Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 20:29 Toter und Verletzte bei iranischen Angriffen auf Bahrain +++

24.03.2026, 00:02 Uhr

Bei iranischen Angriffen auf Bahrain kommt nach Angaben des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) ein marokkanischer Zivilist ums Leben. Zudem werden mehrere Soldaten aus Bahrain und den VAE verwundet, wie die bahrainische Armee auf X mitteilt. Zuvor hatte das Militär in Bahrain den Toten fälschlicherweise als emiratischen Soldaten identifiziert. Das Ministerium der VAE stellt nun klar, dass es sich bei dem Opfer um einen zivilen Vertragsarbeiter aus Marokko handelt.

+++ 19:58 Trump: USA sprechen mit den "richtigen Leuten" im Iran +++

Die USA sprechen laut Präsident Donald Trump mit den "richtigen Leuten" im Iran, um ein Abkommen zur Beendigung der Feindseligkeiten zu erreichen. Es gebe nun eine neue Gruppe von Führern in der Islamischen Republik. Die Iraner wollten unbedingt eine Einigung erzielen, sagt Trump vor Journalisten.

+++ 19:39 Bericht: VW will Teile für israelisches Raketenabwehrsystem fertigen +++

Volkswagen will einem Bericht zufolge in seinem Werk Osnabrück künftig Teile für das israelische Raketenabwehrsystem "Iron Dome" fertigen. Der Konzern verhandle dazu mit dem israelischen Staatskonzern Rafael Advanced Defence Systems, berichtet die Zeitung "Financial Times" unter Berufung auf zwei mit den Plänen vertraute Personen. Mit dem Schritt sollten alle 2300 Arbeitsplätze in dem von der Schließung bedrohten Werk in Niedersachsen gerettet werden. Die Bundesregierung unterstütze das Vorhaben aktiv, sagt eine weitere mit den Plänen vertraute Person. Volkswagen war dem Bericht zufolge zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. 

+++ 19:19 Israel greift christliche Stadt nördlich von Beirut an +++

Israel hat die überwiegend von Christen bewohnte Stadt Sahel Alma nördlich von Beirut angegriffen. Das berichtet der staatliche Rundfunk im Libanon. Die Region ist im Krieg zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz bislang verschont geblieben. Berichte über Opfer liegen zunächst nicht vor. Augenzeugen sagen der Nachrichtenagentur Reuters, sie hätten mehrere Explosionen gehört und weißen Rauch über der Stadt gesehen.

+++ 18:53 Frau bei Hisbollah-Raketenangriff in Israel getötet +++

Bei einem Raketenangriff der libanesischen Hisbollah-Miliz ist israelischen Angaben zufolge im Norden des Landes am Abend eine Frau getötet worden. Zwei weitere Menschen seien bei dem Beschuss in der Nähe der Stadt Safed zudem leicht verletzt worden, teilt der Rettungsdienst Magen David Adom mit. Ein Sanitäter berichtet, die Helfer hätten die Frau in einem Straßengraben mit Splitterverletzungen vorgefunden: "Wir mussten sie noch vor Ort für tot erklären." Israelische Medien melden unter Berufung auf Armeekreise, dass die Hisbollah seit dem Morgen Dutzende Raketen und Drohnen auf Israel gefeuert habe.

+++ 18:32 Iran-Krieg zwingt Philippinen in den Energienotstand +++

Auf den Philippinen ist angesichts der Auswirkungen des Iran-Krieges auf die Versorgungssicherheit des Landes ein "nationaler Energienotstand" ausgerufen worden. Der von Präsident Ferdinand Marcos unterzeichnete Erlass ermächtigt das Energieministerium unter anderem dazu, zur Sicherung von Verträgen zur Treibstofflieferung Vorauszahlungen zu leisten und außerdem gegen Hamsterkäufe oder Wucher vorzugehen. Zudem soll das Verkehrsministerium Steuervergünstigungen für Kraftstoffe gewähren und Mautgebühren oder Luftverkehrsgebühren senken oder aussetzen dürfen.

+++ 17:59 Pakistan bestätigt Angebot für Vermittlung +++

Pakistan ist bereit, Gespräche zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Nahost-Konflikts auszurichten. Das bestätigt Ministerpräsident Shehbaz Sharif auf X. "Vorbehaltlich der Zustimmung der USA und des Iran ist Pakistan bereit und fühlt sich geehrt, als Gastgeber substanzielle und zielführende Gespräche für eine umfassende Lösung zu ermöglichen", erklärt er.

+++ 17:33 Bericht: US-Luftlandebrigade wird ins Kriegsgebiet verlegt +++

Die 82. Luftlandedivision der US-Armee wird offenbar in den Nahen Osten verlegt. Der Führungsstab der Einheit habe einen entsprechenden Befehl erhalten, so Fox News. Am Montag hatte bereits die "New York Times" berichtet, dass das Weiße Haus erwäge, die Soldaten bei einer möglichen Bodenoperation im Iran einzusetzen. Als mögliches Operationsgebiet wird die iranische Ölinsel Kharg betrachtet.

