Politik

Angriff auf den Iran im Liveticker+++ 23:33 Iranischer Geheimdienst: Keine Kontakte zur CIA +++

04.03.2026, 00:01 Uhr

Das iranische Geheimdienstministerium dementiert laut der Nachrichtenagentur Tasnim einen Bericht über mögliche geheime Kontakte zur Beendigung des Krieges. Anlass ist ein Bericht der "New York Times", wonach Mitarbeiter des Ministeriums einen Tag nach Kriegsbeginn indirekt über den Geheimdienst eines Drittstaates an den US-Geheimdienst CIA herangetreten seien, um mögliche Bedingungen für ein Ende des Konflikts auszuloten. Eine "informierte Quelle" bezeichnet dies laut Tasnim als falsch und Teil einer psychologischen Kriegsführung.

+++ 22:55 Berichte: Kurdische Kämpfer sollen Bodenoffensive im Iran gestartet haben +++

Tausende kurdische Kämpfer haben laut US-Medien mit einer Boden-Offensive im westlichen Iran begonnen. Das berichten Axios und Fox-News mit Verweis auf einen US-Beamten. Zuvor meldete bereits der Sender i24 vom Beginn einer Operation auf iranischem Gebiet. "Die Bodenoperationen der kurdischen Streitkräfte gegen den Iran haben bereits seit Mitternacht des 2. März begonnen", sagte der Beamte gegenüber dem Sender. Er sagte, iranische Streitkräfte hätten bereits am Dienstag die Grenzstadt Mariwan evakuiert und mit dem Aufbau von Verteidigungsstellungen in und um das Gebiet begonnen.

+++ 22:27 USA planen Iran-Einsatz vorerst ohne Bodentruppen +++

Die USA setzen im Krieg gegen den Iran bislang auf Luftangriffe. Ein Einsatz von US-Bodentruppen sei "derzeit nicht Teil des Plans für diese Operation", sagt Regierungssprecherin Karoline Leavitt auf Nachfrage bei einer Pressekonferenz. Dennoch wolle die US-Regierung eine solche Option grundsätzlich nicht ausschließen.

+++ 22:03 Weißes Haus dementiert Pläne zur Bewaffnung kurdischer Milizen +++

Das Weiße Haus hat Medienberichte über eine geplante Bewaffnung kurdischer Gruppen durch die US-Regierung zurückgewiesen. Die Behauptung, US-Präsident Donald Trump habe solche Plänen zugestimmt, sei falsch und sollte nicht verbreitet werden, sagt Regierungssprecherin Karoline Leavitt in Washington. Richtig sei, dass Trump mit kurdischen Anführern in der Region mit Blick auf den US-Stützpunkt im Norden des Iraks gesprochen habe. Zuvor berichtete unter anderem CNN, dass die CIA angeblich daran arbeite, kurdische Kräfte zu bewaffnen, um einen Volksaufstand im Iran gegen das Regime anzustoßen.

+++ 21:42 Israel meldet neue Angriffswelle auf Teheran +++

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben weitere Ziele in Teheran angegriffen. Ziel der Angriffe sei "militärische Infrastruktur des iranischen Regimes in ganz Teheran", heißt es am Mittwochabend in einer Erklärung der israelischen Armee. Iranische Staatsmedien melden daraufhin Explosionen im Westen Teherans sowie in mehreren weiteren Städten, darunter in Bandar Abbas am Persischen Golf und in Täbris im Nordwesten des Landes.

+++ 21:14 Hisbollah-Chef: Kapitulieren nicht vor "israelisch-amerikanischen Aggression" +++

Die Schiitenmiliz Hisbollah im Libanon hat angekündigt, sich der "israelisch-amerikanischen Aggression" entgegenzustellen. Die Hisbollah werde nicht "kapitulieren", sagt der Chef der vom Iran finanzierten Gruppe, Naim Kassem, am Mittwochabend. Der "Aggression" werde die Hisbollah "bis zum äußersten Opfer" entgegentreten, droht Kassem.

+++ 20:55 "Viele falsche Schlagzeilen": US-Regierungssprecherin verteidigt Angriff +++

Die US-Bevölkerung stehe hinter der Kriegsentscheidung von US-Präsident Donald Trump, rechtfertigt Regierungssprecherin Karoline Leavitt den Krieg im Nahen Osten. "Der Präsident weiß, dass das Land klug genug ist, um hinter die vielen falschen Schlagzeilen zu blicken", wettert Leavitt gegen kritische Medien. Sie bezeichnet den Iran als "schurkenhaftes Terrorregime", dessen Bedrohung nun beendet werde. Völkerrechtler äußern teils massive Zweifel an der Rechtmäßigkeit der US-israelischen Angriffe. Laut einer CNN-Umfrage vom vergangenen Wochenende, lehnen 59 Prozent der Amerikaner den US-Angriff ab.

+++ 20:28 Adidas-Laden während Angriffswelle von Bombe getroffen +++

Ein Ladengeschäft von Adidas in Israel ist nach Angaben von Vorstandschef Björn Gulden von einer Bombe getroffen worden. Das von einem Franchisenehmer geführte Geschäft sei zu der Zeit aber geschlossen gewesen. Adidas habe einige Läden in der Golfregion aufgrund des Iran-Krieges vorsorglich geschlossen, doch einige Filialen seien auf Wunsch der lokalen Behörden weiter geöffnet. Insgesamt arbeiten rund um den Golf 3000 Menschen für den Sportartikelkonzern. Das Unternehmen betreibt dort 350 Läden.

+++ 20:04 Vergeltungsschläge: Auch US-Botschaft in Bagdad ruft zur Ausreise auf +++

Nach iranischen Vergeltungsschlägen in der Golfregion, fordert die US-Botschaft in Bagdad die eigenen Staatsbürger via X "nachdrücklich" dazu auf, das Land zu verlassen. Nach Angaben des US-Außenministeriums sind seit dem Wochenende bereits mehr als 17.500 US-Bürger aus dem Nahen Osten in die Vereinigten Staaten zurückgekehrt.

+++ 19:51 IAEA gibt bei Anlagen mit gelagertem Atommaterial Entwarnung +++

In der Nähe des Atomkraftwerks Isfahan sind Schäden an zwei Gebäuden sichtbar. "Basierend auf den neusten verfügbaren Satellitenbildern" seien aber "keine Schäden an Anlagen, in denen nukleares Material gelagert wird" sichtbar, teilt die Internationale Atomenergiebehörde IAEA bei X mit. Es bestehe daher "derzeit auch keine Gefahr der Freisetzung radioaktiver Strahlung".

+++ 19:36 China will Sondergesandten als Vermittler nach Nahost schicken +++

China bietet sich als Vermittler im Iran-Krieg an. Ein Sondergesandter werde dazu in die Nahost-Region reisen, kündigt der chinesische Außenminister Wang Yi bei einem Gespräch mit seinem saudi-arabischen Kollegen Prinz Faisal bin Farhan an. Peking sei "stets eine Kraft für Frieden gewesen und bereit, weiterhin eine konstruktive Rolle zu spielen", erklärt der chinesische Außenminister. China fordert "alle Parteien nachdrücklich auf, so schnell wie möglich zu Dialog und Verhandlungen zurückzukehren und eine weitere Eskalation der Spannungen zu verhindern".

