Iran-Krieg im Liveticker+++ 15:08 Bericht: Patriot-Rakete bei Bahrain-Explosion mutmaßlich von USA gesteuert +++
Eine Analyse des Middlebury Institute of International Studies legt nahe, dass die Patriot-Rakete, die am 9. März beim Vorfall in Bahrain zum Einsatz kam, mutmaßlich von den USA gesteuert wurde, berichtet Reuters. Sowohl Bahrain als auch Washington machen bisher einen iranischen Drohnenangriff für die Explosion verantwortlich. Angesprochen auf die Recherchen erklärt ein Regierungssprecher von Bahrain, dass die Rakete eine iranische Drohne erfolgreich in der Luft abgefangen und damit Menschenleben gerettet habe.
+++ 14:35 Israel meldet Tötung von Hamas-Aktivisten +++
Das israelische Militär schreibt auf X, man habe einen Hamas-Aktivisten im Libanon getötet. Walid Muhammad Dib habe für das Finanzministerium der Hamas Gelder transferiert. Er war demnach an der Finanzierung der Aktivitäten der Gruppe beteiligt.
+++ 14:15 Iran beklagt "schwere Schäden" an Energieinfrastruktur +++
Irans Wasser- und Energieinfrastruktur ist nach iranischen Angaben durch die Angriffe der USA und Israels stark beschädigt worden. Die Wasser- und Strominfrastruktur des Landes habe "durch Terror- und Cyberangriffe" der USA und Israels "schwere Schäden erlitten", erklärt Irans Energieminister Abbas Aliabadi nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Isna.
+++ 13:58 Netanjahu fordert Europa zu Teilnahme am Krieg auf +++
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat weitere Länder dazu gedrängt, sich dem Kampf gegen den Iran anzuschließen. "Sie haben eine interkontinentale ballistische Rakete auf Diego Garcia abgefeuert", sagte Netanjahu. "Sie haben jetzt die Kapazität, tief nach Europa vorzudringen", sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros. Der Iran habe schon europäische Länder wie Zypern angegriffen. Mit der Blockade der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus versuche Teheran zudem, "die gesamte Welt zu erpressen".
+++ 13:47 Israel zählt mehr als 400 Raketen aus dem Iran +++
Mehr als 400 ballistische Raketen habe der Iran seit Kriegsbeginn auf Israel abgefeuert, so ein Sprecher des israelischen Militärs. Etwa 92 Prozent der Geschosse seien von der israelischen Raketenabwehr abgefangen worden. In dem Zeitraum von gut drei Wochen habe es vier direkte Einschläge in israelischen Städten gegeben - in Tel Aviv, Beit Schemesch, Arad und Dimona. Dazu kämen Einschläge von Raketentrümmern oder von Bomben aus Streumunition. Bisher habe es dabei nur zivile Opfer gegeben.
+++ 13:35 Netanjahu: "Irans Absicht ist es, Zivilisten zu ermorden" +++
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu an den Einschlagsort einer iranischen Rakete im südisraelischen Arad besucht und dort, die vergangenen 48 Stunden hätten den Beweis dafür geliefert, dass der Iran die ganze Welt gefährde. "Glücklicherweise kam niemand ums Leben, aber das ist dem Zufall zu verdanken, nicht ihrer Absicht", so Netanjahu. "Ihre Absicht ist es, Zivilisten zu ermorden."
+++ 13:10 Kapitän meldet Angriff nahe der Straße von Hormus +++
Die britische Organisation für maritimen Handel berichtet, eine Meldung über einen vermeintlichen Angriff auf ein Schiff nahe der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate erhalten zu haben. Auf ihrer Webseite schrieb sie, der Kapitän eines großen Frachters habe ihr von einer Explosion in der unmittelbaren Nähe seines Schiffes berichtet, knapp 30 Kilometer nördlich von Schardscha. Alle Besatzungsmitglieder sind laut Meldung wohlauf.