+++ 17:11 Bericht: Teheran bestätigt Kontakte zu den USA +++

Eine iranische Quelle hat CNN bestätigt, dass es Kontakte zwischen Washington und Teheran gibt. Dem Bericht zufolge sei der Iran bereit, sich "nachhaltige" Vorschläge für ein Ende des Kriegs anzuhören. "In den letzten Tagen gab es auf Initiative Washingtons Annäherungsversuche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, doch nichts, was das Niveau vollwertiger Verhandlungen erreicht hätte", wird die Quelle zitiert. "Über verschiedene Vermittler wurden Botschaften übermittelt, um auszuloten, ob eine Einigung zur Beendigung des Kriegs erzielt werden kann."

+++ 16:49 Israel: Raketenlager und Regierungsgebäude angegriffen +++

Laut israelischer Armee sind jüngst Luftangriffe auf Lagerstätten für ballistische Raketen sowie Regierungsgebäude im Iran geflogen worden. Darunter hätten sich auch zwei Hauptquartiere des Geheimdienstes der Islamischen Revolutionsgarde sowie eine Einrichtung des iranischen Geheimdienstministeriums in Teheran befunden. Insgesamt seien 50 Zielen getroffen worden.

+++ 16:14 Katar dementiert Vermittler-Rolle +++

Katar ist nach eigenen Angaben nicht als direkter Vermittler zwischen den USA und Iran aktiv. Das Emirat unterstütze jedoch alle diplomatischen Kanäle zur Beendigung des Krieges, sagt ein Sprecher des katarischen Außenministeriums. Das Land stehe in engem Kontakt mit der US-Regierung, um eine Deeskalation zu erreichen und einen Ausweg aus der Krise zu finden. Er fügt hinzu, Katar habe seit Jahren gesagt, eine ungebremste Eskalation in der Region werde nicht nur zu einer Ausweitung des Konflikts führen, "sondern zu einem umfassenden Krieg, der uns alle erfasst. Und genau da sind wir jetzt."

+++ 15:45 Hunderte Festnahmen im Iran +++

Im Iran sind staatlichen Medien zufolge 466 Menschen wegen Online-Aktivitäten zur Untergrabung der nationalen Sicherheit festgenommen worden. Die Polizei erklärt, die Festgenommenen stünden mit "feindlichen" Netzwerken in Verbindung, die auf eine interne Destabilisierung abzielten.

+++ 15:20 CDU-Politiker: Kriegsschiffe allein können Straße von Hormus nicht sichern +++

Nach Ansicht des CDU-Außenpolitikers Jürgen Hardt kann eine sichere Passage durch die Straße von Hormus nur durch Verhandlungen ermöglicht werden. "Mit Kriegsschiffen alleine kann die Straße von Hormus nicht gesichert werden", sagt der außenpolitische Sprecher in der ARD. Deshalb bringe auch eine militärische Unterstützung der USA durch europäische Kriegsschiffe nichts. "Die Küste des Iran muss unter Kontrolle entweder eines Regimes oder einer fremden Macht sein, die verhindert, dass von dort aus Schiffe in der Straße von Hormus beschossen werden", so Hardt. Insofern könne es nur eine Verhandlungslösung geben. Er könne sich vorstellen, dass US-Präsident Donald Trump den konkreten Plan habe, "mit wem auch immer im Iran eine Verhandlungslösung zu erzielen, die die Durchfahrt durch die Straße von Hormus und die Aggressivität des Regimes beendet".

+++ 14:57 Sechs Tote nach Luftangriffen im Iran +++

Im Nordwesten Irans sind bei der Bombardierung eines Wohnviertels mindestens sechs Menschen getötet worden. Neun weitere Menschen seien bei dem Luftangriff in Tabris verletzt worden, berichten iranische Medien übereinstimmend. Betroffen ist ein Stadtteil im Norden sowie ein Platz im Südwesten der iranischen Millionenmetropole. Nutzer in den sozialen Medien berichteten von schweren Explosionen in der Großstadt, die sich gegen 2 Uhr nachts vor Ort ereigneten.

+++ 14:36 Bericht: Saudischer Kronprinz drängte Trump zur Fortführung des Kriegs +++

Der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman drängt die USA offenbar zur Fortführung des Kriegs gegen den Iran. Der De-Facto-Machthaber in dem Königreich sehe in der aktuellen Militärkampagne der USA und Israels demnach eine "historische Möglichkeit", den Nahen Osten umzugestalten, berichtet die "New York Times" unter Berufung auf mehrere namentlich nicht genannte Personen. In einer Reihe von Gesprächen in der vergangenen Woche habe der Kronprinz deutlich gemacht, dass er auf die Zerschlagung der iranischen Hardliner-Regierung drängen müsse. Saudi-arabische Regierungsvertreter wiesen die Behauptung zurück, dass das Land auf eine Verlängerung des Kriegs gedrängt habe.

