Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 17:29 Slowakei vereitelt mutmaßlichen Brandanschlag auf Drohnenfabrik +++

25.08.2026, 00:01 Uhr

Die slowakische Polizei hat nach eigenen Angaben einen möglichen Brandanschlag auf eine Drohnenfabrik im Osten des Landes verhindert. Bei Razzien seien zwei Verdächtige in der Slowakei und ein dritter auf Grundlage eines europäischen Haftbefehls in Deutschland festgenommen worden. Zudem stellen die Ermittler unter anderem Brandmischungen, Werkzeuge, Mobiltelefone und einen handschriftlichen Plan sicher. Die drei Beschuldigten sollen den Angaben zufolge im Auftrag Dritter gehandelt haben. Zu den Hintergründen und dazu, ob in der Fabrik Drohnen für die Ukraine hergestellt werden, ist bislang nichts bekannt. 

+++ 16:48 Bericht: CIA-Chef zu Gesprächen in Moskau +++

Der Chef des US-Geheimdienstes CIA, John Ratcliffe, ist Medienberichten zufolge in geheimer Mission nach Moskau gereist. Er wolle dort Gespräche führen, berichten der Sender CBS News und die Plattform Axios. Zuvor war ein US-Militärflugzeug von Lettland in Richtung des Moskauer Flughafens Wnukowo geflogen, wie aus Daten des Flugbeobachtungsportals Flightradar 24 hervorging. Nach Angaben von CBS News ist es Ratcliffes erste bekannt gewordene Moskau-Reise, seit er das Amt des CIA-Chefs im Januar 2025 nach der Nominierung durch Präsident Donald Trump angetreten hat. Ob es bei Ratcliffes Gesprächen um den Krieg in der Ukraine geht, um den Iran oder andere Themen, ist nicht bekannt.

+++ 16:37 Zwei Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf AKW Saporischschja +++

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das von Russland kontrollierte Atomkraftwerk Saporischschja werden nach Angaben der russischen Werksleitung zwei Mitarbeiter verletzt. Der Angriff ereignet sich nahe den hydraulischen Anlagen des Kraftwerks und trifft zwei Wartungs- und Bauarbeiter, teilt die Leitung mit. Zu möglichen Schäden an der Anlage macht sie keine Angaben. 

+++ 15:54 Selenskyj: Ukraine erhält geringe Zahl von Patriot-Abwehrraketen +++

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj eine geringe Anzahl von US-Patriot-Abwehrraketen erhalten. Die Raketen seien in der Lage, russische ballistische Flugkörper abzufangen, sagt Selenskyj dem Sender Suspilne zufolge. Zudem gibt es eine Bestätigung für künftige Lieferungen des französischen Flugabwehrsystems Crotale. Zur genauen Anzahl oder den Geberländern der Patriot-Raketen macht Selenskyj keine Angaben. 

+++ 15:16 Erzbischof fordert bei Treffen mit Lawrow Ende des Krieges +++

Der Außenbeauftragte des Vatikans, Erzbischof Paul Richard Gallagher, fordert bei dem Treffen mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. "Es muss klar sein: Dieser Krieg muss enden", sagt Gallagher in Moskau und beklagte die zunehmende Gewalt und die Zahl getöteter Zivilisten. Der Konflikt sei militärisch nicht zu lösen, sondern nur auf politisch-diplomatischem Weg. Gallagher ruft Kiew und Moskau zu "echten Verhandlungen" auf und biete die Vermittlung des Vatikans an.

+++ 14:37 Kreml weist Spekulationen über neue Mobilmachung zurück +++

Kremlsprecher Dmitri Peskow weist Berichte über eine mögliche neue russische Mobilmachung zurück. Der "Kyiv Independent" berichtet, Peskow bezeichne die Spekulationen als "erfundene Geschichten", die von den ukrainischen Behörden gezielt verbreitet würden, um Russland "ideologisch zu destabilisieren". Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärt, Russland plane nach den Staatsdumawahlen im September die Mobilisierung von rund 300.000 Menschen. Russland hatte bereits 2022 eine Mobilmachung zunächst dementiert und später rund 300.000 Reservisten einberufen.

