Politik
Alexander Gauland: "Herbst und Winter sind nicht so meine Jahreszeiten."
Alexander Gauland: "Herbst und Winter sind nicht so meine Jahreszeiten."(Foto: imago/photothek)
Donnerstag, 05. Oktober 2017

Sechs Wochen in Bonner Klinik: Gauland spricht über Depressionen

AfD-Vize Gauland hatte nach seinem zweiten Staatsexamen psychische Probleme. Wie er einer Zeitung sagt, musste er deswegen sogar in einer Klinik behandelt werden. "Aber das ist überwunden", erklärt er nun.

Der AfD-Vize Alexander Gauland litt früher an einer Depression. Dies sagte er der "Bild"-Zeitung. "Ich hatte mit Mitte 20 nach meinem zweiten Staatsexamen schwere Depressionen, lag sechs Wochen in einer Bonner Klinik. Aber das ist überwunden."

Nach Angaben der Zeitung berichten Gauland-Vertraute von starken Stimmungsschwankungen und Niedergeschlagenheit. "Wenn das Wetter mies ist, kommt er schlecht raus, geht nicht gern zur Arbeit." Gauland selbst zitiert das Blatt: "Herbst und Winter sind nicht so meine Jahreszeiten. Aber das hat nichts mit Depressionen zu tun."

Die "Süddeutsche Zeitung" hatte in einem Porträt des ehemaligen langjährigen CDU-Politikers geschrieben, dass Gauland offen über seine Schwermut rede. Diese falle ihn seit Jahrzehnten immer wieder an, "manchmal in heftigen Schüben".

Der "Bild"-Zeitung zufolge ist der 76-Jährige gesundheitlich angeschlagen. Da er vor zehn Jahren einen Herzinfarkt hatte, müsse er nun blutdrucksenkende Medikamente nehmen. "Die brauche ich morgens und abends, und es ist mir schon zweimal passiert, dass ich auf Termin war und sie nicht dabei hatte. Da habe ich mir immer welche aus der Apotheke besorgen müssen. Seitdem trage ich sie bei mir."

Quelle: n-tv.de

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