Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 15:37 Bericht: Russland baut Drohnen-Basen näher an Nato-Grenze +++
Russland soll in den vergangenen Monaten mehrere Stützpunkte errichtet haben, von denen Drohnen tief in Nato-Gebiet abgefeuert werden können, berichtet der "Telegraph". Demnach habe das russische Militär zehn Stützpunkte mit neu gebauten Startrampen für moderne Langstrecken-Kamikazedrohnen entlang der Grenze zu Belarus und der Ukraine errichtet. Geleakte Dokumente und Satellitenbilder sollen mindestens 59 neue Startschienen auf zivilen Flughäfen, Militärbasen und im freien Gelände belegen. Einige Basen sollen bereits für Angriffe auf die Ukraine verwendet worden sein. Westliche Geheimdienste warnen laut dem Bericht vor langfristigen Gefahren für die Nato: Russland plane demnach womöglich bewaffnete Provokationen in Polen oder Angriffe auf kritische Infrastruktur, was mit den Militärbasen nahe der Nato-Grenze einfacher umsetzbar wäre. Hinweise auf einen unmittelbar bevorstehenden Angriff solle es laut dem Bericht aber derzeit nicht geben.
+++ 14:48 Pariser Staatsanwaltschaft vermutet russische Einflussnahme im Wahlkampf +++
Der US-Rapper Ye, auch bekannt als Kanye West, kündigt zwei Konzerte in St. Petersburg an. Der russische Parlamentsabgeordnete Nikolai Nowikow fordert, dass der Rapper vor dem Auftritt seine "moralische Unterstützung" für den Krieg gegen die Ukraine bekunden solle. Andernfalls müsse das Konzert abgesagt werden. Möglich sei auch ein Treffen des Musikers mit Wladimir Putin, wenn es in den Terminkalender des Präsidenten passe, erklärt die Parlamentsabgeordnete Swetlana Schurowa. Zuvor hatten die Organisatoren mitgeteilt, dass West angeblich von einem Putin-Treffen "träume".
+++ 14:48 Pariser Staatsanwaltschaft vermutet russische Einflussnahme im Wahlkampf +++
Die Pariser Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen wegen des Verdachts der russischen Einflussnahme auf die französischen Präsidentschaftswahlen ein, wie der französische Sender BFMTV berichtet. Im Sommer sollen sich mehrere Destabilisierungsaktionen, die prorussischen Netzwerken zugeschrieben werden, gegen drei potenzielle Präsidentschaftskandidaten gerichtet haben. Demnach werden in sozialen Medien Fake News gestreut, welche die Politiker verleumden.
+++ 13:55 Dobrindt vermutet größeres Netzwerk hinter Drohnenvorfall in Leipzig +++
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hält den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig für Teil eines größeren Zusammenhangs. Es werde geprüft, ob Verbindungen zu weiteren möglichen Anschlagsplanungen bestünden, sagt Dobrindt in Sachsen-Anhalt. Er verweist dabei auf Festnahmen an der serbischen Grenze und in Berlin. Berichte über eine mögliche russische Urheberschaft des Drohnenvorfalls will Dobrindt nicht bestätigen. Am Flughafen Leipzig war Anfang August eine mit Sprengstoff beladene Drohne im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs entdeckt worden.
+++ 13:15 Russland greift EVA-Verteilzentrum bei Kiew an +++
Russland hat das Verteilzentrum der ukrainischen Drogeriemarktkette EVA in Browary bei Kiew angegriffen und schwer beschädigt. Nach ersten Unternehmensangaben wurde niemand verletzt. Wie die "Pravda" berichtet, versorgt das Lager Filialen und den Online-Shop der Kette mit Waren. Kunden müssen nun mit Verzögerungen bei ihren Bestellungen rechnen.