+++ 14:19 Iran attackiert Ziele in Kuwait und Saudi-Arabien +++

Kuwait und Saudi-Arabien melden weitere Drohnen- und Raketenangriffe des Irans. Die kuwaitische Armee teilt mit, sie stelle sich Raketen- und Drohnenangriffen entgegen, während das Verteidigungsministerium Saudi-Arabiens erklärt, es seien mehrere Drohnen abgefangen und zerstört worden. Das Innenministerium Bahrains gibt an, die Behörden hätten eine Sirene ausgelöst und die Bevölkerung aufgefordert, sich an einen sicheren Ort zu begeben.

+++ 13:59 Abhängig von Öl und Gas - Südkoreas Präsident ruft Bevölkerung zum Energiesparen auf +++

Südkoreas Präsident Lee Jae Myung ruft wegen der Risiken für die Öl- und Gasversorgung durch den Iran-Krieg zum Energiesparen auf. Die Bevölkerung wird gebeten, im Alltag mehrere Maßnahmen zu beherzigen - etwa kürzeres Duschen oder das Aufladen von Handys und E-Autos nur während des Tages. Das Wäschewaschen oder Staubsaugen soll auf das Wochenende gelegt werden. Öffentliche Einrichtungen sollen Dienstwagen seltener nutzen. Einschränkungen für Privatfahrzeuge seien vorerst freiwillig, sagt Energieminister Kim Sung-whan. Dies könnte bei einer höheren Energiealarmstufe aber überdacht werden. Zudem werde die Regierung die 50 Unternehmen mit dem größten Ölverbrauch auffordern, ihren Verbrauch zu drosseln. Um die Abhängigkeit von Flüssigerdgas (LNG) zu verringern, will die Regierung in Seoul zudem bis Mai fünf Atomreaktoren wieder anfahren, Beschränkungen für Kohlekraftwerke lockern und den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben.

+++ 13:35 Angeblich 4000 Kilometer Reichweite: Röttgen hält iranische Langstreckenraketen für eine Gefahr +++

Der stellvertretende Vorsitzende der Unions-Fraktion, Norbert Röttgen, hält die Gefahr für Deutschland durch iranische Langstreckenraketen für real. "Wir müssen nicht Angst haben, aber wir müssen das sehen, was manche schon seit langem sagen: Dieses Regime ist auch eine Bedrohung für uns", sagt Röttgen im RTL/ntv Frühstart. Offensichtlich könne der Iran Langstreckenraketen produzieren und sei weiterhin in der Lage, sie auch abzuschießen. Der Iran hatte am Wochenende zwei Raketen in Richtung des 4000 Kilometer entfernten US-britischen Stützpunktes Diego Garcia abgefeuert. Die deutschen Abwehrmöglichkeiten hält Röttgen für ausreichend. "Wir haben eine funktionierende Luftverteidigung, wir bauen sie aus." Deutschland und Europa investierten derzeit Milliarden. "Wir sind sicher und wir steigern die Sicherheit weiter."

+++ 13:15 Frankreichs Armeechef nennt USA zunehmend unberechenbar +++

Frankreichs Armeechef Fabien Mandon übt scharfe Kritik an den USA. "Wir wurden von einem amerikanischen Verbündeten überrascht, der zwar ein Verbündeter bleibt, aber zunehmend unberechenbar wird und sich nicht einmal die Mühe macht, uns zu informieren, wenn er Militäreinsätze beginnt", sagt Mandon auf einem Sicherheits- und Verteidigungsforum in Paris. "Dies hat Auswirkungen auf unsere Sicherheit und auf unsere Interessen."

+++ 12:46 Iran ernennt Nachfolger von Laridschani - Mohammad Bagher Solghadr neuer Sicherheitschef +++

Nach dem Tod seines mächtigen Sicherheitschefs Ali Laridschani bei einem israelischen Luftangriff ernennt der Iran nun einen Nachfolger. Mohammad Bagher Solghadr solle künftig dem Obersten Nationalen Sicherheitsrat vorstehen, teilt das Staatsfernsehen mit. Bei ihm handelt es sich um einen früheren Kommandeur der Revolutionsgarden und jahrelangen Vertrauten von Laridschani. Laridschani war Anfang vergangener Woche bei einem israelischen Luftangriff getötet worden. Rund zweieinhalb Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs bedeutete dies nach Ansicht von Experten den schwersten Schlag für die Führung in Teheran seit der Tötung des obersten Führers Ali Chamenei gleich am ersten Kriegstag. Das israelische Militär bezeichnete Laridschani nach der Verkündung seiner Tötung als "faktischen Anführer des Regimes" in Teheran - vor allem seit Kriegsbeginn.