+++ 12:52 Mehr als ein Dutzend Verletzte nach Raketenangriff auf Tel Aviv +++
Bei einem iranischen Raketenangriff auf die israelische Küstenmetropole Tel Aviv sind nach Angaben von Sanitätern 15 Menschen verletzt worden. Ein 53 Jahre alter Mann habe schwere Verletzungen erlitten, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit. Nach Polizeiangaben gab es mehrere Einschläge im Bereich des Großraums Tel Aviv.
Ein Armeesprecher teilte mit, der Iran habe bei dem Angriff erneut Streumunition eingesetzt. Eine Rakete mit Streumunition zerbricht häufig über dem Ziel in der Luft und verteilt dann Munition, auch Bomblets genannt, über ein großes Gebiet hinweg. Nach Militärangaben beträgt der Radius der Einschläge bei dieser Art von Waffe rund zehn Kilometer.
+++ 12:34 Augenzeuge filmt iranischen Raketeneinschlag aus nächster Nähe +++
Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit fliegt ein leuchtender Feuerball aus dem Himmel der Kamera entgegen, kommt ihr beängstigend nah. Ein Augenzeuge filmt den Einschlag einer iranischen Rakete im Süden Israels. Die Sequenz dauert nur wenige Sekunden.
+++ 12:15 Israel befiehlt Militär, libanesische Grenzdörfer schneller zu zerstören +++
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu haben das Militär angewiesen, die Zerstörung von Häusern in libanesischen Grenzdörfern zu beschleunigen. Damit sollen Bedrohungen für israelische Gemeinden beendet werden, teilt Katz mit. Zudem solle die Armee umgehend alle Brücken über den libanesischen Fluss Litani zerstören. Diese würden für "terroristische Aktivitäten" genutzt.
+++ 11:58 Pistorius bekräftigt: Einsatz in Straße von Hormus erst nach Krieg +++
In der Debatte um die Sicherung der Straße von Hormus hat Verteidigungsminister Boris Pistorius bekräftigt, dass Deutschland sich erst nach einem Waffenstillstand beteiligen würde. Man sei bereit zu helfen, ob bei der Minenräumung "oder was auch immer", "aber eben erst nach Beendigung der Kampfhandlungen", sagte er bei einem Besuch in Japan. "Alles andere macht überhaupt keinen Sinn." Deutschland wolle sich nicht in den Krieg hineinziehen lassen. Bereits Mitte der Woche hatte sich Kanzler Friedrich Merz ähnlich geäußert.
+++ 11:41 Blufarb: Iranische Raketentreffer sind "Angstmoment" für Israelis +++
Die Raketeneinschläge in Dimona und Arad zerstörten Wohnhäuser und rissen Krater in den Boden. Direkt vor einem solchen Haus steht ntv-Reporterin Raschel Blufarb und erklärt, warum die Angriffe eine solch verheerende Wirkung hatten, warum so viele Menschen verletzt wurden. Von einem schlimmen "Angstmoment" für die israelische Bevölkerung spricht sie.
+++ 11:26 Israel meldet knapp 300 Verletzte in 24 Stunden +++
Das israelische Gesundheitsministerium berichtet, in den vergangenen 24 Stunden seien 303 Personen in Krankenhäuser eingeliefert worden. Allein 116 davon nach den iranischen Raketenangriffen auf die Stadt Arad, 64 nach dem Treffer in Dimona. Unter allen Eingewiesenen seien:
8 Schwerverletzte
29 Menschen mit mittelschweren Verletzungen
256 Leichtverletzte
21 Menschen unter medizinischer Beobachtung
+++ 11:00 Fischer: Trump stellt sich mit Ultimatum selbst "eine Falle" +++
Der Politologe Klemens Fischer sagt, die US-amerikanische Politik habe den Iran unterschätzt. Der US-Präsident begebe sich mit seinem Ultimatum in "eine Falle". Die klare Angabe eines Zeitraums, in dem die Straße von Hormus freigegeben werden müsse, setze ihn unter extremen Handelsdruck.
+++ 10:25 Iran setzt Raketenangriffe auf Israel fort +++
Der Iran hält seinen massiven Angriff auf israelische Ziele aufrecht und sendet immer weiter Raketen in Richtung Westen. Im Großraum Tel Aviv heulten erneut die Warnsirenen, Menschen eilten in Schutzräume. Ein Einwohner Tel Avivs berichtete, es seien in der Mittelmeermetropole Explosionsgeräusche zu hören. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, es gebe zunächst keine Informationen zu Verletzten.
