Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 21:31 Ukraine meldet mehrere russische Angriffe im Raum Pokrowsk +++
Laut der ukrainischen Truppengruppierung Ost haben die russischen Invasoren heute im Raum Pokrowsk erneut mehrere Versuche unternommen, um Soldaten aus ihren Stellungen in verschiedenen Gebieten zu verdrängen. "Im Verantwortungsbereich fügen die Verteidigungskräfte den feindlichen Bereitstellungsräumen, Gefechtsständen und Logistikrouten durch Feuerwirkung weiterhin Schäden zu. Zudem werden die Bemühungen fortgesetzt, feindliche Versuche zu vereiteln, Infiltrationstaktiken durch einzelne Soldaten sowie deren Ansammlung im Zwischenraum der Frontlinien anzuwenden", so die Truppengruppierung Ost.
+++ 20:49 Explosion erschüttert plötzlich Strand am Schwarzen Meer +++
Eine Explosion auf einem Strand im russischen Ferienort Gelendschik sorgt für Tote und Verletzte. Moskau spricht von einem gezielten ukrainischen Drohnenangriff auf Zivilisten. Eine unabhängige Bestätigung liegt bislang nicht vor.
+++ 20:12 Wegen des Ukraine-Krieges: Dänemark ändert Wehrdienst drastisch +++
In Dänemark dauert der Wehrdienst ab sofort mit elf Monaten fast dreimal so lange wie bisher. Rund 1600 junge Dänen treten heute ihren Militärdienst an, der angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine von vier auf nun elf Monate ausgeweitet wurde. "Schauen Sie nach Osten. Muss ich noch mehr sagen? Es geht natürlich um die Sicherheitslage im Zusammenhang mit Russland und darum, wozu Russland fähig sein könnte, wenn die Nato nichts tut", sagt Oberst Michael Villumsen bei einem Besuch des Militärstützpunkts Oksböl im Westen des Landes. "Heute handelt die Nato und unser dänischer Beitrag besteht genau darin, unsere Kampfbereitschaft durch die Wehrpflicht sehr schnell zu stärken."
+++ 19:27 Selenskyj entlässt die Botschafterin der Ukraine in den USA +++
Olga Stefanischyna wird laut einer Mitteilung auf der Homepage des ukrainischen Präsidialamates aus dem Amt der außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafterin der Ukraine in den Vereinigten Staaten von Amerika entlassen. Eine Begründung wird nicht mitgeteilt. In der Ukraine gibt es Korruptionsvorwürfe gegen Stefanischyna. Sie teilt laut dem "Financial Times"-Journalisten Christopher Miller mit, sie sei zurückgetreten. Es sei ihre eigene Entscheidung aus persönlichen Gründen.
+++ 18:53 Frachtraten schnellen in die Höhe: Russland drohen noch weniger Öl-Einnahmen +++
Die Frachtraten für russisches Rohöl der Sorte Urals für Transporte aus westlichen Häfen nach Indien sind Händlern zufolge seit Mitte Juli um etwa 50 Prozent gestiegen. Grund seien höhere weltweite Schifffahrtskosten und Sicherheitsrisiken im Schwarzen Meer, die Reeder davon abhalten, Häfen des Landes anzulaufen. Zunehmende ukrainische Angriffe auf Tanker in der Region erschweren die Suche nach Schiffen. Der Anstieg der Frachtkosten könnte die Einnahmen Moskaus aus dem Ölexport Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters zufolge um rund fünf Dollar pro Barrel oder mehr schmälern.
+++ 18:15 Selenskyj hofft auf Kriegsende bis zum Herbst +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hofft Russland bis Herbst so unter Druck zu setzen, dass es einem Ende des Krieges zustimmt. Wann genau dies sein werde, lasse sich nicht vorhersagen, sagt er vor den versammelten Botschaftern der Ukraine in Kiew. Ukrainische Drohnenangriffe auf mittlere und lange Distanz, Sanktionen des Auslands und diplomatische Anstrengungen müssten zusammenwirken, "um Russland keine Alternative zu einem Frieden zu lassen", sagt er. "Wir werden hart daran arbeiten, damit das bis zum Herbst passiert." Gleichzeitig richtet sich Selenskyj aber auf einen weiteren Kriegswinter ein. Den Diplomaten seines Landes erteilt er den Auftrag, die notwendige technische Unterstützung und Waffen bei den ausländischen Partnern zu organisieren.
