Politik

Klimagipfel kommt nach Madrid Greta muss nochmal den Atlantik überqueren

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"Ich bin um die halbe Welt gereist - in die falsche Richtung", schreibt Greta. Für ihre Atlantik-Rückreise zum Klimagipfel in Madrid bittet sie um Hilfe. Geht diesmal der Flieger?

(Foto: AP)

Der Weltklimagipfel kann im Dezember in Madrid stattfinden, nachdem Chile wegen der Massenproteste passen musste. Klima-Ikone Greta stellt der Umzug vor logistische Probleme. Sie muss nun erneut über den Atlantik jetten. Nur wie?

Spanien statt Chile, Madrid statt Santiago: Nach der überraschenden Absage aus Chile stimmen die Vereinten Nationen einer Verlegung der UN-Klimakonferenz nach Madrid zu. Klimaaktivistin Greta Thunberg sucht deshalb nun erneut nach einem Weg, den Atlantik zu überqueren. "Es stellt sich heraus, dass ich um die halbe Welt gereist bin, in die falsche Richtung", schrieb die 16-jährige Schwedin auf Twitter.

Jetzt, da die Klimakonferenz offiziell umgezogen sei, werde sie Hilfe brauchen. "Ich muss jetzt eine Möglichkeit finden, den Atlantik im November zu überqueren", schrieb sie. "Wenn irgendjemand mir helfen könnte, ein Verkehrsmittel zu finden, wäre ich so dankbar."

Thunberg war auf einem Segelschiff über den Atlantik mitgefahren, weil sie als Zeichen für mehr Klimaschutz nicht fliegen wollte. Sie sprach in New York vor den Vereinten Nationen, aber auch die geplante Klimakonferenz in Santiago de Chile war ein Grund für die mühsame Reise. Nachdem Chile diese wegen der heftigen sozialen Proteste im Land abgesagt hatte, hatte Spaniens Regierung zum Ersatz Madrid angeboten. Die Vereinten Nationen nahmen das Angebot an. Das Treffen findet nun wie geplant vom 2. bis 13. Dezember statt.

Beim Weltklimagipfel sollen ehrgeizigere Zusagen der Weltgemeinschaft bei der Einsparung von Treibhausgasen bestimmt werden. Die bisherigen Zusagen der Staaten reichen nicht aus, um die Erderwärmung bis Ende des Jahrhunderts deutlich unter zwei Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu halten. Darauf hatte sich die Weltgemeinschaft 2015 im Weltklimavertrag von Paris verständigt.

Quelle: ntv.de, mau/dpa/rts

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