Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 20:31 Ukraine von über 200 Drohnen attackiert +++
Das russische Militär setzt seine Drohnenangriffe auf die Ukraine während des Tages fort. Zwischen 8 und 19 Uhr hätten 227 Drohnen das Land angegriffen, schreiben die ukrainischen Luftstreitkräfte. 220 Drohnen seien abgewehrt worden, während die restlichen sieben einschlugen.
+++ 19:53 Fico will Ukraine besuchen +++
Der nationalistische slowakische Regierungschef Robert Fico kündigt einen Besuch in der Ukraine an. Nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erklärt Fico: "Wir werden das Format gemeinsamer Regierungssitzungen fortsetzen und zudem gegenseitige Besuche in unseren Hauptstädten vornehmen." Der Russland-freundliche Fico hatte es bisher vermieden, nach Kiew zu reisen. "Wir brauchen starke Beziehungen zwischen unseren Ländern, und wir beide befürworten das", erklärt Selenskyj seinerseits. Er unterstreicht die Bedeutung der Unterstützung der Slowakei für einen EU-Beitritt seines Landes. In einer Woche reist Fico nach Moskau, wo er an den Feierlichkeiten zum Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland teilnehmen will.
+++ 19:38 SPD-Fraktionsvize Möller: "Auch Raketen-Projekt mit Ukraine prüfen" +++
Wenn die USA doch keine Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland stationieren, könnten andere Länder wie die Ukraine zum Ansprechpartner für Raketen werden. "Neben der Beschleunigung des europäischen ELSA-Projekts wäre es dann gut, zu prüfen, wie die Lücke bis zur Produktion der ELSA-Raketen über Kooperationen mit anderen Ländern wie beispielsweise der Ukraine überbrückt werden kann", sagt die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Siemtje Möller mit Blick auf die Raketen-Entwicklung einiger europäischer Staaten, darunter Deutschland. Hintergrund ist, dass das Pentagon offenbar die unter US-Präsident Joe Biden und Kanzler Olaf Scholz vereinbarte Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern mit einer Reichweite bis nach Russland hinein abblasen will. Diese sollten die Abschreckungsfähigkeit Deutschlands verstärken, bis die eigene europäische Entwicklung von Mittelstreckenraketen in dem ELSA-Projekt zwischen 2030 und 2032 zur Verfügung steht. Die Ukraine hat selbst nicht nur ihre Drohnenkapazitäten massiv weiterentwickelt, sondern baut nach eigenen Angaben mittlerweile auch Raketen, mit denen Ziele weit im russischen Hinterland angegriffen werden können.
+++ 19:02 Großbrand im Hafen von Tuapse laut Behörden gelöscht +++
Der Hafen im südrussischen Tuapse steht laut offiziellen Angaben nicht mehr in Flammen. Der Brand auf dem Gelände des Seehafenterminals sei vollständig gelöscht, teilt der Krisenstab der Region Krasnodar der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge mit. Tuapse wurde nach russischen Angaben zum vierten Mal innerhalb einer Woche von ukrainischen Drohnen angegriffen. Insbesondere das Ölterminal des Schwarzmeerhafens sei Ziel der Angriffe gewesen.
+++ 18:17 Ukraine: Besatzer verschiffen jede Menge gestohlene Güter +++
Die Ukraine wirft Russland und seinen Statthaltern vor, die besetzten Gebiete in der Ukraine auszubeuten und dort produzierte Güter zu stehlen. Die Besatzer hätten seit Anfang des Jahres fast 60.000 Tonnen Getreide über den Hafen von Mariupol exportiert, schreibt die ukrainische Exil-Verwaltung der besetzten Stadt und verweist auf Angaben von Besatzungsbehörden. Demnach sollen acht Schiffe mit Getreide abgelegt haben. Der Hafen sei zu einem Werkzeug für Plünderung und einem Drehkreuz für Militärlogistik geworden, heißt es weiter. Auch gestohlenes Metall werde dort exportiert.
