Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 20:01 Helfer filmen apokalyptische Verwüstung in Teheran +++

15.03.2026, 00:01 Uhr

In Teheran sammeln sich Menschen auf den Straßen, um den neu ernannten Machthaber Modschtaba Chamenei zu bejubeln. Teile der Stadt sind schwer zerstört, ein in Brand geschossenes Öllager erzeugt apokalyptische Bilder. Laut US-Präsident Donald Trump gehe von dem Land jedoch immer weniger eine Bedrohung aus.

+++ 19:43 Israelischer Außenminister dementiert Bericht über Engpässe bei Abfangraketen +++

Der israelische Außenminister Gideon Saar hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach Israel nach mehr als zwei Wochen Krieg mit einem Mangel an ballistischen Raketenabwehrsystemen konfrontiert sei. Die amerikanische Nachrichtenwebsite Semafor hatte am Samstag einen ungenannten US-Beamten mit der Aussage zitiert, Israel habe Washington mitgeteilt, dass die Anzahl der ballistischen Raketenabwehrraketen kritisch niedrig sei. Auf die Frage, ob der Bericht zutreffend sei, antwortete Saar: "Die Antwort lautet nein." Eine israelische Militärquelle dementierte ebenfalls jegliche Engpässe und erklärte, die Streitkräfte seien auf einen längeren Feldzug vorbereitet.

+++ 19:10 Netanjahu weist Gerüchte über seinen Tod zurück +++

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weist Gerüchte über seinen Tod zurück. Diese sind von iranischen Staatsmedien verbreitet worden. In einem auf Netanjahus Telegram-Kanal veröffentlichten Video ist der Ministerpräsident in einem Café zu sehen. Reuters hat verifiziert, dass das Video im Laufe des Tages in einem bestimmten Café in einem Vorort von Jerusalem aufgenommen wurde. Netanjahu wird in der Aufzeichnung nach den Gerüchten über seinen Tod gefragt und zieht diese mit einem Wortspiel ins Lächerliche.

+++ 18:56 Wadephul: Deutschland wird kein aktiver Teil des Iran-Kriegs +++

Deutschland wird sich nach den Worten von Außenminister Johann Wadephul nicht an einem internationalen Militäreinsatz zum Schutz von Handelsschiffen in der Straße von Hormus beteiligen. Der CDU-Politiker sagte im ARD-"Bericht aus Berlin" mit Blick auf den Iran-Krieg und auf die Frage nach einer Ausweitung einer laufenden EU-Mission auf die Straße von Hormus: "Werden wir bald aktiver Teil dieser Auseinandersetzung? Nein." Hierzu habe die Bundesregierung eine ganz klare Auffassung, die Bundeskanzler Friedrich Merz und Verteidigungsminister Boris Pistorius deutlich gemacht hätten. "Wir werden uns an dieser Auseinandersetzung nicht beteiligen." 

+++ 18:27 Wadephul skeptisch zu Militäreinsatz in Straße von Hormus +++

Bundesaußenminister Johann Wadephul zeigt sich zurückhaltend, dass eine Ausweitung der EU-Mission Aspides auf die Straße von Hormus für mehr Sicherheit in der dortigen Meeresenge sorgen werde. "Ich bin sehr skeptisch", sagt der CDU-Politiker in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin. Der Militäreinsatz zur Sicherung der Schifffahrt sei im Roten Meer "schon nicht wirkungsvoll gewesen". Die EU-Außenminister würden am Montag darüber reden, aber sicher noch keine Beschlüsse dazu fassen. Zudem bleibe es beim Standpunkt der Bundesregierung: Deutschland werde sich nicht aktiv am Nahost-Konflikt beteiligen.

+++ 17:44 Reporterin in Tel Aviv: "Iron Dome ist nicht in Betrieb" - Israel könnte Probleme bekommen +++

Entgegen den Erwartungen vieler Menschen greift der Iran in der Nacht Israel mehrfach an. Trotzdem plant Israel laut ntv-Reporterin Elke Büchter offenbar Lockerungen der Sicherheitsmaßnahmen. Gleichzeitig melden Medien, dass das Land einen "kritischen Stand bei Abwehrraketen erreicht habe".