+++ 12:26 Schneider verspricht Hilfe bei Reparatur der Tschernobyl-Hülle +++
In Sachsen-Anhalt ist ein neues Technologiezentrum für Drohnensicherheit eröffnet worden. Am Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Cochstedt sollen Technologien zur sicheren Nutzung sowie zur Erkennung und Abwehr von Drohnen entwickelt und erprobt werden. Bis zu zehn Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren investiert und bis zu 40 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bezeichnet Deutschland bei der Eröffnung angesichts hybrider Bedrohungen als "tägliche Zielscheibe". Das neue Zentrum bildet die Forschungssäule einer Drei-Säulen-Strategie des Bundes. Dazu gehören auch eine mobile Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei und ein gemeinsames Drohnenabwehrzentrum von Bund und Ländern.
+++ 11:39 Schneider verspricht Hilfe bei Reparatur der Tschernobyl-Hülle +++
Bundesumweltminister Carsten Schneider sichert der Ukraine bei seinem Besuch in Kiew Hilfe bei der Beseitigung der Schäden an der Schutzhülle der Atomruine Tschernobyl zu. "Die beschädigte Schutzhülle über dem zerstörten Reaktor muss repariert werden", sagt Schneider. Die Abschirmfunktion der Stahlkonstruktion, die mit Milliardenkosten über einen zuvor gebauten Betonsarkophag gezogen wurde, ist laut Experten nicht mehr gewährleistet. Die Reparaturkosten werden nach Angaben der Kraftwerksleitung auf rund 500 Millionen Euro geschätzt. Die Reparatur sei hochkomplex, sagt Schneider; "und es wird gemeinsamer internationaler Anstrengung bedürfen, um diese zeitnah ermöglichen zu können. Unter den G7-Staaten ist dazu bereits ein Prozess angelaufen."
+++ 10:51 Russland baut offenbar reihenweise geheime Abschussrampen +++
Die britische Zeitung "The Telegraph" wertet Satellitenbilder entlang der russischen Grenze aus. Darauf zu sehen: eine ganze Reihe neuer, insgeheim aufgebauter Stützpunkte mit Abschussrampen für moderne Langstreckendrohnen. Von dort sollen die Waffen Ziele tief in Nato-Gebiet erreichen können.
+++ 10:40 Haftstrafe im Prozess gegen mutmaßlichen Agenten Russlands +++
Ein junger Ukrainer ist wegen Agententätigkeit in Deutschland zu einer Haftstrafe verurteilt worden - er soll laut Anklage im Auftrag Russlands Brandanschläge vorbereitet haben. Das Oberlandesgericht Stuttgart verhängte eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Zwei weitere ukrainische Angeklagte sprach das Gericht frei.
+++ 10:30 Munz: "Angriff zeigt Moskauern, der Krieg ist hier angekommen" +++
Russland meldet einen massiven nächtlichen Drohnenangriff auf Moskau. Dabei werden mehrere Stadtviertel getroffen. Hinzu kommt ein Angriff auf eine russische Rüstungsfabrik. Das seien klare Hinweise an die Bevölkerung, sagt ntv-Korrespondent Rainer Munz. Derweil setzt auch der Kreml politische Zeichen.
+++ 10:03 Großbritannien weist Moskaus Drohung zurück +++
Großbritannien bekräftigt nach einer Drohung Moskaus seine weitere Unterstützung für die Ukraine. Hintergrund ist ein Bericht der "Sunday Times", wonach Drohnen zweier britischer Unternehmen in den vergangenen sechs Monaten bei ukrainischen Angriffen auf Ölraffinerien und andere Ziele tief im russischen Hinterland eingesetzt worden sein sollen. Die russische Botschaft in London hatte daraufhin mit Konsequenzen gedroht. Das britische Verteidigungsministerium erklärt nun, Russland solle keinen Zweifel an der Entschlossenheit der britischen Regierung haben, sich der russischen Aggression in der Ukraine sowie gegen Großbritannien und seine Verbündeten entgegenzustellen.
