Politik

"Diese schrecklichen Gewaltakte" London-Attacke löst weltweit Bestürzung aus

Nach dem mutmaßlichen Terroranschlag in London herrschen Trauer, Wut und Fassungslosigkeit. Es gibt Tote und Verletzte zu beklagen. Kanzlerin Merkel sagt den Briten beim Kampf gegen den Terror ihre Unterstützung zu. Andere tun es ihr gleich.

Kanzlerin Angela Merkel zeigte sich bestürzt: "Ich denke in diesen Stunden in Anteilnahme und Solidarität an unsere britischen Freunde und an alle Menschen in London. Meine Gedanken sind insbesondere bei den Verletzten, denen ich wünsche, dass sie genesen werden." Im Kampf gegen Terrorismus werde Deutschland fest an Großbritanniens Seite stehen, sagte sie, wenn auch der Hintergrund der Taten noch nicht präzise aufgeklärt sei.

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel äußerte sich "erschüttert über die Anschläge in London". "Es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass dieses Attentat in der Nähe des britischen Parlaments ausgeführt wurde und damit auch gezeigt werden sollte, dass man das Herz unserer Demokratien angreifen wollte", sagte er während seines Besuches in Griechenland. "Deshalb ist das ein Anschlag auf uns alle."

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Bundesinnenminister Thomas de Maiziere sagte, es gebe Anzeichen dafür, dass es bei dem Anschlag in London einen terroristischen Hintergrund gebe. Die deutschen Sicherheitsbehörden stünden in engem Kontakt mit ihren britischen Kollegen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erklärte: "Die Nachrichten über den mörderischen Angriff in London erschüttern mich." In diesen Stunden "sind wir Deutsche dem britischen Volk in besonderer Weise verbunden", betonte er.

Bundesjustizminister Heiko Maas nannte die Attacken "brutal" und "feige". Seine Gedanken seien bei den Opfern und ihren Familien, twitterte er. Wir stehen an der Seite unserer britischen Freunde, sagte auch er.

Frankreichs Präsident François Hollande erklärte, der Terrorismus betreffe alle EU-Staaten. "Wir müssen uns auf europäischer Ebene besser organisieren", forderte er. Er sprach der britischen Bevölkerung und Premierministerin Theresa May die Unterstützung Frankreichs zu.

US-Präsident Donald Trump telefonierte mit der britischen Premierministerin und sagte ihr volle Unterstützung  zu. Er lasse sich über die Ermittlungen auf dem Laufenden halten, erklärte das Weiße Haus.

US-Außenminister Rex Tillerson verurteilte "diese schrecklichen Gewaltakte". Ob sie von Terroristen oder anderen gestörten Personen verübt wurden, mache für die Opfer keinen Unterschied, erklärte er. "Das US-amerikanische Volk sende seine Gedanken und Gebete an die Menschen im Vereinigten Königreich."

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist ebenfalls entsetzt: "Wir sind bei den Opfern der #LondonAttacks. Ich bin heute sehr emotional. Habe nicht genügend Worte um zu beschreiben, wie ich mich fühle", zitierte die Kommission Juncker.

Italiens Ministerpräsident Paolo Gentiloni: "Italien steht dem britischen Volk und der Regierung bei im Angesicht der Attacke, die das Herz von London und der demokratischen Institutionen getroffen hat."

EU-Ratschef Donald Tusk schrieb: "Meine Gedanken sind bei den Opfern des Westminster-Angriffs." Europa stehe im Kampf gegen den Terror entschieden an der Seite Großbritanniens und sei bereit zu helfen.

Brexit-Unterhändler Michel Barnier erklärte im Namen der Europäischen Union sein Mitgefühl: "Wir erklären uns solidarisch mit den britischen Bürgern."

Quelle: n-tv.de, hul/dpa