+++ 13:56 Russland will Schiffe im Schwarzen Meer attackiert haben +++

Russische Streitkräfte greifen im Schwarzen Meer ein Frachtschiff und einen Tanker an. Dies meldet die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

+++ 13:16 US-Militärflugzeug landet in Moskau - Kreml gibt sich ahnungslos +++

Ein US-Militärtransportflugzeug ist auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo gelandet, wie aus Daten des Flugverfolgungsdienstes Flightradar24 hervorgeht. Der Transporter vom Typ Boeing Globemaster war demnach direkt aus der lettischen Hauptstadt Riga nach Moskau geflogen, wo er gegen 9 Uhr unserer Zeit eintraf. Ob sich Passagiere oder Fracht an Bord befinden, lässt sich nicht überprüfen. Der Kreml erklärt, keine Informationen über die Maschine zu haben. Das Flugzeug war bereits am 23. August vom US-Luftwaffenstützpunkt Camp Springs nahe Washington nach Riga geflogen. Der letzte Direktflug einer in den USA registrierten Maschine nach Russland war im Januar, als die US-Sonderbeauftragten Steven Witkoff und Jared Kushner zu Friedensgesprächen über die Ukraine anreisten.

+++ 12:41 Kreml-Berater bringt Angriffe auf britische Drohnen-Fabriken ins Spiel +++

Kreml-Berater Andrej Fedorow droht Großbritannien. Es könne zu einer "halbmilitärischen" Reaktion "unbekannter Quellen" gegen britische Drohnen-Fabriken kommen, sagte der ehemalige stellvertretende russische Außenminister der BBC. Denn die britische Regierung stellt der Ukraine wichtige Pläne zum Bau eines Marschflugkörpers zur Verfügung. Außerdem hat Premier Burnham gerade angekündigt, sich in den USA für die Verteidigung der Ukraine starkzumachen.

+++ 12:05 USA schlagen Freihandelszone im Donbass vor - Kreml lehnt ab +++

Der ukrainische Präsident Selenskyj sieht bis zum Spätsommer 2027 ein Zeitfenster für eine US-vermittelte Friedenslösung mit Russland - danach rücke der Präsidentschaftswahlkampf für 2028 in den Fokus. Die Ukraine habe gemeinsam mit Vertretern der USA und Europas ein nur eine Seite umfassendes Thesenpapier ausgearbeitet, das Moskau vorgelegt werden solle, sagte Selenskyj. Kernpunkte des Dokuments seien ein Waffenstillstand sowie ein US-Vorschlag für eine Freihandelszone im ostukrainischen Donbass, die von einer dritten Seite verwaltet werden solle. Der Kreml wies eine freie Wirtschaftszone im Donbass im Rahmen einer Friedensregelung umgehend zurück. Dieser sei Teil Russlands, und eine dritte Partei könne keine russische Region verwalten, sagte Kreml-Sprecher Peskow. Zudem sei eine mögliche Stationierung von Nato-Truppen in der Ukraine für Russland inakzeptabel.

+++ 11:45 Mann paddelt mit Kampfdrohne vor vollen Badestrand in Odessa +++

Vor der Küste von Odessa entdeckt ein Mann ein verdächtiges Objekt im Wasser. Mit einem Paddelboard und weiteren Badegästen zieht er das Fluggerät an Land. Behörden warnen eindringlich vor solchen Aktionen.

+++ 11:15 Wadephul steht bei Patriots mit leeren Händen da +++

Bundesaußenminister Wadephul räumt ein, dass Deutschland in Gesprächen mit Partnerländern über zusätzliche Patriot-Luftabwehrraketen für die Ukraine bislang keine Zusicherungen erhalten hat. "Die nüchterne Bilanz lautet: Wir haben noch keine Zusagen", sagte Wadephul t-online. Die Bemühungen würden aber fortgesetzt. Bei einem Besuch in Kiew am Wochenende hatte Wadephul Hoffnung auf zusätzliche Mittel für die Luftverteidigung gemacht. Der CDU-Politiker versicherte, dass er weiter versuchen werde, Bündnispartner zur Abgabe von Patriot-Abwehrraketen zu bewegen. Auch einen weiteren Beitrag der Bundeswehr schloss er nicht aus.

+++ 10:44 Video zeigt gefährlichen Patzer von russischem Soldaten +++

Wieder macht ein Video über gefährliche Inkompetenz beim Umgang mit Waffen in der russischen Armee die Runde. Ein Soldat drückt aus Versehen den Abzug eines Granatwerfers und schießt sich die gefährliche Sprengladung direkt vor die Füße. Der Mann hinter der Kamera ist sofort außer sich:

+++ 10:06 Warum Selenskyj Dutzende Milliarden von der EU fordert +++

Zusätzlich zu den bereits zugesagten Hilfen will der ukrainische Präsident Selenskyj jetzt 30 Milliarden Euro von der EU. Was hinter dieser Forderung steckt und wo das Land aktuell militärisch steht, fasst ntv-Reporter Jürgen Weichert in Kiew zusammen: 

+++ 09:24 Trump plädiert für Kriegsende +++

US-Präsident Trump hat der Ukraine nach Angaben von Staatschef Selenskyj zum Unabhängigkeitstag gratuliert. Selenskyj veröffentlichte bei X eine Botschaft Trumps. Darin heißt es: "Lassen Sie uns diesen Moment nutzen, um den Konflikt zu beenden und einen dauerhaften Frieden zu schaffen, der das enorme Potenzial der Ukraine für kommende Generationen freisetzt."