+++ 09:15 Ukraine meldet zehn Tote bei russischem Angriff in Region Charkiw +++
Bei einem russischen Raketenangriff auf ein Dorf in der nordostukrainischen Region Charkiw sind örtlichen Behörden zufolge zehn Menschen getötet worden. Acht weitere Personen wurden verletzt, wie der Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, auf Telegram mitteilt. Bei dem Angriff auf die Ortschaft Petschenihy seien zudem zehn Wohnhäuser, ein Café, eine Postfiliale, ein Geschäft und mindestens sieben Autos beschädigt worden.
+++ 08:44 Bundesumweltminister Schneider reist in die Ukraine +++
Bundesumweltminister Carsten Schneider reist am Dienstag zu einem mehrtägigen Besuch in die Ukraine. In Kiew will er sich mit Sören Bartol, dem Staatssekretär im Bauministerium, sowie weiteren Vertretern der Regierung, der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft treffen. Im Mittelpunkt steht der Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur, insbesondere die Energie- und Versorgungssicherheit durch erneuerbare Energien und mehr Energieeffizienz. Schneider wird zudem ein Investoren-Treffen zu grünen Technologien ausrichten und sich über die Lage an den ukrainischen Kernkraftwerken informieren, darunter über den beschädigten Reaktor in Tschernobyl.
+++ 08:09 ISW: Russland baut Drohnen-Startplätze an Grenzen aus +++
Russland baut laut dem Institute for the Study of War (ISW) Startplätze für Langstrecken-Kampfdrohnen entlang der Grenzen zur Ukraine und zu Belarus aus. Damit könnte Moskau seine Angriffe auf die Ukraine und möglicherweise auch auf NATO-Staaten verstärken. Unterdessen rückten nach Angaben des ISW weder russische noch ukrainische Truppen an der Front vor.
+++ 07:23 Aserbaidschan erlässt Haftbefehle gegen drei Russen +++
Aserbaidschan erlässt Haftbefehle in Abwesenheit gegen drei russische Medienschaffende. Das berichtet der "Kyiv Independent" unter Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft in Baku. Den Männern wird vorgeworfen, öffentlich zu Gewalt gegen die verfassungsmäßige Ordnung und zu Terroranschlägen gegen Aserbaidschan aufgerufen sowie nationalen Hass geschürt zu haben. Da sich die Beschuldigten nicht in Aserbaidschan aufhalten, fordert Baku internationale Hilfe bei ihrer Festnahme an. Die Haftbefehle fallen in eine Phase zunehmender Spannungen zwischen Aserbaidschan und Russland.
+++ 06:09 Russland meldet schwere Angriffswelle auf Moskau +++
Bei einem der bislang schwersten ukrainischen Luftangriffe auf Moskau sind in der Nacht unter anderem mehrere Menschen verletzt und ein Lagerhaus des Online-Händlers Wildberries beschädigt worden. Insgesamt seien zwischen dem Abend und 5.00 Uhr morgens 620 Drohnen im Anflug auf die Region gewesen, teilt Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin auf dem Messenger-Dienst Telegram mit. Die Luftabwehr hat nach eigenen Angaben 180 Drohnen abgefangen. Mindestens drei Menschen seien verletzt worden, darunter ein zehnjähriges Mädchen, erklärt der Bürgermeister weiter. Nach Angaben des Regionalgouverneurs Andrej Worobjow ist erneut auch ein Lagerhaus des Online-Händlers Wildberries getroffen worden. Der Brand dort sei inzwischen gelöscht. Dem Unternehmen zufolge entstand durch Trümmerteile ein geringer Schaden an einer Wand. Zudem wurde an den Moskauer Flughäfen der Flugbetrieb vorübergehend eingeschränkt. Auch Wohnhäuser, Geschäfte und ein Kraftwerk seien beschädigt worden, erklärt Gouverneur Worobjow.
+++ 04:24 Technologiezentrum Drohnensicherheit eröffnet +++
Am Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Cochstedt im Salzlandkreis eröffnet heute das neue Technologiezentrum Drohnensicherheit. In dem Zentrum sollen neue Technologien für die Drohnensicherheit erforscht, entwickelt und unter realistischen Bedingungen erprobt werden. Das Technologiezentrum ist Teil einer Strategie zur Drohnenabwehr, zu der auch die seit Dezember tätige Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei und das Drohnenabwehrzentrum von Bund und Ländern gehören.
