Iran-Krieg im Liveticker+++ 11:32 FBI warnt vor iranischem Angriff auf Kalifornien +++
Statt Oscar-Fieber herrscht in Los Angeles Sorge um einen möglichen Drohnenangriff. Kalifornien erhöht nach einer FBI-Warnung vor einem möglichen Drohnenangriff des Iran die Sicherheitsvorkehrungen. Konkrete Hinweise auf eine unmittelbare Bedrohung gibt es bislang nicht.
+++ 11:10 Irans Revolutionsgarden reklamieren Angriff auf Tankschiff für sich +++
Die iranischen Revolutionsgarden haben einen Angriff auf einen Öltanker im Persischen Golf für sich reklamiert. In den frühen Morgenstunden sei das Schiff "Safesea Vishnu" unter der Flagge der Marshallinseln getroffen worden, berichtet Irans staatliche Nachrichtenagentur Irna. Der Angriff auf den Öltanker sei erfolgt "nachdem er den Warnungen und Aufforderungen der Marine der Revolutionsgarden nicht nachgekommen" sei. Das Schiff befindet sich nach iranischer Darstellung in US-Besitz. Bei einem Angriff auf zwei Öltanker war zuvor nach Angaben aus dem Irak mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Die Attacke in irakischen Hoheitsgewässern stelle eine Verletzung der Souveränität des Landes dar, zitiert die staatliche Nachrichtenagentur INA einen Militärsprecher.
+++ 10:49 Schäden durch Drohnenangriff auf Flughafen in Kuwait +++
Der internationale Flughafen in Kuwait ist nach Behördenangaben erneut mit Drohnen angegriffen worden. Es seien Schäden gemeldet worden, teilen die Behörden des Golfstaates mit. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs wurde Kuwait mehrfach zum Ziel von Raketen- und Drohnenangriffen. Am Sonntag waren nach Armeeangaben Treibstofflager am Flughafen in Kuwait-Stadt von Drohnen getroffen worden.
+++ 10:25 "Es gibt Indizien, dass US-Bodentruppen verlegt wurden" +++
Im Nordirak spitzt sich die Lage weiter zu: Auch nach zwei Wochen intensiver Kämpfe zeigt der Iran keinerlei Ermüdung, berichtet ntv-Reporter Stephan Richter aus Erbil. Derweil mehren sich Hinweise auf eine mögliche Verlegung von US-Bodentruppen an die iranische Grenze.
+++ 09:55 Mindestens zwei irakische Kämpfer bei Angriff im Nordirak getötet +++
Bei einem Angriff im Nordirak sind nach Angaben aus Sicherheitskreisen mindestens zwei irakische Kämpfer getötet worden. Die Kämpfer der Hasched-al-Schaabi, ein vom Iran unterstütztes Netzwerk ehemaliger Paramilitärs, die jetzt der regulären irakischen Armee angehören, wurden bei dem Angriff auf ihren Stützpunkt getötet, wie es aus Sicherheitskreisen heißt. Der Angriff erfolgte in der Stadt Kirkuk.
+++ 09:32 Drohnenangriffe zerstören Stromleitungen in Kuwait +++
In Kuwait sind nach Angaben des Elektrizitätsministeriums sechs Stromleitungen durch herabfallende Trümmer abgefangener Drohnen gekappt worden. Die Lage bei der Strom- und Wasserversorgung ist der Behörde zufolge jedoch unter Kontrolle.
+++ 08:58 Iranische Sprengstoff-Boote setzen Öltanker in Brand +++
Dass der Ölpreis hoch bleibt, liegt auch an den Entwicklungen in der Straße von Hormus. Denn die Meeresenge ist eine der weltweit wichtigsten Handelsrouten. Eine Durchfahrt bleibt riskant: Im Persischen Golf werden erneut zwei Öltanker angegriffen. Indes verkündet Trump: "Wir haben den Krieg gewonnen".