+++ 12:31 "Persona non grata" - Libanon wirft iranischen Botschafter raus +++

Der Libanon widerruft die Zulassung des designierten iranischen Botschafters und befiehlt ihm, das Land bis zum Sonntag zu verlassen, berichtet der libanesische Sender LBCI. Dem Bericht zufolge erklärt der Libanon Mohammad Reza Sheibani zur "persona non grata". Der Libanon ruft zudem seinen Botschafter im Iran zu Konsultationen zurück und begründet dies mit einem angeblichen Verstoß Teherans gegen diplomatische Normen.

+++ 12:02 Israelische Insider befürchten Scheitern von Trump-Vorstoß +++

Israel rechnet Insidern zufolge nicht damit, dass der Iran auf US-Forderungen eingeht. US-Präsident Donald Trump sei zwar entschlossen, einen Deal mit dem Iran zu erzielen, sagen drei hochrangige israelische Vertreter. Der Iran werde sich darauf aber wohl nicht einlassen. Die US-Forderungen beträfen wahrscheinlich das Atom- und Raketenprogramm des Irans.

+++ 11:35 LNG in Straße von Hormus blockiert - die Philippinen wollen ihre Kohlekraftwerke wieder anwerfen +++

Die philippinische Energieministerin Sharon Garin erklärt, das Land werde versuchen, die Leistung seiner Kohlekraftwerke zu steigern, um die Stromkosten niedrig zu halten, da der Krieg der USA und Israels gegen den Iran die Gaslieferungen stark beeinträchtigt. Garin sagt gegenüber Reportern in Manila, dass das Land angesichts der stark steigenden Kosten für Flüssigerdgas (LNG) "vorübergehend" gezwungen sei, noch stärker auf den CO2-intensiven fossilen Brennstoff zurückzugreifen. Der Inselstaat mit 116 Millionen Einwohnern, der zu den Ländern mit den höchsten Energiekosten in der Region zählt, deckt etwa 60 Prozent seines Strombedarfs mit Kohle. "Wir haben mit den Energieerzeugern, den Kohlekraftwerken, gesprochen, um zu prüfen, um wie viel sie ihre Produktion steigern können", wird Garin von der Nachrichtenagentur Reuters zitiert. Sie bezeichnete dies als "vorübergehende Maßnahme", die am 1. April in Kraft treten könnte.

+++ 11:11 Verteidigungsminister Katz: Israel übernimmt Kontrolle bis zum Litani-Fluss im Libanon +++

Beim Vorgehen gegen die Hisbollah-Miliz wird Israel nach den Worten von Verteidigungsminister Israel Katz im Südlibanon die Kontrolle über das Gebiet bis zum Fluss Litani übernehmen. Nach der Sprengung von fünf Brücken über den Fluss werde das israelische Militär "die restlichen Brücken und die Sicherheitszone bis zum Litani kontrollieren", sagt Katz beim Besuch eines Militärstützpunkts in Israel. Zudem bekräftigt er, dass die aus dem Südlibanon vertriebenen hunderttausenden Bewohner nicht in das Gebiet südlich des Flusses zurückkehren würden, bis die Sicherheit für die Bewohner im Norden Israels "garantiert" sei.

+++ 10:58 Hisbollah feuert 30 Raketen Richtung Nordisrael +++

Die Hisbollah soll nach israelischen Angaben etwa 30 Raketen in zwei Salven in Richtung der Stadt Krayot und anderer Siedlungen im Norden Israels abgefeuert haben. Laut Generaldirektor des Rettungsdienstes Magen David Adom soll es keine Verletzten geben.

+++ 10:42 Röttgen: Kriegsende ohne Regime-Change ist "nicht wünschenswert" +++

Der stellvertretende Vorsitzende der Unions-Fraktion, Norbert Röttgen, hält ein baldiges Kriegsende im Iran ohne den Sturz des Regimes nicht für wünschenswert. "Wenn man das einmal begonnen hat, dann ist es auch unbedingt wichtig, dass bestimmte Ziele erreicht werden", sagt Röttgen im RTL/ntv Frühstart. Das iranische Regime habe der Welt bewiesen, dass es sich den Schlüssel für die Straße von Hormus auch von den USA nicht wegnehmen lasse. Überlebe das Regime, und habe zudem weiterhin angereichertes Uran, würde es daher sogar gestützt aus dem Krieg hervorgehen, so der CDU-Außenexperte. "Dann wäre das am Ende eine strategische Stärkung des Regimes und eine bleibende strategische geopolitische Schwächung der USA." Die Amerikaner müssten das verhindern. "Es ist in unserem Interesse, wenn das iranische Regime stürzt, es wäre nicht in unserem Interesse, wenn die USA verlieren." Andernfalls seien Deutschland, die Europäer und auch die Golfstaaten dauerhaft vom Iran erpressbar.