+++ 19:11 "Raketen aus zwei Richtungen": Luftalarm in ntv-Live-Schalte +++

Der Iran führt Vergeltungsschläge vor allem gegen Israel aus. Seit dem heutigen Tag erlebt Tel Aviv parallelen Beschuss aus zwei Richtungen, wie ntv-Reporterin Raschel Blufarb vor Ort berichtet: "Das ist verhältnismäßig gefährlich." Mitten in der Live-Schalte ertönt der Luftalarm - sie und ihr Team müssen sich in Sicherheit bringen.

+++ 18:52 Iran droht mit weltweiten Angriffen auf israelische Botschaften +++

Irans Armeesprecher Abolfasl Schekartschi kündigt Angriffe auf israelische Botschaften weltweit an, sollte Israel die iranische Botschaft in der libanesischen Hauptstadt Beirut attackieren. Im Falles eines solchen Angriffes seien israelische Botschaften auf der ganzen Welt "legitime Ziele", berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Der Iran verfüge über "sehr große Fähigkeiten", warnt der General. Bisher halte sich der Iran nach eigener Aussage "aus internationaler Rücksicht" zurück, mahnt Irans Armeesprecher.

+++ 18:33 Pistorius lehnt deutsche Beteiligung am Iran-Krieg ab +++

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius lehnt einen Einsatz der Bundeswehr im Krieg in Nahost strikt ab. "Es muss klar sein: Völkerrecht muss zentraler Maßstab unseres Handelns bleiben. Denn eine internationale Ordnung, davon bin ich fest überzeugt, kann langfristig nur stabil sein, wenn sie auf allgemein anerkannten Regeln basiert, an die sich wenigstens die meisten halten", so Pistorius im Bundestag.

+++ 18:04 Chamenei-Sohn "soll radikaler als sein Vater sein" +++

Berichten zufolge ersetzt die Führungsriege des Mullah-Regimes den getöteten Ajatollah Ali Chamenei durch seinen Sohn Modschtaba Chamanei. Über diesen ist öffentlich wenig bekannt - doch dieser "soll radikaler als sein Vater sein", berichtet der deutsch-israelische Journalist Bamdad Esmaili.

+++ 17:36 Iranisches Kriegsschiff vor Sri Lanka: 80 Crewmitglieder tot geborgen +++

Beim Beschuss eines iranischen Kriegsschiffes im Indischen Ozean sind nach Angaben Sri Lankas mindestens 80 Besatzungsmitglieder getötet worden. Die Leichen seien nach dem Untergang des Schiffes geborgen worden, sagt der stellvertretende Außenminister Arun Hemachandra. Dutzende Crewmitglieder werden derzeit noch vermisst.

+++ 17:22 Wadephul kündigt zwei weitere Nahost-Evakuierungsflüge an +++

Die Bundesregierung plant zwei weitere Evakuierungsflüge für in Nahost gestrandete Deutsche. An diesem Donnerstag und Freitag werde jeweils ein weiterer Charterflug in Omans Hauptstadt Maskat nach Frankfurt fliegen, bestätigt Bundesaußenminister Johann Wadephul am Rande eines Besuches in der polnischen Hauptstadt Warschau. Dazu kooperiere die Bundesregierung unter anderem mit Condor, um insbesondere Schwangere, Kranke, Ältere und Kinder nach Deutschland zu fliegen.

+++ 16:58 Pistorius: "Iranisches Regime ist Bedrohung - auch für uns in Europa" +++

"Die Gefahr für einen Flächenbrand ist riesig", warnt Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius in seiner Rede im Bundestag anlässlich der Aktuellen Stunde zum Krieg im Nahen Osten. Das iranische Regime sei auch für Europa "eine Bedrohung". Doch Deutschland sei "keine Kriegspartei". Der Schutz der deutschen Staatsbürger in Nahost habe für die Bundesregierung "oberste Priorität". Der Verteidigungsminister fordert den Iran auf, den "willkürlichen Raketenbeschuss" auf Zivilisten einzustellen.

+++ 16:43 CDU-Verteidigungsexperte erwägt Marine-Einsatz in Straße von Hormus +++

Der Vorsitzende des Bundeswehr-Verteidigungsausschusses, Thomas Röwekamp, hält Hilfe der deutschen Marine bei der Sicherung der Straße von Hormus für denkbar. Deutschland habe bewiesen, "dass wir die Freiheit der Seewege und des Handels auch international absichern können", sagt Röwekamp bei Welt TV. Eine deutsche Beteiligung sei aber nur "nur auf der Grundlage einer internationalen Mission" möglich.

+++ 16:20 Sicherheitsexperte Weber: "Kosten des Iran-Krieges für den Rest der Welt enorm" +++

Die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten könnte der Beginn eines Krieges sein, dessen Ende nicht abzusehen ist, sagt Joachim Weber. Der Experte für Sicherheitspolitik sieht keine Strategie im Vorgehen der USA und Israels. Er warnt vor hohen Kosten für den Rest der Welt.

+++ 16:02 Nato fängt Rakete aus dem Iran über Mittelmeer ab +++

Eine aus dem Iran abgeschossene und in Richtung des türkischen Luftraumes fliegende Rakete ist von einem Nato-Abwehrsystem zerstört worden. Wie das Verteidigungsministerium in Ankara mitteilt, ist die Rakete im östlichen Mittelmeerraum abgefangen worden. Ein türkischer Regierungsvertreter teilt mit, die Rakete habe offenbar nicht das Nato-Mitglied Türkei zum Ziel gehabt, sondern eine Militärbasis auf Zypern. Die Rakete sei aber wohl "vom Kurs abgekommen".

+++ 15:48 Iran verfügt laut Israel über "erhebliche" Zahl an Raketen +++

Der Iran ist nach Angaben der israelischen Armee weiterhin in der Lage, Israel mit Raketen zu beschießen. "Das Regime verfügt nach wie vor über erhebliche Kapazitäten", warnt Armeesprecher Effie Defrin. Er räumt ein, dass die israelische Luftabwehr nicht "undurchdringlich" sei.

+++ 15:35 Wohl mehr Deutsche in Nahost als bisher angenommen +++

Im Nahen Osten halten sich derzeit offenbar mehr Deutsche auf als bisher angenommen. Wie die "Rheinische Post" unter Berufung auf eine Analyse des Auswärtigen Amtes berichtet, haben sich bereits rund 30.000 Reisende in die Krisenvorsorgeliste "Elefand" eingetragen. "Die tatsächliche Zahl deutscher Staatsangehöriger in der Region dürfte deutlich höher liegen", zitiert die Zeitung ein Papier für den Auswärtigen Ausschuss des Bundestages.

