Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 16:24 Drohne schlägt bei Spielplatz in Lwiw ein +++

15.01.2026, 00:01 Uhr

In einem Park in Lwiw haben zwei Menschen unglaubliches Glück: Beim Einschlag einer russischen Drohne bei einem Spielplatz wird nur einer leicht verletzt. Eine Person wird dabei nur um wenige Meter verfehlt.

+++ 15:50 Ukraine: Russischer Raketenangriff auf Hafen in Region Odessa +++

Eine russische ballistische Rakete hat ukrainischen Angaben zufolge die Hafeninfrastruktur in der südukrainischen Stadt Tschornomorsk getroffen. Bei dem Angriff auf einen Pier sei eine Person verletzt worden, schreibt der ukrainische Vize-Ministerpräsident Oleksij Kuleba auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. An der Anlegestelle habe sich ein Schiff unter maltesischer Flagge auf die Ausfahrt vorbereitet. Drei Container seien beschädigt worden, zudem sei Öl ausgelaufen.

+++ 15:08 Ukrainische Brigade meldet Tötung von rund 70 Russen in Charkiw +++

Angehörige der Khartiia-Brigade der ukrainischen Nationalgarde haben nach Angaben des Verbands rund 70 russische Soldaten nördlich der Stadt Charkiw in der gleichnamigen Region getötet. Nach Angaben der Einheiten versuchen Moskaus Truppen seit einer Woche, im Verantwortungsbereich der Brigade Angriffsoperationen durchzuführen. "Dank des koordinierten Zusammenwirkens der Khartija-Mitglieder – Infanteristen, Drohnenpiloten, Artilleristen und anderer Einheiten – scheiterte der Versuch", heißt es zu einem Video, das die Brigade veröffentlichte. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

+++ 14:27 Kreml hofft auf neues Treffen mit US-Unterhändlern +++

Der Kreml hofft auf einen baldigen Besuch der US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner. Der Dialog mit den Amerikanern laufe, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. "Sobald die Termine abgestimmt sind, findet dieser Besuch, hoffen wir, statt." Es sei wichtig, dass auch die russische Seite ihre Sicht auf diese Beratungen darlege. Zwischen den Amerikanern, Ukrainern und Europäern habe es viele Gespräche gegeben.

+++ 14:08 Ab Februar niedrigere Preisgrenze für russisches Öl +++

Künftig gilt eine niedrigere Preisobergrenze für russisches Öl. Der sogenannte Ölpreisdeckel wird zum 1. Februar nach einem im vergangenen Sommer beschlossenen neuen Mechanismus auf 44,10 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) abgesenkt, wie die EU-Kommission mitteilte. Derzeit liegt die Grenze bei 47,60 US-Dollar pro 159-Liter-Fass. Der Preisdeckel für russisches Öl gilt für den Verkauf von russischem Öl in Drittstaaten wie Indien, China oder die Türkei und wurde 2022 von der EU gemeinsam mit den USA und Japan, Kanada und Großbritannien eingeführt. Die Obergrenze ist eine der Sanktionen, mit denen der Westen auf den von Moskau begonnenen Angriffskrieg gegen die Ukraine reagiert. Sie soll unter anderem dafür sorgen, dass Russland nicht von Preisanstiegen für Öl profitiert und damit seine Kriegskasse füllen kann. Während einige Länder einen niedrigen Preisdeckel fordern, befürchteten andere zuletzt ungerecht große Nachteile für heimische Schifffahrtsunternehmen, wenn der sogenannte Ölpreisdeckel zu stark gesenkt werde.

+++ 13:38 Neue Stromausfälle in der Ukraine durch Luftangriffe +++

In der Ukraine haben russische Luftangriffe in der Nacht weitere großflächige Stromausfälle verursacht. In den Gebieten Charkiw und Schytomir seien Verbraucher ohne Strom, teilt das Energieministerium in Kiew mit. "Notfall- und Wiederherstellungsarbeiten werden überall dort durchgeführt, wo es die Sicherheitslage zulässt", heißt es. Im Gebiet Dnipropetrowsk ordnete der staatliche Versorger Ukrenergo wegen früherer Schäden am Netz Notabschaltungen an. Drohneneinschläge wurden auch aus Lwiw und Kiew und aus frontnahen Städten wie Slowjansk und Kramatorsk gemeldet.

