Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 15:55 Ukrainisches TV - wie Journalisten im Krieg arbeiten +++

08.02.2026, 00:01 Uhr

In der Ukraine arbeiten Journalisten unter schwierigsten Umständen und oft mit Gefahr für das eigene Leben. Dennoch denken viele von ihnen nicht ans Aufhören. Sie sehen es als ihre Aufgabe an, über Russlands Kriegsverbrechen aufzuklären. ntv-Reporterin Nadja Kriewald begleitet ihre ukrainischen Kollegen bei einem der seltenen Lichtblicke.

+++ 15:23 Ukrainischer Außenminister: Nur Trump kann Krieg beenden +++

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha dringt auf ein direktes Treffen zwischen Präsident Wolodymyr Selenskyj und dem russischen Staatschef Wladimir Putin zur Klärung der letzten Streitpunkte bei den Friedensverhandlungen. Doch nur US-Präsident Donald Trump habe die Macht, eine Einigung herbeizuführen, sagt Sybiha der Nachrichtenagentur Reuters. "Nur Trump kann den Krieg beenden." Die Ukraine wolle die Bemühungen um ein Ende des seit vier Jahren andauernden Krieges beschleunigen und die Dynamik der von den USA vermittelten Gespräche nutzen, bevor andere Faktoren wie die US-Zwischenwahlen im November ins Spiel kämen.

+++ 14:54 Russischer Gouverneur: 80.000 Menschen ohne Heizung +++

Die russische Stadt Belgorod kämpft nach Behördenangaben ihrerseits mit den Folgen ukrainischer Angriffe vom Vortag. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow zufolge waren dort am Morgen 80.000 Menschen von der Wärmeversorgung abgeschnitten, 3000 hatten demnach kein Gas und 1000 keinen Strom. Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit fast vier Jahren gegen den russischen Angriffskrieg. Als Teil ihres Abwehrkampfes greift sie immer wieder auch Ziele in Russland an. Die Schäden stehen in keinem Verhältnis zu den verheerenden Kriegsfolgen russischer Angriffe in der Ukraine. Russland attackiert systematisch die Energieinfrastruktur der Ukraine. Immer wieder haben sehr viele Menschen infolge russischer Attacken keine Wärme-, Strom- und Wasserversorgung und das bei zuletzt zweistelligen Minusgraden.

+++ 14:25 Aktuelle Gespräche "für Waffenstillstand kontraproduktiv" +++

Die Gerüchte um einen Mega-Deal zwischen Russland und den USA zeigt laut Sicherheitsexperten Frank Umbach einmal mehr: Washington unter Donald Trump interessiert sich vor allem für die eigenen Vorteile - zu Lasten der Ukraine.

+++ 14:01 Bericht: Pro-ukrainische Partisanen legen militärische Infrastruktur im russischen Belgorod lahm +++

Die pro-ukrainische Partisanengruppe Atesh hat die Kommunikationsinfrastruktur im russischen Gebiet Belgorod lahmgelegt. Das berichtet "The Kyiv Independent" unter Berufung auf Angaben der Partisanengruppe, die auf Telegram Bilder der "erfolgreichen Sabotage-Aktion" teilt. "Ein Agent unserer Bewegung hat ein Hardware-Modul am Fuß eines Kommunikationsturmes in Brand gesetzt" heißt es in der Mitteilung auf Telegram. "Durch die Zerstörung der Bodenausrüstung wurde die gesamte auf dem Mast installierte Ausrüstung vollständig stromlos und außer Betrieb gesetzt." Bereits im Januar 2026 hatten Mitglieder der pro-ukrainischen Gruppe die Brandstiftung an einer Umspannstation im russischen Ischwesk als "erfolgreiche Sabotageaktion" über die sozialen Medien vermeldet.

+++ 13:37 Selenskyj: Russlands Angriffe werden immer brutaler +++

Dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge setzte Russland allein in der vergangenen Woche mehr als 2.000 Kampfdrohnen, 1.200 Gleitbomben sowie 116 Raketen und Marschflugkörper ein. "Fast jeden Tag greifen sie Energieanlagen, logistische Infrastruktur und Wohnhäuser an", schreibt Selenskyj in sozialen Medien. Das passiere selbst während diplomatischer Friedensbemühungen. Die Angriffe seien häufiger und immer brutaler, führt er aus.

+++ 13:00 Ukraine: Russland wirft eine 250-Kilo-FAB-Bombe über Kramatorsk ab +++

Am Sonntagmorgen hat die russische Armee eine 250-Kilo-Fliegerbombe vom Typ FAB über der ukrainischen Stadt Kramatorsk in der Region Donezk abgeworfen. Das teilt unter anderem die Staatsanwaltschaft der Region auf Telegram mit. Demnach schlug die FAB in der Nähe eines Wohnhauses ein. Ein 77-jähriger Rentner soll dabei eine lebensbedrohliche Verletzung erlitten haben. Drei weitere Männer im Alter von 40, 46 und 48 Jahren haben laut Staatsanwaltschaft Splitterverletzungen, Minenexplosionsverletzungen, Prellungen und Stichwunden erlitten. Insgesamt sollen mindestens mehrere Wohnhäuser und Autos beschädigt worden sein.