+++ 17:12 Budanow: Krieg befindet sich für Russland in einer Sackgasse +++
Der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Kyrylo Budanow, sagt vor Journalisten, der Krieg befinde sich für Russland in einer Sackgasse. "Es gibt zwar einige Kampfhandlungen: Vorstöße, keine Vorstöße, unsere Vorstöße, ihre Vorstöße. Strategisch gesehen steckt er jedoch schon lange in einer Sackgasse", so Budanow.
+++ 16:21 Putin-Gegner Nadeschdin in Frankreich aufgetaucht +++
Der russische Oppositionspolitiker Boris Nadeschdin ist nach eigenen Angaben nach Frankreich ausgereist. "Ich habe gute Neuigkeiten: Ich bin am Leben und frei. Leider nicht in Russland", sagt Nadeschdin in einem auf der Plattform Telegram veröffentlichten Video, das ihn vor dem Eiffelturm zeigt. "Jetzt heißt es, nachzudenken und zu verstehen, wie es weitergeht", fügt er hinzu. Nadeschdin war einer der wenigen Gegner von Präsident Wladimir Putin, der sich noch in Russland aufhielt und nicht im Gefängnis saß. Der 63-Jährige war im Juli kurzzeitig inhaftiert und wegen "Extremismus" zu einer Geldstrafe verurteilt worden, er zog daraufhin seine Kandidatur für die Parlamentswahl im September zurück.
+++ 15:42 Schrecklicher Angriff auf Tankstelle - Tote und Verletzte +++
Bei einem russischen Angriff auf eine Tankstelle in der Südostukraine sind mindestens drei Menschen getötet worden. Darunter sei ein acht Jahre alter Junge, teilt der Chef der Militärverwaltung der Region Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, bei Telegram mit. Sechs weitere Menschen im Alter von 20 bis 60 Jahren seien bei der Attacke auf die Tankstelle im Kreis Krywyj Rih verletzt worden.
+++ 15:14 Russland: Haben drei Schiffe mit Militärgütern angegriffen +++
Russland hat nach eigenen Angaben drei Schiffe mit Militärgütern im ukrainischen Teil des Schwarzen Meeres sowie ein Frachtschiff im Hafen von Mykolajiw getroffen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Eine ukrainische Stellungnahme liegt nicht vor.
+++ 14:53 Ukraine: Chefunterhändler Umjerow für weiteren wichtigen Posten ernannt +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ernennt den Chefunterhändler Rustem Umjerow für die Kontakte mit Russland zur Beendigung des Krieges zum neuen Chef des Auslandsgeheimdienstes. Umjerow, der auch schon Verteidigungsminister gewesen war, bleibe in der neuen Funktion weiter zuständig für die zuletzt unter US-Vermittlung geführten Verhandlungen mit Russland, teilt Selenskyj mit.
+++ 14:19 Drohnen-Einheiten treffen Hunderte Ziele binnen 24 Stunden +++
Die ukrainischen Drohnen-Kräfte sprechen von 1745 Treffern gegen feindliche Ziele binnen 24 Stunden. Eigenen Angaben zufolge attackierten die Drohnen-Einheiten 317 russische Soldaten und töteten 140 von ihnen. Getroffen worden seien zudem 67 Drohnen-Startpunkte, 92 Fahrzeuge, 19 Artilleriesysteme, 369 Drohnen, sowie Radare und eine Reihe Geräten, die zur elektronischen Kriegsführung oder zur Aufklärung genutzt werden. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht.
+++ 13:55 Operation zielt auf Stromknotenpunkte in besetzten Gebieten +++
Ukrainische Drohnenkräfte haben Energieanlagen in mehreren besetzten Teilen der Ukraine attackiert, wie ihr Kommandeur Robert Brovdi mitteilt. Letzte Nacht seien zehn Stromknotenpunkte getroffen worden, darunter vor allem Umspannwerke. Genannt werden Anlagen in Mariupol, sowie in der Oblast Donezk und auf der Krim. Brovdi schreibt, dass die Operation Anfang Juli begonnen habe und seitdem insgesamt 187 Energieziele attackiert worden seien.
+++ 13:20 Tote und Verletzte nach ukrainischen Gegenangriffen +++
In der Schwarzmeerregion sind infolge ukrainischer Gegenangriffe im russischen Angriffskrieg mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Drei Personen wurden dem Gouverneur des russischen Gebiets Krasnodar, Wenjamin Kondratjew, zufolge in dem kleinen Badeort Archipo-Ossipowka getötet. Weitere 13 Menschen seien verletzt worden, darunter auch Minderjährige. Dort seien Drohnentrümmer herabgestürzt. Auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim wurden nach Angaben des von Moskau eingesetzten Statthalters Sergej Aksjonow ebenfalls drei Menschen bei einem ukrainischen Angriff getötet. Zwei weitere seien verletzt worden. In den vergangenen Monaten hat Kiew seine Gegenangriffe im russischen Hinterland stark ausgeweitet. Dabei kommen auch immer mehr Zivilisten zu Schaden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat immer wieder erklärt, dass der Krieg nach Russland zurückgetragen werden müsse.