+++ 08:51 Selenskyj dankt Merz und ganz Deutschland +++

Der ukrainische Präsident bedankt sich beim "Bundeskanzler und ganz Deutschland" für die "führende Rolle" bei der Unterstützung der Verteidigung und Unabhängigkeit der Ukraine. "Dank der deutschen Hilfe konnten unzählige Menschenleben gerettet werden", schreibt Selenskyj bei X, "sowohl durch bilaterale Unterstützung als auch dadurch, dass Sie die Welt hinter der Ukraine vereint haben". Merz ist nach US-Präsident Trump der zweite einer Reihe von Regierungschefs, denen Selenskyj in dem Netzwerk seinen Dank ausspricht.

+++ 07:51 Burnham will bei Trump für Patriots lobbyieren +++

Der britische Premierminister Andy Burnham plant, im September gemeinsam mit anderen europäische Staats- und Regierungschefs in die USA zu reisen, um Präsident Donald Trump zu überzeugen, der Ukraine noch vor dem Winter Zugang zu einem Teil der amerikanischen Patriot-Luftabwehrraketen zu erhalten. Das sagte Burnham der Nachrichtenagentur Bloomberg. Es wäre seine erste US-Reise im Amt.

+++ 07:12 Bei Anschlagsversuch in Leipzig offenbar dritte Drohne im Spiel +++

Nach übereinstimmenden Medienberichten gehen die Ermittler davon aus, dass bei dem mutmaßlichen Anschlagsversuch Anfang August am Leipziger Flughafen sogar drei Drohnen im Einsatz waren. Eine Drohne mit Sprengstoff hatte ein ukrainisches Frachtflugzeug angreifen sollen, das Rüstungsgüter transportiert; eine zweite Drohne könnte mit einem DHL-Flieger zusammengestoßen sein. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurde am 14. August auf einem Feld in Kabelsketal, das an den Flughafen grenzt, eine dritte Drohne gefunden. Das berichten NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung". Am Tag danach sollen Ermittler dort eine Substanz entdeckt haben, bei der es sich um den hochexplosiven militärischen Sprengstoff Hexogen gehandelt haben könnte. Die Drohne soll dem "Spiegel" zufolge defekt gewesen sein.

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+++ 06:40 Erstmals stirbt Brite, der für Russland gegen Ukraine kämpfte +++

Zum ersten Mal ist ein Brite gestorben, der sich der russischen Armee im Angriffskrieg gegen die Ukraine angeschlossen hatte. Das berichtet der britische "Telegraph". Der 33-jährige Bradley Townsend wurde demnach im Juni bei Lyman von einer Drohne getötet. Nach eigenen Angaben hatte er sich dem Bericht zufolge freiwillig für den Kriegsdienst gemeldet, um dem Donbass für die Unterstützung streikender Bergarbeiter seiner Heimat Yorkshire in den 1980er Jahren zu danken. Der Fischer hatte vorher keine militärische Erfahrung.

+++ 06:07 Weitere russische Ölraffinerie in Flammen +++

Die Ukraine hat in der Nacht erneut die Region Krasnodar angegriffen und dort die Ölraffinerie Afipski getroffen. Das berichtet Kyiv Independent unter Berufung auf russische Telegramkanäle. Die Raffinerie ist demnach eine der größten Ölverarbeitungsanlagen im Süden des Landes und produziert unter anderem Benzin und Diesel. Behörden bestätigten laut der Nachrichtenagentur Reuters den Brand einer Ölraffinerie in Krasnodar. Durch herabfallende Trümmerteile seien in der Umgebung zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt worden, teilt Regionalgouverneur Weniamin Kondratjew bei Telegram mit. 

+++ 04:55 London und Kiew schließen Abkommen zur militärischen Nutzung von KI +++

Die Ukraine und Großbritannien werden bei der militärischen Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammenarbeiten. Der britische Premier Andy Burnham und der ukrainische Präsidenten Wolodymyr Selenskij haben ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet. Die Ukraine überlässt Großbritannien dazu einen Datensatz mit Millionen Aufnahmen vom Schlachtfeld. Dieser unter dem Namen "Rächer" bekannte Datensatz wird im Augenblick genutzt, um autonome ukrainische Drohnen zu trainieren. London spricht von einer "Goldmine". Im Gegenzug erhält die Ukraine Unterstützung durch britische Universitäten, Wissenschaftler und Technik-Unternehmen.