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Dieses Wohnhaus wurde nach ukrainischen Angaben von einem russischen Angriff auf Kramatorsk von einer Bombe getroffen. (Foto: via REUTERS)
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Eine Anwohnerin geht nach einem russischen Angriff auf Kramatorsk durch die Trümmer in ihrem Wohnviertel. (Foto: via REUTERS)

+++ 12:27 Ukraine: Russland greift erneut Ölanlagen an +++Russland hat nach Angaben des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz dessen Anlagen in der östlichen Region Poltawa angegriffen. Dabei seien Schäden entstanden, teilt das Unternehmen mit. "Dies ist der 19. gezielte Angriff auf Einrichtungen der Gruppe seit Jahresbeginn", heißt es. Von russischer Seite liegt zunächst keine Stellungnahme vor. Das Verteidigungsministerium in Moskau gab derweil Geländegewinne bekannt. Die Streitkräfte hätten die Ortschaften Hluschiwka in der Region Charkiw und Sydoriwka in der Region Sumy eingenommen, melden russische Agenturen unter Berufung auf das Ministerium. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

UkraineAngriffe auf zivile Infrastruktur

+++ 11:48 Bericht: Russisches Militär meldet Volltreffer auf ukrainisches Munitionsdepot in Kostjantyniwka +++

Die Südtruppe der russischen Streitkräfte soll mit einer russischen FPV-Kamikaze-Drohne vom Typ "Molniya" ein Munitionsdepot des ukrainischen Militärs in der Nähe von der Stadt Kostjantyniwka in der Region Donezk zerstört haben. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Russlands, Tass, unter Berufung auf Angaben des russischen Verteidigungsministeriums. "Der präzise Treffer brachte das Ziel zur Explosion und zerstörte das Lager", so die Tass. Bei ebendieser Aktion soll die Südtruppe auch einen Generator sowie einen Unterstand der ukrainischen Armee zerstört haben, so die Tass unter Berufung auf Angaben des russischen Verteidigungsministeriums.

+++ 11:00 ISW: Russen rücken bei Kostjantyniwka vor +++

Die russischen Streitkräfte sollen an der Front in der Region Donezk vorgerückt sein. Das schreiben die Analysten des Institute for the Study of War (ISW) in ihrem jüngsten Bericht. Demnach hat das russische Militär zwei Stellungen im Südwesten der Stadt Kostjantyniwka erobern können. Die Analysten des ISW beziehen sich in ihrem Bericht auf geolokalisiertes Bild- und Filmmaterial der vergangenen Tage.

+++ 10:14 Ukraine veröffentlicht Zahlen zu russischen Verlusten +++

Der ukrainische Generalstab veröffentlicht neue Verlustzahlen zu den russischen Truppen in der Ukraine. Demnach soll Russland seit dem 24. Februar 2022 rund 1.246.330 Soldaten in der Ukraine verloren haben. Allein innerhalb von 24 Stunden betrage die Zahl der Verluste 1040. Dem Bericht aus Kiew zufolge sollen unter anderem außerdem ein Panzer, acht Artilleriesysteme und 468 Drohnen zerstört worden sein. Insgesamt soll Russland laut der Ukraine seit Beginn des Großangriffs 11.651 Panzer, 37.044 Artilleriesysteme, 1295 Flugabwehrsysteme und 435 Flugzeuge, 347 Hubschrauber, 127.549 Drohnen, 28 Schiffe sowie zwei U-Boote verloren haben. Westliche Schätzungen nennen geringere Verlustzahlen - wobei das auch nur Mindestwerte sind.

+++ 09:32 Selenskyj: Ukraine verhängt Sanktionen gegen Zulieferer russischer Waffenbauteile +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verhängt Sanktionen gegen ausländische Hersteller von Bauteilen für russische Drohnen und Raketen. Die Produktion dieser Waffen wäre ohne kritische ausländische Komponenten unmöglich, die Russland unter Umgehung von Sanktionen beziehe, schreibt Selenskyj auf der Plattform X. Er habe die entsprechenden Beschlüsse gegen Zulieferer und Hersteller unterzeichnet.