+++ 15:20 Katar nimmt mutmaßliche Iran-Spione fest +++

Behörden im Golfstaat Katar haben zehn Menschen wegen des Verdachts auf Spionage für den Iran festgenommen. Bei Befragungen hätten die Festgenommen ihre Verbindungen zu Irans Revolutionsgarden gestanden, berichtet die Staatsagentur QNA. Sieben der Festgenommenen hätten Informationen zu militärischer Infrastruktur in Katar sammeln sollen. Die anderen drei seien für den Einsatz von Drohnen ausgebildet und sollten demnach Sabotageakte in Katar starten.

+++ 15:01 USA wollen Iran-Angriffe im Landesinneren ausweiten +++

Die USA wollen ihre Angriffe auf den Iran ausweiten. Künftig würden auch Ziele im Landesinneren beschossen, kündigt US-Generalstabschef Dan Caine an. Er begründet dies damit, dass der Iran im Verlauf des Krieges weniger Raketen und Drohnen abfeuere. Es würden auch weiterhin die Infrastruktur des Irans und seine Marine angegriffen.

+++ 14:47 Nato geht von iranischem Beschuss auf die Türkei aus +++

Die Nato geht davon aus, dass der Iran absichtlich eine Rakete auf das Bündnismitglied Türkei abgefeuert hat. "Wir verurteilen, dass der Iran die Türkei ins Visier nimmt", teilt Nato-Sprecherin Allison Hart mit.

+++ 14:37 USA versenken iranisches Kriegsschiff vor Küste Sri Lankas +++

Das US-Militär hat ein iranisches Kriegsschiff vor der Küste Sri Lankas angegriffen und versenkt. Ein U-Boot des Militärs habe ein iranisches Kriegsschiff im indischen Ozean versenkt, sagt US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Die Behörden in Sri Lanka teilen mit, es seien 32 Menschen gerettet worden, die an Bord des iranischen Schiffes gewesen seien. Mehrere Leichen seien aus dem Meer geborgen worden.

+++ 14:24 Hegseth: Iranische Führung wollte mit Verhandlungen nur Zeit schinden +++

Der Iran habe mit den angekündigten Verhandlungen nur Zeit schinden wollen, sagt Pete Hegseth, sogenannter Kriegsminister der Vereinigten Staaten, in einem Statement zum Krieg im Nahen Osten. Dies habe US-Präsident Donald Trump auch Bundeskanzler Friedrich Merz bei einem Gespräch im Weißen Haus mitgeteilt. "Amerika kämpft, um zu gewinnen und wir werden gewinnen", droht Hegseth dem iranischen Regime.

+++ 14:13 Hegseth: "Wir haben gerade erst angefangen" +++

"Wir können diesen Kampf lange durchhalten – wir setzen die Bedingungen," sagt Pete Hegseth, sogenannter Kriegsminister der Vereinigten Staaten, in einem Statement zum Krieg im Nahen Osten. Das US-Militär habe "gerade erst angefangen" droht er dem iranischen Regime.

+++ 13:58 Iran feuert Raketen auf Stellungen kurdischer Gruppen +++

Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge Stellungen kurdischer Gruppen im Irak mit Raketen angegriffen. In der autonomen kurdischen Region im Nordirak seien Hauptquartiere "separatistischer Gruppen" attackiert worden, berichtet der staatliche Rundfunk unter Berufung auf die mächtigen Revolutionsgarden. Die Angriffe erfolgten demnach am Morgen.

+++ 13:49 Kuwait meldet weiteren Angriff auf sein Staatsgebiet +++

Die kuwaitische Armee hat einen weiteren Angriff auf den Golfstaat im Zuge des Iran-Kriegs gemeldet. Die Streitkräfte fingen derzeit "eine Welle von Raketen und Drohnen" im Luftraum des Landes ab, heißt es in einer Mitteilung des Militärs. In Kuwait-Stadt heult der Sirenenalarm auf. Nach Beginn des Kriegs Israels und der USA gegen den Iran am Samstag attackierte Teheran Städte und Infrastruktureinrichtungen in mehreren Golfstaaten. Kuwait wurde mehrfach getroffen. Nach offiziellen Angaben vom Morgen starb unter anderem ein Mädchen durch herabstürzende Trümmerteile (siehe Eintrag von 11:33 Uhr).

+++ 13:41 Paralleler Angriff auf Tel Aviv aus Iran und Libanon +++

Der Großraum Tel Aviv ist parallel mit Raketen aus dem Iran und aus dem Libanon angegriffen worden. Dies bestätigt ein israelischer Armeesprecher. Es seien eine Rakete aus dem Iran und mehrere von der libanesischen Hisbollah-Miliz abgefeuert worden. Das Militär sei dabei, diese abzufangen. Ein Einwohner der Stadt Tel Aviv berichtet von massiven Explosionsgeräuschen. Die Polizei teilt mit, es seien in mehreren Gebieten in Tel Aviv Raketentrümmer niedergegangen. Der staatliche iranische Rundfunk berichtet von einer neuen Welle von Raketen aus dem Iran in Richtung der "besetzten Gebiete" - und meint damit Israel.

+++ 13:34 Behörde: Frachter in Straße von Hormus getroffen +++

Die britische Seeschiffahrtbehörde UKMTO teilt mit, ein Containerschiff in der Straße von Hormus nördlich von Oman habe einen Treffer knapp über der Wasserlinie gemeldet. Im Maschinenraum sei ein Feuer ausgebrochen.

+++ 13:26 US-Militär: Liegen bei Iran-Einsatz vor Zeitplan +++

Die Streitkräfte der USA und Israels haben ihre Angriffe auf den Iran massiv ausgeweitet. Dabei kommen die US-Streitkräfte nach eigenen Angaben bei der Zerstörung iranischer Abwehrstellungen schneller voran als geplant. Der für den Einsatz zuständige US-Admiral Brad Cooper erklärt, die amerikanischen Streitkräfte kämen gut voran. "Vereinfacht gesagt konzentrieren wir uns darauf, Ziele abzuschießen, die uns abschießen können", sagt er in einer Videoansprache. Nach US-Angaben sind 50.000 Soldaten, 200 Jets und zwei Flugzeugträger im Einsatz, weitere Verstärkung sei unterwegs. Die iranische Luftabwehr sei stark geschwächt, die iranische Marine habe nach der Versenkung von 17 Schiffen keine operativen Einheiten mehr in den strategisch wichtigen Gewässern. Insgesamt seien mehr als 2000 Ziele getroffen worden.

+++ 13:19 Italien will Golfstaaten wohl mit Luftabwehr unterstützen +++

Italien steht Insidern zufolge kurz davor, den Golfstaaten militärische Hilfe zu leisten. Die Regierung in Rom werde voraussichtlich ein Luftabwehrsystem vom Typ SAMP/T liefern, um Angriffe des Irans abzuwehren, sagen zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine endgültige Entscheidung sei zwar noch nicht gefallen, die Regierung prüfe aber entsprechende Anfragen. Ein Abzug von Systemen aus der Ukraine wird den Kreisen zufolge ausgeschlossen.