+++ 10:28 Iranische Sicherheitskräfte nehmen 30 angebliche "Söldner" Israels fest +++

Irans Sicherheitsdienste haben im Zusammenhang mit dem Krieg 30 Verdächtige festgenommen. Die Festnahmen durch den Geheimdienst erfolgten in den Provinzen Lorestan, Hamedan und Kerman, wie der staatliche iranische Rundfunk berichtet. In einer Mitteilung ist die Rede von "Söldnern" Israels und "Vaterlandsverrätern". Es seien elf Starlink-Geräte und Waffen beschlagnahmt worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren.

+++ 10:08 Steinmeier rückt von Bundesregierung ab: Iran-Krieg von USA und Israel ist völkerrechtswidrig +++

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kritisiert den Krieg der USA und Israels gegen den Iran als "völkerrechtswidrig". "Unsere Außenpolitik wird nicht überzeugender dadurch, dass wir Völkerrechtsbruch nicht Völkerrechtsbruch nennen", sagt Steinmeier in seiner Festrede zum 75. Jahrestag der Wiedergründung des Auswärtigen Amts in Berlin. "Dieser Krieg ist völkerrechtswidrig - daran gibt es wenig Zweifel", sagt er. Damit schlägt Steinmeier einen anderen Ton an als die Bundesregierung, die bisher vermieden hat, den Krieg als völkerrechtswidrig einzustufen.

+++ 09:54 Herkunft des Angriffs unklar - Mindestens sechs kurdische Kämpfer sterben im Irak +++

Bei einem Raketenangriff auf ihren Stützpunkt nördlich von Erbil in der irakischen Region Kurdistan sind mindestens 6 kurdische Peschmerga-Kämpfer getötet und 22 verletzt worden, berichtet Reuters unter Berufung auf Sicherheits- und Peschmerga-Quellen. Bisher ist unklar, wer den Angriff verübt hat.

+++ 09:33 Mossad-Chef Barnea warnte: Regime-Change dauert ein Jahr - Gegner attackieren ihn +++

Die "Jerusalem Post" berichtet, dass Mossad-Chef David Barnea am Vorabend des Krieges vor dem israelischen Kabinett prognostizierte, dass der Regimewechsel im Iran höchstwahrscheinlich ein Jahr dauern werde. Es soll mehrere Szenarien und Zeitrahmen, gegeben haben, darunter auch mehrere Monate, doch ein Jahr wurde als die wahrscheinlichste Schätzung angesehen. In den letzten Tagen gab es Attacken auf den israelischen Geheimdienstchef Barnea seitens zahlreicher anonymer Quellen. Sie werfen ihm offenbar vor, die israelische und die amerikanische Regierung hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit eines Regimewechsels im Iran in die Irre geführt zu haben. Einige Quellen erklären gegenüber Channel 12 und der "New York Times", dass die Vorwürfe aus dem Umfeld des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu sowie des US-Präsidenten Trump stammen könnten. Auch das israelische Militär könnte demnach ein Interesse daran haben, die Schuld für einen langwierigen Konflikt oder gar einen Misserfolg auf Barnea abzuwälzen.

+++ 09:07 Kleim: "Trump sucht den Ausgang" +++

Trump spricht von schnellen Fortschritten im Konflikt mit dem Iran, doch dieses Bild bestätigt sich bislang nicht. "Es ist ein großes Rätselraten", stellt ntv-US-Experte Peter Kleim fest. Derweil berichtet ntv-Reporterin Kavita Sharma aus Istanbul, dass "das Regime in Teheran momentan einen existenziellen Kampf" führt.

+++ 08:42 USA und Israel greifen weiterhin an - Fünf-Tage-Stopp betrifft nur iranische Energieanlagen +++

Die Verschiebung des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump um fünf Tage gilt einem Medienbericht zufolge explizit nur für Angriffe auf iranische Energieanlagen. Militärische Ziele, die Marine, Raketen und die Rüstungsindustrie seien von dem Stopp ausgenommen und würden somit weiter angegriffen, zitiert das Nachrichtenportal "Semafor" einen US-Regierungsvertreter. Trump hatte dem Iran ein Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus gestellt, das ursprünglich in der Nacht zu Dienstag abgelaufen wäre. Am Montag verlängerte er die Frist aber um fünf Tage mit der Begründung, dass es zwischen den USA und namentlich nicht genannten Vertretern des Iran produktive Gespräche hinsichtlich einer Einigung gegeben habe. Allerdings hat der einflussreiche Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf Trumps Darstellung dementiert. Es habe keine Verhandlungen mit den USA gegeben, erklärte er auf X. 

+++ 08:27 CDU-Außenexperte Röttgen hält Iran derzeit für glaubwürdiger als US-Präsident Trump +++

Nach dem aufgeschobenen Trump-Ultimatum gegen den Iran kritisiert der CDU-Außenexperte Norbert Röttgen den US-Präsidenten. Auf die Frage, wem er mit Blick auf angebliche US-iranische Verhandlungen glaube, sagt Röttgen im RTL/ntv Frühstart: "Man muss man wahrscheinlich antworten, dass hier die iranische Seite über mehr Glaubwürdigkeit verfügt." Trump hatte behauptet, es gebe gute Gespräche, was der Iran zurückwies. Es zeige sich die Schwäche von Trumps Kriegsführung, sagt Unions-Fraktionsvize Röttgen. Er spreche Drohungen aus und nehme sie dann mit einer Behauptung zurück, der die iranische Regierung auch noch widerspreche. "Also es sieht nicht gut aus für die Rolle von Trump hier." Offenkundig gebe es für die Straße von Hormus kein strategisches Vorgehen der USA. "Das ist ein erratisches Verhalten, ein widersprüchliches Verhalten." Die Folge seien Unruhe und Panik an den Märkten.

