"Top Gun"-Look ist zurückMacron muss wieder Sonnenbrille tragen

Anfang des Jahres trägt Macron bei öffentlichen Auftritten eine Sonnenbrille. Grund ist ein Augenleiden. Nun greift der französische Präsident erneut zu dem Accessoire - das Sinnesorgan macht erneut Probleme.
Mit seiner beim Weltwirtschaftsforum getragenen Sonnenbrille löste Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron im Januar einen Hype aus - nun muss er aus Gesundheitsgründen erneut zu der Brille greifen. Beim Besuch des Sultans von Oman, Haitham bin Tarik, trug Macron die flotte Pilotensonnenbrille sowohl bei der Begrüßung vor dem Élysée-Palast als auch später drinnen bei den weiteren Gesprächen.
Aus dem Umfeld des Präsidenten wurde zur Begründung auf ein Problem am Auge verwiesen, wie Medien berichteten. Im Januar war von einer harmlosen Entzündung am Auge die Rede gewesen, wegen der Macron zwei Wochen lang die Sonnenbrille trug. Der ungewohnte Look sorgte weltweit für Gesprächsstoff und katapultierte den französischen Präsidenten auf die Titelseiten vieler Zeitungen. Macron handelte sich mit der Brille auch den Spott von US-Präsident Donald Trump ein, und in Frankreich wurde über Ähnlichkeiten zu Tom Cruise in dem Film "Top Gun" gescherzt.
Der französische Hersteller der Luxussonnenbrille, Henry Jullien, konnte sich vor Anfragen nach Macrons Auftritt mit der Brille nicht mehr retten. Zeitweise war der Online-Shop des Unternehmens nicht mehr zu erreichen. Henry Jullien wirbt weiterhin mit einem Foto von Macron für das Modell Pacific S01 zum stolzen Preis von 659 Euro. Der französische Hersteller der speziellen Gläser der Brille erklärte Anfang des Monats allerdings seine Zahlungsunfähigkeit. Das Handelsgericht wies einen Sanierungsplan für das Unternehmen Dalloz Creations zurück und eröffnete ein Insolvenzverfahren, wie aus einem Auszug des Gerichtsentscheids hervorgeht.