Politik

Polizei stellt Ermittlungen ein Angriff auf Magnitz lässt sich nicht aufklären

122452372.jpg

Verbrachte nach dem Angriff zwei Tage im Krankenhaus: Der AfD-Abgeordnete Frank Magnitz.

(Foto: picture alliance/dpa)

Anfang Januar wird der AfD-Politiker Magnitz in Bremen hinterrücks attackiert. Die unbekannten Täter werden zwar der linken Szene zugeschrieben, lassen sich jedoch nicht identifizieren. Die Staatsanwaltschaft stellt die Ermittlungen nun ein.

Die Staatsanwaltschaft Bremen hat die Ermittlungen zu einem Angriff auf den AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz eingestellt. "Ein Tatverdächtiger ist nicht ermittelt worden", sagte Behördensprecher Frank Passade. Der Bremer Landeschef der Partei war am 7. Januar hinterrücks von Unbekannten attackiert worden.

Zwar seien etwa 200 Hinweise eingegangen, aber die Tat habe sich nicht aufklären lassen, sagte Passade. Die Ermittler hatten nach der Tat ein Video veröffentlicht. Zu sehen ist, wie drei Männer Magnitz verfolgen. Einer rennt den Politiker von hinten um und trifft ihn offenbar mit dem Ellenbogen am Kopf. Magnitz stürzt zu Boden und schlägt mit dem Kopf auf. Der AfD-Politiker wurde bei der Attacke verletzt und verbrachte zwei Tage im Krankenhaus.

Das Bundeskriminalamt (BKA) schrieb in einer Publikation von Ende Juli den Überfall der linken Szene zu, die Straftaten gegen den politischen Gegner begehe. In der Publikation ging es um die Veränderung der Kriminalitätslage in Deutschland durch Zuwanderung. Der Fall Magnitz sei dort nur als Fallbeispiel erwähnt worden, sagte eine BKA-Sprecherin.

Die zuständigen Behörden hätten den Überfall als politisch links motivierte Straftat gemeldet. Wie bei allen Ermittlungen gegen Unbekannt sei aber in alle Richtungen ermittelt worden. Auch die Bremer Polizei betonte auf Twitter, dass die erste Bewertung nicht Grundlage der Ermittlungen sei, sondern alle möglichen Ansätze verfolgt worden seien.

Quelle: n-tv.de, lri/dpa

Mehr zum Thema