Politik

FBI-Zugriff bei Waffenkauf 21-Jähriger plante Anschlag auf Weißes Haus

115634808.jpg

Das Weiße Haus ist der Amtssitz von US-Präsident Donald Trump.

picture alliance/dpa

Der US-Präsident ist offenbar in das Visier eines IS-Anhängers geraten. Medienberichten zufolge plante ein junger Mann, schwer bewaffnet Trumps Amtssitz zu stürmen. Das FBI konnte rechtzeitig eingreifen.

Ein junger Mann hat nach US-Medienberichten ein Attentat auf das Weiße Haus in Washington geplant - ist aber schon weit im Vorfeld der Bundespolizei FBI auf den Leim gegangen. Die Beamten verhafteten ihn, als er versuchte, verdeckten Ermittlern in Atlanta/Georgia die Waffen für das angebliche Attentat abzukaufen und dafür sein Auto in Zahlung zu geben.

Er wollte mit Bomben und einer Panzerabwehrrakete vorgehen, berichtet der US-Sender CNN. So sollte offenbar zunächst ein Loch in das Gebäude gesprengt werden. Anschließend wollte er mit halbautomatischen Gewehren angreifen. In seinem Rucksack sollte eine weitere, selbstgebastelte Bombe sein, mit der er sich Märtyrer-gleich in die Luft gejagt hätte.

Bei seiner Festnahme hatte der Mann den Berichten zufolge eine handgezeichnete Skizze des Erdgeschosses des Westflügels des Weißen Hauses bei sich - dort befindet sich unter anderem das Oval Office des Präsidenten.

Die Bundespolizei hatte demnach den 21 Jahre alten Mann bereits seit März vergangenen Jahres unter Beobachtung. Ein Bekannter habe bemerkt, dass sich der junge Mann zusehends radikalisiere. Er offenbarte dem Zeugen, er wolle in ein von der Terrormiliz IS kontrolliertes Gebiet reisen, berichtet CNN. Da er keinen amerikanisch Pass besaß, musste er die Idee verwerfen. Er konzentrierte sich fortan angeblich auf einen "Dschihad" in den USA. Eine Gefahr für die Allgemeinheit oder für Regierungsangehörige habe allerdings nicht bestanden, hieß es.

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa

Mehr zum Thema