+++ 12:51 Ukraine setzt auf eine Art schwimmenden Drohnenträger +++
Mit Hilfe einer schwimmenden Plattform will eine ukrainische Spezialeinheit kürzlich erfolgreich Bodenziele auf der Krim angegriffen haben. Die Meeresplattform sei mit First-Person-View-Drohnen ausgestattet gewesen, schreibt der Militärgeheimdienst. Die "Gruppe 13" habe damit Ende Juli zwei Radaranlagen auf der besetzten Krim getroffen.
+++ 12:20 Italiens Marine entert riesigen Tanker im Mittelmeer +++
Die "Toa Payoh" fährt unter kamerunischer Flagge durchs Mittelmeer - doch der riesige Öltanker steht im Verdacht, zu Russlands geheimer Schattenflotte zu gehören. Die italienische Marine greift zu und entert das Schiff für eine Kontrolle. Kräfte der EU verschärfen zuletzt ihr Vorgehen im Mittelmeer.
+++ 11:37 Russland kündigt Maßnahmen im Asowschen Meer an +++
Russland will nach feindlichen Drohnenangriffen auf Schiffe die Frachtlogistik im Asow-Schwarzmeer-Becken sicherstellen. Das Verkehrsministerium ergreife alle notwendigen Maßnahmen, meldet die staatliche Nachrichtenagentur. Die Lage im Asowschen Meer sei wegen der Angriffe angespannt, teilt das Ministerium demnach weiter mit. Es werde daran gearbeitet, den Güterverkehr in der Region aufrechtzuerhalten.
+++ 11:26 Russland: Drei Tote durch herabstürzende Drohnentrümmer +++
In Südrussland sind nach Behördenangaben drei Menschen durch herabstürzende Drohnen-Trümmer getötet worden. 13 Menschen seien zudem verletzt worden, darunter mehrere Kinder. Getroffen worden sei das Dorf Archipo-Ossipowka in der Nähe der Stadt Gelendschik. Die ukrainische Armee schreibt auf Telegram, dass die russische Armee eine Drohne über einem Strand in Gelendschik abgeschossen habe. Dazu teilen die ukrainischen Streitkräfte ein Video, das den Vorfall zeigen soll.
+++ 10:53 Munz: Signal der Türkei "wird in Moskau wohl verstanden" +++
Nach wie vor hält die Türkei an diplomatischen und wirtschaftlichen Verbindungen zu Russland fest. Aus den Nato-Staaten gibt es dafür in den vergangenen Jahren häufiger Kritik. Mit einem Militärmanöver bekennt sich der Staat nun aber deutlich zum Bündnis, wie ntv-Korrespondent Rainer Munz erklärt.
+++ 10:14 Einsatzkräfte stoppen Austritt "gefährlicher Chemikalie" +++
Bilder des ukrainischen Katastrophenschutzes zeigen Einsatzkräfte in Schutzanzügen und mit Atemschutzmaske knöcheltief in einer Flüssigkeit stehend. Den Angaben nach dichteten sie am Sonntag nach russischen Angriffen auf eine Infrastruktureinrichtung in der Region Poltawa beschädigte Behälter ab. So hätten sie verhindert, dass sich eine "gefährliche Chemikalie" aus den Behältern weiter ausbreitet, schreibt der Katastrophenschutz. Um welche Chemikalie es sich handelt, wird nicht gesagt. Die Gefahr für die Mitarbeitenden sei beseitigt, heißt es.
+++ 09:33 Besatzer: Zivilisten bei Angriffen auf Krim getötet oder verletzt +++
Laut den russischen Krim-Behörden gibt es zivile Opfer infolge ukrainischer Angriffe in der vergangenen Nacht. Drei Menschen seien getötet und zwei weitere verletzt worden, teilt die von Russland eingesetzte Regierung auf der besetzten Halbinsel auf Telegram mit.