+++ 17:25 Irans Außenminister: Werden uns weiter verteidigen +++

Nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi will sich sein Land weiter verteidigen, bis es ein Einsehen der USA gibt. "Wir sind bereit, uns so lange zu verteidigen, wie es nötig ist", sagt der iranische Chefdiplomat in der US-TV-Sendung "Face the Nation" bei CBS News. Man werde weitermachen, bis US-Präsident Donald Trump erkenne, dass es ein "illegaler" Krieg ohne Aussicht auf Sieg sei. Auf die Frage der Moderatorin, ob der Iran um eine Waffenruhe gebeten habe, antwortete er: "Nein, wir haben nie um eine Waffenruhe gebeten, und wir haben auch nie um Verhandlungen gebeten." Der US-Sender NBC News hatte am Wochenende unter Berufung auf ein Telefon-Interview mit Trump berichtet, dieser habe gesagt, der Iran wolle ein Abkommen schließen. Er wolle das aber nicht, weil die Bedingungen noch nicht gut genug seien.

+++ 17:10 Mindestens acht Verletzte bei iranischen Raketenangriffen auf Israel +++

Bei iranischen Raketenangriffen sind in Israel nach Behördenangaben mindestens acht Menschen verletzt worden. Vier Menschen wurden nach Angaben der Rettungskräfte durch eine Streubombe in der Region Tel Aviv verletzt. Drei weitere Menschen wurden bei weiteren Angriffen durch umherfliegende Splitter verletzt, ein Mensch erlitt eine Rauchvergiftung. Von der Polizei veröffentlichte Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigten einen Einschlag in einer Straße im Raum Tel Aviv, bei dem es sich demnach um eine Streubombe handelte. Der israelische Außenminister Gideon Saar wirft dem Iran vor, absichtlich zivile Ziele ins Visier zu nehmen.

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Israelische Feuerwehrleute löschen Fahrzeugbrände, die durch einen iranischen Raketenangriff ausgelöst wurden. (Foto: picture alliance / SIPA)

+++ 16:37 Irans Religionsführer Chamenei soll in Moskauer Klinik sein +++

Über den Gesundheitszustand und Aufenthaltsort des neuen obersten Führers des Iran, Modschtaba Chamenei, wird derzeit spekuliert. Nach US-Angaben über eine Verletzung soll sich Chamenei laut einem Medienbericht in Moskau befinden. Wie die kuwaitische Zeitung Al-Jarida unter Berufung auf einen Insider berichtet, wird Irans Religionsführer in einem Krankenhaus in einem der Präsidentenpaläste des Kreml-Chefs Wladimir Putin behandelt. Demnach ist Chamenei wegen seines Gesundheitszustands und seiner Sicherheitslage in einer streng geheimen Operation mit einem russischen Militärflugzeug am 12. März nach Moskau verlegt worden. Er sei bei den ersten Angriffen der USA und Israels verletzt worden. In Moskau habe er sich einer erfolgreichen Operation unterzogen. Die erste Rede Chamenei sei deshalb nicht von ihm, sondern vom iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani verfasst worden. Es bestünden Zweifel, dass Chamenei überhaupt davon wusste.

+++ 16:09 Schwarz-Rot droht Branche wegen hoher Benzinpreise mit staatlichen Eingriffen +++

Vor einem Treffen mit der Mineralölbranche haben Vertreter von Union und SPD mit staatlichen Eingriffen gedroht, sollten die Spritpreise nicht bald sinken. "Wenn der Wettbewerb nicht mehr fair funktioniert, darf der Staat nicht zuschauen - er muss eingreifen", sagt Unionsfraktionsvize Sepp Müller der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Aus der CDU kamen Forderungen nach einer Senkung der Energiesteuer oder einer Aussetzung der CO2-Abgabe. Die SPD plädiert für eine Spritpreisbremse. Am Montag soll die von den Koalitionsfraktionen eingesetzte Taskforce zu den Spritpreisen tagen. "Für mich stellt sich die klare Frage: Geht es an unseren Zapfsäulen mit rechten Dingen zu?", sagt der CDU-Politiker Müller mit Blick auf das Treffen. Die Taskforce war von den Koalitionsfraktionen als Reaktion auf die steigenden Spritpreise infolge des Iran-Kriegs eingesetzt worden. Sie soll die Entwicklung der Öl- und Benzinpreise im engen Austausch mit der Bundesregierung beobachten und Handlungsmöglichkeiten prüfen, um eine Bereicherung der Konzerne zu verhindern.

+++ 15:53 Experte: Benzinpreise bleiben wegen Iran-Krieg hoch +++

Die Benzinpreise an den Tankstellen in Deutschland werden nach Einschätzung des Geopolitik-Experten Klemens Fischer noch längere Zeit auf hohem Niveau bleiben. "Dadurch, dass die Straße von Hormus weiterhin gesperrt bleiben wird, ist nicht davon auszugehen, dass die Spritpreise an den deutschen Zapfsäulen sinken werden. Im Gegenteil, nun muss man mit einem weiteren hohen Niveau der Spritpreise rechnen", sagt Fischer in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Der Iran hätte sich auf eine langfristige Sperre der für die Straße von Hormus vorbereitet. So setze Teheran neben dem Einsatz von Minen auch auf Raketen- und Drohnenangriffe sowie auf schnelle Sturmboote. Dadurch sei der Iran weiterhin in der Lage, die Meerenge militärisch zu kontrollieren. "Man muss damit rechnen, dass diese Straße noch für längere Zeit blockiert sein wird", führt Fischer weiter aus.

