Politik

"Illegal, legal, scheißegal" Linksextreme rufen zu Demos am 1. Mai auf

2020-04-18T163821Z_1912198237_RC247G9KCNVT_RTRMADP_3_HEALTH-CORONAVIRUS-GERMANY.JPG

Polizisten bei einer unerlaubten Demonstration in Berlin am Wochenende.

(Foto: REUTERS)

Ob angemeldet oder unangemeldet - die Hinweise verdichten sich, dass Linksextreme den Corona-Maßnahmen zum Trotz am 1. Mai demonstrieren wollen. Traditionell finden in Berlin die größten Kundgebungen statt.

Zehn Tage vor dem 1. Mai gibt es immer mehr Hinweise, dass es an dem Feiertag den Corona-Beschränkungen zum Trotz Demonstrationen und Protestaktionen geben wird. Im Internet finden sich zahlreiche Aufrufe zum Demonstrieren in verschiedenen Städten.

Auf der linksradikalen Seite Indymedia heißt es, in ganz Deutschland seien "Spontandemonstrationen, Autokorsos und Flashmobs" sowie andere unangemeldete Proteste angekündigt. "Illegal, legal, scheißegal: Ob unangemeldet oder angemeldet - in Berlin und bundesweit wird am (Revolutionären) 1. Mai protestiert + demonstriert". Die Initiatoren der üblichen großen linksradikalen Demonstration am Abend des 1. Mai in Berlin wollen am 27. April ihre Pläne vorstellen, wie sie ankündigten.

Der Berliner Senat beschließt am Dienstag, welche Lockerungen es ab dem 27. April geben soll. Das betrifft auch das Demonstrationsrecht. Besonders Linke und Grüne hatten mehr Möglichkeiten für Kundgebungen mit Mindestabständen gefordert.

Quelle: ntv.de, bdk/dpa