Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 17:33 Ex-Kanzler Schröder besucht Moskauer Supermarkt von Hyperglobus +++
Nach seiner Berufung in den Aufsichtsrat einer russischen Supermarktkette ist Ex-Kanzler Gerhard Schröder von Beschäftigten einer Moskauer Filiale mit Applaus empfangen worden. Schröder betrat die Hyperglobus-Filiale im Westen der Hauptstadt lächelnd, wie Aufnahmen des Senders RBC zeigten. "Ich freue mich sehr, hier zu sein, diesen beeindruckenden Markt und die Ergebnisse Ihrer Arbeit zu sehen sowie Sie, meine lieben Kollegen, kennenzulernen", zitiert der Sender den 82-Jährigen. Der Handelskonzern bestätigte den Besuch. Schröder steht wegen seiner Verbindungen zur russischen Wirtschaft und zu Präsident Wladimir Putin in der Kritik. Diese Kontakte bestanden auch nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine 2022 und den darauffolgenden westlichen Sanktionen fort.
+++ 16:56 Feuer in Papierfabrik in Region Kiew nach russischen Angriffen ausgebrochen +++
In einer Karton- und Papierfabrik in der Region Kiew ist nach russischen Angriffen ein Feuer ausgebrochen. Das teilt das Unternehmen bei Facebook mit zusammen mit einem Foto vom Brand. "Heute, am 7. Oktober, wurde die Karton- und Papierfabrik Kiew zum dritten Mal innerhalb der letzten sechs Monate von feindlichen Raketen angegriffen", heißt es in der Mitteilung. Durch den Angriff kam es zu heftigen Explosionen, die mehrere Feuer verursachten. Die Raketen beschädigten die Produktionsanlagen und Lagerstätten demnach so schwer, dass der Betrieb eingestellt werden musste.
+++ 16:32 Generalstab: Für russisches Militär wichtige Ölstation und Gasverarbeitungsanlage bei Angriffen beschädigt +++
Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs ist die Steuerungsstation der Öl-Pipeline im russischen Samara sowie die Gasverarbeitungsanlage in Astrachan bei Angriffen schwer beschädigt worden. Die Anlagen seien wichtig zur Versorgung der russischen Streitkräfte, teilt der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine bei Telegram mit. "Infolge des Angriffs vom 2. Oktober auf die Steuerungsstation der Öl-Pipeline in Proswet in der Oblast Samara wurden Schäden an elf RVS-20.000-Tanks, drei RVSPK-50.000-Tanks, einem Rohrleitungsabschnitt sowie einer automatisierten Verladestation für Erdölprodukte bestätigt", heißt es. Bei einem weiteren Angriff am 4. Oktober sei die Gasverarbeitungsanlage in Astrachan beschädigt worden.
+++ 15:46 Viele Tote in der Ukraine: Selenskyj sieht in Angriff "Geburtstagsgeschenk für Putin" +++
Russland hat die Ukraine erstmals in diesem Herbst mit einem der gefürchteten kombinierten Angriffe mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Kampfdrohnen überzogen. Die Ukraine hatte danach viele Tote, Dutzende Verletzte und schwere Schäden zu beklagen. Präsident Wolodymyr Selenskyj nennt den Angriff ein "Geburtstagsgeschenk für Putin". Kremlchef Wladimir Putin, der den Krieg gegen die Ukraine befohlen hat, wird heute 74 Jahre alt. Das Datum fällt zusammen mit dem 20. Todestag der kremlkritischen Journalistin Anna Politkowskaja, die 2006 in Moskau ermordet wurde. Hauptziel der russischen Angriffe sei die Energieinfrastruktur gewesen, schreibt Selenskyj bei X. Die Ukraine befürchtet, dass Russland mit diesen Angriffen wie in den vergangenen Wintern darauf abzielt, die Energieversorgung lahmzulegen. Das russische Militär spricht in Moskau von Angriffen auf Produktionsstätten des Raketen- und Drohnenbauers Fire Point in Kiew und anderen Städten.
