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Gruppe soll Attentate geplant haben Belgiens Justiz nimmt Terrorverdächtige fest

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Die Gefahr eines Anschlags ist weiterhin hochaktuell.

(Foto: dpa)

Zwei Monate nach den Terroranschlägen auf dem Hauptstadt-Flughafen Zaventem in Brüssel gibt es offenbar einen neuen Terrorverdacht. Die belgische Polizei nimmt in diesem Zusammenhang vier Personen fest. Es gibt wohl Verbindungen zum IS.

Die belgische Justiz hat vier Menschen unter dem Verdacht festgenommen, neue Anschläge in Belgien geplant zu haben. Drei von ihnen wurden unter Auflagen wieder freigelassen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. "Wir haben Spuren von Plänen für einen Angriff in Belgien gefunden", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Eric Van der Sypt.

Die Verdächtigen wurden in Flandern gefasst und seien "der Teilnahme an den Aktivitäten einer Terrorgruppe" beschuldigt worden. Zudem würden sie verdächtigt, Kämpfer für Syrien und Libyen rekrutiert zu haben. Mehrere der Festgenommenen hätten sich selber der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) anschließen wollen. Wann die Gruppe festgenommen wurde, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Es gebe bisher keine Verbindung zu den Terroranschlägen vom 22. März auf den Brüsseler Flughafen und einen U-Bahnhof der belgischen Hauptstadt, bei denen 32 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt worden waren, erklärte die Staatsanwaltschaft. Damals hatten sich im Hauptstadt-Flughafen Zaventem hatten sich zwei Selbstmordattentäter in der Abflughalle in die Luft gesprengt.

Quelle: n-tv.de, ppo/AFP

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