Politik

Ziemiak im "ntv Frühstart" "Die Mehrheit will keine Links-Republik"

Ein Wimpernschlag-Finale werde es werden, sagt CSU-Chef Söder zum Ausgang der Bundestagswahl. CDU-Generalsekretär Ziemiak sieht es ähnlich. Aber er sei optimistisch, denn es gebe einen Stimmungsumschwung.

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak erwartet ein knappes Finale bei der Bundestagswahl. Er sei aber davon überzeugt, dass die Union vorne liegen werde. Er sehe einen Stimmungsumschwung. "Das hat sehr viel mit den Triellen zu tun, das hat auch mit dem Auftritt von Armin Laschet beim CSU-Parteitag zu tun", sagte Ziemiak im "Frühstart" von ntv.

Die Menschen würden noch einmal genau hinschauen. "Die Mehrheit will nicht in einer Links-Republik leben, sondern will, dass wir Arbeitsplätze sichern, dass wir gut in die Zukunft gehen und dafür steht die Union."

Spekulationen über eine mögliche Regierungsbildung nach einer möglichen Wahlniederlage lehnte Ziemiak als "völlig theoretische Debatte" ab. "Wir haben gesehen, dass bei der Wahl in Niedersachsen, in den Umfragen Ende August, wir weit abgeschlagen hinter der SPD lagen, aber die Menschen haben anders entschieden." Man habe diese Kommunalwahl in Niedersachsen gewonnen. Und das sei das Ziel. "Wir wollen nicht Umfragen gewinnen, sondern Wahlen."

"SPD will Menschen zur Kasse bitten"

Im letzten Triell sei Laschet der einzige gewesen, der über die Menschen gesprochen hat, die jeden Tag aufstehen, die Kinder fertig machen, arbeiten gehen, Steuern und Abgaben zahlen. "Die will er entlasten", sagte Ziemiak.

Die SPD habe den genau gegenteiligen Plan. "Sie wollen die Menschen zur Kasse bitten, die arbeiten gehen, und wollen beispielsweise dafür im Gegenzug Hartz IV bedingungslos machen." Man solle sich nicht einmal mehr bemühen müssen, Arbeit zu finden. Ziemiak weiter: "Das ist ungerecht, gerade gegenüber denjenigen, die Steuern und Abgaben zahlen."

Quelle: ntv.de, ako

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