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"IT-Sicherheitsanforderungen" Bundeswehr bekommt Handys ohne Internet

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Fotos machen können sie, einen Internetzugang haben sie nicht: die neuen Smartphones der Bundeswehrsoldaten.

(Foto: picture alliance / Philip Dethle)

Die gute alte SMS hat bei einem Arbeitgeber eine Renaissance, von dem man es gar nicht erwartet hätte: der Bundeswehr. Rund 16.000 neue Smartphones stehen den Soldaten dienstlich zur Verfügung. Doch sie kommen damit nicht ins Internet. Das soll so.

Viele Bundeswehrsoldaten haben in den vergangenen Monaten neue Dienst-Smartphones bekommen - kommen damit aber nicht ins Internet. Die Samsung-Geräte wurden extra so eingerichtet, wie der "Spiegel" berichtete. Eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums sagte dem Magazin, es gehe dabei um die "jüngst deutlich gestiegenen IT-Sicherheitsanforderungen".

Ohne wirksamen Schutz bestehe bei den neuen Smartphones die Gefahr, dass über ungeprüfte heruntergeladene Apps und sonstige Datentransfers auf die interne Kommunikation zugegriffen werden könne, führt die Sprecherin aus. Das Problem werde bald gelöst. Noch im Laufe des Jahres sollen geprüfte Apps zur Verfügung gestellt werden, etwa "Internetzugang für dienstliche Recherchen oder auch eine Wetter-App".

Laut "Spiegel" handelt es sich bei den neuen Geräten um das Samsung-Modell Galaxy S8. Rund 16.000 Exemplare seien in den vergangenen Monaten ausgegeben worden. In vielen Einheiten würden allerdings statt der neuen Geräte private Smartphones benutzt - ohne Internetsperre.

Quelle: n-tv.de, psa/AFP

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