+++ 08:53 Russland: Mutmaßlicher Attentäter auf General ausgeliefert +++

Nach dem Anschlag auf einen hochrangigen russischen Militärgeheimdienstler in Moskau ist der mutmaßliche Schütze nach Angaben des Inlandsgeheimdienstes FSB gefasst worden. Der Mann sei in Dubai festgenommen und nach Russland ausgeliefert worden, teilt der FSB mit. Ihm werde vorgeworfen, Generalleutnant Wladimir Alexejew, Vizechef des Militärgeheimdienstes GRU, niedergeschossen zu haben.

+++ 08:12 Bericht: Russland schickt neue, modernisierte Panzer an die Front in die Ukraine +++

Russland liefert neue und modernisierte Ausrüstung an die russischen Streitkräften in den umkämpften Gebieten in der Ukraine. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Tass. "Die Präsenz neuer und modernisierter Militärtechnik in der Zone der Spezialoperation nimmt stetig zu", sagt Bekkhan Ozdoyev, der Leiter der Rüstungsabteilung des russischen Staatskonzerns Rostec im Interview mit der Tass, wobei Ozdoyev mit "Zone der Spezialoperation" die umkämpften Gebiete in der Ukraine meint. Derzeit würde Rostec die Panzermodelle "T 90M "Proryv"", "T 72B3M" und "T 80BVM", alle basierend auf sowjetischen Panzern, weiterentwickeln und verbessern. Laut Ozdoyev hat Rostec die Panzerproduktion erheblich gesteigert. "Uns werden die Panzer nicht ausgehen", sagt er. Damit dementiert Ozzdoyev gleichzeitig die Behauptungen westlicher Politiker, Russland habe angeblich keine modernen Panzer mehr und müsse nun alte an die Front schicken, berichtet die Tass.

+++ 07:34 Ukraine: Streitkräfte schlagen mehr als 60 russische Angriffe an der Front zurück +++

In den vergangenen 24 Stunden soll es an der Front zu 241 Gefechten zwischen russischen und ukrainischen Streitkräften gekommen sein. Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf Angaben des ukrainischen Generalstabs. Demnach soll das ukrainische Militär mehr als 60 russische Angriffe in den Frontgebieten bei Pokrowsk und Kostjantyniwka zurückgeschlagen haben.

+++ 07:02 Ukraine: Russland greift Charkiw mit Drohnen an +++

Nach Mitternacht griffen die Russen Gebiete in der Region Charkiw mit einer Drohne an. Das berichtet "Ukrainska Pravda". Halyna Minaeva, die Bürgermeisterin der Stadt Tschuhujiw in der Region Charkiw, teilt auf Telegram mit, dass zwei Wohnhäuser nach den russischen Angriffen beschädigt wurden. Mindestens eine Person sei verletzt worden. Einsatzkräfte seien vor Ort, um die Folgen des Beschusses zu beseitigen und den Bewohnern der beschädigten Häuser Hilfe zu leisten.

+++ 06:18 ISW: Russland nutzt das Moratorium zu seinem Vorteil +++

Russland nutzte das vorübergehende Moratorium für Angriffe auf ukrainische Energieinfrastrukturen. Das schreiben die Analysten des Institute for the Study of War (ISW) in ihrem jüngsten Bericht. In den Tagen um die zweite Gesprächsrunde in Abu Dhabi, bei der russische, ukrainische und US-amerikanische Vertreter mögliche Friedensbedingungen – allen voran ein Ende der Kampfhandlungen – verhandelten, griff Russland die Ukraine weiter aus der Luft an. Bei dem Angriff vom 2. auf den 3. Februar wurden 71 Raketen und 450 Drohnen eingesetzt, und das bei Temperaturen, die zu den kältesten gehörten, die die Ukraine den ganzen Winter über erlebt hatte. Die Tatsache, dass Russland innerhalb von sechs Tagen nach Ablauf des Moratoriums für Energieangriffe zwei Angriffsserien mit über 400 Geschossen durchgeführt habe, zeige die Entschlossenheit des Kremls, das Leid der ukrainischen Zivilbevölkerung zu maximieren, so die Analysten des ISW. Weiter sehen die Analysten des ISW darin Russlands "mangelnde Bereitschaft, den Krieg zu deeskalieren oder die von den USA initiierten Friedensverhandlungen ernsthaft voranzutreiben." Stattdessen nutzte Russland das Moratorium zu seinem Vorteil.

+++ 05:31 Klitschko: Kiew muss sich für mehrere starke Frostnächte rüsten +++

Die nächsten Tage werden für Kiew aufgrund der Lage im Energiesektor und der extremen Kälte sehr herausfordernd sein. Das gibt der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram bekannt. "In der Hauptstadt werden erneut starke Fröste erwartet, insbesondere nachts. Aufgrund der extrem schwierigen Lage im ukrainischen Energiesystem nach einem weiteren massiven Feindangriff kommt es in den meisten Regionen des Landes weiterhin zu Notstromausfällen. Laut Energieministerium erhalten die Einwohner der Hauptstadt nur noch anderthalb bis zwei Stunden Strom", schreibt Klitschko. Er weist die Leiter der Stadtbezirksverwaltungen an, den ordnungsgemäßen Betrieb der städtischen Heizstationen sicherzustellen, die Wärme, Strom und Nahrung liefern müssen.