+++ 08:05 Rakete trifft Zentrum von Tel Aviv - Vier Menschen verletzt +++

Nach dem jüngsten iranischen Raketenangriff werden Einschläge in Tel Aviv gemeldet. Laut Polizei schlägt eine Sprengladung mit etwa 100 Kilogramm im Stadtzentrum ein. Einige Gebäude und Autos werden dabei beschädigt, wie Videos in sozialen Medien zeigen. Insgesamt soll es vier Einschlagsorte geben. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom werden vier Menschen leicht verletzt. In früheren Berichten war von sechs Verletzten die Rede. Derweil soll eine weitere Rakete aus dem Iran auf dem Weg Richtung Israel sein. 

+++ 07:41 Keine Gespräche, aber eine Botschaft der USA - Trump: Sind in 15 Punkten einig +++

Der Iran hat über Vermittler eine Botschaft aus den Vereinigten Staaten erhalten, die als möglicher Auftakt für Gespräche zwischen den beiden verfeindeten Ländern dienen könnte, teilt ein hochrangiger Vertreter des iranischen Außenministeriums gegenüber CBS News mit. Der iranische Vertreter sagt: "Wir haben über Vermittler Punkte von den USA erhalten, die derzeit geprüft werden." Am Montagvormittag hatte Trump in den sozialen Medien angekündigt, dass die USA und der Iran in den letzten Tagen "sehr gute und produktive Gespräche über eine vollständige und umfassende Beilegung unserer Feindseligkeiten" geführt hätten. Später erklärte er gegenüber Reportern, dass sich beide Seiten in etwa 15 Punkten einig seien und iranische Vertreter zum Ausdruck gebracht hätten, dass "sie Frieden wollen", und prognostizierte: "Ich denke, die Chancen stehen sehr gut, dass wir zu einer Einigung kommen werden." Der Präsident nahm zudem ein am Wochenende gestelltes Ultimatum zurück, wonach der Iran entweder die Straße von Hormus wieder öffnen oder mit Angriffen auf seine Kraftwerke rechnen müsse. Er erklärte, das US-Militär werde fünf Tage lang von Angriffen auf die iranische Energieinfrastruktur absehen, "vorbehaltlich des Erfolgs der laufenden Treffen und Gespräche". Das iranische Außenministerium bestritt, dass Gespräche stattgefunden hätten. 

+++ 07:17 Bericht: Saudi-Arabien und VAE zu aktivem Kampf gegen Iran bereit +++

Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate nähern sich Berichten zufolge einer aktiven Beteiligung am Kampf gegen den Iran. Laut dem "Wall Street Journal" (WSJ) bewegen sich die Golfstaaten "schrittweise" auf eine aktivere Rolle zu, nachdem Riad den US-Streitkräften die Nutzung eines Luftwaffenstützpunkts innerhalb seiner Grenzen gestattet hat. Eine vom WSJ zitierte Quelle sagt, es sei "nur eine Frage der Zeit", bis Saudi-Arabien in den Krieg eintrete, nachdem dessen Außenminister letzte Woche erklärt hatte, dass die Geduld des Landes gegenüber iranischen Angriffen "nicht unbegrenzt" sei.

+++ 06:54 Angriff auf proiranische Paramilitärs im Irak - 7 Kämpfer tot +++

Bei einem Angriff im Westen des Irak sind der Kommandant sowie mehrere Kämpfer des proiranischen Netzwerks Hasched al-Schaabi nach Angaben der Gruppe getötet worden. Bei dem Angriff seien der Provinzkommandant der Provinz Anbar, Saad Dawai al-Baidschi, sowie weitere Kämpfer getötet worden, teilt Hasched al-Schaabi mit, ohne weitere Details zu nennen. Aus Kreisen des Netzwerks erfährt die Nachrichtenagentur AFP, "bei einem US-Angriff" seien 7 Kämpfer getötet und 13 weitere verletzt worden. Kreisen des Netzwerks zufolge visierte der Angriff ein Treffen von Kommandanten auf einem Stützpunkt in der Provinz Anbar an. Sicherheitskreisen zufolge werden die Verletzten in einem Krankenhaus behandelt. Seit Beginn des Iran-Kriegs sind Stellungen der Hasched-al-Schaabi, ein vom Iran unterstütztes Netzwerk ehemaliger Paramilitärs, die jetzt der regulären irakischen Armee angehören, bereits mehrfach angegriffen worden. 

