"Erheblicher Schaden"Ehemann von Nancy Pelosi begeht Fahrerflucht

Der Ehemann von Nancy Pelosi ist zum wiederholten Mal in einen Verkehrsunfall verwickelt. Er kollidiert mit einem geparkten Auto und fährt anschließend einfach weiter. Doch die Polizei findet ihn bereits kurz nach der Kollision.
Gegen den Ehemann der Top-Demokratin Nancy Pelosi, Paul Pelosi, wird in Kalifornien wegen Fahrerflucht ermittelt. In Yountville sei am Freitag ein Fahrzeug beschädigt worden und ein Zeuge habe gesehen, dass "der Fahrer, nachdem er gegen das geparkte Auto geprallt war, kurz anhielt und dann davonfuhr", teilte das Sheriff-Büro in Napa County mit.
"Der Zeuge gab den Beamten die Fahrtrichtung an, in die das verdächtige Fahrzeug zuletzt gesehen wurde", hieß es von der Polizei. "Kurze Zeit später beobachteten die Beamten ein Fahrzeug, das hinter einem braunen Cabrio geparkt war, das die Fahrbahn teilweise blockierte."
In dem Fahrzeug fanden die Beamten den 86-jährigen Paul Pelosi vor. An seinem Auto konnten sie zudem ebenfalls einen "erheblichen Schaden" feststellen, der zu den Spuren an dem geparkten Fahrzeug passte, berichtet das Sheriff-Büro weiter.
"Pelosi gab zu, etwas angefahren zu haben, sagte jedoch, er wisse nicht, was es gewesen sei, und sei deshalb weitergefahren", hieß es. "Er fuhr weiter, bis sein Auto eine Panne hatte und er nicht mehr weiterfahren konnte." Alkohol war bei dem Vorfall offenbar nicht im Spiel. Ein entsprechender Test fiel negativ aus.
Ein Sprecher der Pelosis bestätigte die Fahrerflucht. "Herr Paul Pelosi hat sich persönlich beim Besitzer des Fahrzeugs entschuldigt und ihm versichert, dass er für den Schaden an seinem Fahrzeug aufkommen werde", sagte dieser dem US-Sender NBC.
In der Vergangenheit hatte es bereits einen weiteren Verkehrsunfall gegeben, in welchem der Mann der früheren Sprecherin des US-Repräsentantenhauses verwickelt war. 2022 erklärte er sich für schuldig, unter dem Einfluss von Alkohol einen Unfall verursacht zu haben. Damals wurde er zu einer Haftstrafe von fünf Tagen und zur Zahlung von mehreren Tausend Euro verurteilt.