+++ 08:22 Neue Angriffstaktik sorgt für Sorgen in Teheran +++
Neue Bombardierungen der israelischen Luftwaffe in Irans Hauptstadt Teheran haben Sorgen vor Chaos ausgelöst. Am späten Mittwochabend kam es zu einer der heftigsten Angriffswellen des Krieges, wie Bewohner der Millionenmetropole berichten. Dabei wurden den Angaben nach erstmals auch Ziele auf offener Straße in der dicht besiedelten Großstadt bombardiert. Mehrere Kontrollposten der iranischen Sicherheitskräfte sollen angegriffen worden sein. Rund zehn Sicherheitskräfte seien am Mittwochabend ums Leben gekommen, berichtet die Nachrichtenagentur Fars. Es handele sich um eine vorläufige Zahl. Laut der Nachrichtenagentur, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, kam es in Teheran zu mehreren Explosionen sowie zu nicht näher beschriebenen "Zusammenstößen". Die Agentur wirft dem israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad vor, Kräfte in das Land eingeschleust zu haben.
+++ 07:52 Raketen bringen Israels Luftabwehr ans Limit +++
Beklemmende Aufnahmen von Augenzeugen zeigen, wie rund 100 Raketen am Himmel über dem Norden Israels aufleuchten und Abwehrsysteme in Aktion treten, während Iran zeitgleich massive Salven abfeuert.
+++ 07:26 Saudi-Arabien fängt Drohne über Botschaftsviertel ab +++
Die saudi-arabische Armee hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums des Landes eine Drohne nahe des Botschaftsviertels der Hauptstadt Riad abgefangen. "Eine feindliche Drohne wurde abgeschossen, als sie versuchte, sich dem Botschaftsviertel zu nähern", erklärt ein Sprecher des saudi-arabischen Verteidigungsministeriums auf X. Zuvor hatte er mitgeteilt, die Armee habe eine Drohne abgefangen, die auf dem Weg zu dem Ölfeld Schaybah im Südosten des Landes gewesen sei.
+++ 06:59 Bunkerbrechende Bomben durchschlagen iranische Hangars +++
Mit ihren Angriffen treffen das amerikanische und das israelische Militär die Luftwaffe des Iran schwer. Dabei schaffen es viele der veralteten Flieger nicht einmal in die Luft. Satellitenbilder zeigen unter anderem Präzisionsschläge auf Hangars mit bunkerbrechenden Bomben.
+++ 06:31 Iran attackiert Treibstofflager in Bahrain +++
Der Iran hat nach Angaben örtlicher Behörden Treibstofflager in Bahrain angegriffen. Der Angriff erfolgt dem Innenministerium zufolge im Bezirk Muharraq - dort liegt auch der internationale Flughafen des Inselstaats. Das Ministerium erklärt auf X, die zuständigen Behörden unternehmen nach dem Angriff die nötigen Schritte. Es ist nicht bekannt, ob es sich bei den betroffenen Treibstofflagern um die Kerosindepots des Flughafens am Rande der Hauptstadt Manama oder eine andere Einrichtung handelt.
+++ 06:07 Iran: Amerikanischen "Unterschlupf" in Dubai angegriffen +++
Die iranischen Streitkräfte haben dem iranischen Staatsfernsehen zufolge ein Gebäude in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit einer Drohne angegriffen. In dem Gebäude, das "ein Unterschlupf für amerikanische Soldaten war, die den Iran angegriffen haben", sei ein Feuer ausgebrochen, teilt der iranische Sender Irib im Onlinedienst Telegram mit. Die emiratischen Behörden erklärten, der Brand sei "vollständig unter Kontrolle" gebracht worden. Es sei niemand verletzt worden. Zuvor hatten die Behörden den Absturz einer Drohne auf ein Gebäude in der Nähe des Wohnviertels Dubai Creek Harbour gemeldet.
+++ 05:43 Insider: Irans Führung trotz US-israelischer Angriffe stabil +++
Die Führung im Iran ist nach fast zwei Wochen schwerer Luftangriffe durch die USA und Israel weiter stabil. Das zeigen US-Geheimdienstberichte, wie drei mit den Vorgängen vertraute Personen mitteilen. Eine "Vielzahl" von Berichten komme übereinstimmend zu dem Schluss, dass das Regime nicht in Gefahr sei und die Kontrolle über die Bevölkerung behalte, sagt eine der Quellen. Der jüngste Bericht sei vor wenigen Tagen fertiggestellt worden, hieß es weiter. Die Erkenntnisse zeigten, dass Irans geistliche Führung trotz der Tötung des Obersten Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei zusammenhalte. Auch israelische Regierungsvertreter räumten in internen Gesprächen ein, es sei nicht sicher, dass der Krieg zum Sturz der Regierung führen werde, sagte ein hochrangiger israelischer Beamter. Die Quellen betonten jedoch, dass sich die Lage vor Ort schnell ändern könne.
