Politik

Solidarität für Ukraine Bush und Clinton Seite an Seite gegen Trump

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Die ehemaligen US-Präsidenten legten Blumen vor einer ukrainischen Kirche nieder.

Trump nannte Putin "smart" und "ausgebufft". Parteifreund George W. Bush setzt nun ein Zeichen dagegen. Gemeinsam mit Bill Clinton besucht er eine ukrainische Kirche in Chicago. Mit weiteren Symbolen bekunden die Ex-US-Präsidenten ihre Solidarität mit der Ukraine.

Mit dem gemeinsamen Besuch einer ukrainischen Kirche in Chicago haben die beiden ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und George W. Bush ihrer Solidarität mit der Ukraine Ausdruck verliehen. Beide trugen Schleifen in den ukrainischen Nationalfarben Blau und Gelb und legten Sträuße aus Sonnenblumen vor der Katholischen Kirche Sankt Wolodymyr und Olha nieder, bevor sie einen Moment innehielten.

Die Initiative solle ihre "Solidarität mit den Menschen in der Ukraine" zeigen, nachdem das Land im vergangenen Monat von Russland angegriffen worden sei, hieß es in einem auf Clintons Twitter-Account veröffentlichten Video. "Amerika ist vereint mit dem ukrainischen Volk in seinem Kampf für Freiheit und gegen Unterdrückung", hieß es weiter.

Der 42. und der 43. US-Präsident setzen sich damit deutlich von Donald Trump ab, dem 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Dieser hatte das Vorgehen des russischen Präsidenten Wladimir Putin kurz vor Beginn des Angriffskriegs gelobt. Putins Ankündigung, die Separatistengebiete in der Ostukraine anzuerkennen und Soldaten in die Region zu entsenden, bezeichnete Trump als "genial". Der russische Präsident sei "smart" und "ausgebufft", sagte Trump in einem Radiointerview.

Ein anderes Mal hatte Trump Russlands Angriff auf die Ukraine mit der Situation an der US-Grenze verglichen. "Die Biden-Regierung hat Monate damit verbracht, sich darüber Gedanken zu machen, wie man eine Invasion eines fremden Landes, das Tausende Meilen entfernt ist, stoppen kann", sagte Trump bei der konservativen Konferenz CPAC. "Ich glaube, die Amerikaner verdienen einen Präsidenten, der auch die Invasion in unser Land stoppen wird."

Quelle: ntv.de, chl/AFP

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