Politik

Folgen der Corona-Krise Italien sieht Haushaltsdefizit von 10,4 Prozent

Italien ist in Europa das von der Coronavirus-Pandemie am heftigsten betroffene Land. Gesellschaft und Wirtschaft leiden gleichermaßen unter den Folgen der Corona-Krise. Nun zeigen Zahlen zum BIP und zur Staatsverschuldung, wie sehr.

Italien rechnet in diesem Jahr mit einem Haushaltdefizit von 10,4 Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP). Für das kommende Jahr werde dann ein Defizit von 5,7 Prozent erwartet, wie aus einem Entwurf einer Prognose hervorging.

Die Staatsverschuldung wird demnach in diesem Jahr 155,7 Prozent des BIP erreichen und im kommenden 152,7 Prozent. Dazu beitragen werde der geplante Verzicht auf eine Erhöhung der Mehrwertsteuer, die weder durch andere Steuern noch Ausgabenkürzungen ausgeglichen werden solle.

Das BIP dürfte 2020 um acht Prozent fallen und dann 2021 um 4,7 Prozent zulegen. Italien ist weltweit eines der stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Staaten.

*Datenschutz

Quelle: ntv.de, bad/rts