+++ 03:14 Moskau droht London wegen Drohnenlieferung an Ukraine +++
Nach einem Bericht über den Einsatz britischer Drohnen bei ukrainischen Angriffen in Russland warnt Moskau die Regierung in London vor "Konsequenzen". Das Vereinigte Königreich werde sich für die militärische Zusammenarbeit mit der Ukraine "verantworten" und einen "Preis" zahlen müssen, erklärte die russische Botschaft in London. Laut einem Bericht der "Sunday Times" soll die ukrainische Armee britische Drohnen für Angriffe tief im russischen Staatsgebiet eingesetzt haben.
+++ 01:58 Bericht: Drohnenangriff auf Öltanker vor Noworossiysk +++
Eine ukrainische Drohne soll am Sonntag einen gerade mit russischem Rohöl beladenen Tanker im Schwarzen Meer angegriffen haben. Nach Informationen von "Bloomberg" soll die "Skiros" vor der russischen Hafenstadt Noworossiysk attackiert worden sein, in der Nähe des Terminals des Kaspischen Pipeline Konsortiums (CPC). Das Terminal ist der wichtigste Umschlagplatz für Rohölexporte aus Kasachstan. Der Tanker unter liberischer Flagge hat eine Kapazität von einer Million Barrel Öl und wird von einer griechischen Firma betrieben. Diese bestätigte den Vorfall und erklärte, es habe keinen Ölaustritt und keine Verletzten gegeben. Die Ukraine hatte sich Anfang des Monats bereiterklärt, Angriffe auf Infrastruktur des CPC und auf nicht-russische anlaufende Schiffe zu unterlassen. Bedingung ist aber, dass diese nicht unter ukrainischen Sanktionen stehen oder russische Fracht befördern.
+++ 23:22 Tote und Verletzte nach russischen Angriffen in Saporischschja und Odessa +++
Bei russischen Angriffen sind am Abend in der Ukraine mehrere Menschen getötet und verletzt worden. In Saporischschja starben ein Mann und eine Frau bei einem Drohnenangriff auf eine Kleingartenanlage, teilt der regionale Militärverwalter Iwan Fedorow auf Telegram mit. Bei weiteren Drohneneinschlägen sei in einer Gemeinde von Saporischschja der Strom ausgefallen. Aus der südukrainischen Hafenstadt Odessa melden die Behörden mindestens neun Verletzte durch russische Angriffe. "Der Feind setzt den Terror gegen die Zivilbevölkerung in der Region Odessa fort", schreibt der regionale Militärverwalter Oleh Kiper auf Telegram. Nach Angaben der Agentur Ukrinform wurden bei den russischen Drohnenangriffen ein Restaurant und mehrere Privathäuser getroffen.
+++ 22:13 Kiews Geheimdienst: Russland kennzeichnet ausländische Rekruten mit "Inventarnummern" +++
Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR wirft Russland vor, ausländische Rekruten in seiner Armee mit sogenannten "Inventarnummern" zu kennzeichnen. Diese Nummern würden demnach mit haltbarer Farbe auf Ausrüstung oder direkt auf die Haut aufgebracht, regelmäßig erneuert und könnten der Kontrolle sowie der Suche nach Deserteuren dienen. Der Geheimdienst veröffentlichte dazu Fotos; die Angaben lassen sich unabhängig nicht überprüfen. Nach Darstellung des HUR kontrolliere die russische Polizei insbesondere ausländische Studenten und Arbeitsmigranten auf solche Markierungen. Der Dienst behauptet zudem, die Praxis könne es Russland ermöglichen, getötete ausländische Kämpfer als nicht identifiziert oder vermisst zu führen und dadurch Entschädigungszahlungen zu umgehen.