+++ 04:44 Trump: Iran steht kurz vor der Niederlage +++
Der Iran steht nach Auffassung von US-Präsident Donald Trump kurz vor der Niederlage. "Sie sind so ziemlich am Ende der Fahnenstange", sagt Trump vor Journalisten in Washington. Er warnte zudem, die US-Armee könne ihre Angriffe auf "Teile von Teheran und andere Orte" ausweiten, wodurch ein Wiederaufbau des Iran "fast unmöglich" werden würde. Er fügt jedoch hinzu: "Das wollen wir nicht."
+++ 03:40 Israel greift Hisbollah-Ziele in Beirut an - Libanesische Behörden melden sieben Tote +++
Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge zehn Ziele der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Dabei seien "dutzende Abschussvorrichtungen" sowie ein Hauptquartier des Nachrichtendienstes und Kommandozentren der Miliz getroffen worden, teilt die israelische Armee am frühen Morgen mit. Die Angriffe waren Teil einer zuvor von der israelischen Armee angekündigten "groß angelegten" Angriffswelle auf Ziele in Teheran und Beirut. Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge wurden bei einem israelischen Angriff im Zentrum von Beirut mindestens sieben Menschen getötet und 21 weitere verletzt. Der Angriff habe den Strandabschnitt Ramlet al-Baida getroffen, an dem Vertriebene im Freien ihr Schlaflager eingerichtet hätten, erklärt das Ministerium in Beirut.
+++ 02:32 Trump bei Wahlkampfauftritt: "Öl wird fallen" +++
US-Präsident Donald Trump hat bei seiner ersten Wahlkampfreise seit Beginn der militärischen Operation gegen den Iran am 28. Februar zu den gestiegenen Benzinpreisen Stellung genommen. Bei Auftritten in den Bundesstaaten Kentucky und Ohio sagt Trump, die Ölpreise würden fallen. "Es wird mehr sinken, als irgendjemand versteht", erklärt der Präsident bei einem Fabrikbesuch in Cincinnati in Ohio. Die Benzinpreise sind nach Angaben des Automobilverbands AAA im vergangenen Monat sowohl in Kentucky als auch landesweit im Durchschnitt um 61 Cent je Gallone gestiegen. Trump kündigt einem Lokalsender zufolge an, die USA würden ihre strategischen Ölreserven "ein bisschen" reduzieren. Trump bezeichnete den Anstieg in den sozialen Medien als "sehr kleinen Preis" für die Beseitigung der iranischen nuklearen Bedrohung. Nur "Narren" würden dies anders sehen, schreibt er.
+++ 01:38 Bagdad: Ein Toter bei Angriff auf Öltanker vor der Küste des Irak +++
Bei einem Angriff auf zwei Öltanker vor der irakischen Küste ist dem irakischen Staatsfernsehen zufolge mindestens ein Besatzungsmitglied getötet worden. 38 weitere Besatzungsmitglieder seien bislang gerettet worden und die Suche nach Vermissten dauere an, sagt der Leiter der irakischen Hafenbehörde, Farhan al-Fartousi, dem irakischen Staatsfernsehen. Die Pressestelle der irakischen Regierung teilt der irakischen staatlichen Nachrichtenagentur INA mit, zwei Tanker seien "Sabotage" ausgesetzt gewesen.
+++ 00:29 Augenzeugen melden heftige Angriffe Israels im Süden Beiruts +++
Israels Luftwaffe hat libanesischen Augenzeugen zufolge heftige Angriffe auf Ziele in den südlichen Vororten von Beirut geflogen. Demnach gab es mindestens sechs Luftangriffe. Die Menschen berichten auch von lauten Explosionen, die in mehreren Vierteln der Stadt auch zu spüren gewesen seien. Gebäude und Fenster hätten gezittert. Israels Armee hatte zuvor mitgeteilt, sie habe "eine großangelegte Angriffswelle" auf Stellungen der Hisbollah-Miliz in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt begonnen.