+++ 17:35 Nato-Mitglied meldet kurzzeitige Luftraum-Verletzung während russischen Drohnenangriffs +++
Bei russischen Drohnenangriffen auf die Ukraine ist letzte Nacht anscheinend erneut eine Drohne in der Nähe der Grenze in den Luftraum des Nato-Mitglieds Rumänien eingedrungen. Eine Gruppe von 20 russischen Drohnen habe sich in Richtung des Gebiets Ismail in der Ukraine bewegt, teilt das rumänische Verteidigungsministerium mit. Eine Drohne sei kurzzeitig im Gebiet Chilia in Rumänien vom Radar erfasst worden, von dort sei sie weiter Richtung Ismail geflogen. Das rumänische Ministerium berichtet von zahlreichen Explosionen am anderen Donauufer. Die Donau bildet in dem Gebiet die Grenze zwischen Rumänien und der Ukraine. Das Ministerium schreibt, Russland habe seine Angriffe auf zivile Ziele und Infrastruktureinrichtungen in der Ukraine nahe der Flussgrenze fortgesetzt.
+++ 16:46 Selenskyj spricht von "auffälligen Aktivitäten" an belarussischer Grenze +++
Die Ukraine meldet "auffällige Aktivitäten" im Nachbarland Belarus an der Grenze zur Ukraine. "Am Vortag gab es an der Grenze zwischen der Ukraine und Belarus - von belarussischer Seite - auffällige Aktivitäten", teilt Präsident Selenskyj in sozialen Medien mit. "Wir erfassen und beobachten alles, und werden - falls erforderlich - reagieren", sagt Selenskyj, ohne konkreter zu werden. Er fügt hinzu: "Die Ukraine ist bereit, ihr Volk und ihre Souveränität zu verteidigen; und jeder, der in aggressive Handlungen gegen die Ukraine hineingezogen wird, muss dies verstehen."
+++ 16:16 Tusk warnt vor "Zerfallserscheinung" der Nato +++
Nachdem die USA angekündigt haben, 5000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen, äußert der polnische Ministerpräsident Donald Tusk die Sorge, das US-Vorgehen gefährde die Abschreckungswirkung der Nato. "Die größte Bedrohung für die transatlantische Gemeinschaft sind nicht ihre externen Feinde, sondern die anhaltende Zerfallserscheinung unserer Allianz", schreibt er auf der Plattform X. "Wir alle müssen alles tun, was nötig ist, um diesen verhängnisvollen Trend umzukehren."
+++ 15:30 Thinktank: Russland setzt massenweise Robotersysteme ein +++
An der Front kommen auf beiden Seiten zunehmend bodengestürzte Robotersysteme zum Einsatz. Der ukrainische Thinktank Statewatch identifiziert nach eigenen Angaben mindestens 20 verschiedene Bodenrobotersysteme, die Russland im Krieg gegen die Ukraine einsetzt. Diese werden laut Statewatch hauptsächlich für Logistikaufgaben, die Evakuierung Verwundeter, Feuerunterstützung und Aufklärung benutzt. Verschiedene Analysten führen den vermehrten Einsatz von Robotern unter anderem auf die sogenannte "Todeszone" an der Front zurück - ein etwa 10 bis 15 Kilometer breiter Streifen, in dem Drohnen Ziele schnell aufspüren und treffen können. "Die wichtigste Veränderung besteht darin, dass sich die Branche von staatseigenen Fabriken des militärisch-industriellen Komplexes hin zu privaten Unternehmen und öffentlich-privaten Partnerschaften entwickelt hat und in den Jahren 2024-2026 in die Serirenproduktion eingetreten ist", schreibt Statewatch. Von den gängigsten Modellen würden einige Dutzend bis zu mehreren Hundert Einheiten an die Front geliefert.
+++ 14:31 Peruaner sollen nach Russland gelockt und zum Kämpfen gezwungen worden sein +++
In Peru ermittelt die Justiz wegen des Verdachts auf Menschenhandel gegen mutmaßliche Rekrutierer von peruanischen Staatsbürgern für den russischen Militäreinsatz in der Ukraine. Die Peruaner, darunter ehemalige Militärangehörige und Polizisten, seien online mit trügerischen Angeboten für gut bezahlte Tätigkeiten im Sicherheitsbereich und anderen Berufen in Russland angeworben worden, teilt die Generalstaatsanwaltschaft am Freitag mit. Vorliegenden Informationen zufolge wurden sie "nach Russland gebracht" und dort "gezwungen, an Kampfhandlungen im Zuge des bewaffneten Konflikts zwischen Russland und der Ukraine teilzunehmen".