+++ 10:07 Mann berichtet von Alltag in Teheran: "Habe Angst, meine Kinder rauszulassen" +++
Eigentlich verkauft er Handys in einer Teheraner Einkaufsmeile. Jetzt sitzt Farhad Sharifi zu Hause bei seiner Mutter. Gemeinsam mit zwei Kindern, die sich freuen über die Zeit mit ihrem Vater, aber nicht wissen, warum sie ihn plözlich den ganzen Tag für sich haben. Sharifi erzählt ihnen, die Geräusche einschlagender Bomben seien nur Donner.
+++ 09:45 Iran will "verwundbare Punkte des Feindes" analysiert haben +++
Nach Angaben der staatlichen Rundfunkagentur Iribnews erklärte der Geheimdienst der Revolutionsgarden, man habe die "verwundbaren Punkte des Feindes" analysiert und bereite eine neue Angriffswelle "mit neuen Strategien und moderneren Systemen" vor.
+++ 09:13 Ein Toter bei Raketenangriff auf Israels Norden +++
Bei einem Raketenangriff auf den Norden Israels ist nach Angaben von Sanitätern mindestens ein Mensch getötet worden. Zwei Fahrzeuge seien bei dem Vorfall in Misgav Am an Israels Grenze zum Libanon ausgebrannt, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit. Der libanesische TV-Sender Al-Manar berichtete, eine Raketensalve sei vom Libanon aus in Richtung Misgav Am abgefeuert worden.
+++ 08:57 Büchter: "Das war ein schwarzer Samstag für Israel" +++
Die ntv-Reporterin Elke Büchter berichtet aus einer Tiefgarage in Tel Aviv vom bösen Erwachen, das Israel dieses Wochenende mit den schweren Treffern durch iranische Raketen mitmacht. Man habe nicht geglaubt, in diesem Krieg so verwundbar zu sein, sagt Büchter.
+++ 08:29 Iran will Schiffe "freundlicher" Staaten passieren lassen +++
Der iranische Vertreter bei der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation hat erklärt, Schiffe befreundeter Staaten könnten die Straße von Hormus passieren, sofern sie die nötigen Abstimmungen vornähmen. Nur Schiffe aus "feindlichen" Staaten würden gestoppt. Das berichtet laut übereinstimmenden Medienberichten die iranische Nachrichtenagentur Mehr. Bereits Anfang der Woche hatte Irans Außenminister Abbas Aragtschi gesagt, die Meerenge sei nur für die Feinde der Islamischen Republik und ihre Unterstützer geschlossen.
+++ 08:03 Israelische Beamte: Revolutionsgarden füllen Machtvakuum im Iran +++
Das US-amerikanische Portal Axios legt in einer Recherche nahe, dass die iranischen Revolutionsgarden massiv von einem Machtvakuum im Iran profitieren würden. Axios zitiert einen israelischen Regierungsbeamten, der über den neuen Machthaber Modschtaba Chamenei gesagt haben soll, man habe "keinerlei Beweise dafür, dass er wirklich Befehle ausgibt". Laut zwei weiteren israelischen Quellen hat auch die Ermordung des ehemaligen Sicherheitschefs Ali Laridschani ein Machtvakuum hinterlassen, das demnach "hauptsächlich" die Revolutionsgarden füllen. "Die Revolutionsgarden übernehmen die Macht im Iran, und diese Leute sind verrückt", wird ein hochrangiger arabischer Beamter zitiert. "Sie sind extrem ideologisch und bereit, zu sterben, um Chamenei Senior zu begegnen."
+++ 07:44 Iran meldet Drohnenangriff auf Stützpunkt nahe Bagdad +++
Die iranische staatliche Nachrichtenagentur Irna meldet einen Drohnenangriff auf einen Armeestützpunkt nahe der irakischen Hauptstadt. Der Stützpunkt nahe dem internationalen Flughafen von Bagdad sei "erneut zum Ziel von Drohnenangriffen geworden", berichtete Irna. Der Militärkomplex wurde in der Vergangenheit von der US-Armee genutzt.
