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Fachhochschulen erobern Spitze Deutsche Unis punkten im globalen Ranking

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Deutsche Universitäten und Fachhochschulen haben in puncto Qualität einiges zu bieten.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Förderung deutscher Universitäten und Fachhochschulen zahlt sich offenbar aus. Beim internationalen Hochschulranking schneiden die Unis in puncto Qualität gut ab. Die Nummer eins in der weltweiten Wissenschaftslandschaft bleiben jedoch weiterhin die USA.

Deutsche Fachhochschulen sind beim Wissenstransfer - also bei der Zusammenarbeit und dem Austausch mit Wirtschaft und Industrie - im weltweiten Vergleich Spitze. Das ist eines der für die hiesige Hochschullandschaft erfreulichsten Ergebnisse des internationalen Hochschulrankings "U-Multirank", an dem sich von deutscher Seite das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) beteiligt.

Die multidimensionale Rangliste verzeichnet die Fachhochschulen Reutlingen, Nürnberg und München auf den drei ersten Plätzen in puncto Wissenstransfer. Immerhin zu den weltweit besten 25 Hochschulen bei internationaler Orientierung und studentischer Mobilität zählen vier deutsche Privatinstitute: die WHU Otto Beisheim School of Management (Vallendar bei Koblenz), die Munich Business School (München), die EBS Universität für Wirtschaft und Recht (Wiesbaden) und die BiTS Business and Information Technology School (Iserlohn/Westfalen).

Die dritte Ausgabe von "U-Multirank" zeigt die sehr unterschiedlichen Stärken und Schwächen der Unis im globalen Maßstab. Mehr als 1300 Hochschulen aus über 90 Ländern wurden nach zehn Indikatoren untersucht und bewertet - von der Betreuungsrelation für Studium und Lehre bis zum Anteil besonders häufig zitierter Publikationen. In der Forschung dominieren demnach weiterhin US-Hochschulen wie Harvard, Stanford oder Princeton.

Unter den 25 Hochschulen mit den meisten Forschungspublikationen sind zwölf aus den USA, fünf aus Asien, zwei kanadische sowie eine aus Brasilien - sowie fünf europäische, jedoch keine deutsche. "Die Rolle von Hochschulen als globale "Exzellenz-Zentren" manifestiert sich in vielen Dimensionen, nicht nur bezüglich Forschung, sondern auch bezogen auf Studium und Lehre, Wissenstransfer, Internationalisierung und regionalem Engagement", lautet das Fazit des der Bertelsmann Stiftung angegliederten CHE.

Quelle: n-tv.de, cri/dpa

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