+++ 09:00 Lettland behandelt künftig mehr verwundete ukrainische Soldaten +++
Lettland weitet die Aufnahme ukrainischer Soldaten aus, die im Krieg gegen Russland verletzt wurden. Eine Sprecherin des Rigaer Ost-Universitätsklinikum kündigt einen zusätzlichen Flug zum Transport von Patienten an, wie die die Nachrichtenagentur Leta berichtet. Künftig sollen Verletzte zwei Mal im Monat nach Lettland gebracht werden. Der Sprecherin zufolge werden sie zunächst im Universitätsklinikum behandelt und anschließend in spezialisierte Behandlungs- und Rehabilitationseinrichtungen überwiesen. Die Klinik spricht von 985 aus der Ukraine eingelieferten Patienten seit Kriegsbeginn.
+++ 08:27 Russische Verluste laut ukrainischer Schätzung auf bisherigem Jahreshöchststand +++
Die russische Armee verliert im Juli nach ukrainischen Angaben so viele Soldaten wie in bisher keinem anderen Monat des laufenden Jahres. Das ukrainische Militär schätzt, dass 42.860 Soldaten getötet, verletzt oder gefangen genommen wurden oder vermisst werden. Die Verluste der ersten sieben Monate werden mit insgesamt 238.650 angegeben.
+++ 07:46 Nächstes Wildberries-Zentrum attackiert +++
Der russische Online-Händler Wildberries teilt mit, in einem seiner Logistikzentren in der russischen Region Wladimir östlich von Moskau sei nach einem Angriff ein Feuer ausgebrochen. Die Logistik sei auf andere Standorte umgeleitet worden, um die kontinuierliche Zustellung und den Versand zu gewährleisten. Der regionalen Verwaltung zufolge wurden mindestens drei Menschen verletzt. Die ukrainische Armee bestätigt auf Telegram einen Drohnenangriff auf das Logistikzentrum in Wladimir und teilt Videos, die Angriff und Brand zeigen sollen. Die Ukraine hat seit dem 18. Juli mindestens ein Dutzend Lagerhäuser des russischen Marktführers angegriffen. Das stört nicht nur die russische Konsumwirtschaft erheblich. Die Ukraine argumentiert zudem, über den Online-Handel werde das russische Militär beliefert. Mehr dazu können Sie hier lesen.
+++ 07:17 Ukraine: Wurden nachts von über 180 Drohnen attackiert +++
Seit dem Abend hat die ukrainische Armee nach eigenen Angaben 163 von 181 russischen Drohnen abgewehrt. Einschläge seien an 13 Orten registriert worden, teilt die Armee in sozialen Medien mit. Demnach dauern die Angriffe an. Derweil meldet das russische Verteidigungsministerium 131 abgefangene ukrainische Drohnen über Russland, der Krim und dem Schwarzen Meer. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
+++ 06:42 Krim von Drohnen angegriffen +++
Auf der von Russland besetzten Krim soll es zu Bränden infolge von ukrainischen Drohnenangriffen gekommen sein. Darüber berichten mehrere Telegram-Kanäle, darunter der Kanal Crimean Wind, der sich auf Anwohner und Satellitenbilder beruft. In der Stadt Kertsch seien Drohnengeräusche, Schüsse und Explosionen zu hören gewesen, heißt es. Mindestens ein Mann sei durch herabstürzende Trümmerteile verletzt worden. Das ukrainische Militär teilt in sozialen Medien ein Foto, das einen Brand in Kertsch zeigen soll.
+++ 06:10 Ukraines Armee meldet Drohnenangriff auf Forschungseinrichtung in Belgorod +++
Die ukrainische Armee meldet einen Drohnenangriff auf ein Gebäude der Staatlichen Technologischen Universität Belgorod. Dort seien Drohnen entwickelt worden, schreibt die Armee auf Telegram. Die Einrichtung arbeite an einem automatisierten Steuerungssystem für Drohnen. Nach dem Angriff sei in dem Gebäude ein Großbrand ausgebrochen, heißt es weiter. Die russische Stadt Belgorod ist etwa 26 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.
+++ 05:25 BBC: Weitere Identitäten von russischen Gefallenen geklärt +++
Das russische Medienunternehmen Mediazona hat in Zusammenarbeit mit dem russischen Ableger der BBC die Identitäten von weiteren getöteten russischen Militärangehörigen aufgeklärt. Seit der letzten Aktualisierung Mitte Juli wurden die Namen von 2867 russischen Soldaten zur Liste der Gefallenen hinzugefügt.
+++ 04:11 Bericht: Tochter eines russischen Generals bei Moskauer Explosion verletzt +++
Maria Chayko, Tochter des russischen Generals Alexander Chayko, wurde angeblich bei der Explosion im Restaurant Balzi Rossi im Zentrum Moskaus verletzt, berichtet das russische Nachrichtenportal Verstka. Mehrere russische Medien und Telegram-Kanäle spekulierten zuvor, dass am Explosionsort eine private Feier zum 55. Geburtstag eines Oberbefehlshabers der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte stattgefunden habe. Bestätigt sind diese Gerüchte bisher nicht.
