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Nur 18 können "Tiger" fliegen Bundeswehr fehlen Hubschrauber-Piloten

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Bei der Bundeswehr gibt es lediglich 18 Piloten, die den Kampfhubschrauber "Tiger" fliegen können.

(Foto: picture alliance / dpa)

Soldaten, die den Kampfhubschrauber "Tiger" fliegen können, sind bei der Bundeswehr Mangelware. Das Problem ist nicht etwa mangelndes Interesse des Nachwuchses. Vielmehr spielt der Afghanistan-Einsatz der Truppe die Hauptrolle.

Der Bundeswehr fehlen nach einem Medienbericht Piloten, die den Kampfhubschrauber "Tiger" bei Auslandseinsätzen fliegen können. Derzeit verfügten nur 18 Piloten über die Voraussetzungen hierfür, schreibt das Magazin "Spiegel" unter Berufung auf einen internen Bericht des Kommandos Heer. Das reiche gerade aus, um den Kampfhubschrauber ein Jahr lang beim Einsatz in Mali fliegen zu können.

Der "Expertiseverlust" werde zunehmend zu einem "flugsicherheitsrelevanten Thema". Die kleine Gruppe der 18 Piloten werde für alle Übungs- und Schießvorhaben sowie Einsätze und einsatzgleiche Verpflichtungen herangezogen. In dem Bericht wird jedoch gewarnt, dass sie der hohen zeitlichen Belastung nicht mehr standhalten werden.

Der Pilotenmangel ist offenbar eine Spätfolge des Einsatzes in Afghanistan. 2012 habe die Bundeswehr vier der neuen Tiger-Hubschrauber an den Hindukusch verlegen müssen, obwohl das Pilotentraining gerade erst angelaufen sei.

2013 und 2014 habe so gut wie keine Ausbildung stattgefunden, weil alle Fluglehrer in den Einsatz mussten. Bis heute seien von den 123 Pilotenstellen für diesen Hubschrauber nur 62 besetzt. Davon erfüllten nur 18 Piloten die Vorgaben für Einsätze.

Quelle: n-tv.de, kpi/dpa

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