+++ 15:24 "Kein Grund, sich zu zieren": Thiele fordert deutsches Engagement bei Hormus-Sicherung +++

Militärexperte Ralph Thiele erklärt im Gespräch mit ntv: Deutschland sollte sich bei der Sicherung der wichtigen Handelsrouten im Nahen Osten engagieren. Auf Seiten des Iran sieht er noch viele Optionen zur weiteren Eskalation, die Möglichkeiten auf israelisch-amerikanischer Seite seien dagegen sehr viel weniger.

+++ 15:04 Israel stellt sich auf weitere drei Wochen Iran-Krieg ein +++

Die israelische Armee plant ihren Krieg gegen den Iran nach Angaben eines Sprechers noch mindestens drei Wochen fortzusetzen. Es verblieben noch "Tausende Ziele" im Iran, sagt der Militärsprecher Effie Defrin, wie die Armee bestätigt. "Wir sind bereit - in Abstimmung mit unseren US-Verbündeten - mit Planungen zumindest bis zum jüdischen Feiertag Pessach, der in etwa drei Wochen beginnt", sagt Defin dem US-Sender CNN. "Und wir haben sogar weitergehende Pläne für weitere drei Wochen darüber hinaus."

+++ 14:25 Esmaili zur Stimmung im Iran: Wegen Internetsperre "ist neues Geschäftsmodell entstanden" +++

Die Internetblockade im Iran sei für viele wie ein "Verbrechen gegen die Menschlichkeit", sagt Bamdad Esmaili. Im Gespräch mit ntv schildert der Journalist die Stimmung im Land: Trotz Angst wünschen sich viele Iraner eine Fortsetzung des Krieges. Gleichzeitig mehren sich die Spekulationen über den Zustand des Obersten Führers.

+++ 13:58 Insel Kharg: Tanker laden offenbar weiter Öl +++

Auch nach dem US-Angriff auf militärische Einrichtungen auf der iranischen Insel Kharg wird ein Tanker offenbar mit Öl beladen. Die Schiffsverfolgungsplattform TankerTrackers meldet, dass sieben weitere Tanker vor Anker liegen. Fünf Schiffe hatten laut Satellitenbildern bereits Heizöl geladen, während zwei weitere noch auf die Beladung warten. Noch ist unklar, wem die Tanker gehören.

+++ 13:40 Großbritannien drängt zur "Deeskalation" +++

Nach Forderungen von US-Präsident Donald Trump, angesichts des Iran-Kriegs sollten andere Staaten für den Schutz der Schifffahrt durch die Straße von Hormus sorgen, drängt ein britischer Regierungsvertreter zur "Deeskalation" in der Region. Wichtig sei nun, "den Konflikt zu deeskalieren", sagt der britische Minister für Energiesicherheit, Ed Miliband, der BBC. Zuvor hatte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärt, London berate derzeit mit seinen Verbündeten und Partnern über "Optionen zur Sicherung der Schifffahrt in der Region".

+++ 13:22 Massiver Beschuss auf Tel Aviv - mehrere Einschläge, auch US-Gebäude getroffen +++

Bei einem weiteren iranischen Raketenangriff auf den Großraum Tel Aviv ist es laut israelischen Medienberichten zu mehreren Einschlägen gekommen. Videoaufnahmen zeigen, wie ein Fahrzeug in Flammen aufging. An anderen Orten waren Einschlagskrater zu sehen. Ein Fragment einer iranischen Rakete soll Medienberichten zufolge zudem ein vom US-Konsul genutztes Wohngebäude getroffen haben. Der TV-Sender N12 berichtet, der Iran habe dem Verdacht nach erneut Streumunition eingesetzt. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom wurden mindestens zwei Menschen verletzt. Ein zuvor aus dem Iran auf die Küstenstadt Eilat im Süden des Landes abgefeuerte Rakete sei von der Raketenabwehr abgefangen worden, heißt es in den Berichten. Auch aus dem Libanon seien zehn Raketen auf Israel geschossen worden, berichtet "ynet". Ein Teil davon sei von der Raketenabwehr abgefangen worden und der Rest in offenen Gebieten eingeschlagen.