+++ 07:17 Nach iranischem Raketenangriff: Explosionen in Jerusalem zu hören +++
Nach einem neuen Raketenangriff aus dem Iran auf Israel hat es in Jerusalem am Morgen mehrere Detonationen gegeben. Explosionen waren zu hören. Zuvor hatte die israelische Armee vor aus dem Iran kommenden Raketen mit Kurs auf das Zentrum Israels gewarnt hatte. Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom gab es zunächst keine Berichte über Opfer.
+++ 06:51 Nouripour berichtet von Telefonaten in den Iran: "Vor einer Woche war noch Hoffnung" +++
Der Grünen-Politiker Omid Nouripour sagt, seine Zuversicht schwinde, dass der Iran-Krieg einen positiven Wandel bewirken könnte. Auch bei seinen täglichen Telefonaten mit Menschen im Iran erlebe er Ernüchterung, sagte Nouripour der "Welt". "Vor einer Woche war da noch Hoffnung", so der in Teheran geborene Politiker. Die Menschen hätten Angst vor den Bomben gehabt, aber gleichzeitig die Erwartung, dass das Regime fällt. "Heute höre ich zunehmend: Das bringt nichts, es ist nur Zerstörung."
+++ 06:25 Israelischer Rettungsdienst zählt mittlerweile mehr als 100 Verletzte +++
Bei den zwei bislang folgenschwersten iranischen Angriffen auf Israel in dem seit drei Wochen andauernden Iran-Krieg sind im Süden des Landes in der Nähe der Atomanlage Dimona mehr als 100 Menschen verletzt worden. Die israelische Armee teilte mit, in der Stadt Dimona habe es einen "direkten Raketeneinschlag in ein Gebäude" gegeben. Der Rettungsdienst versorgte nach eigenen Angaben 33 Verletzte in Dimona und 75 Verletzte in der nahegelegenen Stadt Arad. Der Iran hatte Israel nach eigenen Angaben als Vergeltung für einen Angriff auf die Atomanlage Natans angegriffen.
+++ 05:58 Japan bietet Minenräumung an – Bedingung: Waffenstillstand +++
Japan könnte sich nach den Worten von Außenminister Toshimitsu Motegi an einer Minenräumung in der Straße von Hormus beteiligen. Voraussetzung sei jedoch ein Waffenstillstand, sagte Motegi. Japan importiert rund 90 Prozent seines Öls über die Meerenge, die der Iran im Zuge des Krieges weitgehend geschlossen hat. US-Präsident Donald Trump hatte die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi zuvor gedrängt, sich stärker für die Öffnung der wichtigen Schifffahrtsroute zu engagieren.
+++ 05:21 Saudi-Arabien meldet Raketenangriffe auf Riad +++
Das saudische Verteidigungsministerium meldet den Beschuss der Hauptstadt Riad mit drei Raketen. Eine davon wurde abgefangen, teilt die Behörde mit. Die beiden anderen schlugen demnach in unbewohntem Gebiet ein.
+++ 04:29 Trump: USA haben Iran von der Landkarte gefegt +++
Donald Trump reagiert trotzig auf eine Analyse in der "New York Times", in der Autor David Sanger feststellt, dass der US-Präsident viele seiner Kriegsziele bislang nicht erreicht habe. "Doch, das habe ich, und Wochen früher als geplant!", schreibt Trump auf Truth Socual. Die USA hätten den Iran "von der Landkarte gefegt." Das Land habe keine Führung mehr, die Marine und Luftwaffe seien vernichtet. Auch habe es "absolut keine Verteidigung mehr". Der Iran wolle einen Deal abschließen, bekräftigt Trump. "Ich will das nicht! Wir sind Wochen vor dem Zeitplan", so der US-Präsident weiter.
+++ 03:57 Geschoss explodiert nahe Frachter vor VAE +++
Ein Geschoss hat nach Angaben der britischen Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) nahe einem Frachter vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate nahe der Straße von Hormus eine Explosion ausgelöst. Das "unbekannte Geschoss" sei nahe dem Schiff rund 28 Kilometer nördlich der Stadt Schardscha explodiert, erklärt die UKMTO. Die gesamte Besatzung sei unversehrt.