+++ 13:11 Iranische Medien: Zahl der Toten auf über 1000 gestiegen +++

Die Zahl der Toten im Iran seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe ist auf 1045 gestiegen. Das berichten staatliche iranische Medien.

+++ 12:57 Nato-Mitglied Türkei fängt iranische Rakete ab +++

Die Nato-Luftverteidigung hat eine vom Iran abgefeuerte Rakete abgeschossen, wie das türkische Verteidigungsministerium mitteilt. Die Rakete sei zerstört worden, als sie den irakischen und syrischen Luftraum durchquerte und auf die Südtürkei zusteuerte, teilt das Ministerium mit. Luftabwehrmunition der Nordatlantikpakt-Organisation (Nato) sei in einem offenen Gebiet in der südtürkischen Provinz Hatay niedergegangen und habe weder Verletzte noch Schäden verursacht, fügt das Ministerium hinzu.

+++ 12:48 Libanesische Staatsmedien: Israelische Truppen sechs Kilometer hinter der Grenze +++

Israelische Truppen sind nach Berichten libanesischer Staatsmedien mehrere Kilometer weit auf libanesisches Gebiet vorgerückt. Der etwa sechs Kilometer hinter der Grenze liegende Ort Chijam stehe unter "anhaltendem Artilleriebeschuss, während der israelische Feind in den Ort eingedrungen ist", heißt es in den Berichten. Die israelische Armee hatte nach Angaben aus libanesischen Militärkreisen zuvor zusätzlich zu den Luftangriffen auch mit einer Bodenoffensive im Libanon begonnen.

+++ 12:12 Spaniens Regierungschef Sánchez widerspricht Trump wiederholt in Iran-Frage +++

Im Streit um den Iran-Krieg widerspricht der spanische Regierungschef Pedro Sánchez einer Drohung von US-Präsident Donald Trump. Die Position der spanischen Regierung sei klar: "Nein zum Krieg", sagt Sánchez in einer Ansprache, in der er den Iran-Krieg als "Katastrophe" bezeichnet. Seine Regierung werde sich nicht "an etwas mitschuldig machen, das der Welt schadet und unseren Werten und Interessen widerspricht, nur aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen". Sánchez' Linksregierung hatte den USA nicht erlaubt, in Spanien gelegene Militärstützpunkte für den Krieg gegen den Iran zu nutzen. Trump reagierte darauf: "Wir werden den gesamten Handel mit Spanien einstellen. Wir wollen nichts mit Spanien zu tun haben."

+++ 12:02 Erster Evakuierungsflug der Regierung startet erst in der Nacht +++

Der erste Evakuierungsflug im Auftrag der Bundesregierung wird nach Angaben der Lufthansa am frühen Donnerstagmorgen in Frankfurt landen. Der Jet vom Typ Airbus A340-300 soll demnach nach Mitternacht um 1.55 Uhr Ortszeit in Omans Hauptstadt Maskat starten. Die Maschine hat in der Konfiguration der Lufthansa 279 Passagiersitze. Für diesen ersten Evakuierungsflug der Regierung in der aktuellen Nahost-Krise sollten nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Flüge seien in den kommenden Tagen geplant.

+++ 11:50 China appelliert an USA und kritisiert Vorgehen im Iran +++

Wenige Wochen vor einem möglichen China-Besuch von US-Präsident Donald Trump hat Peking an stabile Beziehungen zu Washington appelliert. "China ist bereit, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten, um die Kommunikation auf allen Ebenen und über alle Kanäle zu stärken und einen größeren Raum für Zusammenarbeit beider Seiten zu schaffen", sagt der Sprecher des Nationalen Volkskongresses, Lou Qinjian. Angesprochen auf die Lage im Iran betonte er, dass China besorgt sei. Kein Land habe das Recht, internationale Angelegenheiten zu kontrollieren, über das Schicksal anderer zu bestimmen, sagte Lou, ohne ein bestimmtes Land zu nennen. China wolle weiter die Rolle eines verantwortungsbewussten Landes übernehmen und fordere ein Ende der Militäroperationen.

+++ 11:42 Trauerfeier für Ajatollah Chamenei in Teheran beginnt noch heute und geht tagelang +++

Der Iran nimmt am Abend mit einer Zeremonie in Teheran Abschied von dem getöteten geistlichen Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei. Die Feierlichkeiten sollen um 22 Uhr Ortszeit (19.30 Uhr MEZ) auf der Imam-Chomeini-Gebetsstätte beginnen und drei Tage andauern, wie die staatlichen Medien melden. Einzelheiten zum Trauerzug sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.

+++ 11:33 Herabfallende Trümmer in Kuwait töten elfjähriges Mädchen +++

In Kuwait ist ein elf Jahre altes Mädchen von herabfallenden Trümmern tödlich verletzt worden. Wiederbelebungsversuche der Rettungskräfte blieben erfolglos: Sie wurde wenig später in einem Krankenhaus in Kuwait-Stadt für tot erklärt, wie das Gesundheitsministerium auf der Plattform X mitteilt. Die Behörde macht keine genauen Angaben zur Art der Trümmer, die das Mädchen getroffen hatten. Zuletzt kam es aber aufgrund des Abschusses iranischer Drohnen und Raketen durch die Luftabwehr zu mehreren Zwischenfällen mit herabfallenden Trümmern.

+++ 11:23 Teheran kündigte "Strenge" gegen alle Unterstützer von Israel und den USA an +++

Die iranische Justiz kündigt "Strenge" gegenüber all denjenigen an, die sich im Krieg gegen Israel und die USA gegen die Islamische Republik stellen. "Wir befinden uns im Kriegszustand", wird der Chef der iranischen Justiz, Gholamhossein Mohseni Edschei, von der Website der Justiz "Mizan Online" zitiert. Daher würden diejenigen, die die Feinde unterstützen, gemäß der Gesetze "mit Strenge und Entschiedenheit" behandelt, fügt er hinzu.

+++ 11:11 Scherben und Trümmer: Angriff beschädigt Weltkulturerbe-Palast in Teheran +++

Bis zur Errichtung der Islamischen Republik war der Golestan-Palast im Herzen Teherans der Sitz der persischen Monarchen. Heute gehört die Anlage zum Unesco-Weltkulturerbe. Bei einem Angriff schlägt nun ein Geschoss in unmittelbarer Nähe ein und hinterlässt in der historischen Anlage Trümmer und Scherben.

+++ 11:02 Drohne schlägt bei Ölraffinerie Ras Tanura ein +++

Auf die Raffinerie Ras Tanura des Ölkonzerns Saudi Aramco hat es nach Angaben des saudi-arabischen Verteidigungsministeriums einen versuchten Angriff gegeben. Ersten Erkenntnissen zufolge sei die Attacke mit einer Drohne ausgeführt worden, teilt ein Sprecher mit. Es seien keine Schäden gemeldet worden.