+++ 13:08 Kreml behauptet: "Entscheidungsspielraum" der Ukraine werde "immer geringer" +++

Der Ukraine gehen dem Kreml zufolge die Möglichkeiten zur Beendigung des seit fast vier Jahren andauernden Krieges mit Russland aus. "Die Lage verschlechtert sich für das Kiewer Regime von Tag zu Tag", behauptet Kreml-Sprecher Dmitri Peskow vor Journalisten in Moskau. Der "Entscheidungsspielraum" der Ukraine werde "immer geringer". Peskow äußerte sich nach wiederholten russischen Angriffen auf die ukrainische Energie-Infrastruktur. In Richtung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sagt der Kreml-Sprecher, es sei "an der Zeit", dass dieser "Verantwortung übernimmt und die richtige Entscheidung trifft". Kiew und seine europäischen Verbündeten und die USA haben sich laut Selenskyj auf einen 20-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges geeinigt. Damit liegt eine überarbeitete Fassung des ursprünglich von den USA vorgelegten 28-Punkte-Plans vor, der als sehr russlandfreundlich kritisiert worden war. Der Kreml hat bislang jegliche Anpassungen zurückgewiesen.

+++ 12:26 Polens Regierungschef rügt Trumps Äußerung zu Selenskyj +++

Polens Regierungschef Donald Tusk kritisiert die Äußerung von US-Präsident Donald Trump, wonach der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj ein Hindernis für den Abschluss einer Friedensvereinbarung sei. Nicht Selenskyj, sondern Russland sei es gewesen, das den von den USA vorbereiteten Friedensplan abgelehnt habe, schreibt Tusk auf der Plattform X. "Die einzige Antwort Russlands waren weitere Raketenangriffe auf ukrainische Städte." Die einzige Lösung sei mehr Druck auf Russland. "Das wisst ihr alle." Das EU- und Nato-Land Polen ist einer der wichtigsten politischen und militärischen Unterstützer der von Russland angegriffenen Ukraine. Es hat eine zentrale Funktion als logistische Drehscheibe für die Militärhilfe des Westens für Kiew.

+++ 11:43 Großmanöver beginnt in Deutschland – Nato verlegt Truppen +++

Für ein großes Militärmanöver in Deutschland in den kommenden Wochen beginnt die Nato, rund 10.0000 Soldatinnen und Soldaten sowie Material und Fahrzeuge in die Bundesrepublik zu verlegen. Am Morgen rollen im Seehafen in Emden Dutzende Fahrzeuge einer italienischen Militäreinheit von Bord eines Frachtschiffes. Damit beginne der sichtbare Auftakt der Übung in Deutschland, teilt das operative Hauptquartier der Nato im niederländischen Brunssum mit. Deutschland ist Gastgebernation des Großmanövers und zugleich auch Drehscheibe für den Umschlag. Neben Schiffstransporten sind auch Truppenbewegungen mit Konvois an Land und Lufttransporte geplant. Mit dem Großmanöver "Steadfast Dart 26" will die Nato trainieren, Soldatinnen und Soldaten sowie Material und Fahrzeuge möglichst effizient innerhalb des Bündnisgebiets zu verlegen, um im Fall eines Konflikts vorbereitet zu sein.

+++ 10:59 Fahndung nach Kopf von Hackergruppe "Black Basta" - Durchsuchungen in Ukraine +++

Ermittler aus Deutschland und anderen europäischen Staaten fahnden mit einem Haftbefehl nach dem mutmaßlichen Kopf der Schadsoftwaregruppe "Black Basta". Der Mann aus Russland soll die Gruppe gegründet und geleitet haben, wie das Bundeskriminalamt in Wiesbaden und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mitteilen. In der Ukraine gab es in dem Zusammenhang zwei Durchsuchungen. Nach Angaben der Ermittler ist "Black Basta" eine der aktivsten Schadsoftwaregruppen der vergangenen Jahre. Die Gruppe griff Computernetzwerke von Unternehmen überwiegend westlicher Länder an, stahl sensible Daten, verschlüsselte die Systeme und erpresste schließlich Lösegeld von den Opfern.

+++ 10:20 Türkei verlegt Kampfjets nach Estland und Rumänien +++

Die Türkei plant im Rahmen der Nato-Luftraumüberwachung die Entsendung von Kampfjets nach Estland und Rumänien. Von August bis November 2026 sollen türkische Jets in Estland stationiert werden, wie das Verteidigungsministerium in Ankara mitteilt. Daran schließe sich bis März 2027 ein Einsatz in Rumänien an. In den vergangenen Jahren hatte die Türkei bereits ähnliche Missionen in Polen und Rumänien übernommen. Die Nato verstärkt ihre Luftverteidigung, nachdem es nach Angaben des Bündnisses wiederholt zu Verletzungen des Luftraums durch Russland gekommen ist. Die Türkei richtet im Juli den nächsten Nato-Gipfel aus.

+++ 09:27 Russland weist britischen Diplomaten wegen Spionagevorwürfen aus +++

Russland weist einen britischen Diplomaten wegen Spionagevorwürfen aus. "Es wurde erneut betont, dass Moskau die Tätigkeiten nicht deklarierter britischer Geheimdienstoffiziere in Russland nicht tolerieren werde", teilt das Außenministerium mit. Der Inlandsgeheimdienst FSB habe den Mann enttarnt. Er warf ihm vor, verdeckt als Spion gearbeitet zu haben. Der Diplomat müsse das Land binnen zwei Wochen verlassen.