+++ 15:13 Behörden melden 14 Tote nach Raketeneinschlag in Wohnhaus in Pryluky - darunter vier Kinder +++
Bei einem Raketenangriff auf ein Wohngebäude im Norden der Ukraine sind ukrainischen Angaben zufolge mindestens 14 Menschen getötet worden. Darunter seien auch vier Kinder, teilten die Rettungsdienste mit. Landesweit gab es den Angaben zufolge mindestens 20 Tote, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die jüngsten Attacken mit Dutzenden Raketen und mehr als hundert Drohnen als "einen der abscheulichsten Angriffe" seit Kriegsbeginn. Das Wohngebäude wurde in Pryluky in der nördlichen Region Tschernihiw getroffen und zerstört. 50 Menschen wurden den Rettungsdiensten zufolge verletzt. 15 weitere Menschen hätten gerettet werden können. Laut Selenskyj suchen Einsatzkräfte weiter nach Überlebenden.
+++ 14:39 EU zahlt Ukraine weitere Milliarde für Drohnenbeschaffung aus +++
Die Ukraine erhält weitere Gelder für die Drohnenbeschaffung aus dem 90 Milliarden Euro schweren Unterstützungsdarlehen der EU. 1,24 Milliarden Euro für Drohnen-Abfangsysteme, Drohnenmunition und Raketen, die von ukrainischen Unternehmen hergestellt werden, werden von der EU-Kommission ausgezahlt, wie sie mitteilt. "Die heutige Auszahlung wird dazu beitragen, die ukrainische Verteidigungsindustrie zu stärken und die Fähigkeit der Ukraine zu verbessern, sich selbst zu verteidigen - zum Schutz der Menschen und der Infrastruktur", sagt Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Von dem EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027 sind 60 Milliarden für verteidigungsrelevante Ausgaben vorgesehen. 30 Milliarden Euro sind für die Unterstützung des Haushalts geplant.
+++ 13:53 Moskau: Französischer Raketentest zeigt Konfrontationskurs Europas +++
Der jüngste französische Raketentest belegt nach Einschätzung der russischen Regierung den europäischen Konfrontationskurs gegen Russland. Dies sei eine Sackgasse, sagt der russische Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. Russland verstehe den Test als deutliche Botschaft, bleibe jedoch offen für einen Dialog, heißt es. Frankreich hatte am Dienstag eine modernisierte Interkontinentalrakete von einem Atom-U-Boot aus getestet. Präsident Emmanuel Macron bezeichnete den Test als klares Signal.
+++ 13:19 EU nimmt mit neuen Sanktionen russischen Militärkomplex ins Visier +++
Die Mitgliedstaaten der EU einigen sich auf eine neue große Zahl neuer Sanktionen, die das russische Militär und die Rüstungsindustrie des Landes ins Visier nehmen. Von den Strafmaßnahmen sind fast 1600 Verantwortliche und Organisationen betroffen, wie Diplomaten in Brüssel sagen. Die Sanktionen sollen beim Treffen der EU-Außenminister am Montag offiziell beschlossen werden. Nach Angaben von Diplomaten werden 77 Namen im Zusammenhang mit den jüngsten Duma-Wahlen in Russland der Sanktionsliste zugefügt, darunter drei Mitglieder der Wahlkommission. Mit dieser neusten Sanktionsrunde steigt die Zahl der Menschen und Einrichtungen, die mit Einreiseverboten und Kontensperren belegt sind, auf insgesamt rund 4500.
+++ 12:43 Ukraine zerstört seltenen Buk-Raketentransporter +++
Kiews Streitkräfte melden den ersten Treffer gegen einen russischen Transporter von Raketen für das Buk-M3-System. Das Nachladefahrzeug für das Flugabwehrsystem ist ein rares Ziel. Aufnahmen zeigen das Wrack am Straßenrand liegen.
+++ 12:01 Russische Rakete zerstört Wohnhaus - Leichen mehrerer Kinder geborgen +++
In der ukrainischen Stadt Pryluky im Gebiet Tschernihiw steigt die Zahl der Toten weiter. Die örtliche Polizei meldet mindestens 13 Todesopfer, darunter seien 4 Kinder. Zudem gebe es 50 Verletzte. Unter ihnen seien 7 Kinder. In der Stadt hatte eine russische Rakete einen fünfstöckigen Wohnblock getroffen. Aufnahmen zeigen, dass große Teile des Gebäudes eingestürzt sind. Die Sucharbeiten nach Verschütteten dauern an.
+++ 11:20 Ukrainer spannen Netze an Brücken gegen Putins Drohnen +++
Russland nimmt gezielt die Brücken der ukrainischen Hauptstadt ins Visier. Nun hängen an der Nordbrücke in Kiew riesige Netze, die Drohnen abfangen sollen. Russland zielt verstärkt auf die Brücken der Hauptstadt, die beide Stadthälften verbinden.