+++ 10:48 Mehr als 100 Vermisste nach U-Boot-Angriff auf iranisches Schiff +++

Nach dem Angriff eines U-Boots vor der Küste Sri Lankas werden mindestens 101 Menschen vermisst. Zudem seien 78 Personen verletzt worden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Kreise der Marine und des Verteidigungsministeriums.

+++ 10:37 Jäger sieht ratlose Iran-Strategie bei Trump +++

Die USA schlagen mit der ganzen Macht ihres Militärs auf den Iran ein. Dennoch ist sich Politologe Thomas Jäger sicher: Was genau dabei herauskommen soll, weiß US-Präsident Donald Trump selbst nicht. Auch die jetzt kursierende Idee, die iranischen Kurden zu mobilisieren, dürfte mindestens schwierig werden.

+++ 10:28 Hochrangiger Chamenei-Berater: Iran wird nicht mit den USA verhandeln +++

Ein hochrangiger Berater des bei US-israelischen Angriffen getöteten obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei schließt Verhandlungen mit den USA aus. Mohammed Mochber sagt im Staatsfernsehen, dass der Iran "kein Vertrauen in die Amerikaner" habe und dass es "keine Basis für jegliche Verhandlungen" mit den USA gebe. "Wir können den Krieg so lange fortsetzen, wie wir wollen", fügt er hinzu.

+++ 10:20 Flug von Dubai nach Frankfurt kurzfristig abgesagt +++

Nach zahlreichen Flugausfällen wegen des Iran-Kriegs werden heute am Flughafen Frankfurt mehrere Flüge aus dem Nahen Osten erwartet. Man könne keine genauen Angaben machen und die Lage sei sehr volatil, sagt eine Sprecherin von Fraport, dem Flughafenbetreiber in Frankfurt. Aktuell stünden Bewegungen von und nach Dubai, Bahrain, Maskat, Beirut, Riad und Amman auf dem Flugplan, sagt die Sprecherin. So könnten den Angaben zufolge fünf Flugzeuge aus der Konfliktregion in Frankfurt landen. Ein Flug aus Dubai mit geplanter Ankunft am Morgen sei aber bereits kurzfristig wieder annulliert worden, sagt die Sprecherin weiter. Das sei weiterhin jederzeit möglich. Weiterhin definitiv nicht möglich sind demnach Flüge von und nach Tel Aviv und Doha. 

+++ 10:13 Frankreich beruft G7-Finanzministertreffen ein +++

Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs plant Frankreich Anfang kommender Woche ein Treffen der G7-Finanzminister und Zentralbankchefs. "Ich habe mit verschiedenen Partnern gesprochen, insbesondere mit US-Finanzminister Scott Bessent", sagt der französische Wirtschafts- und Finanzminister Roland Lescure dem Sender France Info. Dabei habe man sich auf ein Treffen geeinigt, das voraussichtlich Anfang kommender Woche stattfinden solle. "In einem Konflikt, der derzeit zwar auf eine Region begrenzt ist, aber globale Auswirkungen hat, müssen wir uns selbstverständlich abstimmen", betont Lescure.

+++ 10:05 Israel schießt erstmals iranisches Jak-130-Flugzeug ab +++

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle im Iran gestartet. Es handele sich um Angriffe auf Ziele der iranischen Führung in Teheran, heißt es in einer Mitteilung der Armee. Nach israelischen Angaben ist es die bisher zehnte Angriffswelle seit Kriegsbeginn am Samstag. Die israelische Armee teilt zudem mit, ein israelischer Kampfjet des Typs F-35 (Adir) habe ein iranisches Trainingsflugzeug des Typs Jak-130 im Himmel über Teheran abgeschossen. Dies sei der erste Vorfall dieser Art. 

+++ 09:55 Bundestagsvize Nouripour wünscht sich deutsche Beteiligung in Nahost +++

Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour hofft auf eine stärkere deutsche Beteiligung im Nahostkonflikt. "Ich würde mich sehr freuen, wenn Deutschland mit am Tisch sitzen würde, um Einfluss zu nehmen und die Situation zu stabilisieren", erklärt Nouripour im Frühstart von RTL/ntv. Deutschland sei betroffen, das erkenne man an den Tankstellen, und es sei zu befürchten, dass die Preise weiter steigen werden. "Wenn es einen Flächenbrand gibt im Nahen Osten, dann hat das sehr viel mit uns zu tun", erklärte der Grünen-Politiker. "Deshalb wünsche ich mir, dass die Bundesregierung im Europäischen Chor alles dafür tut, damit wir eine Rolle spielen."

+++ 09:44 Saudi-Arabien fängt Marschflugkörper und Drohnen ab +++

Der Iran hat seine Angriffe in den Golfstaaten am fünften Tag des Nahostkriegs fortgesetzt. Saudi-Arabien fängt zwei mutmaßlich iranische Marschflugkörper sowie zehn Drohnen ab. Das teilt das saudische Verteidigungsministerium mit. Die Marschflugkörper wurden in der Region al-Chardsch südöstlich der Hauptstadt Riad abgeschossen, wo sich ein wichtiger US-Luftwaffenstützpunkt befindet. Die Basis wurde in den vergangenen Tagen bereits mehrfach mit Drohnen angegriffen. Zudem seien mehrere Drohnen abgefangen worden, die in den saudischen Luftraum eingedrungen waren.

+++ 09:33 Staatsagentur: Iranischer Angriff nahe libanesischem Präsidentenpalast +++

Ein iranischer Luftangriff hat nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA ein Hotel in der Nähe des libanesischen Präsidentenpalastes am Stadtrand von Beirut getroffen. Der Angriff traf ein Stockwerk des Comfort Hotels in der Stadt Hazmieh, die sich in Gehweite des libanesischen Präsidentenpalastes befindet. Kurz darauf sei eine libanesische Militärpatrouille am Ort des Geschehens eingetroffen, teilt NNA mit.

+++ 09:22 USA identifizieren vier in Kuwait getötete Soldaten +++

Das US-Militär gibt die Namen von vier Soldaten bekannt, die bei einem Drohnenangriff in Kuwait getötet wurden. Die Regierung in Washington warnt zugleich vor weiteren Opfern. Man habe den Abgeordneten mitgeteilt, dass weitere Amerikaner sterben würden, sagt der demokratische Senator Chris Murphy nach einer Unterrichtung durch Regierungsvertreter. Die vier Soldaten im Alter von 20 bis 42 Jahren starben dem Pentagon zufolge am Sonntag. Insgesamt sind in dem Konflikt bislang sechs US-Soldaten getötet worden.

+++ 09:08 Korrespondent: Merz äußert "versteckte Kritik" an Trumps Iran-Kurs +++

Viele führende Köpfe des iranischen Regimes mögen tot sein, doch wie geht es nun für die Menschen im Land weiter? Trotz der Lobhudelei Donald Trumps äußert Bundeskanzler Friedrich Merz auch Kritik am Kriegskurs des US-Präsidenten. Aus Washington berichtet ntv-Korrespondent Peter Kleim.