+++ 23:36 Trump: Wir haben gewonnen, müssen aber den Auftrag zu Ende führen +++
US-Präsident Donald Trump erklärt den Krieg gegen den Iran für gewonnen. "Man sagt nicht gerne zu früh, dass man gewonnen hat. Wir haben gewonnen", sagt Trump bei einem Wahlkampf-Auftritt im Bundesstaat Kentucky. "In der ersten Stunde war es vorbei." Die USA würden jedoch weiterkämpfen, um den Auftrag zu Ende zu führen. "Wir wollen nicht alle zwei Jahre zurückkommen müssen."
+++ 23:02 Chamenei-Berater beschimpft Trump: "Satan persönlich" +++
Ein hochrangiger Militärberater des neuen obersten Führers des Iran, Modschtaba Chamenei, bezeichnet US-Präsident Donald Trump als "Satan" und droht Israel mit der Vernichtung. "Trump ist der korrupteste und dümmste amerikanische Präsident", sagt Jahja Rahim Safawi im Staatsfernsehen. "Er ist Satan persönlich." Er wiederholt zudem die vom iranischen Regime seit langer Zeit geäußerte Drohung, Israel zu vernichten.
+++ 22:29 Iran: Sicherheitskräfte bei Drohnenangriffen in Teheran getötet +++
Bei israelischen Drohnenangriffen auf Teheran werden nach Angaben iranischer Medien Mitglieder der Sicherheitskräfte getötet. Die Drohnen seien über mehrere Stadtteile im Süden und im Norden der iranischen Hauptstadt geflogen, meldet die Nachrichtenagentur Fars. Es seien "mehrere Mitglieder der Sicherheitskräfte und der (freiwilligen) an Kontrollpunkten stationierten Basidsch-Miliz" getötet worden. Es ist das erste Mal seit dem Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar, dass Drohnenangriffe in Teheran gemeldet werden.
+++ 22:15 Außenamt: Mehr als 1100 Deutsche mit Evakuierungsflügen aus Golfregion geholt +++
Laut Auswärtigem Amt wurden mehr als 1100 Deutsche mit Evakuierungsflügen aus der Golfregion nach Hause gebracht. "Mein Dank gilt allen Kollegen, die Tag und Nacht Ausreisen organisiert und auch mit der Reiseindustrie zusammengearbeitet haben", erklärt Bundesaußenminister Johann Wadephul. Die von der Regierung organisierten Flüge sind in erster Linie für vulnerable Gruppen gedacht, also Kranke, Alte, Schwache, Schwangere und Kinder.
+++ 21:59 Pentagon: Erste sechs Kriegstage kosteten mehr als 11,3 Milliarden Dollar +++
Es ist ein teurer Krieg für die USA. Nun gibt es eine neue Schätzung, die das unterstreicht. Beamte des Pentagon teilen laut "New York Times" Abgeordneten in einer geschlossenen Sitzung im Kapitol mit, dass sie die Kosten des Krieges gegen den Iran allein in den ersten sechs Tagen auf über 11,3 Milliarden Dollar geschätzt hätten. Die Zeitung beruft sich auf drei mit der Sitzung vertraute Personen.
Nicht enthalten sind in der Schätzung demnach viele der mit der Operation verbundenen Kosten, zum Beispiel die Aufstockung von militärischer Ausrüstung und Personal im Vorfeld der ersten Angriffe. Die Abgeordneten gehen davon aus, dass die Zahl noch erheblich steigen werde, heißt es weiter.
+++ 21:41 Trump: USA geben Teil der strategischen Ölreserven frei +++
Nach Angaben von Präsident Donald Trump geben die USA einen Teil ihrer strategischen Ölreserve frei. In einem Interview mit dem Lokalsender Cincinnati's Local 12 in Ohio sagt Trump auf die Frage, ob er die Schwelle für die strategische Ölreserve im Auge habe, dass Washington diese "ein wenig reduzieren" werde. "Und dadurch sinken die Preise", fügt er an. Die Ölreserve der USA, die sich an den Küsten von Texas und Louisiana befindet, umfasst 415 Millionen Barrel Öl, mehr als die gesamte Welt in vier Tagen verbraucht.
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