+++ 03:11 Israel untersucht Versagen der Luftabwehr nach iranischem Angriff +++
Die israelische Armee untersucht das Versagen ihrer Luftabwehr bei einem iranischen Raketenangriff. Bei mehreren Einschlägen in den Städten Dimona und Arad waren am Abend etwa 100 Menschen verletzt worden, darunter auch Kinder. Ein Armeesprecher erklärt, das System sei zwar aktiv gewesen, habe die Geschosse jedoch nicht abfangen können. Die iranischen Revolutionsgarden teilten mit, sie hätten "militärische Einrichtungen" ins Visier genommen, als Vergeltung für einen Angriff auf die Atomanlage Natans. Dimona und Arad liegen in der Nähe mehrerer Militärstützpunkte, darunter der Luftwaffenstützpunkt Nevatim, einer der größten des Landes. Etwa 13 Kilometer südöstlich von Dimona befindet sich zudem ein streng abgeschirmter Atomreaktor Israels.
+++ 02:49 Bericht: Britisches Atom-U-Boot ins Arabische Meer verlegt +++
Großbritannien hat einem Zeitungsbericht zufolge ein atomgetriebenes U-Boot ins Arabische Meer verlegt. Das mit Tomahawk-Marschflugkörpern ausgestattete U-Boot ermögliche Langstreckenangriffe, sollte der Konflikt in der Region eskalieren, berichtet die "Daily Mail". Das britische Verteidigungsministerium hat sich bislang nicht geäußert.
+++ 02:19 Iran reagiert auf Trumps Ultimatum +++
Die iranische Armee reagierte auf die Drohung von US-Präsident Trump, die Energieanlagen des Landes anzugreifen. "Sollte die Öl- und Energieinfrastruktur des Iran vom Feind angegriffen werden, werden alle Energie-, IT- und Entsalzungsanlagen der USA und des Regimes in der Region ins Visier genommen", heißt es in einer von der iranischen staatlichen Nachrichtenagentur Fars veröffentlichten Erklärung des Sprechers des operativen Kommandos der iranischen Armee, Chatam al-Anbija.
+++ 01:53 Iran meldet mehr als 1500 Tote seit Kriegsbeginn +++
Im Iran sind seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe Ende Februar nach offiziellen Angaben mehr als 1500 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien mehr als 200 Menschen im Alter von unter 18 Jahren, teilt der iranische Staatssender Irib unter Berufung auf das Gesundheitsministerium auf X mit. 21.000 weitere Menschen seien verletzt. Mehr als 220 medizinische Zentren hätten evakuiert werden müssen. 21 medizinische Mitarbeiter seien tot, berichtet der iranische Sender weiter.
+++ 01:09 Trump setzt Iran Ultimatum für Öffnung der Straße von Hormus +++
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit der Zerstörung seiner Kraftwerke. Sollte das Land die Straße von Hormus nicht binnen 48 Stunden vollständig und "ohne Drohungen" öffnen, würden die USA die Anlagen angreifen und vernichten, kündigt Trump auf Truth Social an. Begonnen werde mit der größten. Mehr dazu lesen Sie hier.
+++ 00:44 Drohnenangriff auf Geheimdienstgebäude: Ein Toter in Bagdad +++
Bei einem Drohnenangriff auf ein Gebäude des irakischen Geheimdienstes in Bagdad ist ein Mensch getötet worden. Der Geheimdienst spricht von einem "von abtrünnigen Elementen verübten Terroranschlag", bei dem ein irakischer Offizier getötet worden sei. Ein weiterer Offizier soll bei dem Angriff in einem Wohnviertel verletzt worden sein. Der irakische Nationale Geheimdienst arbeitet im Rahmen der von den USA angeführten internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) mit US-Beratern im Irak zusammen. Seit Beginn des Iran-Kriegs beschießen pro-iranische Milizen immer wieder Ziele in Bagdad, darunter den Flughafen und weitere vom US-Militär genutzte Einrichtungen.