+++ 02:52 Kiew: Russen auf der Suche nach Starlink-Ausweg +++

Die Russen suchen nach Möglichkeiten, Starlink-Terminals an der Front zu aktivieren. Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf einen Telegram-Beitrag von Serhij Beskrestnow, einem Berater des ukrainischen Verteidigungsministers. "Der Feind sucht nach Wegen, Starlink zu aktivieren. Er tauscht seine Ideen in Gruppen aus, und diese Beiträge kursieren dann auch in unseren Gruppen. Alle seine Ideen sind trivial: jemanden zu einem staatlichen Servicecenter schicken, um Geld zu erhalten, eine Scheinfirma gründen, ein Starlink-Terminal von einer erbeuteten Drohne entfernen und so weiter", bemerkt Beskrestnow. Er betont, dass alle diese Szenarien vom ukrainischen Verteidigungsministerium, einschließlich der Risiken und Gegenmaßnahmen, vorhergesehen worden seien.

+++ 01:27 General Syrskyj: Ukrainische Drohneneinheiten eliminieren fast 30.000 russische Soldaten +++

Die Drohneneinheiten der ukrainischen Verteidigungsstreitkräfte eliminierten im Januar rund 29.700 russische Soldaten und übertrafen damit die Zahl der von Russland im selben Monat rekrutierten Soldaten. Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf den Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine, General Oleksandr Syrskyj. "Dieser Krieg um die Unabhängigkeit der Ukraine hat sich zu einem Wettstreit der Technologien entwickelt, und Drohnensysteme spielen dabei eine führende Rolle. Die Seite, die auf dem Schlachtfeld die technologische Überlegenheit erlangt und einsetzt, wird gewinnen", sagt Syrskyj.

+++ 00:14 Orban erklärt Ukraine zum "Feind Ungarns" +++

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat die Ukraine in einer Rede bei einer Kundgebung zum "Feind" Ungarns erklärt, wie der "Kyiv Independent" berichtet. Orban, der innerhalb der Europäischen Union der ständige Fürsprecher des Kremls ist, kritisierte während des gesamten Krieges immer wieder Kiew und Brüssel. Bei einer Kundgebung in der ungarischen Stadt Szombathely tadelte Orban die Ukraine dafür, dass sie von der EU einen Stopp der Einfuhren billiger russischer Energie fordert. "Wer das sagt, ist ein Feind Ungarns, also ist die Ukraine unser Feind", sagte er.

+++ 22:20 Wärmekraftwerk Burschtyn in der Westukraine nach Angriffen ausgefallen +++

Im westukrainischen Gebiet Iwano-Frankiwsk ist das für die Region wichtige und zum Energiekonzern DTEK gehörende Wärmekraftwerk Burschtyn nach russischen Angriffen mit Kalibr-Raketen und Kampfdrohnen komplett ausgefallen. "Wir haben gerade keine Heizung, kein Warmwasser und kein Wasser", teilt der Bürgermeister der Kraftwerksstadt, Wassyl Andrijeschyn, bei Facebook mit. Die Lage im Kraftwerk sei "sehr schwierig" und müsse erst untersucht werden. Der Bürgermeister verspricht dennoch die Wiederherstellung der Wasser- und der Fernwärmeversorgung innerhalb von 48 Stunden.

+++ 22:03 Selenskyj schickt Reparaturtrupps nach Angriffen auf Energieanlagen in alle Landesteile +++

"Im ganzen Land sind Reparatur- und Rettungsteams im Einsatz", verspricht der ukrainische Präsident Selenskyj bei Telegram angesichts zahlreicher Angriffe auf die Energieinfrastruktur. Demnach seien Einsatzkräfte von der Region Wolyn bis zu den Grenzstädten der Regionen Tschernihiw und Charkiw im Einsatz. In und rund um Kiew sowie in der Zentralukraine, Iwano-Frankiwsk, Winnyzja und einigen anderen Regionen "gibt es noch viel zu tun", räumt Selenskyj ein.

+++ 21:20 Russische Oblast Belgorod erneut von Stromausfällen betroffen +++

Bereits zum dritten Mal innerhalb einer Woche kommt es in der russischen Oblast Belgorod zu großflächigen Strom- und Heizungsausfällen, meldet der Regionalgouverneur Wjatscheslaw Gladkow. Demnach führten Angriffe auf Energieanlagen zu massiven Stromausfällen. Für die Bewohner seien Notheizstationen eingerichtet worden.

Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.