+++ 08:49 Insider: Iranische Milizen erwägen Angriffe auf iranische Führung +++

Iranische Kurden-Milizen haben Insidern zufolge mit den USA über Angriffe auf Sicherheitskräfte im Iran beraten. Ziel sei es, das Militär nach dem Tod von Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei zu schwächen und einen Aufstand zu initiieren, sagen drei mit den Plänen vertraute Personen. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

+++ 08:35 Israel: Werden jeden Chamenei-Nachfolger töten +++

Israels Militär hat die Aufgabe, jeden Nachfolger des iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei zu töten. Das sagt der israelische Verteidigungsminister Israel Katz in einer Erklärung. "Jeder vom iranischen Terrorregime ernannte Anführer, der den Plan zur Zerstörung Israels, zur Bedrohung der USA, der freien Welt und der Länder der Region sowie zur Unterdrückung des iranischen Volkes weiterführt, wird ein unmissverständliches Ziel für die Eliminierung sein", so Katz. "Es spielt keine Rolle, wie er heißt oder wo er sich versteckt." 

+++ 08:24 Iran: Über 40 Raketen und 230 Drohnen auf israelische und US-Ziele abgefeuert +++

Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben mehr als 40 Raketen sowie über 230 Drohnen auf Ziele Israels und der USA abgefeuert. Die Geschosse hätten Kurs genommen auf Erbil im Irak sowie die Luftwaffenstützpunkte Ali Al Salem und Camp Arifjan in Kuwait. Es handle sich um die 17. Angriffswelle der "Operation Ehrliches Versprechen", heißt es in der im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung der Revolutionsgarden, in der keine weiteren Angaben gemacht werden. Der Angriff sei vor "ein paar Stunden" erfolgt.

+++ 08:08 Emirate melden über 1000 Angriffe aus dem Iran +++

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind nach eigenen Angaben mehr als 1000 Angriffen aus dem Iran ausgesetzt gewesen. Das Außenministerium teilt mit, das Land behalte sich das Recht auf Selbstverteidigung vor. Gegenwärtig werde die defensive Ausrichtung gegenüber den iranischen Attacken jedoch beibehalten. Zudem habe man nicht zugelassen, dass das eigene Territorium für Angriffe auf den Iran genutzt werde.

+++ 07:55 Hisbollah greift israelischen Marinestützpunkt in Haifa mit Raketen an +++

Die proiranische Hisbollah-Miliz hat eigenen Angaben zufolge den israelischen Marinestützpunkt in Haifa im Norden Israels mit Raketen angegriffen. Die Miliz erklärt, sie habe den Stützpunkt als Reaktion auf israelische Angriffe auf libanesische Dörfer und südliche Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut mit einer "Salve hochwertiger Raketen" attackiert. Die israelische Armee teilt mit, mehrere anfliegende Geschosse seien entdeckt und die meisten davon abgeschossen worden.

+++ 07:45 Drohne nahe Flughafen von Bagdad abgeschossen +++

Nahe dem Flughafen der irakischen Hauptstadt Bagdad ist am Morgen erneut eine Drohne abgeschossen worden. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurde bei dem Vorfall niemand verletzt und es sei kein Sachschaden entstanden. Am internationalen Flughafen von Bagdad befindet sich ein militärischer Bereich, der von US-Beratern genutzt wird. Früher waren dort Truppen der US-geführten Militärkoalition stationiert. Bereits am Dienstagabend war eine Drohne nahe dem Flughafen Bagdad abgefangen worden, zudem vereitelten irakische Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben einen Raketenangriff auf den Flughafen.

+++ 07:35 Israel: Militär trifft Dutzende Kommandozentralen in Teheran +++

Das israelische Militär hat am frühen Morgen nach eigenen Angaben bei einer Angriffswelle in ganz Teheran Dutzende Kommandozentralen des iranischen Regimes getroffen. Es seien Einrichtungen ins Visier genommen worden, die von internen Sicherheitskräften und der paramilitärischen Basidsch-Miliz genutzt werden. Die Angriffe trafen demnach auch die Versorgungs- und Logistikdirektion der Bodentruppen des Regimes, Raketenabschussrampen und andere Systeme, so das israelische Militär. Seit den anfänglichen Angriffen am Samstag, die auf die Führung des Regimes abzielten, hat Israel die Angriffe auf den iranischen Polizeiapparat verstärkt. Das soll den Weg für einen Volksaufstand freimachen, der zu einem Regimewechsel führen könnte.

+++ 07:15 Brennender Burj Khalifa: Experten beklagen gezielte Manipulation mittels KI im Iran-Krieg +++

Neben dem Raketenfeuer tobt ein Informationskrieg um den Iran: In sozialen Netzwerken kursieren KI-generierte Videos von angeblichen Erfolgen und Explosionen - sogar ein brennender Burj Khalifa. Experten warnen vor gezielter Manipulation, die Vertrauen in Medien und Institutionen untergräbt.

+++ 07:05 Libanon meldet elf Tote bei israelischen Angriffen +++

Im Zuge des Iran-Krieges hat Israel weitere Ziele der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen. Bei den Angriffen wurden in der vergangenen Nacht nach libanesischen Regierungsangaben und Berichten von Staatsmedien mindestens elf Menschen getötet. Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge griff die israelische Armee die zwei Dörfer Aramun und Saadijat südlich der libanesischen Hauptstadt Beirut an und tötete dabei sechs Menschen. Acht weitere Menschen seien verletzt worden. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA meldet zudem einen israelischen Angriff auf ein vierstöckiges Gebäude in einem Wohnviertel in der Stadt Baalbek im Osten des Landes. Dabei seien fünf Menschen getötet und 15 weitere verletzt worden. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten dauerten an. Drei Menschen würden noch vermisst. Außerdem berichtete NNA über einen israelischen Angriff auf ein Hotel in dem Beiruter Vorort Hasmieh.

+++ 06:50 Israel startet umfassende Angriffswelle auf den Iran +++

Das israelische Militär beginnt nach eigenen Angaben am frühen Morgen eine umfassende Angriffswelle im gesamten Iran. Die Angriffe konzentrieren sich laut militärischen Erklärungen auf iranische Abschussanlagen, Verteidigungssysteme und andere Infrastruktur des Regimes.

+++ 06:40 Gasversorgung: Netzagenturchef Müller erwartet keine Versorgungsengpässe +++

Trotz der vergleichsweise leeren Gasspeicher und dem Ausfall von Flüssiggaslieferungen aus Katar und anderen Golfstaaten erwartet der Präsident der Bundesnetzagentur keine Probleme bei der Gasversorgung in Deutschland. Eine neue Gaskrise sei "überhaupt nicht abzusehen", sagt Klaus Müller im Podcast von Table.Briefings. Zwar seien die Gasspeicher mit rund 20 Prozent aktuell "eher niedrig befüllt". Deutschland beziehe aber kein Gas aus Katar, und durch die milde Witterung leerten sich die Speicher derzeit auch nicht weiter - im Gegenteil: "Seit vier Tagen speichern wir ein", sagt Müller. Allerdings führt der Konflikt zu deutlich höheren Preisen. Der Weltmarktpreis habe sich in den letzten 48 Stunden fast verdoppelt. "Das ist ein harter Schlag für alle Unternehmen, die am Spotmarkt Gas beschaffen müssen", sagt Müller. Die relevanten Akteure auf dem Gasmarkt hätten jedoch deutlich gemacht: "Für eine gewisse Zeit sind auch diese Preisspitzen auszuhalten." Privatkunden seien durch Verträge mit längerfristigen Festpreisen in der Regel zunächst geschützt, könnten die Auswirkungen aber später spüren.