+++ 10:45 "Keine Spur von Seeleuten" nach Drohnenangriff im Schwarzen Meer +++
Nach dem Untergang eines Handelsschiffs vor der bulgarischen Küste infolge eines Drohnenangriffs stellen die Rettungskräfte ihre Suche nach den vermissten Crew-Mitgliedern ein. "Es gibt keine Spur von den Seeleuten", sagt der Leiter des bulgarischen Koordinierungszentrums für maritime Noteinsätze, Rumen Nikolov. Zur Zahl der Vermissten machen die bulgarischen Behörden keine Angaben. Laut dem bulgarischen Fachportal Maritime.bg befanden sich zehn Seeleute an Bord des Schiffs, das unter togolesischer Flagge gefahren sei. Nach eigenen Angaben konnten Bulgariens Behörden bislang nicht herausfinden, wer die Drohnen abgefeuert hatte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht wiederum Moskau in der Verantwortung. Infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ist das Schwarze Meer immer wieder Schauplatz von Drohnenvorfällen.
+++ 10:11 Selenskyj: Elf Tote bei russischen Luftangriffen +++
Bei einem der schwersten russischen Luftangriffe auf die Ukraine sterben nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mindestens elf Menschen: Ihm zufolge ist die Anzahl der Toten in der Region Tschernihiw inzwischen auf fünf gestiegen. In Kiew, Krementschuk und Olexandrija gebe es zudem jeweils zwei Tote. Russland habe rund 70 Raketen und Drohnen abgefeuert und dabei gezielt die Energieinfrastruktur ins Visier genommen, wie Selenskyj weiter mitteilt. Ballistische Raketen seien weiterhin die größte Bedrohung. Die Ukraine benötige daher dringend weitere Luftabwehrsysteme.
+++ 09:41 Ukrainische Hauptstadt unter Beschuss: "Ganz Kiew ist in Angst versetzt" +++
Bei dem nächtlichen Angriff Russlands auf die ukrainische Hauptstadt Kiew suchen Menschen in U-Bahn-Stationen Schutz. Wie Reporter vor Ort berichten, schleppen die Einwohner Reisetaschen, Schlafmatten und Decken mit sich. "Wir haben unsere Sachen gepackt und sind hierher gekommen, wir leben direkt nebenan", sagt die auf einem Bahnsteig sitzende Bankangestellte Iryna Rybaltschenko einem Journalisten. "Ganz Kiew ist in Angst versetzt." Die Luftalarmsirenen ertönen in Kiew inzwischen ständig - sowohl in der Nacht als auch tagsüber.
+++ 09:08 Russland attackiert Wohngebiet in Tschernihiw - Polizei meldet Tote +++
Das russische Militär attackiert ein Wohngebiet in der Stadt Pryluky in der nordukrainischen Region Tschernihiw. Nach neuesten Polizeiangaben gibt es mindestens 4 Todesopfer und 20 Verletzte. Wie die Polizei bei Facebook schildert, habe Russland die Stadt gegen 6 Uhr morgens mit mehreren Raketen angegriffen. Die Behörde registriert bislang Treffer an einem mehrstöckigen Wohnhaus, an einem Zentrum für Kinder- und Jugendkreativität sowie an einem Firmengebäude. Alle Rettungsdienste seien im Einsatz.
+++ 08:32 Moskau greift ukrainische Rüstungsanlagen an +++
Russland greift nach eigenen Angaben die Rüstungsindustrie in der Ukraine massiv an. Dabei kämen boden-, see- und luftgestützte Präzisionswaffen sowie Drohnen zum Einsatz, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Zu den Zielen gehörten unter anderem Anlagen des Rüstungsunternehmens Fire Point in Kiew, wo Marschflugkörper vom Typ Flamingo sowie Drohnen mit mittlerer und großer Reichweite hergestellt und gelagert würden. Weitere Angriffe gebe es in den Regionen Kiew, Tschernihiw, Kirowohrad, Dnipropetrowsk, Poltawa und Charkiw. Zudem werden laut Ministerium die Hafen- und Werftinfrastruktur in der Schwarzmeer-Region Odessa sowie Schiffe ins Visier genommen. Letztere nutze die Ukraine für ihre Streitkräfte, heißt es. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
+++ 07:53 Ukraine meldet hohe russische Verluste zu Putins Geburtstag +++
Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte veröffentlicht zum Geburtstag von Russlands Präsident Wladimir Putin eine Schätzung der Kampfverluste der russischen Armee. Demnach verliert Russland innerhalb eines Tages 1690 Soldaten. Am Tag zuvor waren es 1540 Soldaten gewesen. Damit steigt die Gesamtzahl der gefallenen und verwundeten russischen Soldaten seit Kriegsbeginn nach ukrainischen Angaben auf 1.545.950. Putin wird am heutigen Mittwoch 74 Jahre alt.
