterwegs zur ISS +++
Rund vier Monate nach der Beschädigung einer Startrampe auf dem Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan hat Russland erstmals wieder ein Raumschiff zur Internationalen Raumstation ISS geschickt. Eine Sojus-Rakete startete mit einem unbemannten Frachtraumschiff ins All, wie auf einem von der russischen Raumfahrbehörde Roskosmos veröffentlichten Video zu sehen ist. Das Raumschiff, das Treibstoff, Trinkwasser und Sauerstoff geladen hat, soll am Dienstag an der ISS andocken. Russlands einzige Startrampe für bemannte Flüge zur ISS war Ende November beim Start einer Sojus-Rakete, die drei Raumfahrer ins All brachte, teilweise eingestürzt. Die Reparaturarbeiten dauerten mehrere Monate.
+++ 21:12 Neuer Gefangenenaustausch könnte bevorstehen +++
Nach den Gesprächen von Unterhändlern der Ukraine und der USA in Florida deutet sich womöglich ein weiterer Gefangenenaustausch mit Russland an. "Es gibt Signale, dass die Gefangenenaustausche fortgesetzt werden", sagt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach einem Telefonat mit den Unterhändlern. Ihm zufolge wäre das bereits eine Bestätigung für funktionierende Diplomatie. Nach der Rückkehr der ukrainischen Gruppe werde diese einen detaillierteren Bericht erstatten. Einen Willen zum Frieden kann Selenskyj in Moskau weiterhin nicht erkennen. "Insgesamt bleibt die Lage recht klar: (Der russische Präsident Wladimir) Putin will den Krieg nicht beenden. Aber entscheidend ist, was die Welt will", sagt er in einer Videobotschaft.
+++ 20:49 Witkoff meldet Fortschritte bei Ukraine-Gesprächen +++
Bei den Ukraine-Gesprächen von Unterhändlern Washingtons und Kiews sind nach US-Angaben Fortschritte erzielt worden. Bei dem zweitägigen Treffen im US-Bundesstaat Florida sei über "die weitere Überbrückung von Differenzen und die Klärung offener Fragen" beraten worden, erklärt der US-Sondergesandte Steve Witkoff. Dabei sei auch "ein Durchbruch in einer wichtigen humanitären Angelegenheit erzielt worden". Die Unterhändler waren zusammengekommen, um weitere Dreier-Gespräche mit Russland über eine Beendigung des Ukraine-Kriegs vorzubereiten. Eine trilaterale Gesprächsrunde hatte zuletzt Mitte Februar in Genf stattgefunden. Damals vereinbarten Moskau und Kiew den Austausch von jeweils 500 Kriegsgefangenen. Anfang März wurde der Austausch durchgeführt.
+++ 20:31 Für Kiewerin ist "Blackout-Menu" Zeichen der Resilienz +++
Die ukrainische Hauptstadt hat erneut mit Stromausfallen zu kämpfen. Laut dem Energieunternehmen Dtek kam es an diesem Sonntag erneut zu einem Ausfall in einer Anlage, die bereits zuvor durch russischen Beschuss stark beschädigt worden war. Infolgedessen hätten Haushalte in mehreren Kiewer Vierteln vorerst keinen Strom. Aufgrund Russlands wiederholter Angriffe auf das ukrainische Energiesystem sind solche Stromausfälle sowie geplante Stromabschaltungen für viele Menschen in der Ukraine mehr oder weniger Teil des Alltags geworden. Das zeigt sich auch bei Alltäglichem wie Mahlzeiten in Lokalen. Die Kiewer Journalistin und Musikerin Margo Gontar postet auf X ein Foto von einem "Blackout-Menu". "Viele Lokale in Kiew bieten das ebenfalls an, für den Fall, dass der Strom komplett ausfällt oder vielleicht nur ein Generator läuft, was für die ganze Küche nicht ausreichen könnte", schreibt sie. "Das sieht vielleicht nur nach Fish and Chips aus, ist aber in Wirklichkeit ein Zeichen der Widerstandsfähigkeit."
+++ 19:39 Tote durch russischen Beschuss bei Nikopol +++
Im südostukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk sind mindestens zwei Menschen durch russischen Beschuss mittels Artillerie und Drohnen getötet worden. Einer Mitteilung von Gouverneur Olexander Hanscha bei Telegram zufolge sind mehrere Gemeinden des Landkreises Nikopol beschossen worden. Gebäude seien beschädigt und ein Auto in Brand gesetzt worden.
Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.