+++ 13:08 Ukraine will im Gegenzug für Hilfe für Nahost-Staaten Geld und Technologie +++

Die Ukraine will Geld und Technologie im Gegenzug für ihre Hilfe bei der Verteidigung der Staaten im Nahen Osten gegen iranische Kamikaze-Drohnen. Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge sind bereits Spezialisten in vier Länder der Region entsandt worden. Jedes Team bestehe aus Dutzenden Personen. Sie können demonstrieren, wie Drohnenabwehrsysteme funktionieren sollen, sagt Selenskyj in einer Erklärung. Die Ukraine hat viel Erfahrung mit der Abwehr iranischer "Shahed"-Drohnen, die seit langem von den russischen Streitkräften im Krieg eingesetzt werden.

+++ 12:54 Kleim über US-Taktik in Nahost: "Trump ist am Ende seines Lateins" +++

Die Eskalation im Nahen Osten stellen die USA zunehmend vor Probleme. Weil die Amerikaner nicht weiterwissen, nachdem sie den Konflikt "vom Zaun gebrochen haben", bitten sie jetzt andere um Hilfe, schätzt ntv-USA-Korrespondent Peter Kleim die Lage ein.

+++ 12:37 Israel erhöht Militär-Etat um mehrere hundert Millionen Euro +++

Zwei Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs bringt die israelische Regierung laut Medienberichten in einem Dringlichkeitsbeschluss eine Aufstockung des Militärbudgets auf den Weg. Das Kabinett habe in einer telefonisch abgehaltenen Sitzung einen zusätzlichen Haushaltsposten von 2,6 Milliarden Schekel (umgerechnet 720 Millionen Euro) für Rüstungskäufe verabschiedet, meldet die israelische Zeitung "Haaretz". Die Gelder seien für "dringenden Bedarf" vorgesehen, berichtet das Blatt, ohne dies zu konkretisieren. Mehrere israelische Medien zitieren aus einem Dokument des Finanzministeriums, wonach die Bereitstellung der zusätzlichen Gelder durch "die Intensität der Kämpfe" notwendig geworden sei. Es sei der "dringliche und sofortige Bedarf" entstanden, unter anderem weitere Munition und moderne Waffensysteme zu erwerben und wichtige Arsenale für die Kriegsführung aufzufüllen.

+++ 12:16 Irans Außenminister: Chamenei bei "bester Gesundheit" +++

Der iranische Außenminister weist Gerüchte über den Gesundheitszustand des neuen Obersten Führers seines Landes, Modschtaba Chamenei, zurück. Chamenei erfreue sich "bester Gesundheit" und habe die Lage im Griff, sagt der iranische Chefdiplomat Abbas Araghtschi laut Angaben der Nachrichtenagentur Irna. Es gebe auch keine Spaltung innerhalb der Regierung oder des Militärs. Die USA hatten am Freitag mitgeteilt, dass Chamenei nach ihren Kenntnissen verletzt sei. Details wurden nicht genannt. Seit seiner Ernennung zum Obersten Führer im Iran vor einer Woche hat sich Modschtaba Chamenei nicht öffentlich gezeigt. In einer ersten Stellungnahme, die im Staatsfernsehen verlesen wurde, forderte er Rache für die Opfer im Krieg gegen die USA und Israel.

+++ 12:05 Sechs Soldaten bei Tankflugzeug-Absturz im Irak getötet +++

Das US-Verteidigungsministerium hat nach eigenen Angaben sechs bei einem Flugzeugabsturz im Irak getötete US-Soldaten identifiziert. Ein feindlicher oder versehentlicher Beschuss sei nicht die Ursache gewesen, heißt es. Die Islamische Widerstandsbewegung im Irak, eine vom Iran unterstützte Miliz, hatte dagegen erklärt, sie habe das Flugzeug abgeschossen. Zunächst hatte das US-Militär den Tod von vier der sechs Besatzungsmitglieder bestätigt und nach den beiden anderen suchen lassen. Die Soldaten waren an Bord eines Tankflugzeugs vom Typ KC-135, das zur Unterstützung von US-Angriffen auf den Iran im Einsatz war. An dem Absturz war dem Militär zufolge ein weiteres Flugzeug beteiligt. Die Untersuchung des Vorfalls dauert an.

+++ 11:50 Iran warnt andere Länder vor Ausweitung des Kriegs - auch europäische +++

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi warnt andere Länder vor Maßnahmen, die zu einer Ausweitung des Kriegs seines Landes gegen die USA und Israel führen könnten. In einem Telefonat mit dem französischen Außenminister Jean-Noël Barrot fordert Araghtschi nach Angaben seines Ministeriums andere Staaten auf, "von jeder Aktion abzusehen, die zu einer Eskalation und Ausweitung des Konflikts führen könnte". Seine Äußerungen erfolgen, nachdem US-Präsident Donald Trump gefordert hatte, andere Staaten sollten Kriegsschiffe zum Schutz der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Straße von Hormus entsenden. Trump nannte unter anderem China, Frankreich, Japan, Südkorea und Großbritannien.