+++ 07:17 Russland attackiert Wohngebiet im ukrainischen Krementschuk +++
Bei einem russischen Raketenangriff auf die zentralukrainische Stadt Krementschuk werden mehrere Mehrfamilienhäuser beschädigt. Das meldet die Militärverwaltung der Region Poltawa bei Telegram und teilt dazu Aufnahmen, die das Ausmaß der Zerstörung zeigen. Auch andere Landesteile werden von Russland attackiert: In der südöstlichen Stadt Dnipro wird den Behörden zufolge ein Industriebetrieb getroffen - im südlichen Saporischschja nimmt Russland nach ukrainischen Angaben die Verkehrsinfrastruktur ins Visier.
+++ 06:45 Russische Drohne schlägt nahe Einkaufszentrum in Sumy ein - Zivilist stirbt +++
In der nordostukrainischen Großstadt Sumy schlägt eine russische Drohne in der Nähe eines Einkaufszentrums ein. Wie der Leiter der städtischen Militärverwaltung bei Telegram mitteilt, stirbt dabei ein Zivilist - zwei weitere Personen werden verletzt. Demnach ereignet sich der Angriff bereits am Dienstagabend. "Der Feind setzt seinen Terror gegen die Zivilbevölkerung fort und greift gezielt Einkaufszentren der Stadt an", heißt es in dem Beitrag.
+++ 06:12 Mindestens zwei Menschen sterben bei russischen Angriffen auf Kiew +++
Bei massiven Raketen- und Drohnenangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sterben in der Nacht zum Mittwoch mindestens zwei Mnschen. Wie das Medium "Kyiv Independent" unter Berufung auf die Militärverwaltung der Stadt berichtet, befanden sich die Opfer im südöstlichen Bezirk Darnytskyi. Reportern zufolge waren die ersten Explosionen gegen 3.15 Uhr zu hören. "Die Raketen schlagen eine nach der anderen ein. Soweit ich zählen kann, sind es mindestens 10 bis 12 Explosionen. In der Innenstadt ist es ziemlich laut", wird einer der Reporter zitiert. Zwei Stunden später, um 5.15 Uhr, waren laut "Kyiv Independent" im Zuge einer zweiten Welle von Raketenangriffen erneut Explosionen zu hören.
+++ 05:28 Klitschko meldet Angriffe auf Gebäude in Kiew +++
Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew, berichtet von einem Angriff auf Gebäude im Bezirk Obolonskyj, die aber nicht zu Wohnzwecken genutzt werden. Im Bezirk Podilskyj seien zudem Lagerhallen getroffen worden. Über Schäden ist bisher nichts bekannt.
+++ 04:08 Selenskyj warnt vor neuem Großangriff Russlands +++
Die Ukraine rechnet nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj mit einem neuen Großangriff des russischen Militärs. "Es liegen aktuelle Informationen des Geheimdienstes vor, wonach die Russen einen massiven Angriff vorbereiten", sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Er ruft die Bevölkerung auf, die Warnmeldungen vor Raketenangriffen zu beachten. "Die ukrainischen Sicherheitskräfte und unsere Luftstreitkräfte sind bereit zu reagieren, soweit es unsere Verteidigungsmittel zulassen", sagt er und deutet damit den Mangel an Abwehrwaffen an.
+++ 00:55 "Heiliger Krieg der Gerechtigkeit": Nordkorea will Russland helfen +++
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un sichert dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in einer Geburtstagsbotschaft weitere Unterstützung für dessen Kriegsführung zu. Kim sei überzeugt, dass Russlands "heiliger Krieg der Gerechtigkeit" zur Verteidigung seiner Souveränität, seiner Sicherheitsinteressen und seiner territorialen Integrität mit einem Sieg enden werde, berichtet KCNA. Der Krieg in der Ukraine wird in der Botschaft allerdings nicht ausdrücklich erwähnt. Südkorea schätzt, dass Nordkorea seit 2024 etwa 14.000 bis 15.000 Soldaten zur Unterstützung Russlands in die Ukraine entsandt hat.