+++ 02:19 Ein Mensch bei Raketenangriff auf Charkiw getötet +++

Russland hat in der Nacht Charkiw mit Raketen beschossen. Laut Bürgermeister Igor Terekhov starb ein Mensch. In Kiew wurde bei einem Drohnenangriff ein Hochhaus beschädigt. Herabfallende Trümmer hätten das 16-stöckige Wohnhaus getroffen, teilt Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Feuer gebe es aber nicht. Über mögliche Verletzte ist bislang nichts bekannt.

+++ 00:49 Selenskyj: "Wir brauchen viel mehr Geld" +++

Bei einem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen wirbt der ukrainische Präsident Selenskyj für zusätzliche Militärhilfen für sein Land. Die Ukraine benötige "viel mehr Geld", um die Drohnenproduktion zu steigern und die Angriffe auf Russland zu verstärken, sagt Selenskyj vor den Staatenlenkern, die zu dem Treffen in die Ukraine gereist waren. Sein Land wolle mit Blick auf die Angriffe tief im Landesinneren Russlands "wettbewerbsfähig sein", um "diesen Krieg auf russischen Boden zu verlagern und ihnen wirklich wehzutun". Die Unterstützer der Ukraine hatten bei ihrem Treffen zugesagt, die militärische Unterstützung für Kiew zu verstärken.

+++ 23:20 Attacken am ukrainischen Unabhängigkeitstag: Ein Toter und viele Verletzte +++

Russland nutzt den ukrainischen Unabhängigkeitstag für neue Angriffe. In der Industriestadt Pawlohrad wurde mindestens ein Zivilist getötet. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden, teilt der Militärgouverneur des südostukrainischen Gebiets Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, bei Telegram mit. Autos seien abgebrannt und Fensterscheiben in Mehrfamilienhäusern geborsten. Zur eingesetzten Waffe machte er keine Angaben. Parallel dazu wurden nach Behördenangaben bei einem Drohnenangriff auf das Zentrum der nordostukrainischen Großstadt Tschernihiw mindestens 20 Menschen verletzt. Zwei Frauen seien mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, so Militärgouverneur Wjatscheslaw Tschaus mit. Ein Mehrfamilienhaus sei beschädigt worden. Bei einer weiteren Drohnenattacke im Gebiet Tschernihiw wurden zudem in der Stadt Mena Polizeiangaben zufolge mindestens zwölf Menschen verletzt.

+++ 22:02 "Belastbarer Frieden": Wadephul berät mit Rubio zu Ukraine-Krieg +++

Bundesaußenminister Johann Wadephul und US-Außenminister Marco Rubio haben telefonisch über die Ukraine beraten. Beide Politiker hätten die "Bedeutung eines dauerhaften und belastbaren Friedens zwischen Russland und der Ukraine" betont, teilt das US-Außenministerium in Washington mit.

+++ 21:01 Bericht: Auch Moskau erhält Kriegsgefangene zurück +++ 

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj zehn vermisste Soldaten aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückerhalten (siehe Meldung 13:53 Uhr). Laut Medienberichten erhält Moskau nun ebenfalls zehn Soldaten zurück. Russland kommentiert den Kriegsgefangenentausch bisher nicht.

+++ 20:04 Selenskyj: Schwarzmeer-Häfen offen - aber Warenumschlag bricht ein +++

Trotz russischer Luftangriffe sind die ukrainischen Häfen am Schwarzen Meer nach Regierungsangaben aus Kiew nicht komplett blockiert. "Jeweils drei bis vier Schiffe fahren täglich in den Großraum Odessa hinein und wieder hinaus", sagt Präsident Wolodymyr Selenskyj auf einer Pressekonferenz am ukrainischen Unabhängigkeitstag in Kiew. Allerdings sei der Hafenumschlag vor Beginn der russischen Raketenangriffe drei- bis viermal so hoch gewesen, räumt Selenskyj ein.

+++ 19:05 Bericht: Russische Ölraffinerie nach Angriff stillgelegt +++

Die russische Ölraffinerie in Perm hat nach einem ukrainischen Drohnenangriff Insidern zufolge vorerst ihren Betrieb eingestellt. Die Attacke habe bereits am Freitag stattgefunden - rund 1500 Kilometer von der Ukraine entfernt. Dabei sei ein Feuer ausgebrochen, was Schäden an den technischen Einrichtungen verursacht habe, erklären nun zwei Branchenvertreter. Die Anlage falle voraussichtlich bis zu zwei Wochen aus. Der Betreiber Lukoil äußert sich bisher nicht zu dem Vorfall. Perm liegt am östlichen Rand des europäischen Teils Russlands, nahe dem Uralgebirge. 

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