+++ 11:32 Pakistan: Luftangriffe auf Militäranlagen in Afghanistan geflogen +++

Pakistan hat wieder Luftangriffe in Afghanistan geflogen und nach eigenen Angaben Militäranlagen und "Terroristenverstecke" im Süden des Nachbarlands getroffen. Wie die Armee mitteilt, wurden technische Infrastruktur und ein Ausrüstungslager in Kandahar, dem Wohnort von Taliban-Chef Hibatullah Achundsada zerstört. Das Ziel eines weiteren Angriffs sei ein Tunnel in Kandahar gewesen, der von den afghanischen Taliban und der pakistanischen Taliban-Gruppe TTP genutzt worden sei.

+++ 11:09 Iran: Über 200 Kinder durch israelischen und amerikanischen Beschuss gestorben +++

Bei den Angriffen der USA und Israels auf den Iran wurden nach Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums mindestens 202 Kinder und 223 Frauen getötet. Drei der Frauen sollen schwanger und zwölf der Kinder jünger als fünf Jahre gewesen sein, meldet die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf die Ministeriumsangaben.

+++ 10:52 Irak besorgt über Drohnenangriffe nahe Gefängnis mit "terroristischen Hochrisiko-Häftlingen" +++

Die irakische Regierung äußert sich besorgt über Drohnenangriffe am Flughafen von Bagdad und in der Nähe eines benachbarten Gefängnisses mit inhaftierten IS-Kämpfern. Einschläge nahe dem Gefängnis al-Karch weckten "Befürchtungen um die Sicherheit des Gefängnisses, in dem terroristische Hochrisiko-Häftlinge einsitzen", erklärt ein Sprecher des Justizministeriums. Seit Beginn des Iran-Kriegs beschießen proiranische bewaffnete Gruppen immer wieder US-Einrichtungen im Irak. Auch der Flughafen von Bagdad, wo sich eine diplomatische Vertretung der USA befindet, wird dabei angegriffen.

+++ 10:36 Israelische Luftangriffe: Libanon meldet vier Tote +++

Bei israelischen Luftangriffen im Libanon sind nach libanesischen Angaben mindestens vier Menschen getötet worden. Wie die staatliche libanesische Nachrichtenagentur berichtet, beschoss Israel in der Nacht unter anderem eine Wohnung in einem Wohnhaus in der Nähe von Sidon, der größten Stadt im Südlibanon. Dabei sei ein Mensch getötet worden. Bei einem Angriff auf das weiter südlich gelegene Dorf Katrani gab es nach Angaben des Gesundheitsministeriums drei Tote.

+++ 10:18 Trump lehnt Hilfe von Ukrainern im Iran-Krieg ab +++

US-Präsident Donald Trump verzichtet auf die Hilfe der Ukraine im Nahostkonflikt. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte den US-Streitkräften und ihren Verbündeten im Nahen Osten Anfang März seine Hilfe beim Abfangen iranischer Drohnen angeboten, da die Ukrainer in vier Kriegsjahren reichlich Erfahrung damit gesammelt haben. Dazu sagt Trump in einem Interview mit NBC News: "Wir brauchen keine Hilfe." Und: "Der Letzte, von dem wir Hilfe brauchen, ist Selenskyj." Der ukrainische Präsident hatte gesagt, Länder im Nahen Osten hätten um Erfahrungsaustausch beim Abfangen iranischer Drohnen gebeten. Deshalb seien Expertenteams in drei Länder entsandt worden.

+++ 10:04 Bericht: 20 Iraner wegen Kooperation mit Israel festgenommen +++

Im Nordwesten des Irans sind 20 Menschen unter dem Vorwurf der Zusammenarbeit mit Israel festgenommen worden. Das meldet die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft der Provinz West-Aserbaidschan. Den Festgenommenen werde vorgeworfen, Daten über die Standorte militärischer und sicherheitsrelevanter Einrichtungen des Irans an Israel übermittelt zu haben. Israel hat eine neue Phase seiner Angriffe auf den Iran eingeleitet und zielt dabei auf Sicherheitskontrollpunkte. Es stütze sich dabei auf Hinweise von Informanten vor Ort, sagt eine mit der israelischen Militärstrategie vertraute Person.