+++ 06:30 Ministerin Prien fühlt "gewisse Erleichterung" und stellt Forderung +++

Familien- und Frauenministerin Karin Prien äußert sich vorsichtig positiv zu den Angriffen der USA und Israels auf den Iran. "Ich fühle eine gewisse Erleichterung, dass möglicherweise die letzten Tage dieses Regimes angebrochen sind", sagt Prien den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Das Mullahregime ist eines der schlimmsten Terrorregime der Welt, eines, das das Existenzrecht Israels infrage stellt und aktiv bekämpft." Es sei ein Regime, das nahezu jede Terrororganisation im Nahen Osten finanziert habe und eine große Mitverantwortung nicht nur für den 7. Oktober, sondern auch für das Leid Hunderttausender in der Region trage. Die CDU-Politikerin betont: "Die iranischen Frauen sind unfassbar mutig, ohne sie hätte es keinen der Aufstände der letzten Jahre gegeben", sagt Prien. "An einer künftigen Regierung im Iran müssen sie maßgeblich beteiligt sein. Es geht hier auch um ihr Recht auf Selbstbestimmung."

+++ 06:10 Festung Iran - was einen Bodeneinsatz fast unmöglich macht +++

Ob die USA planen, Soldaten in Form von Bodentruppen in den Iran zu schicken, ist unklar. Militärexperten sehen darin aber ein großes Risiko. Denn die natürlichen Gegebenheiten des Landes sind besonders und machen den Iran zu einer natürlichen Festung.

+++ 05:55 Ex-Wirtschaftsweise Malmendier: "Bei mehr als vier Wochen Krieg werden die US-Bürger nervös" +++

Die frühere Wirtschaftsweise Ulrike Malmendier warnt vor den Folgen eines langen Iran-Kriegs. "Viele haben Trump gewählt, weil sie die USA nicht im Krieg sehen wollen. Nun kommt es darauf an, wie lange der Krieg dauert: Bei mehr als vier Wochen werden die US-Bürger nervös", sagt die in den USA lebende Ökonomin der "Rheinischen Post". Ein langer Krieg hätte auch gravierende wirtschaftliche Folgen: "Die komplette Sperrung der Straße von Hormus auf Dauer wäre ein Problem für die USA ebenso wie die ohnehin nur plätschernde Weltwirtschaft, auch weil dann die Unsicherheit enorm steigt." Schon jetzt seien die US-Bürger verunsichert: "Bei den Älteren in den USA kommt gleich die Erinnerung hoch an die Ölkrise in den 1970er Jahren, als es lange Schlangen an den Tankstellen und Inflation gab." Dabei lebe man heute in einer anderen Welt, "die USA sind vom Mittleren Osten nicht mehr abhängig", so Malemendier. Auf die Frage, ob der Ölpreis Richtung 100 Dollar steigt, sagt die Ex-Wirtschaftsweise: "Die Terminmärkte deuten eher darauf hin, dass es keinen großen Anstieg mehr gibt - wenn der Krieg nicht zu lange dauert."

+++ 05:40 Justizministerin Hubig: "Verhandlungen sind immer besser als Bomben" +++

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig äußert Bedenken daran, dass der Angriff der USA und Israel auf den Iran vom Völkerrecht gedeckt ist. Dass das Recht zur Selbstverteidigung greife, sei von Völkerrechtlern bisher nicht dargelegt, sagt Hubig t-online. "Auf Dauer bringt uns nicht das Recht des Stärkeren weiter. Als Justizministerin ist für mich klar: Unser Ziel muss es sein und bleiben, der Stärke des Rechts zur Geltung zu verhelfen." Das Mullah-Regime habe über Jahrzehnte Terror, Unterdrückung und Unrecht über die Iranerinnen und Iraner gebracht, so Hubig weiter. Viele Iraner hofften auf ein Ende des Regimes und auf Freiheit. Hubig betont weiter die Bedeutung der Diplomatie: "Verhandlungen sind immer besser als Bomben." Am Ende litten im Krieg immer Unschuldige. Ein Flächenbrand in der gesamten Region müsse unbedingt verhindert werden.

+++ 05:25 BDI sieht Konjunktur in Deutschland durch Iran-Krieg nicht gefährdet +++

Die deutsche Industrie sieht wegen des Iran-Kriegs vorerst keine unmittelbare Gefahr für die konjunkturelle Erholung in Deutschland. Wolfgang Niedermark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), sagt, der Krieg habe bereits die Weltmarktpreise für Rohöl und Gas merklich erhöht. "Dies kann auch in Deutschland preiserhöhend wirken, wird die konjunkturelle Erholung in Deutschland und Europa jedoch voraussichtlich nicht gefährden." Der BDI erwarte bei der Öl- und Gasversorgung keine unmittelbaren Engpässe in Europa.

+++ 05:05 US-Admiral: Iran hat 500 ballistische Raketen abgefeuert +++

Der Iran hat nach Angaben des US-Militärs als Vergeltung für die israelisch-amerikanischen Angriffe mehr als 500 ballistische Raketen und mehr als 2000 Drohnen abgefeuert. Das sagt Admiral Brad Cooper, der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom) in einem auf X veröffentlichten Video. Er warf dem Iran vor, dabei wahllos Zivilisten anzugreifen. "Wir sehen, dass die Fähigkeit des Irans abnimmt, uns und unsere Partner zu treffen, während unsere Kampfkraft hingegen zunimmt", betont er. Israels Militär ging zu Beginn des Kriegs am Samstag davon aus, dass der Iran über rund 2500 ballistische Raketen verfüge. Neben den vom Iran abgefeuerten Raketen dürften bei Bombenangriffen der Israelis und des US-Militärs seither viele Raketen zerstört worden sein.

+++ 04:15 Staatsmedien: Katarische Behörden zerschlagen zwei iranische Spionagezellen +++

Die Behörden in Katar haben nach Angaben der katarischen staatlichen Nachrichtenagentur zwei mit den iranischen Revolutionsgarden in Verbindung stehende Spionagezellen zerschlagen. Zehn Verdächtige seien festgenommen worden, berichtet die Agentur am frühen Morgen. "Sieben von ihnen hatten den Auftrag, zu spionieren und Informationen über wichtige militärische Infrastrukturen des Landes zu sammeln, drei sollten Sabotageakte begehen", heißt es in dem Bericht weiter. Die Verdächtigen hätten während der Ermittlungen ihre Verbindungen zu den Revolutionsgarde zugegeben, berichtet die katarische Nachrichtenagentur. Sie seien angewiesen worden, "Spionage- und Sabotageakte" zu begehen.

