Politik

Nach Hautkrebserkrankung Bouffier nimmt seine Arbeit wieder auf

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Die Zahl der öffentlichen Auftritte Bouffiers nahm in den vergangenen Wochen ab.

(Foto: picture alliance/dpa)

Vor wenigen Wochen gibt Volker Bouffier bekannt, an Hautkrebs erkrankt zu sein. Sein Amt als hessischer Ministerpräsident will er dennoch weiterführen. Nach der Reha sitzt der Regierungschef nun wieder in der Wiesbadener Staatskanzlei.

Hessens CDU-Ministerpräsident Volker Bouffier hat die Reha nach seiner Krebsbehandlung beendet und nimmt in der Wiesbadener Staatskanzlei seine Arbeit wieder auf. "Ich habe mich gut erholt und schaue jetzt mit Zuversicht auch in die nächste Zukunft", sagte der Regierungschef in einer Videobotschaft auf Twitter. Der 67-Jährige bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung und die vielen Genesungswünsche. "Das hat mir sehr, sehr geholfen."

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Hessens CDU-Finanzminister Thomas Schäfer hatte am Morgen bei der Grundsteinlegung für das dritte Passagier-Terminal am Frankfurter Flughafen bereits gesagt, dass der Ministerpräsident wieder stärker in die Regierungsarbeit einsteige. Er wolle sich in "homöopathischen Dosen wieder ans Arbeiten gewöhnen".

Die Staatskanzlei hatte Ende Februar die Öffentlichkeit darüber informiert, dass sich Bouffier nach einer Hautkrebsdiagnose ambulant behandeln lässt. Wegen eines unklaren Befundes an der Nase habe er sich einem Eingriff unterzogen. Danach wurde der Regierungschef mit einer Strahlentherapie behandelt. Seine Amtsgeschäfte führte Bouffier trotzdem fort. Die Zahl seiner öffentlichen Termine nahm jedoch ab.

Quelle: n-tv.de, lri/dpa

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