+++ 13:37 Russen attackieren weiteren Kleinbus in Cherson +++
Zum zweiten Mal innerhalb eines Tages haben die russischen Streitkräfte einen Kleinbus in Cherson mit einer Drohne angegriffen. Der 61-jährige Fahrer wurde dabei verletzt, teilt die örtliche Militäradministration mit.
+++ 12:59 Nato: Europa muss mehr in Verteidigung investieren +++
Die Nato arbeitet eigenen Angaben zufolge mit den Vereinigten Staaten zusammen, um die Einzelheiten der US-Entscheidung über einen Abzug von Truppen aus Deutschland zu ergründen. "Diese Anpassung unterstreicht die Notwendigkeit, dass Europa weiterhin mehr in die Verteidigung investiert und einen größeren Teil der Verantwortung für unsere gemeinsame Sicherheit übernimmt", erklärt Nato-Sprecherin Allison Hart. Es gebe bereits Fortschritte, seit die Bündnispartner auf dem Gipfel in Den Haag im vergangenen Jahr vereinbart hätten, fünf Prozent der Wirtschaftsleistung zu investieren. "Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass wir unsere Abschreckung und Verteidigung gewährleisten können, während sich dieser Wandel hin zu einem stärkeren Europa in einer stärkeren Nato fortsetzt", fügt sie hinzu.
+++ 12:34 Lieferung von US-Raketensystemen an Verbündete könnte sich massiv verzögern +++
US-Waffenlieferungen an die europäischen Verbündeten könnten sich durch den Iran-Krieg massiv verzögern. Die US-Regierung habe unter anderem Großbritannien, Polen, Litauen und Estland darüber informiert, dass zugesagte Rüstungsgüter deutlich später geliefert werden könnten, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf mehrere namentlich nicht genannte Quellen. Dabei geht es speziell um mehrere Raketensysteme. Die Verzögerungen sollen bei der Lieferung von Munition für Himars, Nasams und andere Raketensysteme auftreten. Bei Himars handelt es sich um ein mobiles Raketensystem für Boden-Boden-Angriffe, während Nasams zur Abwehr von Luftzielen in der Mitteldistanz eingesetzt wird.
+++ 11:50 Ukraine: Russen greifen Hafenstadt in Odessa an +++
Die russischen Streitkräfte haben die Hafeninfrastruktur der ukrainischen Stadt Ismajil angegriffen. Das erklärt die Militärverwaltung der Hafenstadt am nördlichen Mündungsarm der Donau in der ukrainischen Region Odessa. Die Luftabwehrkräfte hätten sehr effektiv gehandelt - die meisten russischen Drohnen wurden abgeschossen, heißt es in der Erklärung. Es gäbe praktisch keine Zerstörungen. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Informationen derzeit nicht.
+++ 11:09 Pistorius: Nato muss europäischer werden +++
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat die US-Ankündigung zum Abzug von 5000 Soldaten aus Deutschland als absehbar bezeichnet. "Dass die USA Truppen aus Europa und auch aus Deutschland abziehen würden, war absehbar. Derzeit ist von 5000 US-Soldatinnen und Soldaten von insgesamt fast 40.000 die Rede, die aktuell in Deutschland stationiert sind", sagt Pistorius. Die US-Ankündigung mache auch klar, dass die Nato "europäischer" werden müsse, sagt der Verteidigungsminister. "Wir Europäer müssen mehr Verantwortung für unsere Sicherheit übernehmen." Deutschland sei auf einem guten Weg mit dem Aufwuchs der Bundeswehr und den großen Waffenbestellungen.
+++ 10:33 Ukraine: Russische Kampfjets im Ural attackiert +++
Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben zwei russische Kampfjets im Uralgebirge rund 1700 Kilometer von der Grenze entfernt mit Drohnen angegriffen. "Getroffen wurden eine Su-57 und eine Su-34", heißt es in einer Mitteilung des ukrainischen Generalstabs vom Freitag. Der Chef der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, schreibt auf Telegram von einer weiteren nicht identifizierten Maschine des Flugzeugbauers Suchoi, die ebenfalls getroffen worden sei. Der Angriff auf den Militärflugplatz Schagol im Gebiet Tscheljabinsk soll demnach bereits Ende vergangener Woche erfolgt sein. Das Ausmaß der Schäden werde noch geprüft, heißt es.
