Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 00:28 Ukraine meldet Erfolg auf der Krim: Zirkon-Abschussrampe zerstört +++

25.03.2026, 00:04 Uhr

Die ukrainischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Kiew in der vergangenen Nacht eine Startanlage für Zirkon-Hyperschallraketen auf der besetzten Krim zerstört. Auch zwei Zirkon-Marschflugkörper seien unschädlich gemacht worden, heißt es aus Kiew. Ein weiterer Raketenwerfer soll bei der Aktion des Militärgeheimdienstes beschädigt worden sein. Videos in den sozialen Netzwerken sollen den Schlag zeigen. Die seegestützten Zirkon-Raketen haben eine Reichweite von 900 Kilometern und können auch Atomsprengköpfe tragen. Wegen ihrer hohen Geschwindigkeit sind sie nur schwer abzuwehren.

+++ 23:43 Gespräche über Ukraine und Iran: Rubio nimmt an G7-Treffen nahe Paris teil +++

US-Außenminister Marco Rubio nimmt am Freitag an Beratungen mit seinen G-7-Amtskollegen zur Lage im Iran-Krieg teil. Bei dem Treffen in Cernay-la-Ville im Westen von Paris solle es auch um den Krieg in der Ukraine und die Lage im Nahen Osten insgesamt gehen, teilt das US-Außenministerium in Washington mit. Zu dem Treffen hat Frankreich eingeladen, das derzeit den Vorsitz der G-7-Staaten hat. Auch Bundesaußenminister Johann Wadephul wird erwartet. Für Rubio ist es die erste Auslandsreise seit dem Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar.

+++ 22:15 Geld für Kultur: EU und London erhöhen Hilfen +++

Die EU-Kommission und Großbritannien wollen zur Unterstützung der Kultur in der Ukraine mehr Geld bereitstellen. 250.000 Euro sagt der EU-Kommissar für Kultur, Glenn Micallef, seitens der Kommission zu. Großbritannien wolle seinen Beitrag zum Schutz des ukrainischen Kulturerbes im Vergleich zu den zuletzt zugesagten 200.000 Pfund (rund 230.000 Euro) mehr als verdoppeln, teilt der britische Kulturminister Ian Murray nach einem gemeinsamen Treffen in Brüssel mit. Mit mehr als 50 Millionen Euro hätten die Kommission und die Mehrheit der Mitgliedsstaaten den Kultursektor seit Kriegsbeginn bereits unterstützt, so der Kommissar.

+++ 21:29 Nach Drohnengeschwadern: Selenskyj fordert mehr Druck auf Moskau +++

Nach massiven russischen Angriffen mit mehreren Toten und Dutzenden Verletzten fordert der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mehr Druck auf Moskau. Das Ausmaß dieses Angriffs zeige, dass Russland nicht die Absicht habe, diesen Krieg zu beenden, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Er spricht von Toten und mehr als 40 Verletzten. Nach schweren Angriffen in der Nacht mit Raketen und Drohnen habe es auch tagsüber mehrere Wellen von Drohnenattacken gegeben. Russland nehme weiterhin vor allem die Energieversorgung der Ukraine ins Visier, erklärt Selenskyj. Die russische Armee habe mehr als 550 Drohnen eingesetzt. Ein Großteil sei abgefangen worden, aber es habe auch Einschläge in neun Regionen gegeben.

+++ 20:49 Libyen: Abschleppen russischen Gastankers vorbereitet +++

Spezialisierte Teams haben das führerlos im Mittelmeer treibende russische Gastankschiff "Arctic Metagaz" erreicht und gesichert. Das teilt das libysche Verteidigungsministerium mit. Es sei ein Seil festgemacht worden, um das Abschleppen des rund 280 Meter langen Schiffs vorzubereiten und ein weiteres Abdriften zu verhindern. Am Wochenende hatte der libysche Staatskonzern National Oil Corporation mitgeteilt, dafür eine Spezialfirma beauftragt zu haben. Die "Arctic Mategaz" war Anfang März vor der Küste Libyens nach Explosionen in Brand geraten. Russland wirft der Ukraine vor, das Schiff mit Wasserdrohnen angegriffen zu haben. Kiew hat den Vorfall offiziell nicht kommentiert.

+++ 20:07 Bericht: USA drängen Kiew zum Abzug aus dem Donbass +++

Die USA üben gemeinsam mit Russland Druck auf die Ukraine aus, ihre Truppen aus der Region Donezk abzuziehen. Das berichtet die "Ukrainska" Pravda unter Berufung auf das Umfeld des ukrainischen Präsidenten. Laut der nicht namentlich genannten Quelle könnten die USA bei einer Weigerung Kiews die Verhandlungen abbrechen und sich auf die Militäroperation im Iran konzentrieren.

Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.