+++ 09:44 Saudi-Arabien meldet zehn abgefangene Drohnen +++

Saudi-Arabien hat dem Verteidigungsministerium zufolge zehn Drohnen über der Hauptstadt Riad und den östlichen Regionen des Landes abgefangen.

+++ 09:21 Experte überzeugt: USA haben keine Ahnung, wo neuer Ajatollah ist +++

US-Präsident Donald Trump spielt Golf, während die Angriffe auf den Iran weitergehen. Auf den neuen Machthaber des Mullah-Regimes, Modschtaba Chamenei, setzen die Amerikaner ein Kopfgeld aus. Sicherheitsexperte Clemens Fischer sagt: Das zeigt, wie wenig sie über Chameneis Aufenthaltsort wissen.

+++ 08:55 Trump droht mit weiteren Angriffen, "einfach nur zum Spaß" +++

US-Präsident Donald Trump droht mit weiteren Angriffen auf die iranische Insel Kharg. Die US-Angriffe hätten den Großteil der Insel "völlig zerstört", sagt Trump dem Sender NBC News. "Wir schlagen vielleicht noch ein paar Mal zu, einfach nur zum Spaß." Zudem fordert Trump auf seiner Plattform Truth Social, Länder wie China, Japan und europäische Staaten müssten sich um die Sicherung der für den Ölhandel wichtigen Meerenge kümmern. Der Iran droht seinerseits mit einer Ausweitung der Angriffe als Vergeltung für US-Luftschläge und lehnt einen Waffenstillstand ab, solange die Angriffe andauern.

+++ 08:34 Iran meldet Angriff auf US-Stützpunkt in den Emiraten +++

Die iranischen Revolutionsgarden sagen, sie haben den US-amerikanischen Luftwaffenstützpunkt al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten angegriffen. Es seien zehn Raketen und eine nicht näher genannte Anzahl von Drohnen abgeschossen worden. Über Schäden oder Verletzte ist bisher nichts bekannt.

+++ 08:11 Israels Streitkräfte töten Familie im Westjordanland +++

Im von Israel besetzten Westjordanland haben israelische Streitkräfte vier Palästinenser getötet. Es handele sich um eine Mutter, einen Vater und zwei ihrer Kinder, teilt das palästinensische Gesundheitsministerium mit. Die 35-jährige Mutter, der 37-jährige Vater sowie ihre 5 und 7 Jahre alten Kinder seien im Dorf Tammun in den Kopf geschossen worden, als sie in ihrem Auto fuhren. Zwei weitere Kinder des Paares seien verletzt worden. Das Ministerium erklärt zudem, in der Nacht sei ein weiterer Palästinenser bei einem Angriff von israelischen Siedlern getötet worden. Das israelische Militär teilt mit, es prüfe die Berichte.

+++ 07:42 Revolutionsgarde will Netanjahu "mit aller Macht verfolgen und töten" +++

Die iranischen Revolutionsgarden kündigen die Verfolgung des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu an. "Wenn dieser Kindermörder noch lebt, werden wir ihn weiterhin mit aller Macht verfolgen und töten", teilen die Revolutionsgarden laut iranischen Medien mit.

+++ 07:21 Selenskyj: Russland beliefert Iran mit "Shahed"-Kampfdrohnen +++

Russland beliefert nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj den Iran mit Kampfdrohnen vom Typ Shahed für den Einsatz gegen die USA und Israel. Es sei eine "hundertprozentige Tatsache", dass der Iran vom russischen Militär hergestellte "Shaheds" für Angriffe auf US-Stützpunkte eingesetzt habe, sagt Selenskyj dem Sender CNN in einem Interview. Der Iran hatte ursprünglich Russland mit den Kampfdrohnen für den Krieg gegen die Ukraine beliefert. Inzwischen stellt Russland sie nach ukrainischen Angaben selbst her.

+++ 07:00 Emirate melden erneuten Beschuss aus dem Iran +++

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind erneut unter iranischen Beschuss geraten. Die Luftabwehr sei dabei, Raketenangriffe und aus dem Iran kommende Drohnen abzufangen, teilt das Verteidigungsministerium am frühen Morgen mit. Der Berater des Präsidenten, Anwar Gargasch, erklärt, sein Land habe zwar das Recht, sich gegen die "terroristische Aggression" zu verteidigen. Zugleich fügt er jedoch hinzu, man wolle weiterhin Vernunft und Zurückhaltung walten lassen. Die Emirate üben Zurückhaltung und suchen gleichzeitig nach einem Ausweg aus der Krise für den Iran und die gesamte Region, fügt Gargasch hinzu. 

