Politik

FDP-Generalsekretärin im Frühstart"Keine Angst um meine Locken"

18.02.2026, 10:38 Uhr
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Die FDP sendet ein Lebenszeichen - und will mit einem Stufenmodell die Steuern senken. Vor allem mittlere Einkommen sollen entlastet werden. Mit Spannung blicken die Liberalen auf die nächste Landtagswahl.

Nicole Büttner, Generalsekretärin der FDP, hat das neue Steuerkonzept ihrer Partei verteidigt. "Unser Steuersystem ist eines der komplexesten auf der Welt. Das muss einfacher werden. Und es muss eine Leistungsgerechtigkeit rein", so Büttner im ntv Frühstart. Die Liberalen haben vorgeschlagen, die Einkommen zwischen 15.000 und 75.000 Euro Jahreseinkommen mit einem Stufenmodell spürbar zu entlasten. "Wir sind die Freien Demokraten. Wir sind sowieso dafür, dass der Staat sich nicht verzettelt. Und endlich mal, dass wir von einer Staatsquote von 50 Prozent runterkommen auf ein gesünderes Maß", so die FDP-Politikerin weiter.

Auch die Unternehmenssteuern sollen sinken, auf künftig dann 20 Prozent. "Die Gegenfinanzierung sieht so aus, dass wir weniger staatliche Aufgaben wahrnehmen", so die Liberale. "Die Behörden mischen sich in ganz vielen Aspekten ein, wo sie nichts zu suchen haben. Auch Bürgerinnen und Bürger spüren den Staat an Stellen, wo sie eigentlich in Ruhe gelassen werden wollen."

Die Generalsekretärin sieht den Landtagswahlen im liberalen Stammland Baden-Württemberg am 8. März zuversichtlich entgegen. "Natürlich ist es eine wichtige Wahl für uns. Wir stehen da stabil zwischen fünf und sieben Prozent und wollen einen Politikwechsel in Baden-Württemberg", so Büttner. "Viele Menschen spüren, dass diese grün-geführte Landesregierung die Wirtschaft in Baden-Württemberg nah an den Abgrund geführt hat", sagt die FDP-Politikerin. "Wir Freie Demokraten kämpfen für mehr Aufschwung, für mehr Wachstum, für Innovation im Land."

Büttner, die in einem Interview angekündigt hatte, sich eine Glatze zu rasieren, sollte die FDP an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, geht nicht davon aus, dass ihre Haare in Gefahr geraten. "Ich habe keine Angst um meine Lockenpracht."

Quelle: ntv.de, cwi

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