Politik

RTL/n-tv Trendbarometer Die Union erholt sich von Umfragedelle

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Kanzlerin Merkel legt in Sachen Beliebtheit etwas zu.

imago/Bildgehege

Der diplomatische Streit mit Russland überlagert ein Stück weit innenpolitische Debatten. Viele Deutsche fürchten um die Wirtschaftskraft Deutschlands. Die Union scheint davon zu profitieren.

CDU und CSU legen in Umfragen wieder zu. Die Schwesterparteien kommen im RTL/n-tv Trendbarometer auf 33 Prozent. Liegt es daran, dass die diplomatische Krise mit Russland die Innenpolitik ein Stück weit überlagert? In der Vorwoche rutschte die Union nach heftigen innerparteilichen Auseinandersetzungen um die Rolle des Islams in Deutschland noch auf 31 Prozent ab.

Die SPD verliert aktuell einen Prozentpunkt und liegt jetzt bei 18 Prozent. Leichte Verluste müssen auch AfD und Linke verkraften. Sie verlieren ebenfalls je einen Prozentpunkt und kommen jetzt auf 13 und 10 Prozent. Die Grünen halten mit 12 Prozent und die Freien Demokraten mit 9 Prozent ihre Ergebnisse der Vorwoche.

Der Aufschwung der Union macht sich auch ein wenig bei der Kanzlerpräferenz der Deutschen bemerkbar. 51 Prozent der Befragten würden für Amtsinhaberin Angela Merkel stimmen, plus 1. Ihre potenziellen Herausforderer der SPD, Olaf Scholz und Andrea Nahles, stagnieren bei 21 und 13 Prozent.

Die Deutschen blicken unterdessen pessimistischer auf die Zukunft, zumindest, wenn es um die wirtschaftliche Entwicklung geht. 34 Prozent der Befragten rechnen mit einer Verschlechterung der Verhältnisse. In der Vorwoche waren es nur 31 Prozent. Auch hier lässt sich ein Zusammenhang zur komplizierten diplomatischen Lage in der Welt nicht ausschließen. Nicht nur das ohnehin schlechte Verhältnis zu Russland litt in der vergangenen Woche. Auch die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle entfalten ihre Wirkung.

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Quelle: n-tv.de, ieh

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