+++ 08:36 Bericht: Russischer Drohnenangriff auf Spielplatz in Lwiw +++

Russland hat offenbar einen Spielplatz in der westukrainischen Stadt Lwiw angegriffen. Das berichtet die Zeitung "Kyiv Independent" unter Berufung auf einen Telegram-Beitrag des Gouverneurs Maksym Kozytskyi. Laut vorläufigen Informationen gebe es keine Toten oder Verletzten durch den Drohnenangriff. Die Druckwelle habe Fenster in den umliegenden Gebäuden zerstört, darunter auch Wohngebäude. In der Nähe des Spielplatzes steht nach Angaben des Bürgermeisters ein Denkmal für den ukrainischen Nationalisten Stepan Bandera.

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Die Statue des ukrainischen Nationalisten Stepan Bandera neben dem angegriffenen Spielplatz. (Foto: REUTERS)

+++ 07:42 Russland: Haben im Januar 300 Quadratkilometer Territorium eingenommen +++

Russland hat nach Aussage von Generalstabschef Waleri Gerassimow in der ersten Januarhälfte mehr als 300 Quadratkilometer Territorium in der Ukraine eingenommen. Im vergangenen Jahr habe Russland demnach 6640 Quadratkilometer erobert.

+++ 07:08 Neue Geflüchtete aus Ukraine verlieren Anspruch auf Bürgergeld +++

Ukrainerinnen und Ukrainer, die vor dem russischen Angriffskrieg nach Deutschland geflohen sind, haben hierzulande Vorteile im Vergleich zu Geflüchteten aus anderen Ländern. Ihnen wurde etwa bereits ab Juni 2022 der Anspruch auf Bürgergeld zugesprochen wurde - statt der niedrigeren Sätze des Asylbewerberleistungsgesetzes. Das soll sich nun aber ändern: Einen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung debattiert der Bundestag heute zum ersten Mal. Die Änderungen betreffen Ukrainerinnen und Ukrainer, die nach dem 31. März 2025 eingereist sind. Am besonderen Status der Geflüchteten aus der Ukraine ändert sich grundsätzlich nichts.

+++ 06:33 Trump behauptet, Putin sei für Deal bereit +++

Kreml-Chef Wladimir Putin sei bereit, ein Abkommen zur Beendigung des Krieges Russlands gegen die Ukraine zu schließen, sagt US-Präsident Donald Trump im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Putin sei demnach "bereit, einen Deal zu machen". Selenskyj sei das Hindernis, behauptet Trump. "Wir müssen Präsident Selenskyj dazu bringen, mitzumachen", sagt er.

+++ 05:43 Energie-Notlage in Kiew: Selenskyj greift Bürgermeister Klitschko an +++

Kein Strom, keine Heizung, aber strenger Frost - die ukrainische Führung schaltet sich in die bereits seit Tagen andauernde Notlage der Hauptstadt Kiew ein. Zugleich kritisiert Präsident Wolodymyr Selenskyj das bisherige Krisenmanagement der Stadtverwaltung unter Bürgermeister Vitali Klitschko. Für den gesamten Energiesektor der Ukraine werde der Notstand ausgerufen, teilt Selenskyj nach einer Krisensitzung mit. Es werde ein Koordinationsstab eingerichtet, der sich besonders um die Nöte der Dreimillionenstadt kümmern solle. Die Regierung habe die Lage in Kiew, Odessa, Dnipro, Krywyj Rih und Charkiw besprochen, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. "Wir sehen, dass viel gemacht worden ist, - insbesondere in Charkiw, wo sich die lokalen Behörden vorbereitet haben", sagt er. "Kiew hat leider deutlich weniger getan. In der Hauptstadt wurde sehr wenig unternommen." Auch jetzt gingen die Reparaturarbeiten dort nicht intensiv genug voran, kritisiert er.

+++ 04:45 Linke kritisiert beschleunigte Beschaffung bei der Bundeswehr: "Großes Geschenk an die Rüstungsindustrie" +++

Die Linke im Bundestag reagiert mit scharfer Kritik auf das neue Gesetz zur beschleunigten Planung und Beschaffung bei der Bundeswehr. Es sei "ein großes Geschenk an die Rüstungsindustrie", das der "Korruption Tür und Tor" öffne, sagt Fraktionsvize Janine Wissler dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion monierte unter anderem die Erhöhung der Schwellenwerte, unterhalb derer öffentliche Auftraggeber ohne ein Vergabeverfahren Aufträge erteilen dürfen, die sogenannten Direktaufträge.