+++ 23:12 Selenskyj ehrt gefallenen MiG-29-Piloten posthum +++
Marat Mambetov, ein MiG-29-Kampfpilot, der am 1. Oktober im Alter von 25 Jahren im Einsatz gefallen ist, wird posthum vom ukrainischen Staat ausgezeichnet. "Für seinen persönlichen Mut und seine Tapferkeit bei der Verteidigung der staatlichen Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine sowie für seinen selbstlosen Dienst am ukrainischen Volk verordne ich hiermit, dass Major Marat Redvanovych Mambetov posthum den Titel 'Held der Ukraine' und den Orden des Goldenen Sterns erhält", so der Wortlaut aus dem Dekret des ukrainischen Präsidenten.
+++ 22:16 Russland: Crew von brennendem Tanker bei Sotschi gerettet +++
Ein Tanker vor der Küste Sotschis im Schwarzen Meer ist russischen Behörden zufolge in Brand geraten. Die Strände in der Ortschaft im Süden der russischen Region Krasnodar seien für die Öffentlichkeit gesperrt, teilen die Behörden mit, ohne jedoch Einzelheiten zur Brandursache zu nennen. Die 23-köpfige Besatzung des unter liberianischer Flagge fahrenden Tankers, der "Aframax Rio", sei gerettet worden, teilt das russische Verkehrsministerium mit. Er war nach einem Angriff von einem unbemannten Schiff in Brand geraten. Die Besatzung habe ausschließlich aus indischen Staatsangehörigen bestanden. Verletzt wurde niemand. Das Ministerium erklärt, die Feuerwehr habe über ausreichende Mittel verfügt, um den Brand zu bekämpfen, sobald er an Intensität nachgelassen habe.
+++ 21:48 Selenskyj über Angriff auf Handelsschiffe: Russland will Eskalation vorantreiben +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht in den Angriffen auf Handelsschiffe in bulgarischen Gewässern des Schwarzen Meeres "einen weiteren Ausdruck der russischen Bemühungen, den westlichen Teil des Schwarzen Meeres für die Schifffahrt völlig untauglich zu machen". Nach Kontakten mit der bulgarischen Seite sei festgestellt worden, "dass es sich um einen kombinierten russischen Angriff mit See- und Luftdrohnen handelt". Russland wolle die Eskalation weiter vorantreiben, erklärt er in seiner abendlichen Videoansprache. Moskau hat sich bisher nicht zu den Zwischenfällen geäußert. Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radew bestätigt den Angriff auf die beiden Schiffe der bulgarischen Nachrichtenagentur BTA in Sofia. Beide Schiffe wurden demnach beschädigt, eines davon ist gesunken. Die gesamte Besatzung des gesunkenen Schiffs, das unter der Flagge von Togo unterwegs war, werde vermisst.
+++ 21:17 Polen investiert Milliarden in den Zivilschutz +++
Die polnische Regierung kündigt massive Investitionen in den Schutz der Zivilbevölkerung an. In den Jahren 2027 bis 2031 seien Ausgaben in Höhe von 102 Milliarden Zloty (23,4 Milliarden Euro) vorgesehen, sagt Regierungschef Donald Tusk. Es solle erreicht werden, dass die Menschen in Polen das Gefühl haben, "dass wir Monat für Monat zu einem sichereren Ort werden, selbst in kritischen Situationen". Das EU- und Nato-Mitglied Polen ist ein wichtiger Verbündeter der Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen Russland und hat seine Investitionen in Verteidigung, Cybersicherheit und den Schutz der Infrastruktur in den vergangenen Jahren erhöht. Nach Regierungsangaben sollen die nun angekündigten Mittel unter anderem in die Sicherstellung der Wasser- und Energieversorgung, die Anlage von Reserven für Krisensituationen und in die Cybersicherheit fließen.
+++ 20:42 Berichte über Seedrohnen-Angriff: Russischer Tanker brennt lichterloh vor Sotschi +++
Gigantische Rauschwaden vor der russischen Hafenstadt Sotschi: Nach einem ukrainischen Angriff mit einer Seedrohne steht dort Berichten zufolge ein russischer Tanker in Flammen.
Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.