+++ 06:26 Neuer Angriff des Irans - Israel meldet keine Opfer +++

Die iranischen Streitkräfte haben dem iranischen Staatsfernsehen zufolge eine neue Salve von Raketen auf Israel abgefeuert. Die iranischen Raketen hätten "mehrere israelische Luftabwehrsysteme durchdrungen", erklärt der staatliche iranische Fernsehsender Irib. Die israelische Armee erklärt, sie habe anfliegende iranische Raketen geortet und arbeite daran, sie abzufangen. Ersten Berichten zufolge soll es keine direkten Treffer gegeben haben. In der Stadt Be'er Scheva soll dennoch ein Haus getroffen worden sein – vermutlich durch herabgefallene Trümmerteile. Opfer der Angriffe werden bisher nicht gemeldet.

+++ 05:58 USA und Israel beschießen Gasanlagen im Iran +++

Die Nachrichtenagentur Fars berichtet, dass bei US-amerikanisch-israelischen Luftangriffen Energieinfrastruktur in der iranischen Provinz Isfahan und in der südwestlichen Stadt Khorramshahr getroffen und beschädigt wurde. Fars berichtet, dass in Isfahan ein Gebäude der Gasverwaltung und eine Anlage zur Regulierung des Gasdrucks getroffen wurden. Es seien auch nahegelegene Wohnhäuser in Mitleidenschaft gezogen worden. In Khorramshahr schlug laut Fars ein Geschoss nahe einer Gaspipeline ein.

+++ 05:40 Nouripour: Sicherung der Straße von Hormus ohne Gefechte kaum möglich +++

Der Grünen-Politiker Omid Nouripour äußert sich skeptisch zu dem Vorschlag, Deutschland könnte sich an der Sicherung der Straße von Hormus beteiligen. Dies hatte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, im Doppelinterview mit Nouripour im "Tagesspiegel" vorgeschlagen. "Wenn es nur ein Geleitschutz wäre, dann könnte man darüber sprechen. Aber im Moment scheint das ohne Gefechte nicht möglich", sagt Bundestagsvizepräsident Nouripour. Und weiter: "Ich sehe nicht, dass wir die Fähigkeiten haben, so eine Kampfmission auf die Beine zu stellen." Nouripour hält andere Arten der Unterstützung für denkbar. "Wir könnten etwa zur Aufklärung der iranischen Verminung der Straße von Hormus beitragen. Aber auch Hilfe bei der Luftabwehr für Israel oder die Golfstaaten wäre nützlich."

+++ 05:20 Zentralratspräsident Schuster für deutsche Beteiligung bei Sicherung der Straße von Hormus +++

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, fordert mehr Engagement der Bundesregierung im Iran-Krieg. "Ich erwarte, dass Deutschland Israel in diesem Krieg unterstützt", sagt Schuster dem "Tagesspiegel". In dem Interview ergänzt er aber, dass das nicht heiße, "dass morgen Bundeswehrsoldaten im Iran an israelischer Seite kämpfen müssen". Vielmehr kann sich Schuster eine Beteiligung Deutschlands zur Sicherung der Straße von Hormus vorstellen. "Ich würde die Entscheidung, die Straße von Hormus für den Schifffahrtsverkehr zu schützen, begrüßen", sagt er. Schon in der Vergangenheit hätte sich Deutschland an ähnlichen Missionen beteiligt.

+++ 04:43 Von der Leyen: "Es ist Zeit, sich an den Verhandlungstisch zu setzen" +++

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ruft zu Verhandlungen auf, um den Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran zu beenden. "Es ist an der Zeit, sich an den Verhandlungstisch zu setzen und die Kampfhandlungen im Iran zu beenden", sagt sie bei einer Pressekonferenz im australischen Canberra, wie CNN berichtet. "Die Lage ist kritisch für die Energieversorgung weltweit. Wir alle spüren die Auswirkungen auf die Gas- und Ölpreise, unsere Unternehmen und unsere Gesellschaften." Die iranischen Angriffe auf zivile Infrastruktur und Schiffe bezeichnet sie als "inakzeptabel".

+++ 02:42 Israelische Armee greift Ziele in Beirut an +++

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele in südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Die Angriffe visierten Infrastruktur der pro-iranischen Hisbollah-Miliz an, erklärte die israelische Armee in der Nacht. Zuvor hatte die Armee die Bewohner südlicher Vororte von Beirut zur Evakuierung aufgerufen. Live-Aufnahmen von AFPTV zeigten Rauchwolken über den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von einer Reihe von Angriffen in dem Gebiet. In und um Beirut seien niedrig fliegende israelische Kampfflugzeuge zu hören gewesen. NNA meldete außerdem weitere israelische Angriffe im Südlibanon.