+++ 06:29 Hisbollah kämpft "direkt" gegen israelische Armee +++

Die vom Iran unterstützte Hisbollah liefert sich nach eigenen Angaben im Südlibanon "direkte" Kämpfe mit der israelischen Armee. Die Kämpfe in der südlibanesischen Stadt Chiam seien seit Samstagabend im Gange und dauern an, teilt die Schiiten-Miliz mit. Es seien "leichte und mittelschwere Waffen sowie Raketengeschosse" zum Einsatz gekommen. Zudem griff die Miliz nach eigenen Angaben israelische Streitkräfte in drei Grenzdörfern an.

+++ 05:58 Trump: Nicht bereit für Abkommen mit dem Iran +++

US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Worten derzeit nicht bereit für ein Abkommen zur Beendigung des Kriegs mit dem Iran. "Der Iran will ein Abkommen schließen, und ich will es nicht schließen, weil die Bedingungen noch nicht gut genug sind", zitiert ihn der Sender NBC News. Auf die Frage des US-Senders, wie die Bedingungen für ein Abkommen zur Beendigung des Kriegs aussehen müssten, erwidert Trump: "Das möchte ich Ihnen nicht sagen." Er bestätigt aber, dass eine Verpflichtung des Irans, jegliche nukleare Ambitionen aufzugeben, Teil davon sein würde.

+++ 05:33 Emirate setzen trotz anhaltender iranischer "Aggression" weiter auf Zurückhaltung +++

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben angesichts anhaltender iranischer "Aggression" ihr Recht auf Selbstverteidigung unterstrichen - wollen sich aber vorerst zurückhalten. "Die VAE haben das Recht, sich gegen diese aufgezwungene terroristische Aggression zu verteidigen", erklärt Präsidentenberater Anwar Gargasch am späten Abend im Onlinedienst X. Die Emirate setzten aber "weiterhin auf Vernunft und Logik, üben Zurückhaltung und suchen nach einem Ausweg für den Iran und die Region". Die Emirate hätten "bis zuletzt ernsthafte Bemühungen unternommen, um zwischen Washington und Teheran zu vermitteln, um diesen Krieg zu verhindern", betont Gargasch.

+++ 04:48 USA: Sechs Soldaten bei Tankflugzeug-Absturz im Irak getötet - Ursache unklar +++

Das US-Verteidigungsministerium hat nach eigenen Angaben sechs bei einem Flugzeugabsturz im Irak getötete US-Soldaten identifiziert. Ein feindlicher oder versehentlicher Beschuss sei nicht die Ursache gewesen, heißt es. Die Islamische Widerstandsbewegung im Irak, eine vom Iran unterstützte Miliz, hatte dagegen erklärt, sie habe das Flugzeug abgeschossen. Zunächst hatte das US-Militär den Tod von vier der sechs Besatzungsmitglieder bestätigt und nach den beiden anderen suchen lassen. Die Soldaten waren an Bord eines Tankflugzeugs vom Typ KC-135, das zur Unterstützung von US-Angriffen auf den Iran im Einsatz war. An dem Absturz war dem Militär zufolge ein weiteres Flugzeug beteiligt. Die Untersuchung des Vorfalls dauert an.

+++ 03:46 Irak: Drohnenangriff legt Raffinerie in Erbil lahm +++

Nach einem Drohnenangriff auf die Raffinerie Lanaz in der nordirakischen Stadt Erbil bleibt der Betrieb ausgesetzt. Ein durch den Angriff ausgelöster Brand sei inzwischen unter Kontrolle, teilen Vertreter des Ministeriums für Bodenschätze der kurdischen Regionalregierung mit. Der Betrieb bleibe ausgesetzt, bis das Ausmaß des Schadens begutachtet sei, heißt es weiter.

+++ 02:42 Blatt: Großbritannien prüft Entsendung Tausender Drohnen in den Nahen Osten +++

Großbritannien prüft einem Bericht der Zeitung "The Telegraph" zufolge die Entsendung Tausender Abfangdrohnen in den Nahen Osten. Demnach untersuchen Militärvertreter, ob das Abfangdrohnensystem "Octopus" zur Verteidigung gegen iranische "Shahed"-Drohnen eingesetzt werden kann. Das System wird in Großbritannien für den Einsatz der Ukraine gegen Russland hergestellt.

+++ 01:47 US-Medienaufsicht droht Sendern wegen Iran-Berichten mit Lizenzentzug +++

Nach der Kritik der US-Regierung von Präsident Donald Trump an einigen US-Medien wegen ihrer Berichterstattung über den Iran-Krieg hat die US-Medienaufsichtsbehörde FCC Konsequenzen angedroht. Sender müssten laut Gesetz "im öffentlichen Interesse" handeln, erklärt FCC-Chef Brendan Carr im Onlinedienst X. Sie verlieren demnach ihre Lizenzen, "wenn sie dies nicht tun". Sender, die "auch als Fake News bekannte Falschmeldungen und Nachrichtenverzerrungen" verbreiteten, hätten nun "die Chance, ihren Kurs zu korrigieren, bevor ihre Lizenzverlängerungen anstehen", warnt Carr. Konkrete Medien nennt er nicht.