+++ 23:57 Emirate melden Drohnen- und Raketenangriffe durch Iran +++
Die Vereinigten Arabischen Emirate melden erneute Drohnen- und Raketenangriffe auf ihr Territorium. Die Luftabwehr habe auf "Bedrohungen durch Raketen und Drohnen aus dem Iran" reagiert, teilen die Behörden mit. Explosionen im nördlichen Emirat Ras al-Chaima waren demnach auf Abfangmanöver zurückzuführen. Der Iran hatte die Emirate zuvor davor gewarnt, Angriffe von ihrem Territorium aus auf zwei strategisch wichtige Inseln nahe der Straße von Hormus zuzulassen. Man werde die Emirate ansonsten "mit schweren Angriffen überziehen", so die iranische Armee.
+++ 23:11 Mehr als 60 Verletzte bei iranischem Raketenangriff in Israel +++
Ein iranischer Raketenangriff richtet in der israelischen Wüstenstadt Arad schwere Zerstörungen an. Die Rakete sei zwischen mehreren Gebäuden eingeschlagen, es gebe mehr als 60 Verletzte, berichtet der Rettungsdienst Magen David Adom. Unter den sieben Schwerverletzten sei auch ein vierjähriges Mädchen. Videoaufnahmen von vor Ort zeigen vier massiv beschädigte, mehrstöckige Wohnhäuser. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht von einem "sehr schweren Abend in unserem Kampf um unsere Zukunft". Man übermittle im Namen aller Bürger Israels Gebete für eine Genesung der Verletzten.
+++ 22:25 G7 fordern "bedingungslose Einstellung" iranischer Angriffe +++
Die G7-Staaten haben den Iran aufgefordert, die Angriffe auf ihre Verbündeten im Nahen Osten zu beenden. "Wir fordern die sofortige und bedingungslose Einstellung aller Angriffe des iranischen Regimes", erklären die Außenminister der G7-Staaten und die EU-Außenbeauftragte in einer gemeinsamen Erklärung. Sie bekunden zudem ihre "Unterstützung für unsere Partner in der Region angesichts der ungerechtfertigten Angriffe der Islamischen Republik Iran und ihrer Stellvertreter".
+++ 22:09 Saudi-Arabien weist iranische Diplomaten aus +++
Saudi-Arabien weist den iranischen Militärattaché und vier weitere Botschaftsangehörige aus. Sie seien zu unerwünschten Personen erklärt worden und müssten das Land innerhalb von 24 Stunden verlassen, teilt das Außenministerium in Riad mit. Zur Begründung verweist das Ministerium auf anhaltende iranische Angriffe auf das saudi-arabische Staatsgebiet. Ein Militärattaché ist ein Offizier im diplomatischen Dienst, der als militärischer Vertreter seines Landes an einer Botschaft im Ausland tätig ist.
+++ 21:43 IAEA: Keine Strahlung nach Einschlag bei israelischem Nuklearzentrum +++
Der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) liegen nach eigenen Angaben Berichte über den Einschlag eines Geschosses in der israelischen Stadt Dimona vor. Es gebe jedoch keine Hinweise auf Schäden am dortigen Nuklearforschungszentrum Negev, teilt die UN-Behörde mit. Regionalen Behörden zufolge sei nach dem Zwischenfall keine ungewöhnliche radioaktive Strahlung gemessen worden.
+++ 21:17 Starmer schließt Iran-Angriffe von britischen Militärbasen auf Zypern aus +++
Großbritannien lehnt Angriffe auf den Iran ab, die von britischen Militärstützpunkten auf Zypern aus gestartet werden. Dies teilt die zyprische Regierung unter Berufung auf ein Telefonat zwischen dem britischen Premierminister Keir Starmer und dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides mit. Starmer habe bekräftigt, dass die Sicherheit Zyperns für Großbritannien von "grundlegender Bedeutung" sei. Daher würden die bereits bestehenden Präventivmaßnahmen verstärkt. Großbritannien unterhält seit der Unabhängigkeit Zyperns zwei Stützpunkte auf der Mittelmeerinsel.
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