+++ 21:20 Bericht: Mehr als 239.000 russische Kriegstote namentlich bestätigt +++
Das unabhängige russische Medium Mediazona hat gemeinsam mit dem russischen Dienst der BBC nach eigenen Angaben die Identität von 239.354 in der Ukraine getöteten russischen Militärangehörigen bestätigt. Die Zählung erfasst Todesfälle seit Beginn der großangelegten Invasion am 24. Februar 2022 bis zum 13. August 2026. Darunter sind 87.749 Freiwillige, 26.416 aus Gefängnissen rekrutierte Männer und 19.778 mobilisierte Soldaten; zudem wurden 7.530 Offizierstote erfasst. Die tatsächliche Zahl dürfte deutlich höher liegen. Die Recherche stützt sich auf öffentlich überprüfbare Nachrufe, Angehörigenbeiträge, Lokalmedien und Behördenangaben und kann nicht alle Todesfälle erfassen. Mediazona verweist darauf, dass durch den verstärkten Drohneneinsatz und Einsätze kleiner Infiltrationsgruppen viele Leichen lange nicht geborgen werden könnten. Damit verzögerten sich Identifizierung, Sterbeurkunden und öffentliche Todesmeldungen. Ein Todesdatum ist demnach in 221.500 Fällen bekannt.
+++ 20:32 Kiew: Kreml erwägt verdeckte Zwangsmaßnahmen für Rekrutierungen +++
Der ukrainische Regierungsvertreter Andrij Kowalenko zufolge raten russische Ökonomen und Vertreter der politischen Elite Präsident Wladimir Putin von einer erneuten offenen Mobilmachung ab. Eine solche Entscheidung könne demnach die stillschweigende Vereinbarung gefährden, wonach der Krieg für die breite Bevölkerung fern bleibe und vor allem finanziell motivierte Freiwillige an der Front kämpfen. Stattdessen erwäge der Kreml laut Kowalenko verdeckte Zwangsmaßnahmen, um mehr Menschen zum Abschluss von Verträgen mit dem Verteidigungsministerium zu bewegen. Putin selbst befürworte zwar eine Mobilmachung, scheue aber deren innenpolitische Folgen. Tatsächlich haben russische Behörden und Unternehmen zuletzt deutlich mehr Stellen mit Bezug zu Wehr- und Mobilisierungsregistrierung ausgeschrieben. Ob dies auf eine bevorstehende Mobilmachung hindeutet, ist allerdings offen. Experten verweisen auch auf ausgeweitete gesetzliche Registrierungspflichten für Arbeitgeber.
+++ 19:48 Ukraine meldet Schäden an russischer Rüstungsfabrik +++
Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs sollen bei einem Angriff auf das Kamensky-Werk in Kamensk-Schachtinski in der russischen Oblast Rostow zwei Werkstätten zur Produktion von Sprengstoffen und Schießpulver zerstört sowie vier weitere beschädigt worden sein. Fotos des Generalstabs sollen die Schäden an der Anlage zeigen. Das Werk gehört laut ukrainischen Angaben zum russischen militärisch-industriellen Komplex und produziert Feststoffraketentreibstoff, unter anderem für Munition der Mehrfachraketenwerfer Uragan, Smertsch und Tornado-S.
+++ 19:05 Selenskyj kündigt Personaländerungen im Militär an +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mit der Militärspitze seines Landes die aktuelle Kriegslage erörtert und eine Reihe von Entscheidungen in die Wege geleitet. In erster Linie seien Personalentscheidungen getroffen worden, erklärt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. "Es ist sehr wichtig, dass erfahrene Kommandeure mehr Handlungsspielraum erhalten", sagt er. Er habe bei der Sitzung einen Teil der Personalentscheidungen gebilligt, die ihm Oberbefehlshaber Mychajlo Drapatyj vorgelegt habe. Namen nennt Selenskyj nicht. Selenskyj und die Militärs erörterten zudem die Auswirkungen der ukrainischen Drohnenangriffe tief auf russischem Staatsgebiet. "Wir setzen unsere Fernoperationen fort", sagt er zu den Einsätzen. "Die Prioritäten für die Präzisionsschläge bis September stehen bereits fest."
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