+++ 00:20 Sicherheitskreise: Feuer nach Drohnenangriff auf Flughafen von Bagdad +++

Auf den internationalen Flughafen von Bagdad ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen am Abend ein Drohnenangriff verübt worden, durch den ein großes Feuer ausgelöst wurde. Die Drohnen hätten einen Militärstützpunkt auf dem Flughafen im Visier gehabt. Sie seien aber abgefangen und kurz vor dem Flughafenkomplex zum Absturz gebracht worden. Die abstürzende Drohne habe ein heftiges Feuer ausgelöst, heißt es aus den Sicherheitskreisen. Zuvor war bereits die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad bei einem Angriff getroffen worden. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP sah nach dem Angriff über dem Gebäudekomplex Rauch aufsteigen. Die US-Botschaft in Bagdad wurde damit zum zweiten Mal seit dem Beginn des Iran-Krieges vor zwei Wochen zum Ziel.

+++ 23:14 Bericht: Israel gehen Abfangraketen aus +++

Israel gehen im Krieg gegen den Iran einem Medienbericht zufolge die Abfangraketen aus. Israel habe die USA in dieser Woche darüber informiert, dass die Bestände an Abfangsystemen für ballistische Raketen einen kritischen Tiefstand erreicht hätten, berichtet das Nachrichtenportal "Semafor" unter Berufung auf US-Vertreter. Den USA sei das Problem seit Monaten bekannt. In den US-Beständen hingegen herrsche kein Mangel.

+++ 22:38 Israel: Truppen haben Dutzende Hisbollah-Kämpfer im Libanon getötet +++

Israelische Bodentruppen haben bei Kämpfen im Südlibanon der Zeitung "Times of Israel" zufolge Dutzende Milizionäre der irantreuen Hisbollah getötet. Das Verteidigungsministerium in Tel Aviv bestätigt den Bericht. Es seien auch Waffenlager, ein Kommandozentrum und Beobachtungsposten der Hisbollah zerstört worden. Die Einsätze hätten vergangene Woche in der Region von Rab El Thalathine westlich der israelisch besetzten Golanhöhen begonnen. Laut der israelischen Armee sollen im Norden des Landes, wo Israel an den Libanon grenzt, weitere Soldaten zusammengezogen werden. Israel will das gesamte Gebiet südlich des Litani-Flusses einnehmen, um die militärische Infrastruktur der Hisbollah zu zerschlagen, berichtet das US-Medium "Axios".

+++ 22:03 Angriffsdrohnen treffen Radarsystem des Kuwaiter Flughafens +++

Der internationale Flughafen in Kuwait wird am Abend mit Drohnen angegriffen. Wie die Luftfahrtbehörde des Golfstaates mitteilt, wurde der Flughafen "von mehreren Drohnen ins Visier genommen, die sein Radarsystem trafen". Es sei niemand verletzt worden. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs ist auch Kuwait ein Ziel von Raketen- und Drohnenangriffen. Neben dem Flughafen wurden auch Militärstützpunkte getroffen, auf dem US-Personal stationiert ist.

+++ 21:26 Israel: Haben zwei hochrangige iranische Geheimdienstler getötet +++

Das israelische Militär gibt an, bei einem Luftangriff auf Teheran zwei hochrangige Geheimdienstler des "Khatam al-Anbiya Notfallkommandos" ausgeschaltet zu haben. Armeesprecher Avichay Adraee erklärte, die hochrangigen Mitarbeiter Abdullah Jalali-Nasab und Amir Shariat seien mit ihrer Organisation direkt dem Obersten Führer unterstellt gewesen. Demnach wurde der Geheimdienstchef Saleh Asadi bereits zu Beginn des Krieges getötet.

+++ 20:54 Schweiz verweigert zwei US-Überflüge +++

Die Schweiz lehnt eigenen Angaben zufolge zwei Überfluggesuche der USA im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran ab. Drei weitere Gesuche seien hingegen genehmigt worden, teilt die Schweizer Regierung mit. Sie begründet die Ablehnungen mit der Neutralität des Landes. Demzufolge seien Überflüge von Konfliktparteien verboten, die einem militärischen Zweck dienten. Erlaubt seien hingegen humanitäre und medizinische Transporte sowie Flüge ohne Konfliktbezug.

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