+++ 10:01 Ukraine: 142 von 163 Drohnenangriffen binnen einer Nacht abgewehrt +++
Binnen einer Nacht hat das russische Militär die Ukraine mit 163 Kampfdrohnen angegriffen. Das teilt die ukrainische Luftwaffe auf den sozialen Medien mit. 142 der russischen Drohnen hat die Luftabwehr der Ukraine nach eigenen Angaben abgeschossen. 12 russische Drohnen sollen an verschiedenen Zielen in der Ukraine eingeschlagen sein. Die russischen Angriffe dauern laut ukrainischer Luftwaffe weiter an.
+++ 09:20 Ukraine: Tote bei russischer Attacke auf Kleinbus +++
Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Kleinbus in der südukrainischen Stadt Cherson sind nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen, ein Mann und eine Frau, ums Leben gekommen. "Darüber hinaus sind noch sieben Passagiere des Kleinbusses verletzt worden - sechs Männer und eine Frau", teilt der Militärgouverneur von Cherson, Olexander Prokudin, auf Telegram mit. Alle Verletzten seien ins Krankenhaus gebracht worden. Der Angriff ereignete sich demnach gegen 7 Uhr morgens Ortszeit.
+++ 08:46 ISW entlarvt Falschaussage: Russen behaupten Gebietsgewinne in Sumy +++
Obwohl die russischen Streitkräfte kürzlich behauptet haben, sie würden Kortschakivka, einen Ort nördlich der Stadt Sumy, erobert haben, kontrollieren sie diesen Ort nicht. Das schreiben die Analysten des Institute for the Study of War (ISW) in ihrem jüngsten Bericht. Russische Offiziere behaupteten fälschlicherweise, die Ortschaft eingenommen zu haben, weil sie unbedingt bis zum 1. Mai Vorstöße vermelden wollten, zitieren die ISW-Analysten einen Bericht der ukrainischen Streitkräfte. Sie beziehen sich in ihrer Interpretation der Frontlage auf geolokalisiertes Bild- und Filmmaterial der vergangenen Tage.
+++ 07:58 Ukraine veröffentlicht Zahlen zu russischen Verlusten +++
Der ukrainische Generalstab veröffentlicht neue Verlustzahlen zu den russischen Truppen in der Ukraine. Demnach soll Russland seit dem 24. Februar 2022 rund 1.332.950 Soldaten in der Ukraine verloren haben. Allein innerhalb von 24 Stunden betrage die Zahl der Verluste 1240. Dem Bericht aus Kiew zufolge sollen unter anderem außerdem drei Panzer, 73 Artilleriesysteme und 2305 Drohnen zerstört worden sein. Insgesamt soll Russland laut der Ukraine seit Beginn des Großangriffs 11.897 Panzer, 41.117 Artilleriesysteme, 1357 Flugabwehrsysteme und 435 Flugzeuge, 352 Hubschrauber, 267.589 Drohnen, 33 Schiffe sowie zwei U-Boote verloren haben. Westliche Schätzungen nennen geringere Verlustzahlen - wobei das auch nur Mindestwerte sind.
+++ 07:13 ISW: Ukrainer halten alle Stellungen an der Front in der Ukraine +++
Weder die russischen noch die ukrainischen Streitkräfte konnten an der Front bestätigte Vorstöße verzeichnen. Das schreiben die Analysten des Institute for the Study of War (ISW) in ihrem jüngsten Bericht. Die Analysten des ISW beziehen sich in ihrem Bericht auf geolokalisiertes Bild- und Filmmaterial der vergangenen Tage.
+++ 06:27 Ukraine meldet massive Drohnenangriffe auf Charkiw +++
In der Nacht starteten die russischen Streitkräfte mehrere heftige Drohnenangriffe auf die Region Charkiw, die im Norden an Russland grenzt. Das schreiben die örtlichen Behörden auf Telegram. Vor allem die Siedlung Schewtschenkowe war demnach von dem Angriff betroffen. Dort schlug eine russische Shahed-Drohne in ein Wohnhaus. Dabei wurde eine Person verletzt. Rettungskräfte sind im Einsatz. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Informationen derzeit nicht.
