Politik

GroKo plant wohl Neuregelung Minijob-Grenze könnte auf 600 Euro steigen

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Regierung und Fraktionen müssen noch über den Vorschlag beraten.

(Foto: imago/Jens Schicke)

Die GroKo will Bürokratie abbauen und plant einem Medienbericht zufolge, die Obergrenze für Minijobs auf 600 Euro zu erhöhen. Zudem planen die Parteien Veränderungen beim Kindergeld.

Eine Arbeitsgruppe von Unions- und SPD-Politikern hat laut einem Medienbericht mehrere Maßnahmen zum Bürokratieabbau vorgelegt. Dazu gehöre unter anderem die Einführung eines antragslosen, automatischen Kindergeld-Bezuges und die Anhebung der Grenze für sozialversicherungsfreie Minijobs auf 600 Euro pro Monat. Das berichtet das Nachrichtenportal The Pioneer. Derzeit liegt die Grenze bei 450 Euro.

Die Vorschläge sollten nun zwischen Regierung und Fraktionen abgestimmt werden und in das Arbeitnehmer- und Unternehmensentlastungsgesetz einfließen. Weitere Punkte sind dem Bericht nach unter anderem die Beschleunigung der Verfahren beim Bau von Mobilfunkmasten, steuerrechtliche Vereinfachungen bei Wind- und Solarparks sowie die Einführung einer Wochenarbeitszeit als Höchstarbeitszeit im Arbeitszeitgesetz. Auch das Antragsverfahren für die Riester-Rente solle vereinfacht werden.

Quelle: ntv.de, bdk/dpa