Politik

Peking lässt die Muskeln spielen China zeigt neue Kampfjets und Drohnen

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J-16D Kampfjet soll elektronische Signale stören können.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Um seinen Machtanspruch im Südchinesischen Meer zu unterstreichen, investiert Peking in die Aufrüstung der Streitkräfte. Bei einer Veranstaltung im Süden Chinas stellt die Volksrepublik die neuesten Entwicklungen vor. Darunter Kampfjets, Drohnen und Hubschrauber.

China hat bei einer Flugschau seine neuesten Kampfflugzeuge und Drohnen gezeigt. Bei der Messe auf einem Flugfeld in Zhuhai im Süden des Landes konnten die Besucher die Kunstflugstaffel der chinesischen Luftwaffe bei ihren Manövern beobachten. Unten auf dem Rollfeld waren Prototypen von Drohnen, Hubschraubern und Kampfjets zu sehen, mit denen China sowohl die eigenen Streitkräfte aufrüstet, als auch Streitkräfte anderer Länder beliefert.

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Die WZ-7 Drohne soll bei der Grenzüberwachung helfen.

(Foto: imago images/Kyodo News)

So konnten die Besucher beispielsweise den neuen Prototypen einer Drohne mit der Kennung CH-6 bestaunen, die sowohl für Luftangriffe als auch für Aufklärungsmissionen geeignet ist. Laut Hersteller kann die Drohne mit einer Spannweite von mehr als 20 Metern auf bis zu 15.000 Meter Höhe steigen und länger fliegen als ihre Vorgängermodelle.

Weitere Neuheiten waren die WZ-7 Drohne, die bei der Überwachung von Landgrenzen und Seegebieten helfen soll, sowie der J-16D Kampfjet, der elektronische Signale stören kann. Beide werden chinesischen Staatsmedien zufolge bereits vom Militär eingesetzt.

China rüstet seine Streitkräfte stark auf, um laut Analysten seine Ansprüche auf Taiwan und das Südchinesische Meer zu untermauern. Außerdem will das Land seine Rüstungskonzerne bei potenziellen Käufern als Alternativen zu westlichen Waffenherstellern etablieren, die häufig Exportbeschränkungen unterliegen. Noch hat das Land einen Rückstand auf die rivalisierenden USA, sowohl was Technologie als auch Rüstungsausgaben angeht. Experten zufolge holt China jedoch auf.

Die Flugschau in Zhuhai findet normalerweise im Zweijahresrhythmus statt. Wegen der Corona-Pandemie wurde sie um ein Jahr verschoben und zieht wegen der Einreisebeschränkungen vor allem einheimisches Publikum an.

Quelle: ntv.de, jpe/AFP

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