Politik

Letzter Flieger aus Kabul landet Bundeswehr bringt Soldaten sicher zurück

Mehr als 5300 Menschen fliegt die Bundeswehr in den vergangenen Tagen aus der afghanischen Hauptstadt Kabul aus. Doch die Rettungsaktion ist nun beendet. Der letzte Transportflieger A400M mit Einsatzkräften der Bundeswehr landet in Frankfurt.

Alle Einsatzkräfte der Bundeswehr sind nach dem Evakuierungseinsatz am Flughafen Kabul nun wieder in Deutschland eingetroffen. Wie das Verteidigungsministerium, sollen die etwa 600 Soldatinnen und Soldaten, die am Einsatz beteiligt waren, am heutigen Freitag um 16 Uhr am Militärflugplatz in Wunstorf empfangen werden. Bei der Ankunft werden Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, Generalinspekteur Eberhard Zorn, die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl, sowie weitere Politikerinnen und Politiker erwartet.

Kurz vor ein Uhr morgens war das letzte Transportflugzeug vom Typ A400M wieder sicher am Frankfurter Flughafen gelandet. Wie das Verteidigungsministerium über Twitter erklärte, sei eine Verlängerung der Luftbrücke aufgrund der Sicherheitslage in Kabul nicht möglich gewesen. "Wir werden uns aber weiter um die verbliebenen zu Schützenden kümmern", so das Ministerium.

An der Rettungsoperation in Kabul seien Fallschirmjäger, Soldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK), Feldjäger, Krisenunterstützungsteams, Sanitäter, Militärpolizei, Angehörige der Luftwaffe und weitere Spezialistinnen und Spezialisten der Bundeswehr in Deutschland, in Taschkent und am Flughafen in Kabul im Einsatz gewesen.

Deutschland beteiligte sich seit dem 16. August neben weiteren Nationen daran, deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, afghanische Ortskräfte und deren Familien, sowie weitere Schutzbedürftige in Sicherheit zu bringen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums hat die Bundeswehr mehr als 5300 Menschen aus mindestens 45 Staaten mithilfe von 37 Flügen aus Kabul ausgeflogen.

Quelle: ntv.de, kst/rts

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