+++ 03:18 Iranische Rakete trifft großen US-Stützpunkt in Katar +++

Eine aus dem Iran abgefeuerte ballistische Rakete hat den auch vom US-Militär genutzten Stützpunkt Al-Udeid in Katar getroffen. Dabei sei niemand verletzt worden, erklärt das Verteidigungsministerium in Doha auf der Plattform X. Die Behörde macht keine Angaben zum genauen Einschlagsort der Rakete oder möglichen Schäden. Eine zweite ballistische Rakete sei von der Luftabwehr abgefangen worden. Al-Udeid am Rande der katarischen Hauptstadt Doha ist der größte Stützpunkt des US-Militärs im Nahen Osten.

+++ 02:28 US-Botschaft in Saudi-Arabien von Drohne getroffen +++

Die US-Botschaft in Saudi-Arabien ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen von einer mutmaßlich iranischen Drohne getroffen worden. Dabei sei auch die CIA-Station in der Botschaft beschädigt worden, sagt ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Es gebe jedoch keine Hinweise darauf, dass die Geheimdiensteinrichtung das eigentliche Ziel gewesen sei. Nach Angaben des saudischen Verteidigungsministeriums trafen zwei Drohnen die Botschaft in der Hauptstadt Riad. Dies habe zu einem begrenzten Feuer und einigen Sachschäden geführt. Die US-Vertretung warnt Amerikaner davor, die Botschaft bis auf Weiteres aufzusuchen. Zudem warnt sie vor unmittelbar bevorstehenden Raketen- und Drohnenangriffen auf die Stadt Dhahran. Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund der israelischen Angriffe auf den Iran.

+++ 01:40 USA melden Zerstörung von 17 iranischen Schiffen +++

Das US-Militär zerstört nach eigenen Angaben 17 iranische Schiffe, darunter ein U-Boot. Zudem greift es fast 2000 Ziele im Iran an, erklärt das US-Zentralkommando. "Heute ist kein einziges iranisches Schiff im Arabischen Golf, in der Straße von Hormus oder im Golf von Oman unterwegs", sagt Zentralkommando-Chef Brad Cooper in einem auf X veröffentlichten Video.

+++ 00:45 Merz: Keine Anfrage nach Militärhilfe für Iran-Angriffe +++

Deutschland ist nach Angaben von Bundeskanzler Friedrich Merz bisher weder von den USA noch von Israel um eine militärische Unterstützung der Angriffe gegen den Iran gebeten worden. "Es gibt definitiv keine Wünsche weder der Amerikaner noch der Israelis zum jetzigen Zeitpunkt an uns", sagt Merz nach seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington. Er habe Trump in dem Gespräch im Weißen Haus auch die Verfassungslage in Deutschland erläutert, nach der Bundeswehreinsätze nur zur Landes- oder Bündnisverteidigung oder aber "in Systemen kollektiver Sicherheit" erlaubt seien. "Und das bedarf eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Und das steht hier im Augenblick überhaupt nicht zur Debatte."

+++ 00:07 Israelische Armee: Unterirdische iranische Atomanlage angegriffen +++

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine unterirdische Atomanlage im Iran angegriffen. Der israelische Militärgeheimdienst habe die Aktivitäten der Wissenschaftler weiter verfolgt und ihren neuen Standort lokalisiert, "sodass ein präziser Angriff auf die geheime unterirdische Anlage möglich war", erklärt die israelische Armee. Sie veröffentlicht eine Karte, auf der die Anlage am östlichen Stadtrand von Teheran zu sehen ist. An dem Standort habe "eine Gruppe von Atomwissenschaftlern heimlich an der Entwicklung einer Schlüsselkomponente für Atomwaffen" gearbeitet, heißt es weiter.

+++ 23:25 Bericht: Chameneis Sohn neuer Anführer des Mullah-Regimes +++

Nach dem Tod von Ali Chamenei hat der Expertenrat laut unbestätigten Berichten einen Nachfolger bestimmt. Das oppositionelle Exil-Medium "Iran International" meldet mit Verweis auf Insider, dass Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei "auf Druck der Revolutionsgarden" neuer Oberster Führer der Islamischen Republik geworden sei. Eine offizielle Bestätigung für die Wahl des 56-Jährigen aus Teheran steht allerdings aus.

+++ 23:03 Israel meldet neue massive iranische Angriffswellen - Explosionen auch in Jerusalem +++

Der Iran hat Israel binnen 30 Minuten erneut mit zwei massiven Angriffswellen überzogen. Wie die israelische Polizei erklärt, gingen am späten Abend Meldungen über herabfallende Trümmerteile von Geschossen im Raum Tel Aviv ein. Polizisten und Bombenentschärfungsexperten seien im Einsatz, um die betroffenen Gebiete zu sichern und abzusperren, teilt die Polizei mit. Nach Angaben von Rettungskräften wurde eine Frau von den Trümmerteilen leicht verletzt. Wenige Minuten später meldet die israelische Armee eine zweite Raketenwelle aus dem Iran. Im Großraum Tel Aviv und im Zentrum Israels heulen die Luftalarm-Sirenen. AFP-Reporter berichten von anschließenden Explosionen in Jerusalem.

+++ 22:44 Israelische Armee: Seit dem Wochenende 300 Raketenwerfer im Iran zerstört +++

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben seit Beginn der gemeinsamen US-israelischen Offensive gegen den Iran am Wochenende rund 300 Raketenwerfer in der Islamischen Republik außer Gefecht gesetzt. Seit Beginn des Einsatzes "Brüllender Löwe" habe die israelische Luftwaffe "etwa 300 iranische Raketenwerfer" zerstört, erklärt die Armee unter Verwendung des israelischen Namens für den Militäreinsatz. Dies sei "das Ergebnis von mehr als 1600 Einsätzen und einer systematischen, rund um die Uhr ausgeführten Suche nach Raketenwerfern und Raketenlagern, um die Angriffe auf Israel zu verringern".

+++ 22:13 Israels Armee: Hochrangiger Kommandeur der Al-Kuds-Brigaden getötet +++

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei einem Angriff auf Teheran einen für den Libanon zuständigen hochrangigen Kommandeur einer iranischen Eliteeinheit getötet. Am Dienstagmorgen habe die israelische Luftwaffe "den vorübergehenden Kommandeur des Libanon-Korps der iranischen Al-Kuds-Brigade, Daud Ali Sadeh, in Teheran angegriffen und eliminiert", heißt es in einer Erklärung der israelischen Armee. Sadeh war demnach "der ranghöchste iranische Kommandeur, der für den Libanon verantwortlich war". Die Al-Kuds-Brigaden unterstehen den Revolutionsgarden. Die Eliteeinheit ist für deren Auslandseinsätze zuständig.

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