+++ 04:47 Finnlands Präsident will Trump-Beziehung für die Ukraine einsetzen +++
Finnlands Präsident Alexander Stubb will seine Beziehung zu US-Präsident Donald Trump für Frieden in der Ukraine einsetzen - aber auch nicht überbewerten. "Ich bin sehr realistisch. Präsident Trump ist ein eigenständiger Mann. Wenn ich bei ihm auch nur eine von zehn Ideen zum Ukraine-Krieg anbringen kann, ist das gut", sagt Stubb in einem Interview mit dem estnischen Fernsehen. "Aber ich möchte meine Rolle unter keinen Umständen überbewerten", erklärt Finnlands Präsident, der mit Trump in Mar-a-Lago Golf gespielt hat.
+++ 01:59 Tschechien erlaubt Ficos Flug nach Moskau +++
Tschechien erlaubt dem slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico, auf dem Weg zur russischen Siegesparade am 9. Mai den tschechischen Luftraum zu überfliegen, sagt ein Sprecher des tschechischen Außenministeriums. Mehrere europäische Länder hatten Ficos Reise nach Moskau zuvor blockiert.
+++ 23:09 Militärblog: Russen rücken an mehreren Stellen vor +++
Laut dem ukrainischen Militärblog Deepstate gibt es an einzelnen Punkten der Front Bewegung. Im Gebiet Charkiw seien russische Truppen in der Nähe von Synkivka vorgerückt, sowie im Gebiet Donezk in der Nähe der Orte Pryvillya und Andriivka-Klevtsovoye.
+++ 21:51 Bericht: Russland immer abhängiger von China +++
Moskaus Abhängigkeit von Peking hinsichtlich wichtiger Kriegsgüter wächst einem Bericht zufolge weiter: Russland importiere über 90 Prozent seiner sanktionierten Technologie über China, schreibt das US-Medienunternehmen Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Im Vorjahr seien es noch etwa 80 Prozent gewesen, heißt es. Der Anstieg gehe auf verstärkte Kontrollen der Europäischen Union zurück. Laut Bloomberg reagiert die chinesische Botschaft in Brüssel nicht auf eine Anfrage zu den genannten Werten. Die EU hat Sanktionen verhängt, um Russland den Zugang zu Technologien wie Halbleitern, integrierten Schaltkreisen, Elektronik und Maschinen zu verwehren, die für die Herstellung und den Einsatz von Waffen wie Drohnen und Raketen benötigt werden.
+++ 21:06 Kiew: Bisher kein offizielles Angebot für Feuerpause erhalten +++
Nach den Worten des ukrainischen Außenministers hat die Ukraine bisher keinen offiziellen Vorschlag aus Moskau für eine Waffenruhe zum russischen Tag des Sieges am 9. Mai erhalten. Laut RBC Ukraine spricht Minister Andrii Sybiha von einem weiteren Versuch der Russen, den Amerikanern zu gefallen und eine Art konstruktives Engagement vorzugeben. "All diese sogenannten Waffenstillstände, die später von eben jener Seite gebrochen werden, die sie initiiert hat - Russland -, sind nichts anderes als ein plumpes diplomatisches Manöver", wird Sybiha zitiert. Kreml-Chef Wladimir Putin hatte den Vorschlag über eine temporäre Waffenruhe in einem Telefonat mit seinem US-Kollegen Donald Trump am Mittwoch unterbreitet. Putin sagte laut Kreml-Berater Juri Uschakow in dem Telefonat, er sei "bereit, für die Dauer der Feierlichkeiten zum Tag des Sieges eine Waffenruhe anzuordnen".
+++ 20:22 Armee will Dnipro und Odessa besser schützen +++
Die Ukraine will die Flugabwehr für die Städte Dnipro und Odessa verstärken. In Dnipro sollen dafür zusätzliche Radare und Systeme der Elektronischen Kampfführung eingesetzt werden, sagt Präsident Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Die Abfangrate in Odessa müsse steigen, sagt er. "Die Russen versuchen, unsere Flugabwehr durch dichte und intensive Angriffe zu umgehen." Der Armee zufolge hat Russland die Ukraine tagsüber erneut mit Hunderten Drohnen attackiert. Selenskyj betont gleichzeitig die Notwendigkeit, die Raketenabwehr zu stärken.
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