+++ 02:31 Tödlicher Gleitbombenangriff auf Wohnhaus in Saporischschja +++
Bei einem russischen Gleitbombenangriff kommt in Saporischschja eine Frau ums Leben, meldet der Gouverneur der Oblast Saporischschja, Iwan Fjodorow. Beim Angriff wird ein mehrstöckiges Wohngebäude getroffen. 31 Menschen werden verletzt.
+++ 00:48 Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen Russlands und der Ukraine +++
Bei gegenseitigen Angriffen der Ukraine und Russlands sind in beiden Ländern am Sonntag insgesamt mindestens 14 Menschen getötet worden. Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden nach Angaben der dortigen Behörden mindestens fünf Menschen getötet. Die ukrainischen Streitkräfte griffen nach russischen Angaben Ziele in verschiedenen Regionen Russlands an und töteten dabei mindestens neun Menschen.
+++ 22:58 Schüsse im Rekrutierungszentrum in Odessa +++
Ein Unbekannter hat am Abend in einem Rekrutierungszentrum in der ukrainischen Hafenstadt Odessa das Feuer auf die Angestellten eröffnet. Vier Männer seien dabei verletzt worden, einer von ihnen schwer, berichten örtliche Medien. Der Schütze flüchtet daraufhin. Die Polizei habe die Wohnung des Schützen ausfindig gemacht, meldet die Zeitung "Dumskaja". Der Tatverdächtige habe sich dort zunächst verschanzt und sei später von den Beamten festgenommen worden.
+++ 22:19 Junger Ukrainer könnte nach Entführung für Russland gekämpft haben und gestorben sein +++
Laut United24Media, einer Spendenplattform der ukrainischen Regierung, ist möglicherweise ein 19-jähriger Ukrainer für Russland kämpfend getötet worden. Er sei aus dem Ort Krynky in der Region Cherson entführt worden, heißt es. Der 19-Jährige sei in der offiziellen ukrainischen staatlichen Liste für vermisste Kinder verzeichnet, so United24Media. Nach seinem Verschwinden aus der umkämpften Region soll er in russischen Militärklamotten posierend in sozialen Netzwerken aufgefallen sein. Doch da seine Aktivitäten dort im November 2025 aufgehört hätten, sei es möglich, dass er im Kampf getötet wurde.
+++ 21:31 Deepstate: Russland eroberte im Juli 36 Quadratkilometer +++
Den Analysten von Deepstate zufolge hat Russland im Juli mehr Gebiet erobert als die Ukraine befreien konnte. Der Zuwachs soll allerdings ziemlich gering sein: 36 Quadratkilometer. Auch in den vergangenen Monaten hatte Russland kaum Gebiet in der Ukraine eingekommen. Das Land ist circa 600.000 Quadratkilometer groß. Rund ein Fünftel davon steht unter russischer Kontrolle.
+++ 20:43 Kapitän unkooperativ: Italienische Soldaten entern mutmaßlichen Schattenflotten-Tanker +++
Eine von Italien geführte EU-Marinemission hat im Mittelmeer erneut einen Öltanker wegen des Verdachts der Zugehörigkeit zur sogenannten russischen Schattenflotte überprüft. Das unter EU-Sanktionen stehende Schiff "Toa Payoh" sei westlich der sizilianischen Insel Pantelleria auf dem Weg vom westafrikanischen Benin nach Istanbul abgefangen worden, teilt das italienische Verteidigungsministerium mit. Da der Kapitän zunächst nicht kooperiert habe, seien italienische Soldaten von einem Hubschrauber aus an Bord gegangen. Der Einsatz sei von einem griechischen Schiff und einem polnischen Aufklärungsflugzeug unterstützt worden und nach etwa zwei Stunden beendet worden.
+++ 20:06 Ukraine meldet mehrere tote Zivilisten in Saporischschja +++
Bei russischen Luftangriffen auf die ukrainische Großstadt Saporischschja sind nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Weitere 21 Personen seien bei den Explosionen zweier Gleitbomben in der Stadt verletzt worden, teilt der regionale Militärverwalter Iwan Fedorow auf Telegram mit. Mehrere Wohnhäuser seien bei dem Angriff beschädigt worden. In der südukrainischen Stadt Cherson wurde bei einem Drohnenangriff auf ein Auto eine Frau getötet, wie die Regionalverwaltung mitteilte. Zwei weitere Insassen des Wagens wurden dabei verletzt.
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