Politik

Attacke im Namen des IS Hacker legen US-Regierungswebsiten lahm

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Auch die Internetseite von John Kasich, dem Gouverneur von Ohio, war betroffen.

(Foto: AP)

Auf der Website von Ohios Gouverneur John Kasich geht am Wochenende nach einem Hackerangriff nichts mehr. Die Cyber-Angreifer handeln vorgeblich im Namen des Islamischen Staates und hinterlassen US-Präsident Trump eine Warnung.

Nach einem Hackerangriff im Namen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) waren die Webseiten der Behörden der US-Bundesstaaten Ohio und Maryland vorübergehend stillgelegt.

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Auf den betroffenen Webseiten darunter die Internetseite von Ohios Gouverneur John Kasich, wurden am Sonntag Solidaritätserklärungen für den IS und eine Drohung an US-Präsident Donald Trump angezeigt.

Dabei war in goldener Schrift auf schwarzem Hintergrund zu lesen: "Trump, du wirst zur Rechenschaft gezogen, du und dein ganzes Volk, für jeden Tropfen Blut, der in muslimischen Ländern fließt". Neben der Botschaft "Ich liebe den Islamischen Staat" war zudem ein weißes Symbol mit arabischer Schrift zu sehen. Auf der Webseite von Gouverneur Kasich wurde zudem ein islamischer Gebetsruf abgespielt.

Einige der betroffenen Webseiten in Ohio und die Internetseite von Howard County in Maryland unweit der US-Hauptstadt Washington sind am Morgen weiterhin nicht zu erreichen gewesen. Kasichs Internetseite governor.ohio.gov ist nach einer vorübergehenden Sperrung wieder am Netz.

Seit Jahren kommt es immer wieder zu islamistischen Hackerattacken auf Internetseiten westlicher Einrichtungen. Im April 2015 hatten Hacker im Namen der IS-Miliz den französischen Auslandssender TV 5 Monde lahmgelegt. Die Ermittlungen richteten sich später gegen eine Gruppe russischer Hacker.

Quelle: n-tv.de, jgu/AFP