Politik

"Allein überleben wir nicht" Klitschko dankt Deutschland für schwere Waffen

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Seit Wochen bittet die Ukraine Deutschland um die Lieferung auch schwerer Waffen. Nach langem Zögern stimmt der Bundestag dem mit großer Mehrheit zu. Kiews Bürgermeister Klitschko zeigt sich im Gespräch mit ntv dankbar - auch für die Hilfe für die Geflüchteten.

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko bedankt sich bei der Bundesregierung für die Lieferung schwerer Waffen und für die humanitäre Hilfe bei der Aufnahme von Geflüchteten. "Wir sind dankbar. Deutschland unterstützt die Ukraine finanziell und politisch", so Klitschko im Interview mit ntv. "Und vielen Dank für die Unterstützung der Geflüchteten in Deutschland", fügte Klitschko an.

Klitschko betonte, dass die Ukraine im Kampf gegen Russland die gleichen Werte wie die in Europa und in Deutschland verteidigen würde. Er hob auch hervor, wie wichtig die Hilfe der westlichen Partner für die Ukraine sei: "Es ist für die Ukraine sehr wichtig, Unterstützer zu haben, denn allein überleben wir nicht."

Der Bundestag hatte am Donnerstag mit großer Mehrheit die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine gefordert. Dem Antrag der Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP schloss sich nach Verhandlungen auch die Unionsfraktion an. Konkret ist derzeit die Lieferung von "Gepard"-Panzern im Gespräch. Zudem sind Ringtausche mit Slowenien und Tschechien geplant.

Nach den jüngsten Raketenangriffen in Kiew wies Klitschko bei ntv zudem darauf hin, dass man in der ukrainischen Hauptstadt "jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde" mit Raketenanschlägen rechnen müsse. Während des Besuchs von UN-Generalsekretär António Guterres waren am Donnerstag mehrere russische Raketen im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt eingeschlagen, was international scharfe Kritik am Kreml auslöste. Guterres war vor seinem Besuch in Kiew auch in Moskau gewesen und hatte Russlands Präsidenten Wladimir Putin getroffen.

Quelle: ntv.de, mli

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