+++ 03:45 Empörung in Mariupol: Russischer Verwaltung geht Geld für Schulessen aus +++

In der von Russland besetzten Stadt Mariupol wurden die Schulmahlzeiten aufgrund fehlender finanzieller Mittel der russischen Behörden eingestellt. Das berichtet der Stadtrat der eigentlich ukrainischen Stadt auf Telegram. "Die Einwohner von Mariupol berichten über Probleme bei der Organisation der Schulverpflegung in der Stadt. Ihren Angaben zufolge wurde in einer Reihe von Bildungseinrichtungen die vollständige Verpflegung der Schüler bereits eingestellt", so der Stadtrat. "Aufgrund fehlender Finanzierung" würden die Kinder derzeit kein warmes Essen erhalten. Zum Frühstück hätte es in der ersten Woche dieses Jahres nur ein Brötchen und Tee gegeben. Die Schulverwaltungen würden erwägen, die Kosten auf die Eltern umzulegen, heißt es weiter. Der Stadtrat sieht darin "Machenschaften zur Veruntreuung von Geldern".

+++ 02:18 Lettland: Belarussische Behörden unterstützen illegale Migration +++

Lettland wirft den Behörden des autoritär regierten Nachbarlands Belarus vor, Migranten beim Versuch zu unterstützen, illegal die Grenze zu übertreten. Demnach seien bei einem aufgegriffenen Grenzgänger Dokumente und Kommunikationsausrüstung eines belarussischen Militärangehörigen gefunden. Dies teilt die Armee des baltischen EU- und Nato-Landes mit. Auf den Mobilgeräten von Migranten seien zudem Bilder gefunden worden, die belarussische Grenzschutzbeamte zusammen mit Migranten zeigen sollen - auch in Militärfahrzeugen.

+++ 00:41 Ukrainische Behörden ordnen Evakuierung von Kindern aus mehreren Dörfern an +++

Die ukrainischen Behörden ordnen angesichts der jüngsten russischen Geländegewinne die Evakuierung von Kindern aus mehreren Dörfern in der südlichen Region Saporischschja an. "Wir haben eine schwierige, aber notwendige Entscheidung getroffen: die Evakuierung von Kindern zusammen mit ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten aus fünf Ortschaften in der Region Saporischschja anzuordnen", erklärt Vize-Regierungschef Oleksij Kuleba. Demnach sollen 40 Kinder in die zentralukrainische Region Tscherkassy gebracht werden. Eine Zwangsevakuierung sei "immer ein schwerer Schritt", sagt Kuleba. Doch sei sie angesichts des "dauerhaften Beschusses die einzige verantwortungsvolle Möglichkeit, Leben zu retten".

+++ 23:11 Geheimdienst: Russlands Verluste letztes Jahr auf zweithöchstem Stand +++

Das britische Verteidigungsministerium nimmt an, dass Russland im vergangenen Jahr ungefähr 415.000 seiner Soldaten verloren hat. Die Zahl bezieht sich auf getötete oder verletzte Soldaten zusammen. Dies wäre die zweithöchste Zahl seit Kriegsbeginn nach den geschätzten Verlusten von 430.000 Soldaten im Jahr 2024, schreiben die Briten in ihrem Geheimdienst-Update. Die Gesamtverluste der Russen sollen demnach bei etwa 1.230.000 Soldaten liegen.

+++ 21:55 Drohnenkräfte reklamieren gleich mehrere bedeutende Treffer gegen russische Flugabwehr +++

Ukrainische Drohneneinheiten haben nach eigenen Angaben insgesamt sechs russische Raketenabwehr- und Radarsysteme in nur 48 Stunden ausgeschaltet. Das teilt der Kommandeur der Drohnenkräfte, Robert Brovdi, bei Facebook mit. Ihm zufolge befanden sich die Flugabwehrsysteme in den Gebieten Donezk und Saporischschja.

+++ 21:22 Lettland: Risiko für russische Einmischung bei Wahl steigt +++

In Lettland stehen im Herbst die Parlamentswahlen an. Nach einer Einschätzung aus Riga steigt das Risiko für eine russische Einmischung. Es wäre naiv anzunehmen, dass Russland keine Versuche unternehmen würde, eine Schwachstelle oder einen Fehler im lettischen System auszunutzen, sagt Viktor Makarov, Sonderbeauftragter des lettischen Außenministeriums für digitale Fragen, in einer Ausschusssitzung. "Die Einmischung in die Wahlen beginnt nicht erst einen Tag oder drei Monate vor den Wahlen, die Gelegenheiten werden jetzt gesucht, sie wurden auch gestern gesucht", wird Makarov vom Nachrichtenportal Delfi zitiert. Er weist drauf hin, dass die EU-Institutionen über nützliche Instrumente verfügten, die eingesetzt werden können. Zu den generellen Gefahren gehören zum Beispiel Desinformation und Cyberangriffe.

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