+++ 01:00 Mehrheit skeptisch bei Aufnahme weiterer iranischer Flüchtlinge +++

Die Eskalation im Iran-Krieg hat eine Diskussion über mögliche Flüchtlingsbewegungen aus der Region ausgelöst. In Deutschland sind 73 Prozent der Menschen der Meinung, dass ihr Land mit der Aufnahme weiterer iranischer Flüchtlinge nicht gut zurechtkommen würde, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag von "Stern" und "RTL" ergab. Demnach sind Anhänger der CDU/CSU mit 80 Prozent überwiegend dieser Meinung, unter den Wählern der AfD sind es 98 Prozent. Aber auch bei Anhängern der SPD (63 Prozent) und der Linken überwiegt die Skepsis. Allein Unterstützer der Grünen sehen den Angaben zufolge mehrheitlich in dieser Frage keine größeren Probleme auf Deutschland zukommen.

+++ 00:11 Bericht: USA sehen in Irans Parlamentspräsidenten möglichen Partner +++

Die US-Regierung zieht einem Medienbericht zufolge den iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf als möglichen Partner und sogar als künftigen Staatschef in Betracht. Zumindest einige Vertreter im Weißen Haus sähen in ihm einen geeigneten Ansprechpartner, der den Iran führen und in der nächsten Phase des Krieges mit US-Präsident Donald Trump verhandeln könnte, berichtet das Nachrichtenportal "Politico" unter Berufung auf zwei Regierungsvertreter. Stellungnahmen aus Washington und Teheran liegen zunächst nicht vor.

+++ 23:29 Japan will für Durchfahrt von Öltankern nicht um Erlaubnis fragen +++

Die japanische Regierung will den Iran nicht um Erlaubnis für die Durchfahrt von Öltankern durch die Straße von Hormus bitten. Auf die Frage, ob die Regierung den Iran auffordern werde, japanische Schiffe die Straße von Hormus passieren zu lassen, sagt Außenminister Toshimitsu Motegi dem Sender Fuji Television, dass Tokio dies "momentan" nicht in Betracht ziehe. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärte zuvor, der Iran sei bereit, japanischen Schiffen bei der Durchfahrt zu helfen. Araghtschi bestritt, dass die Straße von Hormus gesperrt sei. Japan ist auf Ölimporte aus der Region angewiesen, ein Großteil davon passiert die Straße von Hormus. Diese ist seit Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar durch das iranische Militär de facto gesperrt.

+++ 22:21 Indische Tanker passieren Straße von Hormus +++

Zwei weitere unter der Flagge Indiens fahrende Tanker haben nach indischen Angaben die vom Iran faktisch blockierte Straße von Hormus passiert. Die "Jag Vasant" und die "Pine Gas", die zusammen rund 92.000 Tonnen Autogas (LPG) geladen haben, würden voraussichtlich zwischen Donnerstag und Samstag indische Häfen erreichen, erklärt das indische Schifffahrtsministerium.

+++ 21:42 Israels Finanzminister will Israels Grenze in Libanon verlegen +++

Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich fordert eine Ausweitung des israelischen Territoriums auf große Bereiche Südlibanons. Die neue israelische Grenze müsse der Fluss Litani sein, sagt der Politiker in einem Radiointerview. Smotrich, der einer kleinen rechtsextremen Partei angehört, erhebt immer wieder Forderungen, die nicht der Regierungslinie von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu entsprechen. Israel treibt seit einigen Tagen eine Offensive im Süden des Libanon voran. Damit soll verhindert werden, dass die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz den Norden Israels angreifen kann. 

+++ 21:13 ntv-Korrespondent: Trumps Iran-Vorstoß "ist Teil der Propaganda" +++

Trump spricht von Fortschritten, Teheran widerspricht. ntv-Korrespondent Gordian Fritz erklärt, warum beide Seiten ihre Version verbreiten - und was wirklich hinter den angeblichen Gesprächen steckt.

+++ 20:27 Netanjahu kündigt nach Trump-Telefonat Fortsetzung der Angriffe an +++

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu will die Angriffe auf Ziele im Iran und im Libanon fortsetzen. Er habe mit US-Präsident Donald Trump telefoniert, sagt Netanjahu in einer Videobotschaft. Trump sei der Ansicht, dass es eine Chance gebe, die "enormen Erfolge" der israelischen und US-Armee zu nutzen, "um die Kriegsziele in einem Abkommen zu verwirklichen". Ein solches Abkommen werde "unsere vitalen Interessen sichern", erklärt Netanjahu.

+++ 19:57 Israels Militär beendet weitere Angriffswelle im Iran +++

Ungeachtet der von den USA verkündeten Gespräche mit dem Iran über eine mögliche Vereinbarung zum Ende des Krieges hat Israels Luftwaffe laut Militärangaben wieder Stellungen der iranischen Führung ins Visier genommen. Eine weitere Angriffswelle auf Ziele in Irans Hauptstadt Teheran sei beendet worden, teilt die israelische Armee am Abend mit. Am Nachmittag wurden demnach mehrere Ziele angegriffen.

Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.